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Wilfried Brennecke

deutscher Musikwissenschaftler

LebenBearbeiten

Wilfried Brennecke studierte bei Hans Albrecht sowie Friedrich Blume und promovierte 1952 an der Philosophischen Fakultät der Universität Kiel mit dem Thema Die Handschrift A.R. 940/41. der Proske-Bibliothek zu Regensburg: Ein Beitrag zur Musikgeschichte im 2. Drittel des 16. Jahrhunderts zum Dr. phil. Er war Mitarbeiter im Herausgeberteam des Musiklexikons Die Musik in Geschichte und Gegenwart im Bärenreiter-Verlag in Kassel.

Von 1964 bis 1989 war Brennecke Redakteur für Kammermusik und Neue Musik beim WDR in Köln und von 1969 bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand leitete er die Wittener Tage für neue Kammermusik. Außerdem arbeitete er als Autor für das Rheinische Musikmagazin fermate. Wilfried Brennecke war verheiratet und hinterließ zwei Söhne. Er lebte in Köln und wurde auf hoher See beigesetzt.

EhrungenBearbeiten

BibliographieBearbeiten

  • Wilfried Brennecke (Hrsg.): Gaben und Grüße der Freunde. Festschrift Dimitri Terzakis zum 60. Geburtstag, ISBN 3-925366-73-3.
  • Wilfried Brennecke (Hrsg.): Dimitri Terzakis: Werkverzeichnis 2001, ISBN 3-925366-99-7.
  • Wilfried Brennecke (Hrsg.): Laudatio auf Dimitri Terzakis, ISBN 3-936655-03-0.
  • Wilfried Brennecke: Der Komponist Volker Blumenthaler, WDR, Köln, 1989.
  • Wilfried Brennecke: Die Metamorphosen-Werke von Richard Strauss und Paul Hindemith In: Hans Albrecht in memoriam. Gedenkschrift mit Beiträgen v. Freunden u. Schülern, Hrsg. v. Wilfried Brennecke u. Hans Haase. Kassel u. a. 1962, S. 268–284.
  • Wilfried Brennecke: Kasseler Theaterleben in den Jahren von 1785 - 1813 in Christiane Engelbrecht, Wilfried Brennecke, Franz Uhlendorf, Hans Joachim Schaefer: Theater in Kassel – Aus der Geschichte des Staatstheaters Kassel von den Anfängen bis zur Gegenwart, Bärenreiter-Verlag Kassel, Kassel 1959.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Datenbank der Träger des Bundesverdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, Bundespräsidialamt; dort als Wilhelm Brennecke geführt.
  2. Verdienstordenträgerinnen und -träger seit 1986. Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen, abgerufen am 11. März 2017.