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Wasting Light

Rock-Album der Foo Fighters von 2011
Wasting Light
Studioalbum von Foo Fighters

Veröffent-
lichung(en)

8. April 2011

Label(s) RCA

Format(e)

CD, LP

Genre(s)

Alternative Rock

Titel (Anzahl)

11

Laufzeit

47:56

Besetzung

Produktion

Butch Vig

Chronologie
Echoes, Silence, Patience & Grace
(2007)
Wasting Light Sonic Highways
(2014)
Singleauskopplungen
1. März 2011 Rope
6. Juni 2011 Walk
7. September 2011 Arlandria
1. November 2011 These Days
5. Juni 2012 Bridge Burning

Wasting Light ist das siebte Studioalbum der US-amerikanischen Rockband Foo Fighters. Es erschien am 8. April 2011[1] bei RCA Records[2] und ist das erste Album der Band nach vier Jahren.

EntstehungBearbeiten

Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[3]
Wasting Light
  DE 1 25.04.2011 (30 Wo.)
  AT 1 22.04.2011 (37 Wo.)
  CH 1 24.04.2011 (27 Wo.)
  UK 1 23.04.2011 (41 Wo.)
  US 1 30.04.2011 (58 Wo.)
Singles[3]
Rope
  DE 83 28.03.2011 (3 Wo.)
  AT 51 25.03.2011 (1 Wo.)
  UK 22 12.03.2011 (9 Wo.)
  US 70 19.03.2011 (13 Wo.)
Walk
  AT 49 01.07.2011 (2 Wo.)
  CH 74 24.04.2011 (1 Wo.)
  UK 57 18.06.2011 (7 Wo.)
Arlandria
  UK 79 17.09.2011 (2 Wo.)

Die Aufnahmen zu dem neuen Album begannen im Sommer 2010. Als Studio diente dabei die Garage von Dave Grohl und wurde laut Produzent Butch Vig komplett analog aufgenommen (analoge Mehrspur-Bandmaschine) und komplett analog abgemischt (analoges Mischpult und Soundbearbeitung).[1][4][5][6]

“Dave has an amazing studio not too far from his home, in the Valley, and it's a great, kick-ass studio, but I think he felt that if he went in there, what would he do different on this record? They’d be recording in the same room, using the same board, getting the same sort of vibe.”

„Dave hat ein großartiges Studio in seinem Tal, nicht sehr weit von seinem Haus weg. Aber ich glaube, dass es keinen Unterschied auf dem Album geben würde, wenn er dieses Studio benutzt hätte. Sie würden im selben Raum arbeiten, dasselbe Pult benutzen und denselben Sound produzieren.“

Obwohl Gitarrist Pat Smear schon seit 2006 wieder Mitglied der Livecrew war, ist Wasting Light das erste Album seit The Colour and the Shape (1997), in dem er wieder als offizielles Mitglied der Foo-Fighters angegeben wird.[1]

Als Gastmusiker für das Album konnten Bob Mould für das Lied Dear Rosemary[1][7] sowie Krist Novoselić für das Lied I should have known[7][8][9] gewonnen werden. Grohl und Novoselic spielten das erste Mal seit der Auflösung von Nirvana wieder zusammen.[5][6]

Alle Aufnahmen wurden von Kameras begleitet. Das Material wurde anschließend für den Dokumentarfilm Back and Forth verwendet, der die Geschichte der Foo Fighters zeigt.[5][10]

VeröffentlichungBearbeiten

Am 17. Januar 2011 veröffentlichte die Band auf ihrer Website eine 30-sekündige Hörprobe des Titels Bridge Burning.[11] Am 1. Februar 2011 erschien eine Hörprobe des Titels Miss the Misery.[12] Am 12. Februar 2011 erschien das Video zum Titel White Limo, in dem auch der Sänger und Bassist der Band Motörhead, Lemmy Kilmister, mitspielte.[12]

Am 1. März 2011 erschien das Video zu Rope, der ersten Single des Albums[12]. Das Album selber wurde in Australien, Dänemark, Finnland, Deutschland, Irland und den Niederlanden am 8. April 2011 veröffentlicht. Am 11. April 2011 kam das Album auch in den USA auf den Markt. Am 6. Juni 2011 erschien mit Walk die zweite Single aus dem Album.[13] Die dritte Single von Wasting Light, Arlandria, wurde am 5. September veröffentlicht.

TitellisteBearbeiten

  1. „Bridge Burning“ – 4:47
  2. „Rope“ – 4:19
  3. „Dear Rosemary“ – 4:27
  4. „White Limo“ – 3:23
  5. „Arlandria“ – 4:28
  6. „These Days“ – 4:59
  7. „Back & Forth“ – 3:52
  8. „A Matter Of Time“ – 4:36
  9. „Miss The Misery“ – 4:33
  10. „I Should Have Known“ – 4:16
  11. „Walk“ – 4:16

RezeptionBearbeiten

 
Die Foo Fighters auf einem Konzert in Madrid während ihrer Wasting Light Tour

Von Kritikern bekam das Album überwiegend positive Bewertungen.[14] Bei Metacritic erhielt das Album eine Wertung von 78 % als Durchschnitt aus 37 Rezensionen sowie das Prädikat „Generally favorable“ (dt. „Grundsätzlich positiv“).[14]

Maik Maerten vergibt 8 von 10 Punkten und lobt auf plattentests.de die Aufnahme in der Garage und schreibt weiter, dass große Melodien, Mitsing-Refrains fürs Stadion und laute Gitarren die perfekte Mischung aus Mainstream und Rock ’n’ Roll ergeben.[15]

Josef Gasteiger von laut.de vergibt 4 von 5 Sternen und lobt ebenfalls die Mischung aus Mainstream und Rock'n'Roll. Er bezeichnet die Musik als hookigen, modernen Rock'n'Roll auf der Königsstufe.[1]

Auch Jens Bauszus lobt das Album auf Focus Online und meint, dass die Band mit Wasting Light endgültig den Rockolymp erklimmen und neue Fans dazugewinnen werde.[6]

Radio Fritz meint, dass sich die Band auf Wasting Light nicht verändert habe, man das aber auch nicht erwarten konnte. Insgesamt höre sich die Band erwachsener, ernster und härter als auf den früheren Veröffentlichungen an.[16]

Bei Rolling Stone vergibt Kritiker David Fricke 4 von 5 Sternen. Er bezeichnet das Album als bestes Album der Band seit Foo Fighters (1995) und The Colour and the Shape (1997).[17]

Die Redakteure der Visions wählten Wasting Light als zweitbestes Album des Jahres. Die Leser stimmten sogar für Platz 1.

Bei den Grammy Awards 2012 erhielt Wasting Light die Auszeichnung in der Kategorie „Bestes Rock-Album“. Darüber hinaus wurde der Titel „Walk“ in den Kategorien „Bester Rocksong“ sowie „Beste Rock-Darbietung“ und der Titel „White Limo“ als beste „Beste Hard-Rock-/Metal-Darbietung“ prämiert.

Verkaufszahlen und AuszeichnungenBearbeiten

Land/Region Auszeichnung Verkäufe
Australien  Australien (ARIA)   2× Platin 140.000
Belgien  Belgien (BEA)   Gold 15.000
Deutschland  Deutschland (BVMI)   Gold 100.000
Finnland  Finnland (IFPI)   Gold 19.397
Irland  Irland (IRMA)   Gold 7.500
Italien  Italien (FIMI)   Gold 30.000
Kanada  Kanada (MC)   Platin 80.000
Neuseeland  Neuseeland (RMNZ)   Platin 15.000
Niederlande  Niederlande (NVPI)   Gold 25.000
Osterreich  Österreich (IFPI)   Gold 15.000
Polen  Polen (ZPAV)   Gold 10.000
Schweden  Schweden (IFPI)   Gold 20.000
Schweiz  Schweiz (IFPI)   Gold 15.000
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten (RIAA)   Platin 1.000.000
Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich (BPI)   Platin 300.000
Insgesamt   10× Gold
  6× Platin
1.801.897

Hauptartikel: Foo Fighters/Auszeichnungen für Musikverkäufe

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c d e Josef Gasteiger: Genau so verkauft man Stadien aus. Auf laut.de. Abgerufen am 15. April 2011
  2. Profil der Foo Fighters auf rcamusicgroup.com. Abgerufen am 24. Juli 2011
  3. a b Chartquellen: DE AT CH UK US
  4. a b Meldung auf mtv.com (Englisch). Abgerufen am 15. April 2011
  5. a b c "Wasting Light" – das bisher derbste Album der Foo Fighters. In: Badische Zeitung. Abgerufen am 15. April 2011
  6. a b c Jens Bauszus: Dave Grohl Auf: FOCUS Online, 8. April 2011. Abgerufen am 15. April 2011
  7. a b Übersicht auf allmusic.com. Abgerufen am 15. April 2011
  8. Udo Eberl: Neue Alben von den Foo Fighters, Maike Rosa Vogel und Glacier (Memento vom 12. April 2011 im Internet Archive). In: Südwest Presse, 8. April 2011.
  9. James Montgomery: Foo Fighters To Return This Spring With 'Massive' New Album Auf: mtv.com, 4. Januar 2011. Abgerufen am 15. April 2011
  10. Michael Pilz: Die Foo Fighters zwischen Pool, Babys und Grill In: Die Welt, 13. April 2011. Abgerufen am 15. April 2011
  11. Teaser (Memento des Originals vom 28. Juli 2012 auf WebCite)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/tease.foofighters.com auf foofighters.com. Abgerufen am 15. April 2011
  12. a b c Meldung auf billboard.com (englisch). Abgerufen am 15. April 2011.
  13. TWRY Video of the Week: Foo Fighters / Walk. Auf: theywillrockyou.com. Abgerufen am 24. Juli 2011
  14. a b Wasting Light bei metacritic.com. Abgerufen am 24. Juli 2011
  15. Maik Maerten: Versprochen ist versprochen. Auf: plattentests.de. Abgerufen am 15. April 2011
  16. Vor allem eins: noch mehr Gitarren.@1@2Vorlage:Toter Link/www.fritz.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Auf: fritz.de, 8. April 2011. Abgerufen am 24. Juli 2011
  17. David Fricke: Kritik auf rollingstone.com (Englisch), 8. April 2011. Abgerufen am 24. Juli 2011