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Zum Welterbe in China gehören (Stand 2019) 55 UNESCO-Welterbestätten, darunter 37 Stätten des Weltkulturerbes, 14 Stätten des Weltnaturerbes und 4 gemischte Kultur- und Naturerbestätten. Die Volksrepublik China hat die Welterbekonvention 1985 ratifiziert, die ersten sechs Welterbestätten wurde 1987 in die Welterbeliste aufgenommen. Die bislang letzte Welterbestätte wurde 2019 eingetragen.[1]

WelterbestättenBearbeiten

Die folgende Tabelle listet die UNESCO-Welterbestätten in China[2] in chronologischer Reihenfolge nach dem Jahr ihrer Aufnahme in die Welterbeliste (K – Kulturerbe, N – Naturerbe, K/N – gemischt, (R) - auf der Roten Liste des gefährdeten Welterbes).

f1  Karte mit allen Koordinaten von Welterbestätten: OSM

Bild Bezeichnung Jahr Typ Ref. Beschreibung
Bergregion Tai Shan
(Lage)
1987 K/N 437 Der Tài Shān in der Provinz Shandong ist einer der fünf heiligen Berge des Daoismus.
 
Große Mauer bei Simatai
(weitere Bilder)
Große Mauer
(Lage)
1987 K 438 in 17 regierungsunmittelbaren Städten, Provinzen und Autonomen Gebieten
 
Halle der himmlischen Reinheit
Kaiserpaläste der Ming- und der Qing-Dynastien in Peking und Shenyang 1987 K 439 1987 wurde die Verbotene Stadt, der Kaiserpalast der Ming-Dynastie und der Qing-Dynastie in Peking, in das Welterbe aufgenommen, 2004 wurde die Welterbestätte um den Kaiserpalast der Qing-Dynastie in Shenyang (Provinz Liaoning) erweitert
Höhlen von Mogao 1987 K 440 (Provinz Gansu)
Grabmal des ersten Kaisers von China, Qin Shihuangdi 1987 K 441 Die Grabanlage für den ersten chinesischen Kaiser Qin Shihuangdi (bei Xi’an in der Provinz Shaanxi) wurde im Jahr 221 v. Chr. begonnen, und der Kaiser wurde im Jahre 210 v. Chr. darin beigesetzt. Das Mausoleum ist einer der weltweit größten Grabbauten und vor allem bekannt für seine großen Soldatenfiguren, die sogenannte „Terrakotta-Armee“.
Fundstätte des Peking-Menschen in Zhoukoudian 1987 K 449 in einer Höhle in Zhoukoudian (bei Peking) wurden 1926 die ersten Knochen des Peking-Menschen gefunden
Gebirgslandschaft Huang Shan 1990 K/N 547 (Provinz Anhui)
Landschaftspark Jiuzhaigou-Tal 1992 N 637 Berglandschaft in der Provinz Sichuan mit einer Vielzahl von Seen und Wasserfällen, in der zahlreiche Vogelarten und seltene Säugetiere zu finden sind.
Kalksinterterrassenlandschaft Huanglong 1992 N 638 (Provinz Sichuan)
Landschaftspark Wulingyuan 1992 N 640 (Provinz Hunan)
Sommerresidenz und zugehörige Tempel bei Chengde 1994 K 703 umfasst den Sommerpalast und die acht äußeren Tempel bei Chengde (Provinz Hebei)
 
Residenz der Familie Kong
Konfuziustempel, Friedhof und Residenz der Familie Kong in Qufu 1994 K 704 (Provinz Shandong)
Taoistische Heiligtümer in den Bergen von Wudang 1994 K 705 Heiligtümer des Daoismus in den Bergen des Wudang Shan (Provinz Hubei)
Historisches Ensemble Potala-Palast in Lhasa 1994 K 707 umfasst Potala-Palast, Jokhang und Norbulingka in Lhasa (Autonomes Gebiet Tibet)
Nationalpark Lushan 1996 K 778 (Provinz Jiangxi)
Berglandschaft des Emei Shan und Großer Buddha von Leshan 1996 K/N 779 umfasst den Heiligen Berg Emei Shan und den Großen Buddha von Leshan (Provinz Sichuan)
Altstadt von Lijiang 1997 K 811 (Provinz Yunnan)
Altstadt von Ping Yao 1997 K 812 (Provinz Shanxi)
 
Garten der Verweilung
Klassische Gärten von Suzhou 1997 K 813 Das Kulturerbe bestand ursprünglich aus vier Gärten der Stadt Suzhou in der ostchinesischen Provinz Jiangsu. Im Jahr 2000 wurden fünf weitere Gärten in dieses serielle Welterbe aufgenommen.
Kaiserlicher Garten (sog. Sommerpalast) bei Peking 1998 K 880
Himmelstempel mit kaiserlichem Opferaltar in Peking 1998 K 881
Wuyi-Gebirge 1999 K/N 911
Felsbilder von Dazu 1999 K 912
Berg Qincheng und Bewässerungssystem von Dujiangyan 2000 K 1001 umfasst den Qingcheng Shan und das Dujiangyan-Bewässerungssystem (Provinz Sichuan)
Dörfer Xidi und Hongcun 2000 K 1002 umfasst die traditionellen Dörfer Xidi und Hongcun in der Provinz Anhui
Grotten von Longmen 2000 K 1003 (bei Luoyang in der Provinz Henan)
Kaiserliche Grabstätten der Ming- und der Qing-Dynastien 2000 K 1004 (Provinzen Hubei, Hebei, Jiangsu, Liaoning und Stadt Peking, 2003 und 2004 erweitert)
Yungang-Grotten 2001 K 1039 Wolkengrat-Grotten in Nanjiao, Stadt Datong in der Provinz Shanxi
 
Jangtsekiang
(weitere Bilder)
Schutzzonen im Nationalpark der "Drei parallel verlaufenden Flüsse" in Yunnan 2003 N 1083 Naturschutzgebiet, in dem die Flüsse Jangtsekiang, Mekong und Saluen durch hohe Bergketten voneinander getrennt nahezu parallel zueinander verlaufen.
Hauptstädte und Grabmäler des antiken Königreichs Koguryo 2004 K 1135 umfasst 40 der Gräber am Donggou-Fluss sowie drei Hauptstädte des Königreichs Koguryŏ vor deren Verlegung nach Pjöngjang: Wunu Shancheng, Guonei Cheng und Wandu Shancheng (Provinzen Jilin und Liaoning).

Weitere in Nordkorea liegende Gräber wurde unter der Bezeichnung Koguryo-Grabstätten in das Welterbe in Nordkorea aufgenommen (Ref 1091).

Historisches Zentrum von Macau 2005 K 1110
Yin Xu 2006 K 1114 Überreste der Hauptstadt Yin der späteren Shang-Dynastie bei Anyang, Provinz Henan
Panda-Naturreservat in Sichuan 2006 N 1213 Das Schutzgebiet für Pandabären in der Provinz Sichuan umfasst 7 Naturreservate, u. a. das Wolong-Naturreservat, und 9 Naturparks
Dialolou-Türme und Dörfer in Kaiping 2007 K 1112 Diaolou sind befestigte Wohntürme. Besonders häufig sind sie vor allem in der Stadt Kaiping in Jiangmen, Provinz Guangdong.
Karstlandschaften in Südchina 2007, 2014 N 1248 Umfasst insgesamt 12 Stätten an sieben Orten, die in zwei Phasen 2007 und 2014 ins Welterbe aufgenommen wurden. Die Stätten liegen in den Provinzen Yunnan, Guizhou, Guangxi und in der regierungsunmittelbaren Stadt Chongqing.
Tulou-Lehmrundbauten in Fujian 2008 K 1113 Tulou sind große Häuser mit in der Regel drei bis fünf Stockwerken und bis zu mehreren Meter dicken Außenmauern aus Lehm. Sie können bis zu 800 Personen beherbergen. Diese Hausform wird traditionell von den Hakka in der Provinz Fujian verwendet.
Nationalpark Sanqingshan 2008 N 1292 Granitlandschaft des Gebirges Sanqing Shan in der Provinz Jiangxi
Wutai Shan 2009 K 1279 Der Wutai Shan in der Provinz Shanxi ist einer der vier heiligen Berge des Buddhismus in China.
 
Gaocheng-Observatorium
(weitere Bilder)
Historische Stätten von Dengfeng im "Zentrum von Himmel und Erde" 2010 K 1305 umfasst den Zhongyue-Tempel auf dem heiligen Berg Song Shan und 7 weitere historische Stätten in der kreisfreien Stadt Dengfeng, Provinz Henan, u. a. das Gaocheng-Observatorium
Danxia-Landschaften 2010 N 1335 umfasst folgende Einzelstätten:
  1. Danxia Shan in der Provinz Guangdong,
  2. Chishui und Xishui in der Provinz Guizhou,
  3. Taining in der Provinz Fujian,
  4. Lang Shan (崀山) in Xinning, Provinz Hunan,
  5. Longhu Shan in der Provinz Jiangxi,
  6. Jianglang Shan (江郎山) in Jiangshan, Provinz Zhejiang
Kulturlandschaft Westsee bei Hangzhou 2011 K 1334 Kulturlandschaft in der Umgebung des Westsees bei Hangzhou in der Provinz Zhejiang
Fossilienfundstätte von Chengjiang 2012 N 1388 Fossilienfundstätte der Chengjiang-Faunengemeinschaft im Kreis Chengjiang in der Provinz Yunnan
Xanadu – ehemalige Hauptstadt des Mongolenherrschers Kublai Khan 2012 K 1389 Fundstätte der Sommerresidenz Xanadu von Kublai Khan in der Inneren Mongolei
Kulturlandschaft der Hani: Reisterrassen von Honghe in der Provinz Yunnan 2013 K 1111 im Autonomen Bezirk Honghe der Hani und Yi in Yunnan
Tian-Shan-Gebirge in Xinjiang 2013 N 1414 umfasst das Tomur-Naturreservat mit dem Dschengisch Tschokusu (Tomur) im Regierungsbezirk Aksu, den Kalajun-Provinz-Park und das Kuerdening-Naturreservat im Kasachischen Autonomer Bezirk Ili, das Bayinbuluke-Naturreservat im Mongolischen Autonomen Bezirk Bayingolin und den Tian-Shan-Tianchi-Nationalpark mit dem Berg Bogda und dem Gebirgssee Tianchi und das Bogda-Naturreservat im Autonomen Bezirk Changji der Hui.
Seidenstraßen: das Straßennetzwerk des Chang'an-Tianshan-Korridors 2014 K 1442 Stätten an dem Zweig der Seidenstraße, der von der antiken chinesischen Stadt Chang’an aus durch das Tianshan-Gebirge führte.

Die transnationale Welterbestätte umfasst 22 Stätten in China. 11 weitere Stätten befinden sich in Kasachstan und Kirgisistan.

Kaiserkanal (Großer Kanal) 2014 K 1443 Fragmente zwischen Tianjin und Hangzhou
 
Festung Hailongtun
Tusi-Stätten 2015 K 1474 Stätten der Herrschaft nach dem Tusi-System, umfasst die Ruinenstädte Laosicheng und Tangya sowie die Bergfestung Hailongtun
Felsmalereien der Kulturlandschaft am Hua Shan und am Fluss Zuo Jiang
(Lage)
2016 K 1508 Die Felsbilder befinden sich auf steilen Felswänden entlang der südwestlichen Grenze Chinas in einer Karst-, Fluss- und Plateau-Landschaft. Sie reichen in die Zeit vom 5. Jh. v. Chr. bis zum 2. Jh. n. Chr. zurück und zeigen das Leben und die Rituale des Luoyue-Volkes. Die abgebildeten Zeremonien werden als Darstellungen der früher im nördlichen Vietnam und in Südchina vorherrschenden Dong-Son-Kultur interpretiert. Die Felsmalereien befinden sich in Ningming, Longzhou und Jiangzhou.
Shennongjia – Waldgebiet in der chinesischen Provinz Hubei
(Lage)
2016 N 1509 umfasst die beiden Waldgebiete Shennongding und Laojunshan im Shennongjia-Waldgebiet in der Provinz Hubei
Qinghai Hoh Xil
(Lage)
2017 N 1540 größtes und höchstes Plateau der Welt
Gulangyu: eine historische internationale Siedlung
(Lage)
2017 K 1541 Insel, die im Lauf ihrer Geschichte von vielen Kolonialmächten besiedelt wurde, die alle ihre architektonischen Spuren hinterließen.

heute Teil des Stadtbezirks Siming der bezirksfreien Stadt [Xiamen] in der Provinz Fujian.

Fanjingshan
(Lage)
2018 N 1559 Der Fanjingshan (梵净山) ist ein Naturreservat in der zentralchinesischen Provinz Guizhou um den gleichnamigen, 2570 Meter hohen Berg. Der Park zeichnet sich zum einen durch eine große landschaftliche Schönheit und zum anderen durch eine große Biodiversität aus. Zudem gilt der Fanjingshan als ein heiliger Ort des chinesischen Buddhismus.
Archäologische Ruinen der Stadt Liangzhu
(Lage)
2019 K 1592 Die Stadt Liangzhu war ein spätneolithischer Regionalstaat, der zwischen 3300 und 2300 v. Chr. im Delta des Jangtse bestand. Zu den archäologischen Überresten gehören Artefakte aus Keramik und Jade und ein Wasserspeichersystem. Siehe auch Liangzhu-Kultur.
Zugvogelschutzgebiete entlang der Küste des Gelben Meeres – Golf von Bohai (Phase I)
(Lage)
2019 N 1606 Umfasst Teile eines Gezeiten- und Wattsystems, das als das größte der Welt gilt. Die Gezeitenzonen des Gelben Meeres und des Golfs von Bohai sind bedeutende Sammelplätze vieler Zugvogelarten, die sich entlang der ostasiatisch-australasiatischen Zugroute bewegen.

TentativlisteBearbeiten

In der Tentativliste sind die Stätten eingetragen, die für eine Nominierung zur Aufnahme in die Welterbeliste vorgesehen sind.

Aktuelle WelterbekandidatenBearbeiten

Mit Stand 2019 sind 60 Stätten in der Tentativliste von China eingetragen, die letzte Eintragung erfolgte 2019.[3] Die folgende Tabelle listet die Stätten in chronologischer Reihenfolge nach dem Jahr ihrer Aufnahme in die Tentativliste.

f1  Karte mit allen Koordinaten aktueller Welterbekandidaten: OSM

Bild Bezeichnung Jahr Typ Ref. Beschreibung
Mangroven-Naturreservat Dongzhai 1996 N 105
Naturreservat des China-Alligators 1996 N 106
Poyang-Naturreservat 1996 N 107
Flusslandschaft des Lijiang bei Guilin 1996 N 108
Schluchten des Jangtsekiang 2001 K/N 1623
Jinfoshan
(Lage)
2001 K/N 1624 Wird zwar noch in der Tentativliste geführt, ist aber seit 2014 Welterbe als Bestandteil des Welterbekomplexes Karstlandschaften in Südchina
Xiaozhai-Tiankeng und Difeng 2001 N 1625 Die Xiaozhai-Tiankeng („Xiaozhai-Himmelsgrube“) ist eine etwa 666 Meter tiefe und 522 bis 622 Meter durchmessende Karstgrube in der Gemeinde Xiaozhai und der größte Karst-Trichter weltweit.

Unter der Xiaozhai-Tiankeng fließt ein großer unterirdischer Fluss. Das Flusswasser sprudelt aus einer Karstspalte (Difeng), die etwa 37 Kilometer lang und über 900 Meter tief ist. Die engste Stelle dieser Spalte misst nur zwei Meter, die breiteste etwa 60 bis 70 Meter. Es ist der tiefste und längste Karstriss, der weltweit bekannt ist.

Hua Shan 2001 K/N 1625
Yandangshan 2001 K/N 1627
Nanxi (Fluss, Zhejiang) 2001 N 1629
Maijishan-Grotten 2001 K/N 1631
Wudalianchi 2001 N 1632
Haitan-Archipel 2001 N 1633
Dali Chanshan und Erhai-See 2001 N 1634
Stätten der Alkoholproduktion in China 2008 K 5320 Fünf Produktionsstätten in Xushui, Jinxian, Chengdu, Luzhou und Mianzhu
Antike Wohnhäuser in Shanxi und Shaanxi 2008 K 5322 Stätten in Dingcun und Dangjiacun
Stadtmauern der Ming- und Qing-Dynastien 2008 K 5324 Stadtmauern von Xingcheng, Nanking, Jingzhou und Xi’an
Shouxi-See und historische Stadt Yangzhou 2008 K 5327
Historische Uferstädte südlich des Jangtsekiang 2008 K 5328 Zhouzhuang, Luzhi, Wuzhen und Xitang in den Provinzen Zhejiang und Jiangsu
Historische Stadt Fenghuang 2008 K 5337 Fenghuang (Xiangxi) (Provinz Hunan)
Stätten des Nan-Yue-Reiches 2008 K 5338 umfasst drei archäologische Stätten: den Palast, das Grabmal des Nan-Yue-Herrschers und die Stätte des hölzernen Wassertiers
Antike hydrologische Inschriften von Baiheliang 2008 K 5341
Dörfer der Miao im südöstlichen Guizhou 2008 K 5344 Die Dörfer liegen in den Kreisen Leishan, Taijiang, Jianhe und Congjiang.
Qanat-Brunnen in Turpan 2008 K 5347 in Turpan (Uigurisches Autonomes Gebiet Xinjiang)
Grabstätten von Prinz Lujian 2008 K 5351 in der Stadt Xinxiang (Provinz Henan), Erweiterung der Welterbestätte Kaiserliche Grabstätten der Ming- und der Qing-Dynastien
Fünf heilige Berge des Daoismus 2008 K 5353 Erweiterung von Tai Shan: Heng Shan (Hunan), Hua Shan, Song Shan und Heng Shan (Shanxi)
Euphrat-Pappelwälder der Taklamakan-Wüste 2010 K 5532
Naturschutzgebiete im Altaigebirge 2010 N 5533 Der Welterbe-Kandidat umfasst zwei Naturschutzgebiete:
1. Kanas-Naturschutzgebiet (48° 58′ N, 87° 18′ O), und
2. Quellgebiet der zwei Flüsse Ergis und Ulungur (47° 30′ N, 89° 50′ O)
Karakorum-Pamir 2010 N 5535 Karakorum- und Pamir-Gebirge in der Autonomen Region Xinjiang
Zentrale Achse von Peking
(Lage)
2013 K 5803 Zentrale Achse von Peking (mit Beihai-Park)
Holzbauten der Liao-Dynastie 2013 K 5803 Holz-Pagode in Yingxian, Haupthalle des Fengguo-Klosters in Yixian
Archäologische Stätten der Hongshan-Kultur 2013 K 5804 Die archäologischen Stätten von Niuheliang, Hongshanhou und Weijiawopu
Antike Porzellanbrennereien in China 2013 K 5806 Zu den nominierten Stätten gehören: Yue-Brennöfen am Shanglin See (Lage), Dayao (Lage), Xikou (Lage), Jincun (Lage) und Yangqiaotou (Lage).
Sanfang Qixiang
(Lage)
2013 K 5808 Historisches Stadtgebiet in Fuzhou (Provinz Fujian).
Alte Teepflanzungen am Berg Jingmai in Pu’er
(Lage)
2013 K 5810 Mehr als 1000 Jahre alte Teepflanzungen am Berg Jingmai (Jingmaishan) in Pu’er in der südlichen Grenzregion von Yunnan
Westliche Xia-Kaisergräber
(Lage)
2013 K 5811
Dong-Dörfer 2013 K 5813 Umfasst insgesamt 22 Dörfer der Ethnie der Dong in der Provinz Guizhou.
Lingqu-Kanal
(Lage)
2013 K 5814 Der Lingqu-Kanal im Nordosten der Provinz Guizhou verbindet den Xiang-Fluss mit dem Li-Fluss und damit das Einzugsgebiet des Jangtsekiang mit dem des Perlflusses.
Diaolou-Gebäude und Dörfer der Tibeter und Qiang 2013 K 5815 Die Diaolou-Gebäude und Dörfer der Ethnien der Tibeter und Qiang liegen in den Hochgebirgstälern des östlichen Qinghai-Tibet-Plateaus und umfassen 225 Diaolou-Gebäude sowie 15 Dörfer, die über folgende Kreise verteilt sind: Barkam, Jinchuan, Wenchuan, Li, and Mao im autonomen Bezirk Ngawa der Tibeter und Qiang, außerdem in Kangding, Danba, and Daofu im autonomen Bezirk Garzê der Tibeter in der Provinz Sichuan am Oberlauf der Flüsse Dadu He und Min im Hengduan-Gebirge.
Archäologische Stätten des Shu-Staates 2013 K 5816 Archäologische Stätten des antiken Shu-Staates: Stätte in Jinsha und gemeinsame Gräber mit bootsförmigen Särgen in Chengdu, Sichuan Provinz; Stätte von Sanxingdui in Guanghan, Provinz Sichuan, 29C BC-5C.BC
Yardangs in Xinjiang 2015 N 5989
Yardangs von Dunhuang 2015 N 5990
Tianzhushan
(Lage)
2015 K/N 5992 Der Tianzhushan ist ein Bergmassiv im Gebiet der kreisfreien Stadt Qianshan der bezirksfreien Stadt Anqing in der chinesischen Provinz Anhui. Er liegt im Zentrum eines Naturschutzgebietes. Die Region ist aufgrund ihrer seltenen geologischen Eigenheiten, sowie auch kulturhistorisch von Bedeutung.
  Jinggangshan – Nord Wuyishan (Erweiterung von Wuyi-Gebirge) 2015 K/N
Shu Dao
(Lage)
2015 K/N 5994
Tulin-Guge
(Lage)
2015 K/N 5995
Historische Monumente und Stätten des alten Quanzhou (Zayton)
(Lage)
2016 K 6073
  Chinesische Sektion der Seidenstraße: Landrouten in den Provinzen Henan, Shaanxi, Gansu, Qinghai und den Autonomen Gebieten Ningxia und Xinjiang; Seerouten in der Stadt Ningbo, Provinz Zhejiang und der Stadt Quanzhou, Provinz Fujian – von der Westlichen Han-Dynastie bis zur Qing-Dynastie. 2016/2008 K Die Seidenstraße ist 2-fach nominiert
GuancenshanLuyashan 2017 N Beinhaltet zwei Cluster: Luyashan mit Guanqinshan und Tianchi- Schutzgebiet für Larix principis-rupprechtii
Landschaft von Hulun-Buir und die Geburtsstätte einer alten Minderheit
(Lage)
2017 K/N 6185 Qinghai-See-Nationalpark und Nationales Naturreservat Qinghai-See
Qinghai-See
(Lage)
2017 N 6186 Qinghai-See-Nationalpark und Nationales Naturreservat Qinghai-See
Historische Landschaften heiliger Berge und Seen
(Lage)
2017 K/N 6187 Beinhalten u. a. die Gipfel Gang Rinpoche (6638 m) und Naimona'nyi (7694 m), als auch den heiligen See Manasarovar und den Geistersee Lhanag-tso in Tibet.
Die vertikale Vegetation und vulkanische Landschaft im Changbai-Gebirge
(Lage)
2017 N 6190
Taihangshan 2017 K/N 6188 umfasst 4 Teilgebiete: Hebei, Höhle Huangya, Wangwushan und Yuntaishan
Kaiserliche Brennofen-Stätten von Jingdezhen
(Lage)
2017 K 6265
Badain-Jaran-Wüste — Türme aus Sand und Seen 2019 N 6379
Fossilienstätten aus der Trias in Guizhou
(Lage)
2019 N 6381
Malerische Landschaft von Huangguoshu 2019 K/N 6380 umfasst den Huangguoshu-Wasserfall, den Dishuitan-Wasserfall sowie historische Dörfer, einen Tempel und ein Bewässerungssystem. Der Huangguoshu-Wasserfall stand bereits 1992 auf der Tentativliste.

Ehemalige WelterbekandidatenBearbeiten

Diese Stätten standen früher auf der Tentativliste, wurden jedoch wieder zurückgezogen oder von der UNESCO abgelehnt.[4] Stätten, die in anderen Einträgen auf der Tentativliste enthalten oder Bestandteile von Welterbestätten sind, werden hier nicht berücksichtigt.

f1  Karte mit allen Koordinaten ehemaliger Welterbekandidaten: OSM

Bild Bezeichnung Jahr Typ Ref. Beschreibung
Jixian – Konservierungsgebiet des mittleren und späten Proterozoikum 1987–1987 N Zeugnisse des Proterozoikum im Kreis Jixian

Wurde 1987 abgelehnt.

Anji-Brücke
(Lage)
1996–2009 K 95 auch Zhaozhou-Brücke genannt
Stelenwald von Xi’an 1996–2009 K 115
Kaiyuan-Tempel-Pagode in Dingzhou
(Lage)
1996–2009 K 119
Dule-Tempel 1996–2009 K 120
Altes Observatorium von Peking 1996–2009 K 128
Lugou-Brücke 1996–2009 K 129 auch Marco-Polo-Brücke genannt
Antikes Kupferbergwerk Tonglüshan 1996–2009 K 130
Yongle-Palast 1996–2009 K 134
Altstadt von Tongli 1998–2008 K 9940
Alte venezianische Stadtanlage im südlichen Yangtze - Nanxun 1998–2008 K 9941
Erholungsgebiet Putuo Shan
(Lage)
2001–2009 K/N 1628
Tangyue, Likeng und Wangkou 2008–2013 K 5349 geplante Erweiterung der 2000 mit den Dörfern Xidi und Hongcun eingetragenen Welterbestätte Alte Dörfer in Süd-Anhui (Ref. 1002) um die Dörfer Tangyue, Likeng und Wangkou
Hofhäuser von Geschäftsleuten in Shanxi 2008–2013 K 5321 Häuser von Geschäftsleuten mit Innenhof in der Provinz Shanxi
Ehemalige Kupferminen in Tongling 2008–2013 K 5333 ehemalige Stätten des Kupferabbaus in der Stadt Tongling
Tempel des Konfuzius auf dem Nishan 2008–2013 K 5350 Der Nishan, ein Hügel in Shandong, gilt als Geburtsort des Konfuzius

geplante Erweiterung der Welterbestätte Konfuziustempel, Friedhof und Residenz der Familie Kong in Qufu (Ref. #)

Pagode, Bibliothekshöhlen und Steintafeln von Sutra im Yunju-Tempel 2008–2013 K
Stätte der Hauptstadt des Qi Staates und Mausoleum des Königs des Qi Staates in Linzi 2008–2013 K Linzi war die Hauptstadt des antiken Staates Qi
Tusi-Stätten 2013–2015 K 5809 Drei der vier Vorschläge wurden 2015 in die Welterbeliste aufgenommen (Ref. 1474). Nicht eingetragen wurden die Tusi-Stätten von Rongmei (Rongmei tusi yizhi) im Kreis Hefeng.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Welterbestätten in China – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. China. In: whc.unesco.org. UNESCO World Heritage Centre, abgerufen am 3. März 2018 (englisch).
  2. Deutsche Bezeichnungen entsprechend Welterbeliste. In: www.unesco.de. Deutsche UNESCO-Kommission, abgerufen am 17. März 2018.
  3. Tentativliste von China. In: whc.unesco.org. UNESCO World Heritage Centre, abgerufen am 3. März 2018 (englisch).
  4. Former Tentative Sites of China. In: World Heritage Site. Abgerufen am 3. März 2018 (englisch).