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Waldemar Bloch

österreichischer Komponist, Pianist und Musikpädagoge

Waldemar Bloch (* 5. Mai 1906 in Wien; † 19. Februar 1984 in Graz) war ein österreichischer Komponist, Pianist und Musikpädagoge.

Übersiedelte bald von Wien nach Graz, seine Schul- und Studienzeit verbrachte er bereits in der Steiermark. Kompositionsstudien betrieb er u. a. bei Roderich Mojsisovics von Mojsvár. Zunächst als Pianist auf Konzertreisen, war er seit 1945 als Lehrer am Steiermärkischen Landeskonservatorium, in der Folge seit 1956 als Professor für Musiktheorie an der Musikakademie, ab 1963 Musikhochschule, in Graz tätig. Er wurde mehrfach geehrt, unter anderem 1957 mit dem Staatspreis für Musik.[1]

Als seine bekanntesten Schüler gelten Franz Koringer, Karl Haidmayer, Viktor Fortin, Johann Täubl, Peter Vujica sowie Hermann Markus Preßl.

Das kompositorische Schaffen Waldemar Blochs umfasst Schauspielmusiken, viele Vokalkompositionen, darunter mehrere Messen und zahlreiche Chöre sowie die szenische Kantate Orpheus (1955); ferner Instrumentalwerke, Klavier-, Kammermusik und zahlreiche Orgelwerke sowie Kompositionen für das Akkordeon. Darüber hinaus verfasste er musiktheoretische Schriften.

Werke (Auswahl)Bearbeiten

OpernBearbeiten

Sieben Opern, darunter

  • Das Käthchen von Heilbronn
  • Der Diener zweier Herren (nach Goldoni)
  • Harpagon
  • Venezianische Stunde

Werke für AkkordeonBearbeiten

  • Kleine Tänze
  • Inventionen für Cornelia
  • Sonatine für Violine und Akkordeon

Werke für AkkordeonorchesterBearbeiten

  • Sinfonietta (1. Allegro molto, 2. Andante lento, 3. Presto) – Musikverlag Matthias Hohner 1972

Werke für OrgelBearbeiten

  • Wachet auf, ruft uns die Stimme (Variationen und Fuge)

SchriftenBearbeiten

  • Allgemeine Musikkunde
  • Tonsatzlehre – Verlag Leykam/Graz 1967

LiteraturBearbeiten

  • Angelika Nair: Waldemar Bloch – ein Polyhistor im Grazer Musikleben nach 1945. Dissertation. Universität Graz, Graz 2009 (Volltext)

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. outstanding artist award – Musik (Memento vom 8. Januar 2014 im Internet Archive), Zugriff am 28. Oktober 2012