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Wildor Hollmann

deutscher Arzt, Hochschullehrer und Forscher
Wildor Hollmann (2001)

Wildor Hollmann (* 30. Januar 1925 in Menden (Sauerland)) ist ein deutscher Arzt (Universitätsprofessor), Forscher und Manager.

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

Hollmann besuchte die Josef-Schule und das Walram-Realgymnasium in Menden. Von 1943 bis 1945 absolvierte er Abitur sowie Arbeitsdienst und wurde Flugzeugführer bei der Luftwaffe. Von 1945 bis 1947 war er in englischer Kriegsgefangenschaft. Anschließend studierte er in Köln Medizin. 1949 begann er im Rahmen seiner medizinischen Doktorarbeit im Bereich der Spiroergometrie[1] mit experimenteller Forschung. Nach dem Staatsexamen 1953 und der Promotion 1954 arbeitete er als Assistent an der Medizinischen Universitätsklinik Köln. Er habilitierte sich – im Jahr seiner Facharztanerkennung als Internist – dort 1961 für das Fach Sportmedizin und erhielt 1964 den Ruf auf einen Lehrstuhl für Kardiologie und Sportmedizin an der Deutschen Sporthochschule Köln (DSHS), dem er 1965 folgte. Bereits 1958 gründete er das Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin, welches die Medizinische Universitätsklinik Köln mit der Deutschen Sporthochschule Köln verband. Im Mittelpunkt seiner Arbeit stand die Bedeutung von körperlicher Aktivität und Inaktivität für Gesundheitserhaltung und Leistungsförderung (vom Kindes- bis zum Seniorenalter - bei gesunden und kranken Menschen).

Hollmann war nach Einschätzung von Georg Neumann über eine „weitsichtige Zusammenarbeit“ mit Kurt Tittel, einem der seinerzeit führenden Sportmediziner der DDR verbunden. Das „Aufrechterhalten einer vernünftigen Ost-West-Beziehung“ sei in dieser Hinsicht „keine leichte und mitunter brisante Aufgabe“ gewesen, urteilte Neumann.[2] Hollmann veröffentlichte mit Tittel 2008 das Buch „Geschichte der deutschen Sportmedizin“.[3]

14 Jahre diente er der Deutschen Sporthochschule Köln als Rektor, Prorektor und Dekan des medizinisch-naturwissenschaftlichen Fachbereichs; als Rektor Durchsetzung der Anerkennung der Sporthochschule als eigenständige wissenschaftliche Hochschule mit Promotions- und Habilitationsrecht, verbunden mit großzügigem Ausbau der Sporthochschule. 1984 übernahm er bis 1998 die Präsidentschaft des Deutschen Sportärztebundes (Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention), von 1986 bis 1994 die Präsidentschaft des Weltverbandes für Sportmedizin (Fédération Internationale de Médecine du Sport / International Federation of Sports Medicine - FIMS ).[4] Beide Gesellschaften ernannten ihn zum Ehrenpräsidenten.

1990 erfolgte die Emeritierung, jedoch unter Beibehaltung der Forschungs- und Lehrtätigkeit. Noch mit mehr als 90 Jahren hielt Hollmann, der als „Vordenker der heutigen Sportmedizin“ gilt,[5] regelmäßig Vorlesungen an der Sporthochschule.[6] In Verbindung mit dem Max-Planck-Institut für neurologische Forschung in Köln und dem Forschungszentrum Jülich führte er zahlreiche experimentelle Untersuchungen über Gehirn und Geist in Verbindung mit körperlicher Aktivität durch. Im Zuge seiner gesamten Forschungstätigkeit entstanden über 1000 Diplomarbeiten und mehr als 200 Promotionsarbeiten. Er selbst verfasste zahlreiche Bücher und über 800 Publikationen. Seine wichtigste Monographie, das Buch „Sportmedizin – Grundlagen für körperliche Aktivität, Training und Präventivmedizin“ (in den ersten 4 Auflagen mit Theodor Hettinger, später mit Heiko K. Strüder und Julia Diehl) ist ein Standardwerk der Sportmedizin. Hans-Georg Predel nannte Hollmann 2015 den „charismatischen Nestor und Pionier der internationalen Sport- und Präventionsmedizin“.[7]

Im Buch "Doping Dokumente: Von der Forschung zum Betrug" von Brigitte Berendonk heißt es, Hollmann habe sich in den 1970er Jahren für Anabolikadoping ausgesprochen.[8] Im Forschungsprojekt „Doping in Deutschland von 1950 bis heute aus historisch-soziologischer Sicht im Kontext ethischer Legitimation“ heißt es im Abschnitt „Die öffentliche Anabolika-Debatte bis 1976“, an der Deutschen Sporthochschule Köln sei „anabolen Steroiden experimentiert“ worden, Institutsleiter Hollmann habe sich jedoch „öffentlich aus ethischen und ärztlichen Gründen gegen den Gebrauch“ ausgesprochen.[9] Hollmann äußerte 1977 in Bezug auf mögliche Schädigungen durch dosierte Hormongaben: „Schädigende Nebenwirkungen sind hierdurch noch niemals beobachtet worden“ (…) „Wenn aber eben diese Hormone in derselben Größenordnung von außen zugeführt werden, wie sie sonst nur durch Trainingsbelastung durch in Körper in Freiheit gesetzt werden, so fällt es schwer, hierzu den Beweis der Schädlichkeit zu erbringen.“[10] Hollmann bestritt, in den 1970er und 1980er Jahren Dopingforschung betrieben zu haben, bestätigte hingegen, Re-Transfusion von Eigenblut erforscht zu haben. In einem Gespräch mit dem Handelsblatt warf er den Verfassern der Studie im Jahr 2013 vor: „Sie haben den großen Fehler gemacht, alle Forschung mit Doping zu betiteln, die mit Leistung zu tun hat. Ohne unsere leistungsbezogenen Studien gäbe es heute keine Präventivmedizin, keine Reha-Zentren.“[11] Nach Einschätzung des Nachrichtenmagazins Der Spiegel blieb Hollmann „lange inkonsequent, wenn es um Doping ging.“ Dieser habe „von Anfang an laut aufbegehren können, er wusste genug, er verstand genug, er hätte sich Gehör verschafft als Westdeutschlands oberster Sportmediziner. Doch er tat es nicht.“[12]

In einem 2011 veröffentlichten Bericht des Spiegels wurde Hollmann mit Berufung auf das genannte Doping-Forschungsprojekt vorgeworfen, während seiner Berufskarriere seinen Einfluss in wichtigen Gremien der deutschen Sportwissenschaft wie dem Bundesinstitut für Sportwissenschaft zugunsten des von ihm geleiteten Instituts an der DSHS ausgenutzt zu haben, etwa um Forschungsgelder zu erhalten. Laut Spiegel gab es in der BRD „kaum einen besser vernetzten Sportwissenschaftler als Hollmann“. In der zitierten Studie von Strang und Spitzer ist von einer „Dominanz der sportmedizinischen Achse Köln-Freiburg“ die Rede, die einen wissenschaftlichen Wettbewerb verhindert habe. Hollmann wies die Vorwürfe zurück. Die Kölner Sporthochschule sowie die Uni Freiburg hätten seiner Ansicht nach die meisten Fördergelder zugesprochen bekommen, „da es sich um die beiden größten und forschungsintensivsten sportmedizinischen Institute der Bundesrepublik“ gehandelt habe.[12]

ForschungsergebnisseBearbeiten

  • 1954: Einführung des Fahrradergometers, bisher für Trainings- und Forschungszwecke benutzt, als klinisches Routine-Untersuchungsgerät in die Medizinische Universitätsklinik Köln; von dort weltweite Ausbreitung.
  • 1955: Entwicklung (mit Dipl.-Ing. Sander) der ersten Blutdruck-Messapparatur für körperliche Arbeit unter Benutzung eines Mikrofons in der Ellenbeuge. Erste fabrikmäßige Herstellung 1958, das erste Gerät dieser Art auf der Weltausstellung für Elektronische Medizin in New York 1960.
  • 1958: Propagierung der Blutdruck-Eigenmessung durch den Patienten zwecks besserer Ermittlung und Behandlung einer Hypertonie.
  • 1959: Erstbeschreibung einer kombinierten Ermittlung des stoffwechselbezogenen aerob-anaeroben Übergangs bei körperlicher Arbeit mittels simultaner Registrierung von Atemminutenvolumen und arteriellem Milchsäurespiegel (Laktat). Später weltweite Ausbreitung in Verbindung mit seinen Mitarbeitern Alois Mader, Hermann Heck und Heinz Liesen.
  • 1963: Entwicklung des Hypoxietrainings (Sauerstoffmangelbedingungen) im Labor.
  • 1965: Erstvorstellung von Minimal-Trainingsprogrammen zur Prävention von Herz-Kreislaufkrankheiten.
  • 1966: Bildung einer internationalen Kommission auf dem Weltkongress für Sportmedizin in Hannover mit Appellation an die Weltgesundheitsorganisation (WHO), das international übliche Konzept der Herzinfarktbehandlung mit mehrwöchiger Bettruhe umzugestalten in Frühmobilisation, Bewegungstherapie und Rehabilitation. Offizielle WHO-Akzeptanz 1977.
  • 1967: Entwicklung eines Hyperoxietrainings (Atmung von Sauerstoff).
  • 1967: Erstmalige Erstellung einer Faustregel zur Optimierung von Ausdauertraining für gesundheitliche Zwecke (180 minus Lebensalter in Jahren), mit Viktor Baum.
  • 1973/74: Publikation von Trainingsergebnissen jahrzehntelang körperlich inaktiv gewesener älterer und alter Personen. Prägung des Satzes: „Durch ein geeignetes körperliches Training gelingt es, 20 Jahre lang 40 Jahre alt zu bleiben.“
  • 1974: International erstes voll computerisiertes und elektronisiertes Fahrradergometer (mit Heinz Liesen).
  • 1976: Vorstellung einer 4-mmol/l-Laktatschwelle durch Alois Mader, Heinz Liesen, Hermann Heck, Helmut Philippi, Richard Rost, Peter Schürch, Wildor Hollmann.
  • 1985: Einführung des Begriffes „Bewegungs-Neurowissenschaft“ und Forschungsplanung zum Thema „Gehirn, Geist und körperliche Aktivität“.
  • 1987: International erste Beschreibung der regionalen Gehirndurchblutung während Fahrradergometerarbeit (mit Max-Planck-Institut für neurologisch Forschung in Köln).
  • 1991: International erste Beschreibung des Glukosestoffwechsels in einzelnen Gehirnabschnitten in Verbindung mit Ergometerarbeit (mit Forschungszentrum Jülich).
  • 1999: Beschreibung des Einflusses von körperlicher Aktivität auf Gehirnfunktionen beim alten Menschen (mit Forschungszentrum Jülich).
  • 2008: Prägung des Begriffes „Cerebrologie“ für die multidisziplinäre Gehirnforschung.

Sonstige TätigkeitenBearbeiten

  • 1955–1989 Mitglied der wissenschaftlichen Kommission der kassenärztlichen Bundesvereinigung Deutschland
  • 1960–1998 Chefredakteur der „Deutschen Zeitschrift für Sportmedizin“
  • 1969–1994 Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der deutschen Bundesärztekammer
  • 1971–1995 Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des Verteidigungsministeriums
  • 1973–1976 Mitglied der Bundeskommission für medizinische Prüfungsfragen
  • 1987–1994 Offizieller wissenschaftlicher Berater in Japan für Präventivmedizin
  • 1989–1992 Beratendes Mitglied einer Wissenschaftskommission des Kultusministeriums in Finnland
  • 1994–1997 Präsident der Deutschen Olympischen Gesellschaft

Besondere sportärztliche TätigkeitBearbeiten

  • 1958–1978 Internistischer Arzt der deutschen Fußball-Nationalmannschaft
  • 1959–1963 Arzt der deutschen Golf-Nationalmannschaft
  • 1964–1971 Arzt der deutschen Hockey-Nationalmannschaft

ForschungsauszeichnungenBearbeiten

  • 1959 Ehrenmedaille Pan-amerikanischer Sportärztekongress Chicago
  • 1961 Carl-Diem-Preis für sportwissenschaftliche Forschung
  • 1961 Präsidentenorden von Ghana
  • 1964 Hufeland-Preis für Präventivmedizin
  • 1969 Max-Bürger-Preis für Gerontologie
  • 1976 Sir-Philip-Noel-Baker-Forschungspreis der UNESCO
  • 1976 Ernst-von-Bergmann-Medaille der Bundesärztekammer
  • 1981 Ehrenplakette für sportmedizinische Forschung der Republik Südafrika
  • 1984 Ehrenplakette für medizinische Forschung der Republik China
  • 1986 Ehrenplakette für medizinische Forschung der Sportakademie der USA
  • 1986 Ehrendoktor der Medizinischen Fakultät der Freien Universität Brüssel
  • 1987 Erster Bewegungs-Forschungspreis des Deutschen Sportbundes „Goldener Trimmy“
  • 1987 Ehrenbrief der Medizinischen Fakultät der Universität Budapest (Debrecen)
  • 1988 Goldmedaille der Gesellschaft für Orthopädische und Traumatologische Sportmedizin
  • 1989 Ehrenbrief der Universität Bratislava/Slowakei
  • 1990 Reys-Forschungspreis der Niederlande
  • 1990 Goldmedaille des Weltverbandes für Sportmedizin
  • 1991 Bleasdale-Forschungsmedaille in Gold
  • 1995 Ehrendoktor und Ehrenprofessor der Universität Thessaloniki
  • 1995 Ehrenbürger der Deutschen Sporthochschule Köln
  • 2000 Hollmann-Forschungspreis für Sportkardiologie des Weltverbandes für Sportmedizin
  • 2002 Paracelsus-Medaille der Deutschen Ärzteschaft
  • 2003 Peter-Beckmann-Medaille der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauferkrankungen
  • 2004 Ehrenmitgliedschaft der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie
  • 2005 Goldmedaille der Deutschen Sporthochschule Köln
  • 2006 Wahl in die Gruppe „Bedeutendste Präventivmedizinische Wissenschaftler“ der Internationalen Bibliothek Cambridge/England
  • 2008 Goldmedaille der Humboldt-Gesellschaft für Wissenschaft, Kultur und Bildung
  • 2010 „Wildor Hollmann - Ein Leben für den Sport“, Ausstellung im Deutschen Sport & Olympia Museum[13]

Staatliche AuszeichnungenBearbeiten

2008 stiftete die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen einen jährlich einmal zu vergebenden Forschungspreis für Sportwissenschaften und benannte ihn nach Wildor Hollmann.

VerfilmungenBearbeiten

  • 1976 Film „20 Jahre 40 Jahre bleiben“, Produktion der Fa. Bayer-Leverkusen
  • 2003 Film „Wildor Hollmann: Arzt – Forscher – Manager“. Unterrichtsmedien im Sport e.V., Heidelberg

Quellen und LiteraturBearbeiten

  • Wildor Hollmann: Ziel und Zufall. Ein bewegtes Leben als Arzt, Universitätsprofessor, Forscher und Manager (Schriftenreihe der Zentralbibliothek der Sportwissenschaften der Deutschen Sporthochschule Köln, Sonderband 1), Sportverlag Strauß, Köln 2013, ISBN 978-3-86884-160-2.
  • derselbe: Medizin-Sport-Neuland: 40 Jahre mit der deutschen Sporthochschule Köln. Erinnerungen - Erlebnisse - Ansichten. Sankt August 1994 (= Lebenserinnerungen aus Kultur und Wissenschaft, 1)
  • Andreas Mettenleiter: Selbstzeugnisse, Erinnerungen, Tagebücher und Briefe deutschsprachiger Ärzte. Nachträge und Ergänzungen II (A–H). In: Würzburger medizinhistorische Mitteilungen. 21, 2002, S. 515.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. "Kurz-Vita" von Wildor Hollmann (auf www.mhplus-krankenkasse.de), pdf; zuletzt eingesehen am 14. Dez. 2008.
  2. Georg Neumann: Nachruf Prof. Dr. med. habil. Dr. h. c. Kurt Tittel. In: Deutsche Vereinigung für Sportwissenschaft. Abgerufen am 4. März 2019.
  3. Wildor Hollmann, Kurt Tittel: Geschichte der deutschen Sportmedizin. Dr.-Haus Gera, 2008, ISBN 978-3-9811758-2-0 (bisp-surf.de [abgerufen am 4. März 2019]).
  4. Idw-online.de, abgerufen am 10.Dezember 2008.
  5. Interview mit Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wildor Hollmann Netzwerk AlternsfoRschung - Universität Heidelberg. Abgerufen am 8. März 2019.
  6. 92-jähriger Professor: Alle lieben Hollmann. In: Spiegel Online. 18. April 2017 (spiegel.de [abgerufen am 8. März 2019]).
  7. Hans-Georg Predel: Wildor Hollmann: Zum 90. Geburtstag des Nestors der Sportmedizin. In: Ärzteblatt. 112(16): A-737 / B-621 / C-601, 2015.
  8. Berendonk, Brigitte: Doping Dokumente. Von der Forschung zum Betrug. Springer-Verlag, 1991, ISBN 978-3-540-53742-7, S. 19.
  9. H. Strang, G. Spitzer: Doping in Deutschland von 1950 bis heute aus historisch- soziologischer Sicht im Kontext ethischer Legitimation. 2011, abgerufen am 4. März 2019.
  10. Danckert, Peter: Kraftmaschine Parlament : der Sportausschuss und die Sportpolitik des Bundes. Meyer & Meyer, 2009, ISBN 978-3-89899-433-0, S. 155.
  11. Doping-Studie: Sportmediziner Hollmann weist Vorwürfe zurück. In: Spiegel Online. 9. August 2013 (spiegel.de [abgerufen am 4. März 2019]).
  12. a b Detlef Hacke, Udo Ludwig: SPORTGESCHICHTE: „Ich will nur eines: Medaillen“. In: Der Spiegel. Band 39, 26. September 2011 (spiegel.de [abgerufen am 4. März 2019]).
  13. www.sportmuseum.de, abgerufen am 6. Februar 2010.
  14. Idw-online.de, Ehrenbürgerschaft von Menden, abgerufen am 10. Dezember 2008.