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Wild Card (Film)

Film von Simon West (2015)
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Wild Card ist ein US-amerikanischer Krimi-Thriller von Simon West aus dem Jahr 2015 mit Jason Statham in der Hauptrolle.

Filmdaten
Deutscher TitelWild Card
OriginaltitelWild Card
ProduktionslandVereinigte Staaten
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr2015
LängeKinofassung: 92 Minuten Extended Cut: 103 Minuten
AltersfreigabeFSK 16 (Kinofassung) / FSK 18 (Extended Cut)
Stab
RegieSimon West
DrehbuchWilliam Goldman
ProduktionSteve Chasman
MusikDario Marianelli
KameraShelly Johnson
SchnittPadraic McKinley,
Thomas J. Nordberg
Besetzung

HandlungBearbeiten

Der Spieler und Alkoholiker Nick Wild schlägt sich seit mehr als zehn Jahren in Las Vegas („5000 Tage in der Wüste“) als Bodyguard und Gelegenheitsjobber durch. Im Diner von Roxy träumt er von einem Segelboot bei Korsika, doch er bekommt nie genug Geld für die Reise zusammen.

Als eine Freundin von Nick, die Hostess Holly, um Weihnachten herum schwerst verletzt im Krankenhaus landet, bittet sie Nick, die Männer ausfindig zu machen, die ihr das im Hotel „Golden Nugget“ angetan haben. Nach anfänglichem Zögern, weil er ahnt, dass organisiertes Verbrechen damit zu tun hat, willigt Nick doch ein. Nach einem Tipp einer weiteren Freundin, Millicent, die im „Golden Nugget“ als Zimmermädchen arbeitet, gibt sich Nick als Gesandter des Hotelbesitzers „Baby“ aus. Er stöbert den Gangster Danny, der Holly vergewaltigt und gefoltert hat, in seiner Luxussuite auf. Nick überwältigt ihn und seine beiden Bodyguards, indem er seine Kreditkarten als Wurf- und Schneidwaffen einsetzt, fesselt alle drei und holt Holly. Die zückt eine Gartenschere und droht Danny in Gegenwart seiner Leute mit Kastration. Danny weint und kauft sich mit 50.000 Dollar frei. Wieder auf der Straße, teilen sich Nick und Holly das Geld, und Holly verlässt die Stadt.

Nick steuert sofort das Casino an. Dort sitzt immer noch Nicks Kunde Cyrus, ein steinreicher, zurückhaltender, junger Mann, der Nick als Touristenführer und Bodyguard für Las Vegas angeheuert hatte, von diesem aber im Casino sitzen gelassen wurde. Nick spielt Black Jack, hat eine Glückssträhne und gewinnt 500.000 Dollar - genug Geld, um seinen Traum zu verwirklichen. Kurz vor dem Auszahlungsschalter kehrt er jedoch wieder um und sagt Cyrus, dass er mit einer Million nie wieder zurück nach Las Vegas müsste. Er setzt deshalb alle seine Chips und die 25.000 Dollar von Danny beim letzten Spiel ein und verliert. Frustriert will er sich zusammen mit Cyrus an der Bar betrinken, als ein paar Schergen von Danny auftauchen und ihn auffordern, mitzukommen. Nick verprügelt sie alle.

Wenig später wird Nick zu dem Mafiaboss und Hotelbesitzer „Baby“ zitiert - Danny hatte sich bei ihm beschwert. „Baby“ lässt Nick und Danny ihre Versionen der Auseinandersetzung erzählen, wobei schnell klar wird, dass Danny lügt. Seine Behauptung, Nick hätte seine Bodyguards in seiner Hotelsuite erschossen, konnte nicht stimmen, da Nick nie eine Schusswaffe in die Hand nimmt. Es wird offensichtlich, dass Danny die beiden Bodyguards, die Zeugen seiner Demütigung geworden sind, eigenhändig erschossen hat. Nick darf unbehelligt gehen.

Er trifft sich im Diner mit Cyrus, der ihm 500.000 Dollar für seine Dienste geben will. Cyrus möchte von ihm lernen, angstfrei zu leben. Nick lehnt ab. Er weiß, dass Danny noch nicht mit ihm fertig ist. Dieser erscheint auch kurz darauf mit zahlreichen Handlangern. Cyrus spielt einen Betrunkenen und tanzt und singt auf dem Tisch. Durch die Ablenkung gelingt Nick die Flucht durch die Hintertür. Im Hof lauert er Danny und seinen Leuten auf und tötet sie alle mithilfe eines Fischbestecks.

In der letzten Szene drängt Cyrus Nick die 500.000 Dollar und ein Flugticket nach Korsika auf. Die beiden Männer wollen Freunde bleiben, und Nick verlässt Las Vegas.

HintergrundBearbeiten

Der Film ist eine Neuverfilmung des Films Heat – Nick, der Killer mit Burt Reynolds in der Hauptrolle aus dem Jahr 1986.

RezeptionBearbeiten

Das Magazin GIGA findet die „Story und Charaktere zu lahm“, während „die Action zu spärlich dosiert und konventionell“ sei.[1]

Filmstarts hingegen gibt dem Film 3,5 von 5 Sternen und kommt zu dem „Fazit: Atmosphärisches Spieler-Drama trifft [...] auf kompromisslosen Jason-Statham-Prügelfilm – eine unerwartet gut funktionierende Kombination.“[2]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. http://www.giga.de/filme/wild-card/kritik/wild-card-kritik/
  2. http://www.filmstarts.de/kritiken/203335/kritik.html