Wikipedia:Review/Kunst und Kultur

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Der rote KampffliegerBearbeiten

Der rote Kampfflieger ist eine 1917 erstmals erschienene autobiographische Schrift des deutschen Jagdfliegers Manfred von Richthofen, der heute als erfolgreichster Pilot des Ersten Weltkriegs gilt. In ihr beschreibt er seinen Lebensweg und seine militärische Karriere, die ihn zum Kampfflieger mit den meisten Luftsiegen (insgesamt 80) machte. Das Werk pflegt in einem simplen Sprachstil das Stereotyp eines ritterlich-ehrenhaften Kriegshelden, der seinem Gegner grundsätzlich überlegen ist und den Luftkampf als nahezu sportliche Betätigung ansieht.

Diesen Artikel habe ich im Jahr 2017 neu angelegt. Damals habe ich versucht, das Thema umfassend und fundiert zu beschreiben, auch wenn deutsche Kriegsliteratur nicht wirklich mein Fachgebiet ist. Gestern und heute hat Benutzer:AK1915, der deutlich besser in der Materie „drin ist“ als ich (zumal nach fast vier Jahren), dankenswerterweise einige inhaltliche und bibliographische Ergänzungen eingebracht. Seine Einschätzung, dass der Artikel keine größeren Mängel mehr aufweist, ermutigt mich, es in den nächsten Wochen mal mit einer Lesenswert-Kandidatur zu probieren. Vorher möchte ich aber noch hier schauen, ob vielleicht im Vorfeld schon Kritikpunkte kommen, die ich dann in Ruhe abarbeiten kann (soweit es meine aktuellen Möglichkeiten zum Bibliotheksbesuch zulassen). --DerMaxdorfer (Diskussion / Ein bisschen Liebe!) 16:12, 2. Feb. 2021 (CET)

Dass die Einleitung noch etwas länger werden sollte, weiß ich übrigens; darum wird sich bei Zeiten noch gekümmert. --DerMaxdorfer (Diskussion / Ein bisschen Liebe!) 17:28, 4. Feb. 2021 (CET)

In einer anderen Wiki-Sprachversion ist davon die Rede, das mehr ernüchterte Töne über den Krieg in der späteren Auflage von 1933 zu finden sind und diese wohl dem Originalmanuskript entnommen wären (zumindest wird letzteres insinuiert). Ist da was dran? Dabei sollte vllt. auch bedacht werden: Das Bild des eher desillusionierten Frontkämpfers gehört ja schon länger zum besonders 'authentischen' Heldenklischee dazu, das derart in kaum einem Kriegsfilm etc. ausgelassen wird. Ferner: wie ich an d. Abbildung des Einbandes sehe, erschien das Werk 1917 innerhalb einer Buchreihe. Vllt. könnte kurz erwähnt werden, neben welchen anderen Schriften es da so stand? Wurden Veröffentlichung (neben der reinen Anregung zur Abfassung) & Vertrieb auch staatl. gefördert (finanziell oder anders)? Wurde es in bestimmten Kontexten beworben (Sammlung f. Kriegsanleihen, Reklame in patriotischen Druckwerken, besondere Drapierung im Buchhandel o. Ä.)? LG --SemiKo (Diskussion) 20:30, 6. Feb. 2021 (CET)

Interessante Fragen. Ich werde schauen, zu welchen davon ich noch was finde. --DerMaxdorfer (Diskussion) 18:35, 24. Feb. 2021 (CET)

verfügbar auf library Genesis --87.134.102.241 18:16, 17. Mär. 2021 (CET)

Ein sehr gut geschriebener und informativer Artikel! Eine Frage noch: Im Abschnitt Wirkung heißt es: Die Rezeption erfolgte dabei sowohl in demokratischen Staatsformen ... als auch während des Dritten Reiches intensiv, wobei sich die diversen Darstellungen teilweise weit von der historischen Persönlichkeit entfernten. – Welche Rezeption ist hier gemeint? Die der Schrift oder die von Richthofen? Wenn es die der Schrift ist, dann sollte diese Rezeption hier detaillierter ausgeführt werden.--Stegosaurus (Diskussion) 16:38, 21. Mai 2021 (CEST)

Schöner Artikel! Ein paar Anmerkungen:

  • Besonders im Abschnitt „Entstehung und Publikation“ ist mir aufgefallen, dass viele Verben grundlos im Passiv stehen. „[…W]urde Manfred von Richthofen […] durch einen australischen MG-Schützen vom Boden aus getötet“ ist natürlich ok („MG-Schütze“ vllt besser ausschreiben? Ich musste erstmal nachgucken), aber an vielen anderen Stellen macht der Passiv den Satz nur komplizierter. Beispiel: „Für die letzten Schreibarbeiten wurde eine Stenotypistin des Berliner Ullstein-Verlages nach Schweidnitz entsandt, der die letzten Korrekturen am Manuskript diktiert wurden.“ -> „Für die letzten Schreibarbeiten entsandte der Ullstein-Verlag eine Stenotypistin nach Schweidnitz, der er die letzten Korrekturen am Manuskript diktierte.“ Bonuspunkte: Wie hieß die Stenotypistin und welche Beziehung hatten Richthofen und der Verlag, der in diesem Satz zum ersten Mal genannt wird? Kam Ullstein auf Richthofen zu, konnte er sich frei entscheiden oder hat das die OHL für ihn entschieden?
  • Im Abschnitt „Weitere Ausgaben“ würde ich zwischen die NS-Zeit und die Ausgabe von 1977 einen Absatz einfügen und dafür den vorigen rausnehmen. Insgesamt wäre hier vielleicht eine zusätzliche Gliederungsebene sinnvoll (z.B. chronologisch oder nach Sprachen).
  • Der Begriff Ghostwriter taucht zum ersten Mal im letzten Textabschnitt auf. Mich hats da ein bisschen geschmissen: Vorher nannte der Artikel von Salzmann, der je wohl der gemeinte "Ghostwriter" ist, eher nur als einen von mehreren Überarbeitern und Herausgebern. Man erfährt plötzlich von der Diskussion, die anscheinend zur Autorenschaft des Buchs stattgefunden hat. Ich würde mir wünschen, dass man vielleicht in einem knappen Absatz oder Unterkapitel dargestellt bekommt, wie und wann die Rolle von Salzmanns erstmals erkannt und diskutiert wurde. Wenn sein Name in der Originalausgabe nicht genannt wurde, sollte man das im Abschnitt zur Publikation erwähnen. Auch in der Einleitung müsste man darauf hinweisen, dass das Buch keine authentische Autobiografie ist, sondern propagandistisch verklärt.

Ansonsten sehr überzeugend! Angenehme und gute Länge, sinnvoll gegliedert, auf den ersten Blick top belegt, auch wenn man die Literaturliste vielleicht ein wenig kürzen könnte. Ich persönlich hätte hier und da einen Wikilink mehr gesetzt, aber das ist wohl Geschmackssache. Liebe Grüße--AlanyaSeeburg (Diskussion) 21:29, 21. Jun. 2021 (CEST)


Gelungener Artikel! Anmerkung:

  • Wie AlanyaSeeburg störe ich mich an der weit hinten versteckten Ghostwriter-Bemerkung. Wenn das keine Autobiografie ist (oder das umstritten ist), dann sollte das in der Einleitung klar benannt werden. Grüße, --Schotterebene (Diskussion) 09:53, 10. Aug. 2021 (CEST)

Hallo DerMaxdorfer, es macht einen Unterschied, ob es sich bei dem Buch eine Autobiografie oder ein durch von Salzmann überarbeitetes und danach weiter zensiertes Propagandawerk handelt; aus meiner Sicht die Kernfrage. Die Aussagen von zB Jörg Bernig (andere habe ich mir nicht angeschaut) deuten darauf hin, dass er es für eine authentische Autobiografie hält („autobiographische Episodensammlung“), aus der Bernig seine Wertung Richthofens herleitet. Handelt es sich um ein Propagandawerk, sind weite Teile von Bernigs Einschätzung zumindest fraglich. Der Satz in der Einleitung „Das Werk pflegt in einem simplen Sprachstil das Stereotyp eines ritterlich-ehrenhaften Kriegshelden, … der Luftkampf als nahezu sportliche Betätigung ansieht“ ist momentan reine POV und gehört entweder mit EN oder gar nicht in den Artikel. --Mister Pommeroy (Diskussion) 20:36, 16. Aug. 2021 (CEST)

Statuen von Kamehameha I.Bearbeiten

 
Statue von Kamehameha I. vor dem Aliʻiōlani Hale in Honolulu, Oʻahu, zweiter Guss von 1882

Die Statuen von Kamehameha I. sind eine 1880 von dem US-amerikanischen Bildhauer Thomas R. Gould modellierte überlebensgroße Bronzestatue des ersten Königs von Hawaii, Kamehameha I., und mehrere später angefertigte Abgüsse und Reproduktionen, die auf Hawaii, in der Rotunde des United States Capitol in Washington, D.C. und an anderen Orten aufgestellt sind.

Die Originalstatue sollte vor dem Regierungssitz Aliʻiōlani Hale in Honolulu aufgestellt werden. Sie ging auf dem Transport von der Gießerei in Paris nach Honolulu durch Schiffbruch bei den Falklandinseln im Südatlantik zunächst verloren, daher wurde ein zweiter Guss von der Originalform in Auftrag gegeben. Dieser zweite Guss wurde vor dem Aliʻiōlani Hale aufgestellt. Die Originalstatue konnte von Fischern geborgen werden und wurde, da sie in schlechterem Zustand als der Nachguss war, vor dem alten Gerichtsgebäude von Kapaʻau im Hawaii County aufgestellt, nahe dem Geburtsort Kamehamehas. 1969 stiftete der Staat Hawaii zwei Statuen für die National Statuary Hall Collection des Kapitols in Washington, D.C., eine davon ist ein Abguss der Statuen Kamehameha I. auf Hawaii.

Auf Hawaii sind die Statuen Kamehamehas bedeutende Elemente der Besinnung auf die hawaiische Kultur und Spiritualität. Einige Hawaiianer bringen sie mit den mit den Kiʻi in Verbindung, kleinen rituellen Figuren aus der Zeit vor der Ankunft von James Cook auf Hawaii. Sie werden in der mündlichen Überlieferung in den Rollen von Göttern und Geistern (akua) und als Verkörperung von Naturphänomenen gesehen. Als solche sind sie Träger von mana, einer göttlichen oder übernatürlichen Macht. Jede Abbildung des Gottkönigs Kamehameha I. gilt manchen Hawaiianern als äußerst mächtiges Kiʻi.

Abbildungen der Statue in Honolulu sind im Siegel Hawaiis und in zahlreichen Logos von Organisationen und Unternehmen enthalten. Als beliebtes Fotomotiv und durch die Darstellung in Filmen, so im Vorspann der Fernsehserien Hawaii Fünf-Null und ihres Remakes Hawaii Five-0, wurden sie weltweit zum Symbol für Hawaii.

Ein weiterer Americana-Artikel (im weiteren Sinn), den ich mit dem Ziel einer "Lesenswert"-Kandidatur ins Review stelle. Mit der Bebilderung bin ich selbst nicht glücklich, aber so bald komme ich da nicht hin, um gute Fotos zu machen   . LG, --Natalie Freyaldenhoven (Diskussion) 13:24, 20. Mär. 2021 (CET)

Es ist schade und unverdient, dass bislang hier noch niemand einen Kommentar hinterlassen hat. Dann will ich mal einen Anfang machen. Ich finde den Artikel sehr informativ und voller interessanter Aspekte. Sprachlich empfinde ich den Artikel als lebendig. Einige Einzelpunkte:
  • Choris firmiert mal als Louis, mal als Ludwig; kann man vllt. vereinheitlichen?
Aber ja doch. Da der deutschsprachige Wikipedia-Artikel auf Ludwig Choris lautet, und der französische Variante auf einem Teil seiner Veröffentlichungen basiert, habe ich den Louis auf Ludwig geändert.
  • "muss Gould die in den Vatikanischen Museen ausgestellte Statue bekannt gewesen sein": So klingt es ein bisschen danach, dass Gould die Statue wahrscheinlich im Museum gesehen hat. Weiß man denn, ab wann die Statue in den Vatikanischen Museen gezeigt wurde?
Da ich für den Zeitpunkt der Aufstellung in den Vatikanischen Museen keinen Nachweis finden konnte, habe ich die Verortung entfernt.
  • "Es wurde die Auffassung vertreten, dass die Synthese klassischer hawaiischer Motive wie der Kleidung des Königs und aus der antiken römischen Kunst entlehnter Motive Kamehameha I. zielgerichtet als "pazifischen Helden" idealisieren sollte": Das scheint mir ein gewichtiger (und hochinteressanter) Punkt zu sein, da wäre es wünschenswert zu wissen, wer diese Auffassung vertreten hat. Lässt sich das nicht anders als im Passiv ausdrücken? Hier würde ich mir eine Vertiefung wünschen.
Es geht auf den Kunsthistoriker und Restaurator Wharton zurück, der das dem Künstler unterstellt.
  • Ich habe etwas gestutzt über die Info, dass nicht klar ist, ob die Statue "staatliches Eigentum" ist. Die Regierung hatte sie ja angekauft (wie kurz zuvor im Artikel mitgeteilt wird)? Warum besteht die Unklarheit?
Der durch Archivalien belegte Kauf erfolgte durch die Regierung des Königreichs Hawaii. Als heutige Eigentümer kommen zunächst das County und der Bundesstaat Hawaii in Frage, das Grundstück gehört dem County. Die fehlende oder nicht erschlossene aktenmäßige Überlieferung lässt aber auch die Möglichkeit eines anderen Eigentümers offen.
  • Die beiden Statuen auf Maui und in Nevada werden sehr knapp behandelt. Nicht einmal das ungefähre Entstehungsdatum wird genannt. Das halte ich momentan für die größte Schwäche des Artikels. Sind die Statuen so unbedeutend, dass sich nicht mehr über sie sagen/finden lässt? In dem Fall würde evtl. auch ein Abschnitt unter der Überschrift "Übrige Statuen" genügen?
Zu diesen Statuen konnte ich (noch) nichts an weiteren Informationen finden. Vorläufig habe ich die Abschnitte daher zusammengeführt.
  • Für meinen Geschmack sind es fast zu viele Bilder momentan, zumal manche Bilder recht bezuglos sind. Was hat es denn zum Beispiel mit der Holzstatue von Otremba auf sich? Die wird im Text doch gar nicht erwähnt?
In Arbeit Otrembas Holzstatuen sollten eigentlich einen eigenen Abschnitt bekommen. Die Briefmarken und Münzen in eine Galerie, dann passt's auch mit dem Bild der Holzstatue.
  • "Hawaiier"/"Hawaiianer": sollte einheitlich sein
erledigt
  • du schreibst gelegentlich "irgendwann" oder auch "einige Hawaiier": lässt sich das an den Stellen nicht präziser ausdrücken?
erledigt
  • Was mich auch noch interessieren würde: Wie hat Gibson Einfluss auf die Statue genommen? Warum gehörten Hawaiier dem Komitee nur "zunächst" an?
In Arbeit
Trotz dieser Fragen sehe ich den Artikel auf einem sehr guten Weg; er kann sicher bald bei KALP pder KLA kandidieren. --Happolati (Diskussion) 20:43, 1. Mai 2021 (CEST)
Hallo Happolati, und danke für Deine Hinweise. Einiges habe ich schon angefasst, der Rest folgt später. Es kann sein, dass ich in den kommenden beiden Wochen keine Zeit für Wikipedia habe, aber ich bleibe dran. LG, --Natalie Freyaldenhoven (Diskussion) - Ceterum censeo Tool für die Inhaltsübersetzung esse delendam 23:24, 1. Mai 2021 (CEST)
Das ging ja superschnell, bin beeindruckt! Die wenigen (?) anderen Punkte eilen ja nicht. --Happolati (Diskussion) (ohne (gültigen) Zeitstempel signierter Beitrag von Happolati (Diskussion | Beiträge) 23:34, 1. Mai 2021 (CEST))

Pigskin LibraryBearbeiten

 
Theodore Roosevelt zeigt seinen Besuchern Delia Akeley, John T. McCutcheon und Fred Stephenson die Pigskin Library, Zeichnung von McCutcheon, 1909

Die Pigskin Library (deutsch: Schweinsleder-Bibliothek) ist die Reisebibliothek des Friedensnobelpreisträgers und ehemaligen Präsidenten der Vereinigten Staaten Theodore Roosevelt. Die Sammlung von zunächst etwa 50 in Schweinsleder gebundenen Büchern war ein Geschenk seiner Schwester Corinne Roosevelt für die Mitnahme bei der Smithsonian-Roosevelt African Expedition von März 1909 bis März 1910. Roosevelt wollte während der Reise nicht auf Bücher verzichten, die üblichen Einbände hätten aber dem Tropenklima nicht lange standgehalten. Die Pigskin Library befand sich in einer Kiste aus Aluminium, in der die die Bücher aufbewahrt wurden. Sie war so bemessen, dass sie während der Expedition von einem Träger transportiert werden konnte.

Der Umfang der Bibliothek und ihre Bedeutung für Roosevelt wurden in mehreren zeitgenössischen Veröffentlichungen von ihm selbst und von Journalisten thematisiert. Nach der Expedition blieb die Pigskin Library im Familienbesitz. Sie wurde 1999 von einer Enkelin Roosevelts der Harvard College Library vermacht.

Vor wenigen Wochen erstellter Artikel, der im Zusammenhang mit der Afrika-Expedition Theodore Roosevelts von 1909 bis 1910 steht. Meinem SW-Artikel, den ich aber nicht mehr fertig bekomme. Für die Pigskin Library habe ich eine Lesenswert-Kandidatur ins Auge gefasst, und wünsche mir hier Rückmeldungen zu möglichen Verbesserungen. LG, --Natalie Freyaldenhoven (Diskussion) 20:15, 30. Mär. 2021 (CEST)

Sehr schöner und interessanter Artikel. Ein paar Kleinigkeiten habe ich gerade geändert, hoffentlich passend. Weitere Anmerkungen, die ebenfalls eigentlich nur Kleinigkeiten betreffen:
  • "Die Bücher waren von Roosevelt ausdrücklich nicht als Zierrat, sondern zum Lesen mitgenommen worden": Muss man das wirklich eigens schreiben? Wer lässt schon eine Kiste mit 50 Büchern als "Zierrat" auf eine Expedition mitschleppen? In der Kiste zieren sie nicht, und in einem Expeditionszelt stellt man doch kein Bücherregal auf, damit es hübscher aussieht - bzw. das wäre auch damals wohl als ziemlich exzentrisch wahrgenommen worden?
  • Auf den ersten Blick etwas widersprüchlich wirkt: "Roosevelts Umsicht wurde während der Expedition immer wieder belohnt. So stopfte er einmal eine Puffotter, die von einem Gewehrträger gefangen und von ihm selbst mit einem Messer getötet worden war, achtlos in seine Satteltasche, wo der Einband des Nibelungenlieds vom Blut der Schlange befleckt wurde". Der "achtlose" Umgang mit der Puffotter scheint ja gerade das Gegenteil von "Umsicht" zu sein. Natürlich, aus dem Zusammenhang geht hervor, dass die Umsicht bei der Wahl des Einbandmaterials gemeint war, und vielleicht muss an dieser Stelle auch gar nichts geändert werden, es ist halt nur die kurze Irritation beim Lesen, dieser scheinbare Widerspruch zwischen "Umsicht" und "Achtlosigkeit".
  • "Roosevelts stellte die Werke der Pigskin Library am Anfang des Jahres 1909 zusammen": Was wolltest du schreiben? "Die Roosevelts stellten ..." (also Theodore und Kermit) oder doch "Roosevelt stellte ..."?
Auf jeden Fall scheint mir der Artikel bereits auszeichnungsreif. Gestumblindi 14:33, 2. Apr. 2021 (CEST)
Hallo Gestumblindi, und danke für Deine Anmerkungen. Der "Zierrat" ist weg, die "Umsicht" habe ich auch umformuliert, und die Bibliothek ist tatsächlich von beiden zusammengestellt worden. Wahrscheinlich war der Singular ein Artefakt, ich war beim Ändern und das Telefon oder der Briefträger störten zur Unzeit. LG, --Natalie Freyaldenhoven (Diskussion) 19:45, 2. Apr. 2021 (CEST)
Bestimmt war es die Person aus Porlock ;-) Gestumblindi 21:59, 2. Apr. 2021 (CEST)

Ein interessanter Artikel, mit dem aber wohl nur die wenigsten Leser etwas anfangen können werden, wohingegen für den Conaisseur Zitate wie „So hat mich ein Journalist darauf hingewiesen, dass Tennyson im Vergleich zu Browning „trivial“ sei“ ein amuse-gueule für ein veritables vierzehngängiges Festmahl sind, dessen weitere Gänge allerdings chez Wikipedia nicht mehr auf dem Menü stehen werden. Wie auch immer: Insgesamt erscheint mir der Artikel recht atemlos in seinen Bemühungen, die außerordentliche Bedeutung der Library herauszustellen, wo diese doch eigentlich eher von sehr speziellem Interesse ist, also bspw. für bibliophile Krämerseelen wie yours truly (von bibliographischen Krämerseelen ganz zu schweigen), und für die Literaturgeschichte von durchaus zu vernachlässigender Bedeutung. Am Kapitel "Öffentliche Erörterung der Buchauswahl" verzückt vorzüglich, dass eine konkrete Aussage über die Auswahl über drei solide Absätze hinweg beharrlich verweigert wird: „Es seien einfach nur die Bücher, die sie aus irgendeinem Grund auf dieser Reise dabei haben wollten“; because reasons sagt man dazu heute wohl. Wobei sich über die Auswahl mit den einfachsten Mitteln der Arithmetik, der Statistik und der (empirisch zugegebenermaßen nicht ganz so hieb- oder gar stichfesten) Literaturgeschichtsschreibung doch durchaus markige Aussagen treffen lassen oder ließen (wenngleich, wie ich mal mutig vermute, die wohl eher bibliographisch als literaturhistorisch ausgerichtete Sekundärliteratur sich gar nicht dazu äußert). Teils entspricht sie dem Zeitgeschmack bzw. dem bildungsbürgerlichen Kanon, wie er sich 1909 ebent darstellte, wobei der Herausbildung eines Kanons der ja noch sehr jungen amerikanischen Literatur besonderes Augenmerk zukommt, teils aber auch eben gerade nicht:

  • allein 7 der 50 Bände entfallen auf die Fireside Poets (Holmes, Lowell, Longfellow), die heute kein Schwein mehr liest...
  • ...aber immerhin hatte der Roosevelt ja auch schon Whitman dabei, was durchaus bemerkenswert ist.
  • Tabellenführer sind allerdings mit je fünf Bänden Walter Scott, was nicht wirklich überrascht, und auffälligerweise ein gewisser George Borrow, von dem ich in meinem langen und bewegten Anglistenleben noch nie gehört habe. Da ist wohl was im Busch (pardon the pun), aber was?

Usw., aber da die Autorin mittlerweile inaktiv ist, und der unterfertigte Reviewer sowieso, ist eine Fortsetzung ohnehin müßig...LG, --2A01:C22:A4D7:9B00:B883:1929:4E27:2AEB 21:58, 13. Sep. 2021 (CEST)

Benutzer:StefanMachwirth/Bleeding4MetalBearbeiten

Bleeding4Metal ist ein communitybetriebenes, deutschsprachiges Webzine für aktuelle Berichterstattung rund um Metal und artverwandte Stile. Es existiert seit 2001 und gehört somit zu den am längsten aktiven Onlinemagazinen dieses Musikgenres. Gegründet wurde es von ehemaligen Mitgliedern des Fidonetzes. Seit 2014 hat das Magazin eine Organisationsform nach dem deutschen Vereinsrecht . Die Vereinsmitglieder stellen die Redaktion und bieten ausschließlich selbst geschaffene Inhalte zu CD-Neuveröffentlichungen, Livekonzerten, Interviews mit Bands sowie anderen Themen, die in Verbindung mit dem Metal-Genre stehen.

Ich hatte diesen Artikel im Januar veröffentlicht und er fand auch Anklang bei weiteren Autoren, die ihn unterstützt und weitergeführt haben. Leider wurde er trotz der Literaturverweise mit dem Vorwurf fehlender Relevanz wieder gelöscht. Die Relevanzdiskussion stand leider unter einem schlechten Stern, da sie von der Tatsache überschattet war, dass ich aktuell auch der Betreiber dieser Webseite bin. Man konzentrierte sich auf den Interessenskonflikt und im Zuge dessen spielten meine Bemühungen, den Inhalt so neutral wie möglich und gut belegt darzulegen, kaum noch eine Rolle. Nach der Löschung hatte dann einer der ersten Mitautoren Kontakt mit mir aufgenommen und mir angeboten, den Artikel nochmal zu überarbeiten. In diesem Rahmen wurde am Artikel nochmal viel umgestellt und viele Verbesserungen bei der Formulierung und dem Artikelaufbau sowie der Quellen vorgenommen. Zeitgleich wurden weitere Rezeptionen ergänzt. Die neutrale Sicht sollte dadurch an Qualität deutlich gewonnen haben. Da der Artikel noch in meinem Namensraum steht und ich irgendwann auch die Löschprüfung in Angriff nehmen möchte, würde mich gern vorher das Feedback von euch interessieren, ob ihr nach der Überarbeitungen potenzielle Anhaltspunkte seht, die eine fehlende Neutralität vermuten lassen. Sei es durch wertende Formulierungen oder unnötige Informationen. Ich freue mich über euer sachliches Feedback, denn bisher hab ich außerhalb des Mitschreiberkreises leider mehr emotionale Vorwürfe erfahren. --StefanMachwirth (Diskussion) 20:58, 27. Apr. 2021 (CEST)

Hinsichtlich der Formulierungen finde ich den Artikel weitgehend neutral. Sehr problematisch ist allerdings, dass sich der Artikel ausschließlich auf Quellen in der Metal-Szene stützt. Darüber können auch die wissenschaftlichen Beiträge nicht hinwegtäuschen, die hier als relevanzstiftend dargeboten werden. Der Abschnitt, in dem diese Beiträge erwähnt werden, und auch andere Teile des Artikels sollten aus meiner Sicht radikal gekürzt werden, damit nur Relevantes übrig bleibt. Viel mehr als ein Stub dürfte dann leider nicht übrig bleiben, das muss man leider sagen. Noch eine Frage zur Einleitung: Da steht zunächst, es sei ein communitybetriebenes Webzine, wenig später aber, dass ausschließlich die Redaktion Inhalte veröffentlicht. Ist das kein Widerspruch?--Stegosaurus (Diskussion) 08:31, 2. Mai 2021 (CEST)
Vielen Dank für dein Feedback, @Stegosaurus Rex:. Mit dem Widerspruch hast du sogar Recht, das „comunitybetrieben“ kann hier falsch verstanden werden. Gemeint ist, dass hier kein Verlag o. ä. dahintersteht, aber das sollte man wirklich umschreiben. Vor den Online-Magazinen gab es die gedruckten Fanzines, gemeinsam ist halt, dass man sich aus der Szene (Community) zusammenfindet und so etwas ohne kommerzielle Unterstützung auf die Beine stellt. Dass die Quellen aus der Metal-Szene kommen, ist eigentlich bei Independent-Kulturrichtungen eher normal, da sich diese Kulturströmungen relativ autark abschotten (wobei die Schriftensammlung „No Time For Losers“ tatsächlich nicht nur Metal untersucht). Zum Vergleich schau dir gern mal die Artikel zu Metal.de, Metal1.info oder Powermetal.de an, die allesamt Beispiele für Online-Magazine mit bestätigter Relevanz sind. Auch da wirst du sehen, dass die Rezeptionen rein genrebezogen sind. Der User, der mich beim Umschreiben des Artikels aus einem neutralen Standpunkt unterstützt hat, hat in der letzten Zeit auch ausgearbeitet, warum die Relevanzkriterien für szenebezogene Musikmagazine kaum tauglich sind und bemüht sich aktuell um ein Umdenken an dieser Stelle. Aber hier soll es ja primär um die Artikelqualität dieses Entwurfs gehen - kannst du nochmal darlegen, was besser gekürzt werden sollte? Die Abschnitte über die Rezeptionen sind ja schon nur Zweizeiler, und die angeblich untauglichen/wenigen Rezeptionen waren im ursprünglichen Beitrag auch ein Löschgrund. Daher will ich da nicht wirklich kürzen. Andere Themen wie Webserver und Programmiersprache finde ich persönlich jetzt auch nicht relevant, aber ich hatte mich hier schon beim ersten Entwurf an den Qualitätskriterien orientiert, die in den RK:Websites aufgeführt sind. Wenn du ein paar Beispiele hättest, wo weitere Kürzungen angebracht sind, wäre ich dir dankbar. Viele Grüße! --StefanMachwirth (Diskussion) 15:57, 2. Mai 2021 (CEST)
Imho hat sich nicht viel geändert zur Löschbegründung von Gripweed: Der Artikel enthält immer noch sehr viel WP:TF (wenn es zum Beispiel darum geht, warum die Website keine "Zensur" ausüben möchte usw. Der komplette Abschnitt der Rezeption in den Print-Medien ist nicht relevanzstiftend: in Studien wird die Website mit behandelt, Autoren oder Redaktionsmitglieder finden ihr Werk bei anderen erwähnt (das hat mit Bleeding4Metal nichts zu tun).
Auch, dass es "zu den am längsten existierenden Online..." gehört, ist nicht relevanzstiftend nach unseren Regeln (es wäre etwas anderes,wenn wir hier ein Lamma behandelten, dass mehr als z.B. 150 Jahre alt ist --> "Tradition". Der Abschnitt "sonstige Medienformen" ist dadurch, dass für jedes einzelne Medium ein gesonderter Abschnitt eröffnet wurde, zu aufgeplustert ("keine 1-Satz-Abschnitte). Dann gehört der Facebook-Link nicht in den Artikel (siehe WP:WEB) Es gibt eigentlich nur Eigenaussagen/-belege, keine externe Rezeption. Es werden 2 EN genannt, die sich aber auf das gleiche Thema beziehen (metal hammer...) als Außenrezeption. Alle weiteren Links außerhalb der eigenen Website behandeln diese Studien bzw. Werke von Redaktionsmitgliedern. Das alles reicht nicht. Es werden weder die Relevanzkriterien für Websites noch für Vereine erreicht imho. --AnnaS. (DISK) 14:14, 15. Mai 2021 (CEST)
Hallo @AnnaS.aus I.:, vielen Dank für dein Feedback! Die formellen Anmerkungen und auch die weiteren Anmerkungen zu deiner Wahrnehmung einzelner Abschnitte helfen mir und dem aktuell aktiven Autor weiter. Bei der Relevanzfrage, die ich eigentlich erst mal zurückstellen will, fällt es mir immer noch schwer, die Trennung zwischen Relevanznachweis und Werbung zu erfühlen. Ich bin mittlerweile auch der Meinung, dass das Buch von Jens Schäfer eigentlich dort nichts verloren hat, da es nur ausgewählte Artikel in Printform bringt. Das Buch von Andé Krause wurde hingegen bei metal1.info während der Löschdiskussion neben anderen Quellen ergänzt und der Artikel unter Würdigung der externen Quellen beibehalten. Daher würde ich dieses erst einmal lassen wollen. Inwieweit Bleeding4Metal in den ebenfalls aufgeführten Arbeiten von Dietmar Elflein weniger behandelt wird als andere vergleichbare Online-Musikmagazine in ihren jeweiligen Einzelnachweisen ist mir auch nicht ganz klar. Was muss es noch sein, um als „Ausführliche Zitierung der Seite in wissenschaftlichen Quellen“ zu gelten, oder wieviele Werke braucht man dafür? Referenzartikel gerade aus dem Bereich des Online-Musikjournalismus würden mir da sehr helfen, um mal den Unterschied zu sehen. In den Artikeln, die bislang eine Löschdiskussion überlebt haben, kann ich das kaum bis gar nicht erkennen. Aber das würde man bei der Löschüberprüfung nochmal argumentieren müssen.
Eine Frage noch an dein Gespür: Wenn das Magazin dauerhafter Präsentator der Konzerte in einem überregional bekannten Liveclub ist, unterstreicht das sicherlich die Relevanz, ich tue mir aber schwer, ob und wie man das im Artikel reinbringt. Aus Relevanzgesichtspunkten könnte es die letzte Stelle vor dem Komma vielleicht anheben, über den Mehrwert der Information grübel ich aber und scheue mich, sie nur aus Relevanzgesichtspunkten reinzunehmen. Außerdem könnte ich keine Einzelnachweise ergänzen, da ich Plakatbeispiele aus Urheberrechtsgründen ja nicht hochladen darf. Was meinst du dazu? Nochmal vielen Dank für deine wertvollen Hinweise, davon wird mit Sicherheit Einiges im Artikel verarbeitet werden! --StefanMachwirth (Diskussion) 16:39, 20. Mai 2021 (CEST)

Tod in Venedig (Film)Bearbeiten

Tod in Venedig (Originaltitel: Morte a Venezia) ist der Titel eines Films von Luchino Visconti aus dem Jahre 1971. Er beruht auf der gleichnamigen Novelle von Thomas Mann und ist die bekannteste Adaption seines Werkes. Von der Vorlage ausgehend schildert Visconti die Entwürdigung Gustav von Aschenbachs, dargestellt von Dirk Bogarde, der dem schönen Knaben Tadzio verfällt, ihn heimlich beobachtet und verfolgt und trotz der sich ausbreitenden Cholera die todbringende Stadt nicht verlässt. Anders als in der Novelle ist der Reisende kein berühmter Schriftsteller, sondern ein gescheiterter und kränkelnder Komponist. Visconti nahm sich die Freiheit, über Rückblenden den Roman Doktor Faustus einzubinden und so Fragen der Künstlerproblematik und Musikästhetik aufzuwerfen. Mit der detaillierten Beschreibung Venedigs, der Atmosphäre von Dekadenz und Verfall und der spätromantischen Musik Gustav Mahlers markiert der mehrfach ausgezeichnete, teilweise kontrovers diskutierte Film einen Wendepunkt in der Geschichte der Thomas-Mann-Verfilmungen. Visconti konzentrierte sich weniger darauf, die Handlungsfolge der Vorlage zu inszenieren, als diese mit filmspezifischen Mitteln zu übersetzen und dabei den vielschichtigen Prätext und die Farbsymbolik beizubehalten. Morte a Venezia führte zu einer weiteren Popularisierung Mahlers und beeinflusste spätere Literaturverfilmungen. Wie Bogarde angab, war die Rolle des zerrissenen und scheiternden Mannes der Höhepunkt seiner Laufbahn.

Nachdem ich in den Artikel in den letzten Jahren sporadisch, seit einigen Monaten dann systematischer ausgebaut und im Grunde neu geschrieben habe, möchte ich sehen, ob er Potenzial hat. Eigentlich wollte ich dies bereits vor einigen Monaten tun, doch wie so oft kamen tausend andere Dinge dazwischen. Ich komme ursprünglich nicht „vom Film“, wenn ich es so ausdrücken kann, und weiß, dass sich über die Portale und Redaktionen etc. die Autoren ziemlich spezialisiert haben, so dass mir mögliche filmspezifische Kenntnisse fehlen mögen und ich womöglich bestimmte Aspekte übersehen oder Fehler eingebaut habe. In der Regel arbeite ich nur mit (mir physisch vorliegenden) Büchern, habe hier aber erstmals über De Gruyter (Matthias Hurst, Susanne Craemer..) und auch JSTORE (Hans Rudolf Vaget) einige Passagen ergänzt. Sollte jemand über weitere Belege aus der Fachliteratur verfügen, wäre es wunderbar, wenn mögliche Lücken o.Ä. geschlossen oder strukturelle Verbesserungen vorgenommen werden könnten. Nun steht in der Review-Einleitung u.a., man solle den Text nur vorstellen, wenn man „sich nicht mehr in der Lage“ sieht, ihn „allein zu verbessern.“ Einige Details stehen noch auf meiner imaginären Liste, und sicher könnte der Rezeptionsteil noch um weitere relevante Stimmen (etwa die mir nicht vorliegende Einschätzung Joachim Kaisers) erweitert, andere Abschnitte ausgebaut oder an der Struktur gearbeitet werden, doch irgendwann sollte es auch angesichts des Umfangs reichen, und aus der (ergoogelten) Presse oder Bewertungsportalen etc. möchte ich bei der Beleglage ohnehin nichts einfügen, zumal ich langsam die Energie oder Konzentrationsfähigkeit verliere... Was etwa den gerade erschienenen, wohl erschreckenden Dokumentarfilm The Most Beautiful Boy in the World betrifft, sollte er m.E. eher im Artikel Björn Andrésen erwähnt und ausführlicher dargestellt werden; Belege aus der Fachliteratur scheint es (noch) nicht zu geben. Gruß --Gustav (Diskussion) 11:40, 24. Mai 2021 (CEST)

Keine Angst, hatte auch gar nicht vor, den Film The Most Beautiful Boy in the World großartig im Artikel Tod in Venedig zu erwähnen. --IgorCalzone1 (Diskussion) 11:45, 24. Mai 2021 (CEST)

Ein sehr ausführlicher Artikel, danke für deine Arbeit, Benutzer:Gustav von Aschenbach. Eine Anmerkung vorab: Der Abschnitt Rezeption ist extrem lang und ohne Zwischenüberschriften. Zur besseren Übersichtlichkeit und Lesbarkeit sollte er daher noch untergliedert werden. Die Auszeichnungen gehören auch mit zur Rezeption.--Stegosaurus (Diskussion) 15:51, 24. Mai 2021 (CEST)

Weitere Anmerkungen (ergänze ich ab und zu):

  • Zur Einleitung: Da sollte noch verdeutlicht werden, um wen es sich bei dem Reisenden, der dort genannt wird, handelt. Wahrscheinlich um von Aschenbach, aber das dürfte nicht selbstverständlich für jeden Leser sein.
  • Auf der Artikel-Diskussionsseite ist eine offene Frage zum Film- und Lemmatitel, die sollte geklärt werden.
  • Das Urteil des LdIF sollte auch noch wiedergegeben werden.
  • Der Begriff Deutsche Trilogie wird ungenügend erklärt. Von wem stammt der Begriff? Das darf nicht fehlen.
  • Handlung: Wodurch genau stirbt Aschenbach am Ende? Das wird nicht ganz klar.
  • Thomas Manns Einstellung dem neuen Medium gegenüber war ambivalent und änderte sich im Laufe der Zeit. Zunächst schien es ihm, als habe der Film mit Kunst nicht viel zu schaffen. – Was heißt hier der Film? Tod in Venedig oder Film als Medium allgemein? Eigentlich kann es nur letzteres sein, oder? Das sollte im Artikel klargestellt werden.--Stegosaurus (Diskussion) 19:55, 25. Mai 2021 (CEST)

--Stegosaurus (Diskussion) 19:55, 25. Mai 2021 (CEST)

Danke für Deine Hinweise! Drei Anmerkungen (zur Einleitung ([1]), zum Begriff DT, zur eigentlichen Todesursache ([2])) habe ich bereits aufgegriffen, wenn sich m.E. auch aus dem Kontext ergibt, dass sich „Reisende“ auf das Subjekt des vorhergehenden Satzes bezieht. So ist es klarer. Von wem der Begriff Deutsche Trilogie stammt, müsste ich ggf. noch ermitteln, Zander erwähnt Henry Bacon. Wenn der knappe Kommentar der verlinkten Seite „Eine zwar nicht bruchlose, in der Beschwörung der morbiden Atmosphäre aber großartige Verfilmung von Thomas Manns 1912 erschienener Novelle“ nach all den anderen differenzierten Einschätzungen aus der Fachliteratur den Artikel inhaltlich weiterbringt, mag er meinetwegen eingefügt werden. M.E. ist er aus o.g. Gründen überflüssig. Auf Viscontis Version der Novelle kann sich Thomas Manns Anmerkung zum Film nicht beziehen, da diese erst 16 Jahre nach seinem Tod erschien, ggf. werde ich dies noch konkretisieren. Was die Auszeichnungen betrifft, habe ich dies überlegt. Allerdings weiß ich nicht, wie man die Liste so einbauen kann, dass es nicht holprig wirkt und halte es für besser, sie eben ans Ende zu setzen, siehe auch [3]. Vielleicht fällt mir noch etwas anderes ein. Ich hatte selbst eine weitere Untergliederung der Rezeption erwogen, sie dann aber zunächst verworfen. Über die schwierige Strukturfrage werde ich weiter nachdenken. Gruß --Gustav (Diskussion) 21:18, 25. Mai 2021 (CEST)

Hallo Gustav, ich hatte die letzten Monate schon deine Arbeiten am Artikel verfolgt und mich schon gefragt, ob du den mal kandidieren lassen wolltest! Insgesamt finde ich den Artikel bereits gelungen. Hier wären meine Anmerkungen:

  • Ein paar Bilder (z.B. die Filmbilder von Tadzio am Geländer und Burt Lancaster in Gewalt und Leidenschaft) sind wahrscheinlich nicht urheberrechtsfrei und müssten in dem Fall noch entfernt werden.
  • Der dritte Absatz im Abschnitt "Luchino Visconti" ist noch ganz ohne Beleg, ebenso die letzten Sätze bei "Transformation und Werktreue".
  • Im Abschnitt "Dirk Bogarde und Björn Andrésen" ist zwar überwiegend, aber nicht ausschließlich von den beiden die Rede. Möglicherweise kann man den Abschnitt allgemeiner in "Besetzung" umbenennen.
  • Chronologisch würde ich sinnvoller finden, dass die Informationen, wie Visconti an die Filmrechte gekommen ist und wie das Drehbuch entstand, bereits etwas früher im Hintergrundsabschnitt genannt wird.
  • José Ferrer, dem Darsteller des Cyrano de Bergerac in dem Film Der letzte Musketier, - den Zusatz fand ich irgendwie überflüssig, da der Film nicht einmal so bekannt ist wie andere von Ferrer. Aber ist ja auch nur eine Kleinigkeit.
  • Der Abschnitt "Produktions- und Veröffentlichungsgeschichte" wirkt noch ein bisschen unrund. Für die Alpert-Kontroverse und die Mahler-Kontroverse kann man eventuell eigene Unterabschnitte aufmachen, da sie Seitenaspekte der Produktionsgeschichte sind (aber durchaus spannend). Möglicherweise kann man Produktions- und Veröffentlichungsgeschichte auch noch trennen und die Aspekte, die bereits Veröffentlichungsgeschichte betreffen, in den Rezeptionabschnitt verschieben.
  • Bei den erwähnten Texten der italienischen Volkslieder wären deutsche Übersetzungen wahrscheinlich noch hilfreich, da die meisten Deutschen sicher nicht mit Italienischkenntnissen aufwarten können.
  • Bei dem Abschnitt "Doktor Faustus" als Überschrift: Vielleicht eher "Einfluss von Doktor Faustus". Das würde es noch deutlicher machen, warum Doktor Faustus für den Filmartikel zu Tod in Venedig relevant ist.
  • Der Abschnitt "Mythologischer Hintergrund" spricht fast mehr über das Buch als den Film, wobei ich das nicht als großes Manko betrachten würde.
  • Bei dem Rezeptionsabschnitt würde ich Stegosaurus zustimmen, dass es noch eine gewisse Untergliederung bräuchte - vielleicht chronologisch (damalige und heutige Kritiken), vielleicht nach bestimmten Aspekten sortiert (z.B. allgemeine Filmkritik, dann spezieller etwa filmische Umsetzung der Vorlage oder Bewertung des Mahler-Einsatzes).
  • Den Auszeichnungsabschnitt würde ich ordnungstechnisch vor die Synchronisation setzen oder auch in den Rezeptionabschnitt einbetten, da Auszeichnungen auch zur Rezeption gehören.

Mir gefallen die vielen kulturellen Verweise, deine Sprache und die intensive Analyse der literarischen Umsetzung – zumal die "Literaturverfilmung" mit ihren Chancen und Risiken hier bereits mehr oder weniger exemplarisch verhandelt wird. So hatte ich am Ende das Gefühl, beim Lesen etwas gewonnen zu haben. Inhaltlich finde ich den Artikel voll auszeichnungswürdig. Noch etwas gearbeitet werden müsste meiner Meinung nach an der Strukturierung der Kapitel, vielleicht können da auch bereits ausgezeichnete Filmartikel als Orientierung dienen. Viele Grüße, Clibenfoart (Diskussion) 20:42, 25. Mai 2021 (CEST)

Danke auch für Deine Anmerkungen, Clibenfoart, die ich noch berücksichtigen werde! Ich wollte Dich ohnehin irgendwann fragen, wie Du den Artikel einschätzt. Gruß --Gustav (Diskussion) 21:18, 25. Mai 2021 (CEST)
Was mir gerade spontan einfällt, bevor ich weiter Deine Anmerkungen berücksichtige, wenn auch vielleicht erst morgen oder in den kommenden Tagen: Auf die beiden Bilder zu verzichten, wäre m.E. ein Verlust. Ich selbst fand die Idee originell, Alfrieds Kommentar „So wird Schönheit geboren, nur so“ während der ersten Rückblende mit einem Bild Tadzios/Andrésens plastisch und lebendig zu machen, selbst wenn es nicht das des dezent am Tische sitzenden Knaben ist, sondern eines vom Strand: Die „Geburt der Schönheit“ – das Bild Tadzios. Während die Worte zu hören sind, wird das Gesicht eingeblendet, ein mich damals schon beeindruckender Regieeinfall. Es würde mich freuen, wenn der im Bildbereich erfahrene Kollege @Ralf Roletschek:, den ich hiermit - er möge es verzeihen - einmal anpinge, etwas schreiben könnte. Das Bild Lancasters, das mir nicht so wichtig ist, habe ich übrigens auch dort ([4]) gesehen. Gruß --Gustav (Diskussion) 22:10, 25. Mai 2021 (CEST)
@Gustav von Aschenbach, Clibenfoart: In Italien erlischt das Urheberrecht auf Film-Stills nach 20 Jahren (und nicht erst nach 70 wie bei uns). Daher haben es diese Bilder nach Commons geschafft. Beispielsweise verwenden wir ja auch NASA-Fotos, die nach dem amerikanischen Copyright gemeinfrei sind. Wenn also Fotos sowohl im Ursprungsland, als auch in den USA, wo die Server stehen, in der Public Domain sind, spricht nichts dagegen, sie auch in der deutschsprachigen WP zu verwenden. Da sollten wir nicht päpstlicher sein als der Papst. Sollte sich die Urheberrechtssituation ändern und die Bilder gelöscht werden, werden wir es früh genug erfahren. MfG --Regio (Fragen und Antworten) 14:54, 11. Aug. 2021 (CEST)

Ich frage mich, welche Notwendigkeit der Abschnitt Transformation und Werktreue hat. Darin wird mit keinem Wort auf den Film eingegangen. Ist der Abschnitt nicht verzichtbar und würde er nicht eher in den Artikel Thomas Mann passen?--Stegosaurus (Diskussion) 18:54, 26. Mai 2021 (CEST)

Stegosaurus: Das hatte ich überlegt und werde später ggf. noch den Hauptartikel um einen Filmabschnitt ergänzen. Hier gehört er schlicht zum Hintergrund des konkreten Films und harmoniert etwa mit Marcel Reich-Ranickis im Rezeptionsabschnitt zu findender Aussage, es sei nicht einfach, die eher handlungsarmen Werke zu verfilmen. Wie dort beschrieben, unterstützte er 1934 die Idee, seine Novelle zu verfilmen, wenn sich dies auch nicht auf Viscontis spätere Adaption beziehen konnte. Ich habe übrigens, wie auch von Dir vorgeschlagen, die Rezeption untergliedert – ein schwieriges Unterfangen – und hoffe, dass es auch mit den nun direkt folgenden Auszeichnungen konveniert. Nachtrag zur Frage auf der Diskussionsseite: [5]. Gruß --Gustav (Diskussion) 21:25, 26. Mai 2021 (CEST)
Clibenfoart: Ich habe einige Deiner Vorschläge umgesetzt, so zur Übersetzung ([6]), zur Auszeichnungsliste und auch zur Struktur ([7], [8]), mit der ich selbst noch nicht ganz zufrieden war. Was die mythologischen Aspekte betrifft, war mir dies natürlich auch aufgefallen, so dass ich froh bin, dass es nicht stört. Mir ist immer wichtig, auf den Zusammenhang hinzuweisen, was ich eben im ersten Teil des Abschnitts getan habe. In der Tat war der Hinweis zu Ferrer wenn nicht falsch, so doch überflüssig, weswegen ich ihn entfernt habe. Zu Deinem Punkt 5: Gefallen Dir die Abschnitte nun besser? Gruß --Gustav (Diskussion) 21:25, 26. Mai 2021 (CEST)
Ich habe eben noch einmal rübergeschaut und finde, dass der Absatz sich thematisch nun strukturierter liest. Was "Transformation und Werktreue" sowie die mythologischen Aspekte betrifft: Ich kann schon die Kritik verstehen, dass die beiden Abschnitte zunächst einmal weniger mit dem Film an sich, sondern eher mit Manns Vorlage zu tun hat - eventuell kann man ja noch leicht straffen. Aber das schmälert meiner Meinung nach den Artikel nicht, zum einen da es leicht (aber nicht zu sehr) über das eigentlich zu Fordernde hinausgeht und ich diesen Fleiß nicht z.B. durch eine Nicht-Auszeichnung "bestrafenswert" finde, zum anderen weil Viscontis Tod in Venedig in Literatur- und Filmwissenschaft bis heute oft als das Paradebeispiel der gelungenen Verfilmung eines eigentlich verfilmungsfeindlichen, literarisch herausragenden Werkes zitiert wird. Insofern finde ich es gut, dass auf diese Transformationsfragen ein Schwerpunkt gelegt wird. Clibenfoart (Diskussion) 20:41, 27. Mai 2021 (CEST)
Gustav Der Artikel gefällt mir sehr gut. Ich finde, dass der Abschnitt "Luchino Visconti" zu sehr in die Biografie des Regisseurs schwappt; dieser Abschnitt sollte sich strikt auf Details beziehen, die nur den Film betreffen. Dann schien mir die Todesursache des Protagonisten eine nicht näher erwähnte Krankheit zu sein, und erst später im Artikel erfährt man, dass er sich an den Erdbeeren infiziert hatte; daher sollte die Szene mit der Warnung bei heißem Wetter kein frisches Obst am Strand zu erwerben, gleich im Abschnitt Handlung erwähnt werden. Ich dachte nämlich bei der Erwähnung der Erdbeeren, dass es sich um ein Vanitassymbol handelt (Tadzio sei ein süßes Früchtchen o.ä.)--Wagner67 (Diskussion) 14:56, 2. Jul. 2021 (CEST)
Leider habe ich momentan wenig Zeit und Energie, so dass die Reaktion etwas gedauert hat.
Wagner67: Danke für die Stellungnahme und einige kleine Korrekturen ([9])! Die Warnung habe ich eingebaut, wenn man auch vorsichtig sein muss, das Ganze nicht zu überladen, zumal die Seuche bereits in der Einleitung erwähnt wird. Vielleicht werde ich später einen Teil auslagern; das ist aber m.E. nicht unbedingt erforderlich, da Viscontis geistiger Hintergrund gerade für den Kontext dieses Films wichtig ist. Sein wohl bedeutendstes Werk kam nicht von ungefähr, zeigt seine Ästhetik und die ambivalente, teils an Nietzsche erinnernde Dekadenzanalyse der bürgerlichen Kultur des 19. Jahrhunderts. Den Hinweis auf andere „Thomas-Mann-Projekte“ halte ich für informativ. Hier bin ich unsicher, denn welche Laufbahn, Karriere o.ä. eines Schauspieler sollte es denn sein, wenn nicht eine „künstlerische“? Dann verstehe ich nicht, was an der Wendung „...Regisseur die Freiheit,...“ oder „Freiheit des Regisseurs“ falsch, gar unenzyklopädisch sein soll, geht es doch gerade um die weiter oben erwähnte (Freiheit der) Adaption, von der Vorlage abzuweichen. Hier machst Du aus der „äußerlichen“ eine „optische“ Verjüngung, was undeutlicher ist, geht es doch um die (tragische) „äußerliche“ Veränderung beim Friseur, während er „innerlich“, tatsächlich „alt“, schwach, krank ist. Auf der anderen Seite ist Tadzio eben äußerlich und innerlich jung; bei Thomas Mann ist dies übrigens etwas anders, spürt Aschenbach in der Novelle doch, dass der Knabe „vermutlich nicht alt werden wird“. Aschenbach lässt sich verjüngen, weil Tadzio phantastische, ja mythische Hoffnungen ausgelöst hat, bleibt aber „innerlich“ alt. Die Zusätze „in der Novelle“ und „im Film“ sind hier eigentlich überflüssig, wenn auch nicht falsch, da sich der Satz im Abschnitt „Verhältnis von Film und Vorlage“ eben auf den Film bezieht.
Clibenfoart und Stegosaurus: Ich habe mich doch dafür entschieden, den von Euch angesprochenen Abschnitt in den Hauptartikel auszugliedern (und einen Link gesetzt). Leider ist es nicht immer möglich, formale Aspekte fein-säuberlich von inhaltlich-wertenden Fragen zu trennen, setzt doch bereits die Überschrift einen gewissen Akzent. Gruß--Gustav (Diskussion) 12:51, 10. Aug. 2021 (CEST)

Fire Emblem: Three HousesBearbeiten

Fire Emblem: Three Houses ist ein Strategie-Rollenspiel und das 16. Spiel der Fire-Emblem-Reihe. Es wurde von Intelligent Systems und Koei Tecmo entwickelt und am 26. Juli 2019 von Nintendo für ihre Spielkonsole Nintendo Switch weltweit veröffentlicht.

Fire Emblem: Three Houses spielt auf dem fiktiven Kontinent Fódlan, der von drei Reichen beherrscht wird. Der Spieler übernimmt die Rolle eines neuen Lehrers an der Militärakademie Fódlans. Dort entscheidet er sich, die Schüler einer dieser drei Reiche zu unterrichten. Im Vergleich zu den Vorgängerspielen der Fire-Emblem-Reihe können die Spielfiguren in ihren Charakterklassen und Statuswerten stärker individualisiert werden. Nach Abschluss der Ausbildung bricht ein Krieg in Fódlan aus und der Spieler führt seine ehemaligen Schützlinge durch den Krieg. In den Ausbildungs- und Kriegsschlachten kommt das rundenbasierte Kampfsystem der Vorgänger von Fire Emblem: Three Houses zum Einsatz, allerdings um zusätzliche Spielmechaniken ergänzt, die den erweiterten Fähigkeiten der Spielfiguren Rechnung tragen.

Die Fachpresse nahm das Spiel überwiegend positiv auf. So erhielt es auf der Website Metacritic, die Rezensionen verschiedener Fachmagazine zusammenfasst, eine Wertung von 89 aus 100 möglichen Punkten. Lob fanden vor allem das Kampfsystem und die Darstellung der verschiedenen Charaktere. Während Fachjournalisten die fiktive Welt und die Handlung lobten, wurde das Aufteilen letzterer in vier verschiedene Stränge nicht von allen Kritikern wohlwollend aufgenommen. Kritisiert wurden technische Probleme sowie Mängel in der grafischen Präsentation.

Das Spiel wurde für verschiedene Computerspielauszeichnungen nominiert. Bei den Game Awards und den DICE Awards zeichnete eine Fachjury es zum besten Strategiespiel des Jahres 2019 aus; das Publikum wählte das Spiel bei den Game Awards zum besten Spiel des Jahres. Mit über 3 Millionen verkauften Einheiten ist Fire Emblem: Three Houses das meistverkaufte Spiel der Reihe.

Seit der Veröffentlichung des Spiels im Juli 2019 habe ich den Artikel immer wieder in Stücken überarbeitet. Eine Kandidatur im Janaur scheiterte, aber aus meiner Sicht sind die Kritikpunkte jetzt behoben. Trotzdem würde ich vor einer erneuten Kandidatur gerne noch weitere Meinungen aus einem Review einholen. Das Ziel ist weiterhin eine Lesenswert-Auszeichnung.

Inhaltlich ist der Artikel größtenteils vollständig. In der Entwicklung gibt es noch einige japanische Interviews mit den Entwicklern, die ich aber mangels Japanischkenntnisse (noch) nicht auswerten kann. Trotzdem finde ich den Entwicklungsabschnitt vollständig genug, als dass er eine Lesenswert-Auszeichnung verhindern würde. Was in der letzten Kandidatur bemängelt wurde, war dass die Abschnitte "Handlung" und "Spielprinzip" nicht alle Aspekte abhandeln. Das halte ich aufgrund der langen Handlung des Spiels mit vier Handlungssträngen und den komplexen Spielmechaniken aber nicht für zielführend: die Abschnitte würden ansonsten komplett den Rahmen sprengen. Ich habe mich daher in der Handlung auf die essentiellen Punkte beschränkt. Ich würde mich über Rückmeldungen freuen, ob die Handlung (für Leute, die das Spiel nicht gespielt haben) dennoch verständlich und vollständig wirkt. Beim Spielprinzip habe ich mich ähnlich auf das grundlegende Spielprinzip beschränkt und auf die Mechaniken, die in Reviews häufig beschrieben wurden. --SeGiba (Diskussion) 21:25, 21. Aug. 2021 (CEST)

Ich werde den Artikel in den nächsten Tagen mal genauer durchgehen. Beim ersten durchlesen sind mir aber zumindest schon mal zwei Stolpersteine aufgefallen.
  • Einer Legende zufolge...die Göttin Fódlans die Heilige Seiros.... Der Satz liest sich für mich als ob die Heilige Seiros die Göttin ist, aber später erfährt man das diese Göttin eigentlich Sothis heißt. Da wäre es vielleicht gut den Namen der Göttin gleich von Anfang an zu nennen damit keine Verwirrung auftritt.
  Ich habe deinen Vorschlag so übernommen. Den einen Satz habe ich umgestellt, sodass klar wird, dass Sothis die Göttin ist und nicht Seiros.
  • Ich finde Aussagen wie wappenlosen Blutes schwierig da zumindest ich unter Wappen etwas anderes verstehe. Es wäre gut das schon am Anfang etwas genauer auszuführen das die Wappen eine Art angeborene Fähgikeit/Begabung sind, die aber anscheinend nur bedingt vererbar sind.
  Hoffentlich erledigt. Ich hoffe, es wird jetzt klar, dass im Spiel mit „Wappen“ der vererbte Segen gemeint ist. Er hat nichts bzw. nur am Rande mit diesen Wappen zu tun.
Das wären mal meine ersten Anmerkungen. LG, --Liuthalas (Diskussion) 21:54, 30. Aug. 2021 (CEST)
Vielen Dank für deine Anmerkungen. Ich hoffe, dass ich die kritisierten Punkte ausgebessert habe. --SeGiba (Diskussion) 14:03, 2. Sep. 2021 (CEST)
Habe den Artikel heute gelesen und er hat mir gut gefallen. Es war alles verständlich, auch ohne das Spiel oder die Vorgänger zu kennen. Zu korrigieren hatte ich auch fast nichts gefunden. Was ich noch vermisse bzw mir wünschen würde:
  • Die Einleitung ist für meinen Geschmack zu lang. Zwei/Drei Sätze weniger fände ich besser (zB nicht das Detail der Metacritic-Bewertung).
  Ich habe einige Sätze entfernt oder angepasst. Die Metacritic-Wertung habe ich aus der Einleitung entfernt und die Auszeichnungen nur auf die Game Awards beschränkt (die Game Awards sind wohl die bekannteste Videospielauszeichnung und die restlichen Auszeichnungen finden sich ja in einen eigenen Abschnitt).
  • Bei der Entwicklung noch mal schauen, ob die Funktionen alle gut bzw für den deutschsprachigen Leser verständlich benannt und ggf. erklärt sind. Charakterdesign hatte ich jetzt schon verlinkt. Toshiyuki Kusakiharas Director leitet auf Spieleentwickler, aber das erklärt gar nicht eine einzelne Funktion. Besser als "leitender Entwickler" bezeichnen? Und Sound Director nicht einfach die Tonregie?
  Im Videospielbereich sind die englischen Begriffe eigentlich etwas gebräuchlicher. Da es die deutschen Begriffe aber auch gibt und sie für den deutschsprachigen Leser verständlicher sind, habe ich sie jetzt ersetzt. Bei der Verlinkung auf Spieleentwickler habe ich jetzt auf einen passenden Abschnitt verlinkt, der die Tätigkeit zumindest kurz erklärt. Einen eigenen Artikel zum Game Director gibt es leider noch nicht.
  • Ich bin eigentlich kein Freund davon, in einer Sprechertabelle auch inhaltliche Angaben zu machen (welche Rolle die Figur hat, kurze Charakterbeschreibung), aber das ist hier noch ok. Ist die englische Fassung allgemein die internationale? Es gibt keine deutsche oder sonstige? (wenn ich die Infobox richtig verstehe: ja) Deutsch etc ist dann nur Menüsprache? Wäre gut das noch mal explizit zu erläutern.
Hier überlege ich noch, wie und wo ich das im Artikel genau erkläre. Für Nintendo-Switch-Spiele allgemein: Bei den meisten Spielen gibt es nur eine einzige Version des Spiels, die alle verfügbaren Sprachen enthält; so ist es auch hier. Welche Sprache beim Start des Spiels verwendet wird, hängt davon ab, welche Sprache der Spieler als Systemsprache für die Nintendo Switch ausgewählt hat. Hat der Spieler also deutsch als Systemsprache, so hat das Spiel deutsche Untertitel und ein deutsches Menü. Die Sprache der Tonausgabe (hier: englisch oder japanisch) ist davon unabhängig und wird vom Spieler zu Beginn des Spiels selbst ausgewählt. Es ist also möglich, englische Untertitel bei einer japanischen Tonausgabe zu haben.
  • Generell scheint mir zur Veröffentlichung wenig geschrieben zu sein. War das international alles gleichzeitig, alles über die gleichen Medien/Vertriebskanäle? Zu den DLCs vielleicht noch ein paar Details mehr? - was sind das für zusätzliche Charaktere oder Aktivitäten? Was macht den Schwierigkeitsgrad extrem aus? Nur von dem weiteren Handlungsstrang konnte man sich weiter oben schon ein Bild machen.
  • Bei Rezeption vermisse ich Kritiken aus Japan und von außerhalb des deutsch-amerikanischen Raums - auch wenn das natürlich schwierig ist. Gab es überhaupt Reaktionen auf die Auswahlmöglichkeit bzw Gestaltungsfreiheit des Geschlechts der Spielerfigur und gleichgeschlechtlicher Ehen? Gab es darüber hinaus Analysen des Spielinhalts jenseits des Gaming-Journalismus? - vielleicht ist das Spiel dafür aber auch noch zu jung.
Soweit meine Gedanken dazu. --Don-kun Diskussion 14:30, 5. Sep. 2021 (CEST)
Zum letzten Punkt noch: Eine schnelle Suche bei Scholar bringt einiges hervor, darunter diese Paper [10] [11] [12] aber auch noch mehr. --Don-kun Diskussion 14:36, 5. Sep. 2021 (CEST)
Vielen Dank für deine Anmerkungen. Die ersten zwei Punkte sollten nun ausgebessert sein. Zu den restlichen Punkten muss ich mir noch weitere Gedanken machen. Außerdem danke für die verlinkten Paper. Letzten Dezember/Januar gab es nur sehr wenige Paper zum Spiel und ich hätte nicht gedacht, dass sich da noch etwas getan hat. Ich werde mir die Paper noch genauer durchlesen und dann auswerten. --SeGiba (Diskussion) 19:52, 7. Sep. 2021 (CEST)
OK, hab die Scholar-Ergebnisse nochmal durchgeschaut. Sinnvoll erscheint mir noch [13], [14] bzw [15]. Dann gibts Texte in Spanisch und anderen Sprachen, die sich nicht beurteilen kann. Insgesamt halte ich den Artikel jetzt schon für lesenswert. Mit Auswertung der Paper und zumindest ein bisschen Lücken füllen bei der japanischen Rezeption geht es auch in Richtung Exzellenz. Aber vielleicht ist es auch gut, damit noch etwas zu warten. --Don-kun Diskussion 07:21, 8. Sep. 2021 (CEST)

Filialkirche St. Radegund am heiligen WasserBearbeiten

Die Filialkirche St. Radegund am heiligen Wasser, oft auch einfach Kirche zum Heiligen Wasser genannt, ist eine denkmalgeschützte römisch-katholische römisch-katholische Filial- und Wallfahrtskirche in der zur Gemeinde Kainach bei Voitsberg gehörenden Ortschaft Hadergasse in der Weststeiermark. Die der heiligen Radegund geweihte Kirche gehört zum Seelsorgeraum Voitsberg des Dekanats Voitsberg in der Diözese Graz-Seckau und ist der Pfarre Kainach unterstellt. Die Ursprünge des Wallfahrtsortes und der Verehrung der angeblich heilsamen Quelle neben der Kirche lassen sich zumindest bis in die Mitte des 17. Jahrhunderts zurückverfolgen als mit dem Bau der heutigen Kirche begonnen wurde. Die Existenz einer bereits vorchristlichen Kultstätte oder ein Quellenheiligtum wird vermutet, konnte bisher aber nicht belegt werden. Möglicherweise wurde bereits ab dem Mittelalter die heilige Radegund an der Quelle neben der Kirche verehrt, aber auch dies konnte bisher nicht nachgewiesen werden. In kirchlichen Quellen taucht der Ort erstmals mit dem Beginn des Kirchenbaues im Jahr 1659 auf, der laut der Gründungslegende an dem Standort erfolgte, an der ein Bauer eine Ragedundstatue in einem Baum entdeckte. Die Kirchweihe erfolgte 1669 durch den Abt des Stiftes St. Lambrecht und Kirche entwickelte sich zu einem Wallfahrtsort, wobei die Pilger zu großen Teilen aus der näheren Umgebung sowie aus Geistthal und Sankt Pankrazen stammten. Die Pilger kamen zur Genesung von Krankheiten, gegen die das angeblich heilsame Quellwasser neben der Kirche hilft sowie zur Abwehr von Tierseuchen und brachten aus Dankbarkeit zahlreiche Votivgaben dar. Von diesen Gaben haben sich etwa 30 Stück erhalten, darunter Bilder die erfolgte Wunderheilungen beschreiben.

Diesen Artikel habe ich in den letzten Wochen ausgebaut und würde in gerne auszeichnen lassen. Ich weiß das er einige Lücken aufweist, vor allem der Architekturteil lässt sehr zu wünschen übrig, aber ich habe alle mir bekannten Quellen in den Artikel eingebaut und dieser dürfte damit die genaueste Darstellung der Kirche und ihrer Geschichte überhaupt liefern. Zwei Literaturanfragen sind bei der Bibliotheksrecherche noch am Laufen, aber ich fürchte diese Quellen werden auch nicht mehr viel beisteuern können. Ich habe bereits daran gedacht die Pfarre direkt anzuschreiben ob es vielleicht noch mehr Informationen zur Kirche gibt (etwa zu den Glocken, etc.), werde das aber erst nach Auswertung der zwei Anfragen machen. Über allgemeines Feedback sowie über Hinweise über Quellen die ich bisher übersehen habe würde ich mich sehr freuen. --Liuthalas (Diskussion) 17:48, 21. Aug. 2021 (CEST)

Meine zwei Literaturanfragen sind mittlerweile im Artikel einbaut und haben zu ein paar Ergänzungen über die Sage und die Wallfahrt geführt. Ich habe jetzt mal eine E-Mail mit Fragen an die Pfarre Kainach, zu welcher die Kirche gehört geschickt. Mal schauen, vielleicht kennen die noch weitere Literatur. --Liuthalas (Diskussion) 16:40, 27. Aug. 2021 (CEST)

Johanniskirche (Plauen)Bearbeiten

Die Johanniskirche in Plauen ist die evangelische Hauptkirche der Stadt. Die Weiheurkunde der Vorgängerkirche im Jahr 1122 ist zugleich die erste urkundliche Erwähnung Plauens. Die ältesten Teile der heutigen Kirche stammen von einem dreischiffigen Basilikabau, der um 1224 begonnen wurde. Das Gotteshaus mit zwei 52 Meter hohen Türmen wurde nach mehreren Bränden als gotische Hallenkirche umgebaut. Bei einem weiteren grundlegenden Umbau der Kirche im Jahr 1815 wurden die Reste der bis dahin noch erhaltenen Innenausstattung entfernt, sodass die Kirche fast keine Originalausstattung mehr hat. Die äußere Form wurde 1885/86 verändert, die Änderungen wurden aber beim Wiederaufbau der im Zweiten Weltkrieg stark beschädigten Kirche von 1951 bis 1963 weitgehend zurückgenommen. Die letzte Grundsanierung erfolgte zwischen 1991 und 2002. Zur heutigen Ausstattung gehören unter anderem ein Altar aus einer Kirche in Neustädtel, eine Kanzel aus der Görlitzer Nikolaikirche und verschiedene Skulpturen und Gemälde, vornehmlich aus dem Bestand des Plauener Vogtlandmuseums. Die Orgel, die 1965 neu gebaut wurde, wurde von 1991 bis 1996 umfassend saniert.

Da sich im nächsten Jahr die erste urkundliche Erwähnung des Kirche (bzw. des Vorgängerbaus) zum 900. Mal jährt, habe ich vorgeschlagen, dass der Artikel (am Johannistag) Artikel des Tages wird. Der Artikel ist seit 2011 Lesenswert und wurde seitdem an einigen Stellen etwas ausgebaut. Mich würde nun interessieren was aus Eurer Sicht noch zu tun wäre, um da vielleicht sogar ein Exzellent draus zu machen (mindestens aber den Status zu halten). -- n8eule78 (Diskussion) 09:29, 7. Sep. 2021 (CEST)

Magical GirlBearbeiten

Magical Girl bezeichnet sowohl ein Genre von Animes und Mangas – japanischem Animationsfilm und Comics – als auch dessen Heldinnen. Diese sind gewöhnliche Schulmädchen, die magische Fähigkeiten erlangen, um damit das Böse zu bekämpfen und die Welt zu retten. Magical-Girl-Produktionen richten sich vorwiegend an weibliches, jugendliches Publikum (Shōjo). Sie sind allerdings nicht auf diese Zielgruppe beschränkt, sondern erreichen beispielsweise auch männliche, erwachsene Zuschauer.

Nachdem es im Januar eine größere Ergänzung des Artikels gab, die sich im Nachhinein als problematisch herausstellte, habe ich den Artikel in den letzten Monaten umfangreich überarbeitet. Ich würde mich über Feedback dazu und Anregungen zur weiteren Bearbeitung des Artikels freuen. Über Beteiligung von @Fiona Baine, Franky Fusion, Goroth, Natsu Dragoneel, Mps: würde ich mich freuen, aber natürlich auch von anderen. -- Don-kun Diskussion 20:04, 11. Sep. 2021 (CEST)

@AlanyaSeeburg: ist vielleicht auch interessiert? --Don-kun Diskussion 22:45, 11. Sep. 2021 (CEST)
<3 absolut, danke für den Ping! Leseempfehlung an der Stelle einfach mal für Sleepless Domain, meinen Lieblingswebcomic in dem Genre.
Beim ersten Durchlesen bin ich absolut beeindruckt, sieht wirklich gut gemacht aus. Tolle Quellen, viele Aspekte angesprochen, gut illustriert. Auch die Entscheidung, dem Fandom eines eigenes Kapitel zu widmen, gefällt mir sehr gut. Nicht so schön finde ich die Trennung in einen Anime/Manga-Hauptkanon (in dem auf jeden Fall Pretty Cure fehlt!) und die "westlichen Produktionen" ganz am Schluss. Nicht, dass ich die Trennung ganz abwegig finde (vor allem weil die westlichen Produktionen wahrscheinlich kaum nach Japan hineinwirken), aber spätestens mit Sailor Moon wird das Genre imo auch international wahrgenommen und verstanden. W.I.T.C.H. ist vielleicht eine "klassischere" Mahou-Shoujo-Erzählung als Madoka Magika, und auch in aktuelleren Produktionen wie Steven Universe oder dem She-Ra-Reboot klingen Magical-Girl-Elemente an, obwohl die Haupteinflüsse natürlich andere sind. Ich weiß nicht, ob diese Theorie von der Literatur gedeckt ist, aber zumindest würde ich den Abschnitt "Westliche Produktionen" näher an das Kapitel "Historische Entwicklung" anbinden, vllt. als Unterkapitel. Ansonsten aber wie gesagt erstmal nix Größeres, außer großer Bewunderung! Liebe Grüße--AlanyaSeeburg (Diskussion) 13:15, 12. Sep. 2021 (CEST)
Nach dem ersten Überfliegen kann man sagen, dass es ein schön strukturierter Artikel geworden ist. Muss mich aber in den kommenden Tagen mal genauer mit dem Inhalt befassen. --Goroth Redebedarf? :-) 23:41, 11. Sep. 2021 (CEST)
Ich habe den Artikel gelesen und einige wenige Kleinigkeiten geändert. Inhaltlich kann ich leider noch weniger beitragen. Das Magical Girl Genre ist mir nur ein Begriff, weil ich in einem anderen Wikiartikel darauf verweise und meine Schwester früher auf RTL 2 Sailor Moon geschaut hat. Als „Außenstehender“ halte ich den Artikel für gut strukuriert und klar lesbar. Ich schließe mich AlanyaSeeburg an, und würde „Westliche Produktionen“ zwischen „Historische Entwicklung“ und „Kritische Auseinandersetzungen“ einfügen. Aus der persönlichen Perspektive kann ich ebenfalls bestätigen, dass Sailor Moon viel zur Wahrnehmung des Genres beigetragen hat. --Franky Fusion (Diskussion) 17:20, 12. Sep. 2021 (CEST)

 Info: Zur Einstimmung zum Review und als Anschauungsmaterial hier eine Youtube-Playlist mit Vorspannen. --Don-kun Diskussion 13:59, 12. Sep. 2021 (CEST)