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Walter Theilacker

deutscher Chemiker; Rektor der Leibniz Universität Hannover (1957–1958)

Walter Theilacker (* 25. Februar 1903 in Schnaitheim; † 11. September 1968) war ein deutscher Chemiker und als Professor für Organische Chemie von 1957 bis 1958 Rektor der Technischen Hochschule Hannover.

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

Walter Theilacker war Assistent an der Universität Tübingen und promovierte dort 1929. Während seines Studiums wurde er Mitglied der AMV Stochdorphia Tübingen.[1] Zwischen 1948 und 1968 war er Inhaber des Lehrstuhls für Organische Chemie und Direktor des gleichnamigen Instituts an der TH Hannover. Von 1957 bis 1958 führte er die Hochschule als Rektor.[2] Seine Forschung in dieser Zeit galt Studien zur Atropisomerie. Er beschrieb wichtige Grundlagen der dynamischen Stereochemie. 1968 erhielt Theilacker einen Ruf an die Universität Köln, um dort die Nachfolge des verstorbenen Nobelpreisträgers Kurt Alder anzutreten. Bevor er diesen Ruf jedoch annehmen konnte, verstarb er am 11. September 1968.

Schriften (Auswahl)Bearbeiten

  • Über die Konfiguration der Kamferchinonoxime, Dissertation Universität Tübingen, 1929
  • mit Jakob Meisenheimer: Stereochemie des Stickstoffs, 1933
  • Zur Verwendung von Stärkelösung in der Jodometrie, in: Fresenius' Journal of Analytical Chemistry, Volume 132, Number 5 / September 1951, Springer Berlin / Heidelberg, S. 356, ISSN 0937-0633

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Verband Alter SVer (VASV): Anschriftenbuch und Vademecum. Ludwigshafen am Rhein 1959, S. 123.
  2. Rektoratsreden im 19. und 20. Jahrhundert – Online-Bibliographie: Walter Theilacker, abgerufen am 17. März 2010