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Wilhelm Engelhard (Künstler)

deutscher Porträtmaler und Bildhauer

Wilhelm Engelhard, auch Friedrich Wilhelm Engelhard oder Engelhardt, (* 9. September 1813 in Grünhagen, heute zu Bienenbüttel; † 23. Juni 1902 in Hannover) war ein deutscher Porträtmaler und Bildhauer.

LebenBearbeiten

Wilhelm Engelhard ließ sich zunächst in London und Paris zum Elfenbeinschnitzer ausbilden, ehe er 1837 das Bildhauer-Studium an der Höheren Gewerbeschule in Hannover begann, wobei ihn das hannoversche Königshaus unterstützte. Er wurde 1839 Schüler von Bertel Thorvaldsen in Kopenhagen, 1841 von Ludwig Schwanthaler in München. 1848 war er Porträtmaler in Hamburg und Mitglied im Hamburger Künstlerverein von 1832. 1855–58 lebte er in Rom und seit 1859 – von König Georg V. berufen – wieder in Hannover, um an der Ausgestaltung der Marienburg (bei Nordstemmen) mitzuwirken, wo er das Eddafries gestaltete. Engelhard war seit 1859 Mitglied des Hannoverschen Künstlervereins und wurde 1869 Professor an der Polytechnischen Schule. Obwohl er mit einer großen Zahl von Skulpturen, Denkmälern und Bildwerken in Hannover noch heute vertreten ist, könnte man ihn doch als den 'großen Unbekannten' der hannoverschen Bildhauer bezeichnen.

Wilhelm Engelhardt war der Vater und Erstausbilder des Bildhauers Roland Engelhard.

EhrengrabBearbeiten

Das Ehrengrab für Wilhelm Engelhardt findet sich auf dem Stadtfriedhof Engesohde in Hannover, Abteilung 9B, Grablege Nummer 166-169.[1]

WerkauswahlBearbeiten

 
Heinrich der Löwe, Skulptur über dem Haupteingang zum Welfenschloss, um 1862

Siehe auchBearbeiten

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Karin van Schwartzenberg (Verantw.): Ehrengräber und Gräber bedeutender Persönlichkeiten auf dem Stadtfriedhof Engesohde, Faltblatt DIN A3 mit Übersichtsskizze, hrsg. von der Landeshauptstadt Hannover, Der Oberbürgermeister, Fachbereich Umwelt und Stadtgrün, Bereich Städtische Friedhöfe, Sachgebiet Verwaltung und Kundendienst, Hannover, 2012