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Walter Salmen

deutscher Musikwissenschaftler

WirkenBearbeiten

Salmen lehrte von 1958 bis 1992 als Professor für Musikwissenschaft in der Universität des Saarlandes zu Saarbrücken und der Universität Kiel. Anschließend war er langjährig der Ordinarius des Musikwissenschaftlichen Instituts der Universität Innsbruck. Als Gast wirkte er auch in der Schweiz, in Israel und in den USA. Nach der Emeritierung lebte er in Kirchzarten bei Freiburg im Breisgau und wirkte als Honorarprofessor an der Universität Freiburg.

Salmen war in erster Ehe verheiratet mit der Psychologin Margarete Salmen (geb. Marx, * 7. September 1918, † 17. Oktober 1979), in zweiter Ehe mit der Flötistin und Musikwissenschaftlerin Gabriele Busch-Salmen.

Veröffentlichungen (Auswahl)Bearbeiten

  • Johann Friedrich Reichardt: Komponist, Schriftsteller, Kapellmeister und Verwaltungsbeamter der Goethezeit. Zürich und Freiburg 1963 (erweiterte Neuausgabe Hildesheim 2002).
  • Geschichte der Musik in Westfalen bis 1800. Bärenreiter, Kassel 1963
  • Geschichte der Musik in Westfalen im 19. und 20. Jahrhundert. Bärenreiter, Kassel 1967
  • Zur Geschichte der Bärentreiber und der Tanzbären. In: Gustaf Hilleström (Hrsg.): Studia instrumentorum musicae popularis III. (Musikhistoriska museets skrifter 5. Festschrift für Ernst Emsheimer.) Musikhistoriska museet, Stockholm 1974, S. 203–205
  • Musikleben im 16. Jahrhundert. Leipzig 1976 (Musikgeschichte in Bildern).
  • Tanz im 17., 18. und 19. Jahrhundert. Leipzig 1988, 1989.
  • Der Tanzmeister. Geschichte und Profile eines Berufes vom 14. bis zum 19. Jahrhundert. Georg Olms, Hildesheim 1997
  • Der Spielmann im Mittelalter Innsbrucker Beiträge zur Musikwissenschaft 8, Innsbruck, 1960, erweiterte Neuauflage 1983
  • Spielfrauen im Mittelalter. Georg Olms, Hildesheim 2000
  • Der Tonkünstler Johann Friedrich Reichardt und Goethe : "... von der musikalischen Seite unser Freund, von der politischen unser Widersacher...". Eine Ausstellung des Goethe-Museums Düsseldorf zum 250. Geburtstag von Johann Friedrich Reichardt (1752–1814). Goethe-Museum, Düsseldorf 2002.
  • „Nu pin ich worden alde...“. Begegnungen und Verweigerungen im Leben eines Musikwissenschaftlers. Georg Olms, Hildesheim 2011

WeblinksBearbeiten