Walting (Pleinfeld)

Gemeindeteil des Marktes Pleinfeld

Walting ist ein Gemeindeteil des Marktes Pleinfeld im mittelfränkischen Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen in Bayern und hat 320 Einwohner.

Walting
Markt Pleinfeld
Koordinaten: 49° 6′ 5″ N, 11° 3′ 32″ O
Höhe: 473 m
Einwohner: 320
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Postleitzahl: 91785
Vorwahl: 09148
Die Waltinger Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt

Walting liegt auf einer Höhe von 470[1] m. Das Dorf befindet sich zehn Kilometer westlich des Großen Brombachsees. Beheimatet im fränkischen Seenland, liegt Walting acht Kilometer westlich von Pleinfeld, an einer Verbindungsstraße zwischen den Staatsstraßen St 2389 und St 2226. Einen Kilometer nördlich liegt Mannholz und einen Kilometer südlich die Ortschaften Enhofen, Ettenstatt und Reisach. In Richtung Osten liegen die Ortschaften Roxfeld und Haag.

Das Dorf hatte ehemals zwei Kirchen. Die untere Kirche, St. Bartholomäus, wurde 1807 geschlossen. Die obere Kirche ist die barocke Pfarrkirche Walting. Die Pfarrei Walting gehört zum Bistum Eichstätt.

Am 1. Juli 1972 wurde Walting in den Markt Pleinfeld eingegliedert.[2]

Der Waltinger Keller um 1938, bereits verfallen. Er lag im Spitzholz über dem Arbachtal

Der „Waltinger Keller“ ist wahrscheinlich um 1788 von der ortsansässigen Brauerei Christoph errichtet worden. Der Bierkeller, bestehend aus Felsenkeller und Kellerhaus, verfügte über eine überdachte Kegelbahn. Im Zweiten Weltkrieg verfiel der Keller[3].

Walting und UmgebungBearbeiten

Walting liegt am Oberlauf bzw. an der Quelle des Arbachs. Der Arbach schlängelt durch das gleichnamige Tal – Arbachtal – und mündet in Pleinfeld in die schwäbische Rezat.

Dörfer in direkter Nachbarschaft zu Walting sind:

Mischelbach Mannholz (Pleinfeld) Haag
Kemnathen (Pleinfeld)   Roxfeld
Reisach Ettenstatt Engelreuth

WeblinksBearbeiten

Commons: Walting – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Nach Höhenlinienbild in BayernViewer (Memento des Originals vom 8. April 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.geodaten.bayern.de interpoliert.
  2. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 592.
  3. Rathaus - Stadtarchiv - Kalender - Weißenburg. Abgerufen am 28. Juli 2019.