Wasserburg Kottspiel

Burg in Baden-Württemberg, Deutschland

Die Wasserburg Kottspiel ist eine abgegangene Wasserburg in einer Flussschleife der Bühler, nördlich des Ortskerns von Kottspiel, einem Ortsteil der Gemeinde Bühlertann im Landkreis Schwäbisch Hall in Baden-Württemberg.

Wasserburg Kottspiel
Der Burgstall im Mai, Blick nach Südsüdwest

Der Burgstall im Mai, Blick nach Südsüdwest

Entstehungszeit: 1200 bis 1300
Burgentyp: Niederungsburg
Erhaltungszustand: Burgstall
Ständische Stellung: Ortsadel, Ministeriale des Klosters Ellwangen
Ort: Bühlertann-Kottspiel
Geographische Lage 49° 1′ 11,4″ N, 9° 54′ 44,2″ OKoordinaten: 49° 1′ 11,4″ N, 9° 54′ 44,2″ O
Höhe: 378,5 m ü. NN
Wasserburg Kottspiel (Baden-Württemberg)
Wasserburg Kottspiel

Geographische LageEdit

Der Burgstall liegt im Weichbild von Kottspiel in Hinterhoflage zwischen einer Häuserzeile des Weilers „Im Burggraben“ im Süden und dem Fluss im Osten und Norden. Dicht an der Südseite der Anlage wird derzeit (Mai 2011) ein Wohnhaus neu errichtet, von dem der Rohbau schon steht. An der Ost- und Nordseite läuft ein Graswirtschaftsweg um sie.

GeschichteEdit

Die Wasserburg wurde von den Herren von Kottspiel im 13. Jahrhundert erbaut und in der Mitte des 14. Jahrhunderts aufgegeben.

BeschreibungEdit

Von der ehemaligen Burganlage sind nur noch geringe Reste erhalten. Deutlich erkennbar ist im Gelände eine rechteckige Einsenkung von etwa 50 Meter Durchmesser, die in Nord-Süd-Richtung etwas länger ist als senkrecht dazu. Ihre Innenböschungen sind, außer teilweise an der Westseite, gut ausgebildet. An der Ostseite erhebt sich ein flacher Damm um weniger als einen Meter über das umgebende Terrain. In der Mitte liegt ein flacher Hügel. Die Höhenunterschiede auf dem Gelände überschreiten nicht 2 Meter.

Heutige NutzungEdit

Auf dem Gelände finden sich einige Obstbäume, hauptsächlich in einer lückenhaften Kette, die etwa seine Kontur markiert. Ansonsten wird es heute als Wiese bemäht.

LiteraturEdit

  • Alois Schneider: Die Burgen im Kreis Schwäbisch Hall – Eine Bestandsaufnahme. Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 1995, ISBN 3-8062-1228-7, S. 53–55.

WeblinksEdit