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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Wildenberg
Wildenberg
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Wildenberg hervorgehoben
Koordinaten: 48° 44′ N, 11° 55′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Kelheim
Verwaltungs­gemeinschaft: Siegenburg
Höhe: 430 m ü. NHN
Fläche: 18,16 km2
Einwohner: 1343 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 74 Einwohner je km2
Postleitzahl: 93359
Vorwahl: 09444
Kfz-Kennzeichen: KEH, MAI, PAR, RID, ROL
Gemeindeschlüssel: 09 2 73 181
Adresse der Verbandsverwaltung: Marienplatz 13
93354 Siegenburg
Website: www.wildenberg.de
Bürgermeisterin: Marion Schwenzl (Gemeindewohl/FW)
Lage der Gemeinde Wildenberg im Landkreis Kelheim
Landkreis EichstättLandkreis FreisingLandkreis LandshutLandkreis Neumarkt in der OberpfalzLandkreis Pfaffenhofen an der IlmRegensburgLandkreis RegensburgLandkreis Straubing-BogenGemeindefreies Gebiet HacklbergPaintenHienheimer ForstFrauenforstNeustadt an der DonauDürnbucher ForstAbensbergAiglsbachAttenhofenBad AbbachBiburg (Niederbayern)ElsendorfEssingHausen (Niederbayern)HerrngiersdorfIhrlersteinKelheimKelheimKirchdorf (Hallertau)LangquaidMainburgNeustadt an der DonauNeustadt an der DonauPaintenPaintenRiedenburgRohr in NiederbayernSaal an der DonauSiegenburgTeugnTrain (Niederbayern)VolkenschwandWildenbergKarte
Über dieses Bild

Wildenberg ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Kelheim und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Siegenburg.

Inhaltsverzeichnis

GeografieBearbeiten

Wildenberg liegt in der Region Regensburg. Es existiert nur die Gemarkung Wildenberg. Ortschaften sind Wildenberg, Pürkwang, Schweinbach, Irlach, Willersdorf und Eschenhart.

GeschichteBearbeiten

Bis zur GemeindegründungBearbeiten

Hänslin Ebran von Lauterbach erbaute ab 1272 das Schloss Wildenberg. Er formte unter Einbeziehung des Gutes Pürkwang die ausgedehnte Herrschaft, die später als geschlossene Hofmark zum Hochstift Regensburg kam. Nachdem Heinrich Ebran von Wildenberg als Letzter seines Geschlechtes gestorben war, fiel im Jahre 1607 die Hofmark Wildenberg samt Schloss dem Regensburger Domherrn Christoph von Stinglheim zu Thürnthenning und Karpfenstein zur Nutzung zu[2]. Mit der Säkularisation 1803 gelangte der Güterkomplex an Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen im Königreich Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

EingemeindungenBearbeiten

Im Jahr 1945 oder 1946 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Schweinbach eingegliedert.[3]

EinwohnerentwicklungBearbeiten

  • 1961: 1082 Einwohner
  • 1970: 1158 Einwohner
  • 1987: 1068 Einwohner
  • 1991: 1153 Einwohner
  • 1995: 1223 Einwohner
  • 2000: 1306 Einwohner
  • 2005: 1373 Einwohner
  • 2010: 1331 Einwohner
  • 2015: 1388 Einwohner

PolitikBearbeiten

BürgermeisterinBearbeiten

Am 16. September 2012 wurde Marion Schwenzl (Gemeindewohl/Freie Wähler) bei zwei Gegenkandidaten mit 55,9 % der Stimmen zur neuen Bürgermeisterin gewählt; ihr Vorgänger war Erwin Filser (ebenfalls Gemeindewohl/Freie Wähler).

GemeinderatBearbeiten

Nach der Wahl 2014 hat der Gemeinderat 12 Mitglieder, 13. Mitglied ist die Bürgermeisterin.[4]

WappenBearbeiten

Die Wappenbeschreibung lautet: Im Zinnenschnitt schräg geteilt von Silber und Blau; unten ein silbernes Schildchen mit einem durchgehenden blauen Andreaskreuz.

BaudenkmälerBearbeiten

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

 
Schloss Wildenberg

Wirtschaft einschließlich Land- und ForstwirtschaftBearbeiten

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 56 und im Bereich Handel und Verkehr zehn sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 37 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 406. Im verarbeitenden Gewerbe und im Bauhauptgewerbe gab es jeweils einen Betrieb. Zudem bestanden im Jahr 1999 59 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 812 ha, davon waren 782 ha Ackerfläche.

BildungBearbeiten

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergarten: 50 Kindergartenplätze mit 47 Kindern
  • Volksschule: mit drei Lehrern und 71 Schülern

PersönlichkeitenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Dieter Schwaiger, Karpfenstein | Ein ehemaliges Wasserschloss bei Mühlhausen, S. 38, Eigenverlag 2018.
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 563.
  4. Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 19. Juli 2011 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.wildenberg.de

WeblinksBearbeiten

  Commons: Wildenberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien