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Wiedergutmachung ist die Entschädigung (Kompensation) eines individuell erlittenen Unrechts durch Beseitigung oder Abmilderung seiner Folgen oder Leistung eines Ausgleichs. Nicht zur Wiedergutmachung zählen Reparationen an eine siegreiche Kriegspartei, die aufgrund eines völkerrechtlichen Vertrags geleistet werden.[1]

ZielBearbeiten

Ziel einer Wiedergutmachung ist die die Beseitigung einer moralischen Schuld. Dazu gehören Reue, Sühne und Ersatz für den entstandenen Schaden.

Beseitigung historischen UnrechtsBearbeiten

Beispielsweise durch

PersönlichBearbeiten

In einfachen Fällen kann eine Entschuldigung ausreichend sein. Wenn ein Schaden entstanden ist, ist Entschädigung erforderlich.

Die Satisfaktion ist eine veraltete Form zur Wiedergutmachung erlittener Ehrverletzungen.

JuristischBearbeiten

Ein juristisch wirksamen Ausgleich eines erlittenen Nachteils, Schadens, Unrechts oder einer Verletzung ist in verschiedenen Rechtsvorschriften vorgesehen.

AllgemeinBearbeiten

ZivilrechtlichBearbeiten

StrafrechtlichBearbeiten

WeblinksBearbeiten

 Wiktionary: Wiedergutmachung – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Jörg Fisch: Reparationen nach dem Zweiten Weltkrieg. München 1992