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Westliche Neustadt (Halle)

Stadtteil von Halle (Saale)

Die Westliche Neustadt ist ein Stadtviertel des Stadtteils Neustadt, Stadtbezirk West, der Stadt Halle (Saale)[1] in Sachsen-Anhalt, Deutschland. Im Jahr 2017 hatte es 14.331 Einwohner.[2]

Wappen von Halle (Saale)
Westliche Neustadt
Stadtteil von Halle (Saale)
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Über dieses Bild
Koordinaten 51° 28′ 37″ N, 11° 54′ 10″ OKoordinaten: 51° 28′ 37″ N, 11° 54′ 10″ O.
Fläche 2,366 km²
Einwohner 14.331 (31. Dez. 2017)
Bevölkerungsdichte 6057 Einwohner/km²
Postleitzahl 06126
Vorwahl 0345
Verkehrsanbindung
Straßenbahn 2 9 10 16
Bus 21 36 42

Inhaltsverzeichnis

GeographieBearbeiten

 
Blick auf den Stadtteil

Die Westliche Neustadt ist eines von vier Stadtvierteln, die heute den Stadtteil Neustadt bilden. Sie liegt auf einer Fläche von 2,3 km²[3] im Südwesten des Stadtbezirkes West in der Stadt Halle (Saale) im südlichen Sachsen-Anhalt. Von der Nördlichen Neustadt trennt sie die Straßen An der Magistrale und die Nietlebener Straße im Nordosten, von der Südlichen Neustadt trennt sie die Bahnstrecke nach Nietleben. Vom dörflichen Nietleben im Norden trennt sie der Übergang der Bebauung und vom Gewerbegebiet Neustadt trennt sie die Schnellstraße der B80.[4]

In der Westlichen Neustadt befanden sich die ersten sozialistisch neu gebauten Gebäude der ehemaligen Stadt Halle-Neustadt. Diese stehen heute noch am Akener Bogen. Hauptverkehrsstraßen sind die An der Magistrale in Ost-West-Richtung, die in einem Kreisverkehr an der Eselsmühle endet. Von dort führt die Weststraße nach Süden zur Bundesstraße 80, die in dem Bereich fast vollständig kreuzungsfrei ausgebaut wird. In Zukunft soll auch der Rest der B80 bis zur Stadtgrenze kreuzungsfrei werden.[5]

NaherholungBearbeiten

 
Der Steinbruchsee im Süden

Die Westliche Neustadt ist umgeben von einigen Seen, so dem Heidesee mit Schwimmbad[6] in Nietleben, dem Bruchsee im Nordosten, dem Steinbruchsee im Südwesten und den Angersdorfer Teichen im Süden, dort befindet sich ebenfalls ein Freibad.[7] Diese Seen entstanden künstlich beim Abbau von Braunkohle, Ton und Muschelkalk. Im Süden befindet sich die Parkanlage des Kinderdorfes. Im Zentrum des Wohngebietes befindet sich ein Park mit einem Teich. In Richtung Osten befindet sich auch eine 1967 erbaute und 1997 sanierte Schwimmhalle.[8] Etwa einen Kilometer nördlich befindet sich das Waldgebiet der Dölauer Heide mit seinen steinzeitlichen Befestigungsanlagen auf der Bischofswiese. Im Westen befindet sich der Friedhof der Neustadt.[9]

GebäudeBearbeiten

Die Westliche Neustadt ist vorwiegend bebaut mit Plattenbauten aus der DDR-Zeit. Im Westen befindet sich die Eselsmühle, in deren Umgebung stehen zwei Punkthochhäuser, die das Bild des Stadtteils prägen. Im Osten des Stadtviertels steht der lang gezogene Block 10, der das größte je in der DDR gebaute Wohnhaus war.

VerkehrBearbeiten

Der Stadtteil Neustadt wird erschlossen durch mehrere Straßenbahnlinien der Halleschen Verkehrs-AG, die aus Richtung Osten kommend sich in zwei Äste aufteilen. Außerdem führen einige städtische Busse durch das Gebiet des Stadtviertels.[10] Auch Busse in den Saalekreis sowie in den Landkreis Mansfeld-Südharz halten hier. Östlich des Stadtviertels gibt es zwei Halte der S-Bahn Mitteldeutschland, mit der nach Nietleben in der einen Richtung und zum halleschen Hauptbahnhof in der anderen Richtung gefahren werden kann.[11]

Im Westen ist das Stadtviertel an die Bundesautobahn 143 angeschlossen. Von dort kann man nach Süden zur A 38 fahren, ein Weiterbau nach Norden in Richtung A 14 ist geplant, wird allerdings seit Jahren vom NABU Halle verhindert.[12]

WeblinksBearbeiten

  Commons: Westliche Neustadt (Halle) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Stadt Halle: Übersicht Stadtviertel
  2. Halle in Zahlen 2017
  3. Neustadt in Zahlen - Statistik
  4. Sachsen-Anhalt-Viewer des Landesamtes für Vermessung und Geoinformation
  5. MZ Artikel vom 16. November 2016 zum Umbau des Knotens
  6. Website des Freibades am Heidesee
  7. Website des Freibades an den Angersdorfer Teichen
  8. Website der Schwimmhalle
  9. MZ Artikel vom 28. Oktober 2010 zum Friedhof der Neustadt
  10. Liniennetzplan der HAVAG
  11. Liniennetzplan der S-Bahn
  12. Website des NABU HALLE