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Wiener-TOTO-Cup
Voller Name Cup des Wiener Fußballverbandes
Abkürzung Wiener Cup
Verband ÖFB, organisiert von WFV
Erstaustragung 1897–1911 als Challenge-Cup,
1907–1946 als Wiener Cup,
ab 1988/89 als Amateur-Cup
Mannschaften saisonale Schwankungen
Spielmodus K.-o.-System
Titelträger ASK Elektra Wien (1. Titel)
Rekordsieger Polizei/Feuerwehr (4 Titel)
Qualifikation für ÖFB-Cup
Wiener Frauen Cup
Voller Name Cup des Wiener Fußballverband der Damen
Abkürzung WFV Frauen Cup
Verband ÖFB, organisiert von WFV
Erstaustragung 2011/12
Mannschaften saisonale Schwankungen
Spielmodus K.-o.-System
Titelträger First Vienna FC Frauen
Rekordsieger FC Altera Porta,
USC Landhaus Wien III
Wiener Sportklub Frauen
(jeweils 2 Titel)
Qualifikation für ÖFB-Ladies-Cup

Der Cup des Wiener Fußballverbandes, kurz WFV-Cup genannt, ist einer von neun österreichischen Fußball-Pokalwettbewerben für Amateurmannschaften der Herren auf Verbandsebene, der vom Wiener Fußball-Verband ausgerichtet und im K.-o.-System ausgetragen.

Der Cup des Wiener Fußballverband der Damen, kurz WFV Frauen Cup genannt, ist einer von neun möglichen österreichischen Fußball-Pokalwettbewerben für Damen auf Verbandsebene, der vom Wiener Fußball-Verband ausgerichtet und im K.-o.-System ausgetragen wird.

Inhaltsverzeichnis

Wiener CupBearbeiten

Der Pokalwettbewerb trägt den Namen Wiener Fußballcup, offiziell: Wiener-TOTO-Cup, ist einer von neun österreichischen Fußball-Pokalwettbewerben auf Landesverbandsebene und wird vom Wiener Fußballverband ausgerichtet und ist ein Qualifikationsbewerb für den ÖFB-Cup. Der Wiener TOTO-Cup gelangt seit der Saison 1988/89 jährlich zur Austragung. Als Wettbewerbssponsor fungiert seit 1988 die Österreichische Lotterien. Weitere finanzielle Unterstützung wird durch die Gemeinde Wien gewährt. In der Saison 2016/17 konnte der ASK Elektra Wien den Titel gewinnen.

GeschichteBearbeiten

VorgeschichteBearbeiten

Bereits in der Saison 1897/98 wurde vom Wiener Fußball-Verband zusammen mit dem Niederösterreichischen Fußballverband der Challenge-Cup organisiert, der ein Vorläufer des Wiener Cups und des ÖFV-Cups war und bis in die Saison 1910/11 ausgetragen wurde. Dazwischen wurde 1907 und 1915 ein Pokalbewerbe vom Wiener Verband organisiert, die die First Vienna FC 1894 und der Floridsdorfer AC gewannen. Von 1917 an bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges führte entweder der Niederösterreichische Verband oder der Wiener Verband einen Pokalbewerbe jährlich durch, die man heute zu den ÖFB-Cup-Bewerben zählt.

Wiener Cup ab 1988Bearbeiten

Saisonmodus Pokal-Sieger Finalist Resultat
Wiener-TOTO-Cup
1988/89 FKL Wimmer ASKÖ Breitensee-Graphia 3:1
1989/90 SV Wienerberger FKL Wimmer 2:1
1990/91 FC Stadlau Austria XIII Wien 3:1
1991/92 SV Wienerfeld FS Elektra Wien 5:0
1992/93 SG Gerasdorf/Stammersdorf SC Ostbahn XI 5:1
1993/94 1. Simmeringer SC KDAG Phönix Wien 3:1 n. V.
1994/95 SC Wacker Wien Gersthofer SV 4:2
1995/96 Prater SV SKF Helfort 15 4:2
1996/97 SG Ajax/Grenzacker FC Austria 11/Moritz 5:2
1997/98 SG SK Rapid II/Red Star FC Stadlau 3:0
1998/99 Polizei/Feuerwehr SK Rapid II 8:7 n. E.
1999/2000 Polizei/Feuerwehr Wiener Sport-Club 6:0
2000/01 Polizei/Feuerwehr SV Essling 4:3 n. E.
2001/02 Gersthofer SV 1. Simmeringer SC 3:1
2002/03 Polizei/Feuerwehr Austria XIII Wien 7:1
2003/04 SV Wienerberger Liesinger ASK 2:1
2004/05 SR Donaufeld SK Slovan HAC Wien 3:0
2005/06 Post SV Wien Gersthofer SV 1:1; 3:2 n. E.
2006/07 First Vienna FC U23 SG Gerasdorf/Stammersdorf 4:1
2007/08 SK Rapid II SR Donaufeld 4:1 (2:0)
2008/09 Post SV Wien FC Stadlau 3:0
2009/10 Post SV Wien FC Stadlau 1:0
2010/11 Hellas Kagran Post SV Wien 2:0
2011/12 Wiener Viktoria Wiener Sportklub II 2:1
2012/13 SC Team Wiener Linien Wiener Viktoria 2:1
2013/14 Admira Technopool SG Gerasdorf/Stammersdorf 3:1
2014/15 SC Red Star Penzing Austria XIII Wien 3:2
2015/16 FC Karabakh Wien Gersthofer SV 2:0
2016/17 ASK Elektra Wien Wiener Viktoria 2:1
2017/18 FV Austria XIII Wiener Viktoria 4:3

Erst wieder ab der Saison 1988/89 führte der Wiener Verband einen Pokalbewerbe für Amateurmannschaften ein. Die Premiere des Pokals gewann der Wiener AF, der damals unter dem Namen FKL Wimmer antritt. In den 1990er Jahren trugen sich FC Stadlau, SV Wienerfeld, die Sportgemeinschaft aus Gerasdorf und Stammersdorf, 1. Simmeringer SC, SC Wacker Wien, Prater SV, die Spielgemeinschaft von Ajax Wien und Grenzacker, die zweite Mannschaft von Wien, die zusammen mit Red Star Wien eine Sportgemeinschaft bildete und PSV Team für Wien, die unter Polizei/Feuerwehr spielte und die auch in den 2000er Jahren mehrmals den Pokaltitel holen konnten. Weitere Gewinner seit 2000 waren Gersthofer SV, SV Wienerberger, SR Donaufeld, das U23-Team der Vienna, die zweite Mannschaft von SK Rapid, Hellas Kagran, Wiener Viktoria, SC Team Wiener Linien, Admira Technopool, SC Red Star Penzing, FC Karabakh Wien und ASK Elektra Wien.

Bezeichnung (Sponsor)Bearbeiten

Bei der Einführung 1988 konnte die Österreichische Lotterien GmbH als Sponsor gewonnen werden und so wird der Wiener Cup als Wiener-TOTO-Cup ausgetragen:

  • Wiener Cup: seit 1988/89
  • der Sponsor ist im Namenszugs in Verbindung mit 'Wiener Cup':
    • Wiener-TOTO-Cup: seit 1988/89

Spielmodus, Teilnehmer und AuslosungBearbeiten

Der WFV-Cup wird im K.O.-System ausgetragen. Alle Runden werden in einem Spiel entschieden, bis zum Achtelfinale hat der jener Verein Heimrecht, der in der untersten Liga spielt. Sollten beide Vereine in einer Liga spielen, hat der erstgenannte Verein bei der Auslosung Heimrecht Ab dem Achtelfinale wird das Heimrecht gelost. Beim Finale gilt der Sieger des erstgezogenen Halbfinalspieles als Heimmannschaft, der Sieger des zweitgezogenen Halbfinalspiels als Auswärtsmannschaft. Das Cupkomitee behält sich das Recht vor zu werbewirksamen Zwecken ausgesuchte Spiele auf vorbestimmten Plätzen ausspielen zu lassen, wobei dieses Recht vorwiegend nur im Finalspiel angewendet wird. Steht es nach 90 Minuten Unentschieden wird der Sieger wird eine Verlängerung von 2 mal 15 Minuten gespielt. Sollte noch immer kein Sieger feststehen, so wird dieser im Elfmeterschießen ermittelt.[1]

Die Platzwahl wird durch das Los bestimmt, wobei niederklassige Vereine grundsätzlich Heimrecht besitzen.

  • 0. Runde: Vorrunden (Vereine aus der 1. Klasse und 2. Klasse)
  • 1. Runde: 1. Hauptrunde (DSG-Vereine steigen ein)
  • 2. Runde: 2. Hauptrunde (Vereine aus der Oberliga steigen ein)
  • 3. Runde: 3. Hauptrunde (Vereine aus der Wiener Stadtliga und 2. Landesliga steigen ein)
  • 4. Runde: 4. Hauptrunde (Vereine aus der Regionalliga Ost steigen ein)
  • 5. Runde: Achtelfinale: 16 Teilnehmer
  • 6. Runde: Viertelfinale: 8 Teilnehmer
  • 7. Runde: Halbfinale: 4 Teilnehmer
  • 8. Runde: Finale: 2 Teilnehmer

In der aktuellen 2016/17 nehmen am TOTO-Cup insgesamt 112 Vereine teil. Das sind 16 Vereine aus der Wiener Stadtliga, 16 Klubs der Landesliga, je 14 Klubs der Oberligen A und B, 28 Vereine der 1. Klassen, weitere 28 aus den 2. Klassen und 16 Vereine die sich in der Vorrunde für den Hauptbewerb qualifizieren müssen. Zur Vorrunde sind vier Vereine des Reichsbundes, zwei der WVB und zehn Vereine aus der 3. Klasse zugelassen. Die acht Sieger der Vorrunde bestreiten gemeinsam mit den Vereinen der 1. und 2. Klassen die ersten beiden Hauptrunden. Die Klubs aus der Wiener Stadtligen und den beiden Oberligen steigen erst in der 3. Runde in den Bewerb ein.

Die TitelträgerBearbeiten

4 Pokalsiege
Polizei/Feuerwehr (1999, 2000, 2001, 2003)
3 Pokalsiege
Post SV Wien (2006, 2009, 2010)
2 Pokalsiege
SK Rapid II (1998, 2008)
SV Wienerberger (1990, 2004)
1 Pokalsieg
Admira Technopool (2014)
FV Austria XIII (2018)
SR Donaufeld (2005)
SV Gerasdorf (1993)
Gersthofer SV (2002)
SG Ajax/Grenzacker (1997)
Hellas Kagran (2011)
Prater Memphis (1996)
SC Red Star Penzing (2015)
FC Stadlau (1991)
1. Simmeringer SC (1994)
First Vienna FC U-23 (2007)
Wiener AF (1989)
ASK Elektra Wien (2017)
FC Karabakh Wien (2016)
SC Team Wiener Linien (2013)
SC Wacker Wien (1995)
SV Wienerfeld (1992)
Wiener Viktoria (2012)

Wie obiger Tabelle zu entnehmen ist, hat Polizei/Feuerwehr bereits vier Mal den Cup gewonnen. Aufschließen konnte fast der Post SV Wien durch seine drei Siege und die Niederlage im Finale 2011. Zwei Cupsiege konnten bisher der SV Wienerberger sowie die SK Rapid Amateure erreichen, bei allen restlichen Mannschaften handelt es sich bislang um Einzelsiege.

Wiener Frauen CupBearbeiten

Der Cupbwerb trägt den Namen Wiener Frauen Cup und ist ein Qualifikationsbewerb für den ÖFB-Ladies-Cup. In der Saison 2016/17 konnte die zweite Mannschaft des FC Altera Porta den Titel gewinnen.

Geschichte des WFV Frauen Cups (seit 2011)Bearbeiten

Saison Pokal-Sieger Finalist Resultat
Wiener Cup
2011/12[2] Wiener Sportklub Frauen USC Landhaus Wien III 2:1 (1:0)
2012/13[3] FC Altera Porta MFFV 23 BWH Hörndlwald 4:1 (1:0)
2013/14[4] USC Landhaus Wien III Wiener Sportklub Frauen 3:0 (2:0)
2014/15[5] USC Landhaus Wien III FC Altera Porta 1:1 (1:0), 4:3 n. E.
2015/16[6] Wiener Sportklub Frauen USC Landhaus Wien III 5:1 (1:1)
2016/17[7] FC Altera Porta II MFFV 23 BWH Hörndlwald 5:1 (3:0)
2017/18[8] First Vienna FC Frauen FK Austria Wien Ladies 2:0 (1:0)

Als dritter Landesverband führte der WFV 2011 den Fraufußballpokal ein und es gewannen die Frauen des Wiener Sportklub, der auch 2016 den Titel holen konnte. Auch die dritte Mannschaft des USC Landhaus Wien und der FC Altera Porta holten zweimal den Titel. 2018 trug sich die Vienna in die Siegerliste ein.

Bezeichnung (Sponsor)Bearbeiten

Bisher wurde kein Sponsor für den Pokalwettbewerb der Frauen gewonnen und so heißt der Wettbewerb Wiener Frauen Cup.

Spielmodus, Teilnehmer und AuslosungBearbeiten

Der Wiener Frauen Cup wird im K.O.-System ausgetragen. Alle Runden werden in einem Spiel entschieden, bis zum Achtelfinale hat der jener Verein Heimrecht, der in der untersten Liga spielt. Sollten beide Vereine in einer Liga spielen, hat der erstgenannte Verein bei der Auslosung Heimrecht Ab dem Achtelfinale wird das Heimrecht gelost. Beim Finale gilt der Sieger des erstgezogenen Halbfinalspieles als Heimmannschaft, der Sieger des zweitgezogenen Halbfinalspiels als Auswärtsmannschaft. Steht es nach 90 Minuten Unentschieden wird der Sieger sofort (ohne Verlängerung) im Elfmeterschießen ermittelt.

  • 1. Runde: Vorrunde (Vereine aus der Landesliga)
  • 2. Runde: Achtelfinale: (Vereine aus der Wiener Frauen Liga steigen ein)
  • 3. Runde: Viertelfinale: 8 Teilnehmer
  • 4. Runde: Halbfinale: 4 Teilnehmer
  • 5. Runde: Finale: 2 Teilnehmer

Die TitelträgerBearbeiten

2 Pokalsiege
FC Altera Porta (2013) bzw.
   FC Altera Porta II (2017)
USC Landhaus Wien III (2014, 2015)
Wiener Sportklub Frauen (2012, 2016)
1 Pokalsieg
First Vienna FC Frauen (2018)

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Wiener Fußballverband, Cup-Bewerbe, Wiener-TOTO-Cup, Saison 2016/17, Bestimmungen. Abgerufen am 17. Juli 2017.
  2. Wiener Fußballverband, Cup-Bewerbe, Wiener Frauen Cup, Saison 2011/12, Spielplan. Abgerufen am 11. Juni 2016.
  3. Wiener Fußballverband, Cup-Bewerbe, Wiener Frauen Cup, Saison 2012/13, Spielplan. Abgerufen am 11. Juni 2016.
  4. Wiener Fußballverband, Cup-Bewerbe, Wiener Frauen Cup, Saison 2013/14, Spielplan. Abgerufen am 11. Juni 2016.
  5. Wiener Fußballverband, Cup-Bewerbe, Wiener Frauen Cup, Saison 2014/15, Spielplan. Abgerufen am 11. Juni 2016.
  6. Wiener Fußballverband, Cup-Bewerbe, Wiener Frauen Cup, Saison 2015/16, Spielplan. Abgerufen am 11. Juni 2016.
  7. Wiener Fußballverband, Cup-Bewerbe, Wiener Frauen Cup, Saison 2016/17, Spielplan. Abgerufen am 11. Juni 2016.
  8. Wiener Fußballverband, Cup-Bewerbe, Wiener Frauen Cup, Saison 2017/18, Spielplan. Abgerufen am 11. Juni 2016.