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Wettersturz im Hochgebirge

Ein Wettersturz ist eine heftige und vor allem plötzliche Wetterverschlechterung. Oft wird ein Wettersturz durch eine Kaltfront oder kräftige Gewitter ausgelöst. Häufig wird die Sichtweite schlagartig durch starken Niederschlag und Nebel herabgesetzt, was besonders im Hochgebirge für Bergsteiger eine große Gefahr darstellt. Zudem kommt es zu einem Temperaturabsturz um bis zu 10 °C und starkem Wind mit Sturmböen, was bei unangemessener Kleidung zu einer intensiven Auskühlung und im schlimmsten Fall zum Tod durch Unterkühlung führen kann. Experten rechnen im Hochsommer mit etwa ein bis zwei Wetterstürzen pro Monat.

Winterliche Wetterstürze bzw. Temperaturstürze können der Beginn einer Kältewelle sein. Ein bekannter solcher Sturz war z. B. der zu Beginn der Schneekatastrophe in Norddeutschland 1978.

LiteraturBearbeiten