Wenn Männer schwindeln

Film von Carl Boese (1950)

Wenn Männer schwindeln ist ein deutsches Liebesfilmlustspiel aus dem Jahre 1950 von Carl Boese mit Grethe Weiser, Kurt Seifert und Jeanette Schultze in den Hauptrollen.

Film
OriginaltitelWenn Männer schwindeln
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 1950
Länge 85 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Carl Boese
Drehbuch Carl Boese
Curth Flatow
Produktion Cordial-Film, Berlin
Musik Viktor Altmann
Kamera Herbert Körner
Schnitt Ursula Neste
Besetzung

und Ruth Lommel, Alexa von Porembsky, Ute Sielisch, Walter Gross, Fritz Böttger, Franz-Otto Krüger, Oscar Sabo, Ellen Hille

HandlungBearbeiten

Der Berliner Fabrikant von Seidenstrümpfen Arthur Bamberg steht sehr unter dem Pantoffel seiner Gattin, einem Berliner Original mit sehr losem Mundwerk. Er ist daher heilfroh, wenn er von daheim fortkommen kann und sucht auf diesen “Geschäftsreisen” gern einmal den Kontakt zu willigen jungen Damen. Im konservativ-sittsamen Zeitalter Konrad Adenauers werden jene Frauen, oftmals mittellose Künstlerinnen oder Studentinnen, die sich mit einem zumeist harmlosen Escortservice etwas dazu verdienen wollen, schamhaft “Taxigirls” genannt. Dabei wird kaum mehr geboten, als die Begleitung gesetzter Herrn auf Reisen in Restaurants, Bars oder Theater. So ein Taxi-Girl ist auch die hübsche Angelika, die sich als Studentin in einem Nachtlokal allein stehenden Herren anbietet.

Herr Bamberg kennt sie von früheren Reisen bereits recht gut, doch diesmal muss er unbedingt Abstand zu ihr halten, denn seine ihn mit Argusaugen überwachende Gattin ist mitgereist und darf keinesfalls misstrauisch werden. Die aber hat bereits Angelika im Visier und glaubt der Beteuerung ihres Manns, dass es sich bei Angelika um die Frau von Arthurs Freund Paul handeln soll, kein Wort. Prompt ergeben sich aus dieser Konstellation zahlreiche Verwicklungen, da sich aus dieser Anfangslüge zahlreiche Anschlussnotlügen ergeben. Am Ende aber hat Bamberg Angelika mit Paul zusammengebracht und kann sich zugutehalten, als Ehestifter fungiert zu haben. Seiner Frau kann dies nur recht sein, hat sie doch ihrem Arthur von Anfang an diese von ihm ihr aufgetischten Geschichte nicht geglaubt.

ProduktionsnotizenBearbeiten

Die Dreharbeiten zu Wenn Männer schwindeln fanden Mitte 1950 in Berlin statt, die Uraufführung erfolgte in der dortigen Waldbühne am 26. August 1950.

Frank Clifford übernahm die Produktionsleitung. Willi A. Herrmann und Heinrich Weidemann schufen die Filmbauten.

KritikBearbeiten

Im Lexikon des Internationalen Films heißt es: „Handelsübliche Verwechslungskomödie ohne Ansprüche.“[1]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Wenn Männer schwindeln. In: Lexikon des internationalen Films. Filmdienst, abgerufen am 1. Dezember 2020.Vorlage:LdiF/Wartung/Zugriff verwendet 

WeblinksBearbeiten