Hauptmenü öffnen

Wahlen in Brasilien 2018

Wahl

Die allgemeinen Wahlen in Brasilien 2018 fanden am 7. und 28. Oktober statt. Die rund 145 Millionen wahlpflichtigen Brasilianer wählten

2018 gilt als Superwahljahr, für das die Sommerzeit wegen möglichst einheitlicher Wahllokalöffnungszeiten verschoben wurde.[3]

Inhaltsverzeichnis

WahlkalenderBearbeiten

Im Dezember 2017 legte das Tribunal Superior Eleitoral (Oberstes Wahlgericht) den zeitlichen Ablauf fest:[4][5][6]

Wahlkalender 2018
20. Juli bis 5. August Nominierungen der Kandidaten auf den Parteikonventen
15. August letzter Termin zur offiziellen Registrierung
16. August bis 6. Oktober Zeit für Wahlkampagnen zum 1. Wahlgang
31. August bis 4. Oktober Zeit für Nutzung von Radio und Fernsehen für Wahlkampagnen
17. September Frist für die Gerichte, um die Antragsunterlagen abschließend zu beurteilen,
Frist um Ersatzkandidaten anzumelden
7. Oktober 1. Wahlgang
8. bis 27. Oktober Zeit für Wahlkampagnen zum 2. Wahlgang für Stichwahlen
12. bis 26. Oktober Zeit für Nutzung von Radio und Fernsehen für Wahlkampagnen
28. Oktober 2. Wahlgang

PräsidentschaftswahlBearbeiten

Brasilien hat ein präsidentielles Regierungssystem. Daher ist die Präsidentschaftswahl die wichtigste Wahl, die 2018 in Brasilien stattfindet. Der Präsident wird für vier Jahre gewählt. Gewählt ist, wer die absolute Mehrheit der gültigen Stimmen erhält.

Amtsinhaber Michel Temer übernahm am 12. Mai 2016 für die Zeit der maximal sechsmonatigen Suspendierung der damaligen Präsidentin Dilma Rousseff als Vizepräsident die Regierungsgeschäfte. Nachdem der Senat endgültig für die Amtsenthebung Rousseffs in einer Abstimmung befunden hatte, wurde Temer am 31. August 2016 als Präsident Brasiliens eingesetzt und bildete die liberal-konservative Regierung Temer. Ende 2016 hat die Justiz Temer aber untersagt, wieder zu kandidieren, weil er gegen Wahlgesetze verstoßen hatte.[7]

Die Amtszeit des neuen Präsidenten beginnt am 1. Januar 2019.[8]

PräsidentschaftskandidatenBearbeiten

Als Kandidaten waren von ihren Parteien nominiert und ihre Registrierung beim Obersten Wahlgericht eingereicht worden:

# Präsidentschaftskandidat Vizepräsidentschaftskandidat Partei
Wahlkoalition
Frühere politische Ämter
12 Ciro Gomes (PDT) Kátia Abreu[9] (PDT) „Brasil Soberano“[10]
PDT, AVANTE (bis 2017 Partido Trabalhista do Brasil, PT do B)
Gomes: Bundesabgeordneter für Ceará 2007–2011; Minister für Nationale Integration 2003–2006; Finanzminister 1994–1995; Gouverneur von Ceará 1991–1994; Präfekt von Fortaleza 1989–1990; Landtagsabgeordneter in Ceará 1983–1989; Präsidentschaftskandidat in 1998 und 2002.
13 Fernando Haddad (PT) Manuela d’Ávila (PCdoB) „O Brasil Feliz de Novo“
PT[11], PROS,[12] PCO[13], PCdoB[14]
Haddad: 2005–2012 Bildungsminister; 2013–2017 Stadtpräfekt von São Paulo
d’Ávila: 2005–2006 Stadtratspräsidentin von Porto Alegre; 2007–2015 Bundesabgeordnete für Rio Grande do Sul; seit 2015 Landesparlamentarierin in Rio Grande do Sul
15 Henrique Meirelles (MDB) Germano Rigotto (MDB) „Essa é a solução“
MDB, PHS
Meirelles: Wirtschaftsminister 2016–2018; Präsident der Zentralbank von Brasilien 2003–2011.
16 Vera Lúcia Salgado (PSTU)   Hertz Dias (PSTU) Partido Socialista dos Trabalhadores Unificado (PSTU)
17 Jair Bolsonaro (PSL) Antônio Hamilton Mourão (PRTB) „Brasil acima de Tudo, Deus acima de Todos“
PSL, PRTB
Bolsonaro: Bundesabgeordneter für Rio de Janeiro seit 1991.
18 Marina Silva (REDE) Eduardo Jorge (PV) „Unidos para transformar o Brasil“
REDE, PV
Silva: Sprecherin des REDE seit 2013; Senatorin für Acre 1995–2011; Umweltministerin 2003–2008; Landesabgeordnete in Acre 1991–1995; Stadträtin in Rio Branco 1989–1991; Präsidentschaftskandidatin 2010 und 2014.[15]
19 Álvaro Dias (PODEMOS) Paulo Rabello de Castro (PSC) „Mudança de Verdade“
PODEMOS, PSC, PTC, PRP
Dias: Senator für Paraná 1983–1987 und seit 1999; Gouverneur von Paraná 1987–1991; Bundesabgeordneter für Paraná 1975–1983; Landesabgeordneter in Paraná 1971–1975.[16][17]
27 José Maria Eymael (DC) Helvio Costa (DC) Democracia Cristã (DC) Eymael: Präsident des DC seit 1997; Bundesabgeordneter für São Paulo 1986–1995; Präsidentschaftskandidat 1998, 2006, 2010 und 2014; Kandidat als Stadtpräfekt (Bürgermeister) von São Paulo 2012.
30 João Amoêdo (NOVO) Christian Lohbauer (NOVO) Partido Novo (NOVO) Amoêdo: Präsident des NOVO 2011–2017.[18]
45 Geraldo Alckmin (PSDB) Ana Amélia Lemos (PP) „Para Unir o Brasil“[19]
PSDB, DEM, PP, PR, PRB, SD, PTB, PSD, PPS
Alckmin: Gouverneur von São Paulo 2011–2018 und 2001–2006; Präsident des PSDB seit 2017; Staatssekretär für Entwicklung im Bundesstaat São Paulo 2009–2010; Vizegouverneur von São Paulo 1995–2001; Bundesabgeordneter für São Paulo 1987–1994; Landtagsabgeordneter in São Paulo 1983–1987; Stadtpräfekt (Bürgermeister) von Pindamonhangaba 1977–1982; Stadtrat von Pindamonhangaba 1973–1977; Präsidentschaftskandidat 2006.[20]
50 Guilherme Boulos (PSOL) Sônia Guajajara (PSOL) „Vamos Sem Medo de Mudar o Brasil“[21]
PSOL, PCB
Boulos: Hochschullehrer der USP, politischer und sozialer Aktivist, Koordinator der MTST, Autor.
51 Cabo Daciolo (PATRI) Suelene Balduino Nascimento (PATRI) Patriota (PATRI) Daciolo: Bundesabgeordneter für Rio de Janeiro seit 2015.[22]
54 João Vicente Goulart (PPL) Léo Alves (PPL) Partido Pátria Livre (PPL) Goulart: Landesabgeordneter in Rio Grande do Sul 1982–1986.

UmfragenBearbeiten

Erste Runde der PräsidentschaftswahlenBearbeiten

 
Die Grafik repräsentiert die Mittelwerte von Umfragen zu den Wahlabsichten der Brasilianer bei den Präsidentschaftswahlen 2018. Jede Linie steht für eine politische Partei (siehe Legende ganz oben). Parteien werden deswegen anstelle der Kandidaten dargestellt, da einige Parteien ihre Kandidaten wechselten. Nicht zur Wahl zugelassene Kandidaten, wie Lula da Silva (siehe dazu das Kapitel Justizmachtkampf im Vorfeld), werden von der Grafik nicht gezeigt.

Die Grafik repräsentiert die Mittelwerte von Umfragen zu den Wahlabsichten der Brasilianer bei den Präsidentschaftswahlen 2018. Jede Linie steht für eine politische Partei (siehe Legende ganz oben). Parteien werden deswegen anstelle der Kandidaten dargestellt, da einige Parteien ihre Kandidaten wechselten. Nicht zur Wahl zugelassene Kandidaten, wie Lula da Silva (siehe dazu das Kapitel Justizmachtkampf im Vorfeld), werden von der Grafik nicht gezeigt.

Justizmachtkampf im VorfeldBearbeiten

Der nach allen Umfragen aussichtsreichste Kandidat der Präsidentschaftswahl, der ehemalige Präsident Luiz Inácio Lula da Silva, wurde am 25. Januar 2018 in zweiter Instanz wegen Korruption verurteilt und durfte deshalb nicht kandidieren. Ironischerweise war eine der Ursachen dafür, dass er aufgrund des von ihm 2010 selbst erlassenen sogenannten Saubere-Westen-Gesetzes (Ficha Limpa) nicht antreten durfte. Dieses Gesetz verbietet eine Kandidatur von Politikern, die in zweiter Instanz verurteilt wurden.[23] Da Silva sitzt derzeit in Curitiba im Gefängnis. Ein Justizstreit über seine Freilassung hat – während des brasilianischen Wahlkampfes – internationale Schlagzeilen gemacht.[24] Der Machtkampf der Richter hatte entscheidenden Einfluss auf die politische Zukunft Brasiliens.[25]

Rolle der MedienBearbeiten

Die Anzahl der politischen Werbeeinschaltungen im TV ist bei Wahlen in Brasilien gesetzlich detailliert geregelt und von vergangenen Wahlerfolgen abhängig. Für die Präsidentschaftswahl 2018 ergeben sich daraus folgende maximal zugelassene wöchentliche TV-Spots: Alckmin (80), der noch nicht bekannte Kandidat der PT (27), Bolsonaro (3).

Die Dauer der TV-Werbung ist ähnlich geregelt. Sie wird vom 31. August bis zum 4. Oktober in Werbeblocks von jeweils 12 Minuten und 30 Sekunden gesendet. Die größten Veränderungen ergaben sich bei Meinungsumfragen bisheriger brasilianischen Präsidentenwahlen erst nachdem die politische Werbung im TV begonnen hatte.[26] Daher war und ist es bedeutsam, welcher Kandidat wie viel der von öffentlichen Sendern kostenlos ausgestrahlten Werbezeit zugeteilt bekommt.[27]

Gemäß dem brasilianischen Meinungsforschungsinstitut IBOPE fällt jeweils rund ein Drittel der brasilianischen Wähler die Wahlentscheidung nach eigenen Angaben überwiegend aufgrund von Informationen aus dem TV bzw. dem Internet.[28]

ErgebnisseBearbeiten

Siehe: Präsidentschaftswahl in Brasilien 2018#Ergebnisse Präsidentenwahl 2018

NationalkongresswahlBearbeiten

Wahl des SenatsBearbeiten

Gewählt werden 54 von 81 Senatoren, die ihre Heimatstaaten vertreten. Jeder Bundesstaat und der Bundesdistrikt entsendet drei Senatoren für eine Amtsdauer von 8 Jahren, dem Doppelten einer normalen Legislaturperiode.

Für die 54 zu wählenden Senatorenämter haben sich 357 Kandidaten angemeldet, darunter auch Dilma Rousseff für Minas Gerais.[29]

Wahl der AbgeordnetenkammerBearbeiten

Gewählt werden 513 Bundesabgeordnete, die ihre Heimatstaaten vertreten. Die Anzahl je Bundesstaat variiert abhängig von der Bevölkerungszahl.

GouverneurswahlenBearbeiten

Die Gouverneurswahlen in Brasilien 2018 finden am Sonntag, den 7. Oktober 2018 zeitgleich mit den Präsidentschaftswahlen und den gesamtstaatlichen und einzelstaatlichen Parlamentswahlen statt. Gewählt werden die 27 Gouverneure mit ihren Vizegouverneuren der brasilianischen Bundesstaaten und des Bundesdistrikts.

Insgesamt bewerben sich 199 Kandidaten um einen Gouverneursposten, die im jeweils regionalen Wahlgericht, dem Tribunal Regional Eleitoral, eingetragen wurden.

Wahlergebnisse

Staat gewählt Partei Anmerkung Kandidaten[30]
(nach den auf den Wahlzetteln
genannten Kandidatennamen)
Acre[31] Coronel Ulysses (PSL)
David Hall (Avante)
Gladson Cameli (PP)
Janaína Furtado (Rede)
Marcus Alexandre (PT)
Alagoas[32] Basile Christopoulos (PSOL)
Fernando Collor (PTC)
Josan Leite (PSL)
Melquezedeque Farias (PCO)
Renan Filho (MDB)
Amapá[33] Capi (PSB)
Cirilo Fernandes (PSL)
Davi Alcolumbre (DEM)
Gianfranco Gusmão (PSTU)
Waldez Góes (PDT)
Amazonas[34] Amazonino Mendes (PDT)
Berg da UGT (PSOL)
David Almeida (PSB)
Lúcia Antony (PCdoB)
Omar Aziz (PSD)
Sidney Cabral (PSTU)
Wilson Lima (PSC)
Bahia[35] Célia Sacramento (Rede)
João Henrique (PRTB)
João Santana (MDB)
José Ronaldo (DEM)
Marcos Mendes (PSOL)
Orlando Andrade (PCO)
Rui Costa (PT)
Ceará[36] Aílton Lopes (PSOL)
Camilo Santana (PT)
Francisco Gonzaga (PSTU)
General Theophilo (PSDB)
Hélio Góis (PSL)
Mikaelton Carantino (PCO)
Distrito Federal Alberto Fraga (DEM)
Alexandre Guerra (Novo)
Eliana Pedrosa (Pros)
Fátima Sousa (PSOL)
General Paulo Chagas (PRP)
Guillen (PSTU)
Ibaneis Rocha (MDB)
Miragaya (PT)
Renan Rosa (PCO)
Rodrigo Rollemberg (PSB)
Rogério Rosso (PSD)
Espírito Santo[37] André Moreira (PSOL)
Jackeline (PT)
Mannato (PSL)
Aridelmo Teixeira (PTB)
Renato Casagrande (PSB)
Rose de Freitas (Pode)
Goiás Alda Lucia (PCO)
Daniel (MDB)
Kátia Maria (PT)
Marcelo Lira (PCB)
Ronaldo Caiado (DEM)
Weslei Garcia (PSOL)
Zé Eliton (PSDB)
Maranhão Flávio Dino (PCdoB)
Maura Jorge (PSL)
Odívio Neto (PSOL)
Ramon Zapata (PSTU)
Roberto Rocha (PSDB)
Roseana Sarney (MDB)
Mato Grosso Arthur Nogueira (Rede)
Mauro Mendes (DEM)
Moisés Franz (PSOL)
Pedro Taques (PSDB)
Wellington Fagundes (PR)
Mato Grosso do Sul Humberto Amaducci (PT)
João Alfredo (PSOL)
Juiz Odilon (PDT)
Junior Mochi (MDB)
Marcelo Bluma (PV)
Reinaldo Azambuja (PSDB)
Minas Gerais Alexandre Flach Domingues (PCO)
Antonio Anastasia (PSDB)
Claudiney Dulim (Avante)
Dirlene Marques (PSOL)
Fernando Pimentel (PT)
João Batista Mares Guia (Rede)
Jordano Metalúrgico (PSTU)
Romeu Zema (Novo)
Paraná Cida Borghetti (Progressista)
Doutor Rosinha (PT)
Geonísio Marinho (PRTB)
João Arruda (MDB)
Jorge Bernardi (Rede)
Ogier Buchi (PSL)
Priscila Ebara (PCO)
Professor Ivan Bernardo (PSTU)
Professor Piva (PSOL)
Ratinho Junior (PSD)
Paraíba João Azevêdo (PSB)
José Maranhão (MDB)
Lucélio Cartaxo (PV)
Rama Dantas (PSTU)
Tárcio Teixeira (PSOL)
Pará Cléber Rabelo (PSTU)
Fernando Carneiro (PSOL)
Helder Barbalho (MDB)
Paulo Rocha (PT)
Márcio Miranda (DEM)
Pernambuco Ana Patrícia Alves (PCO)
Armando Monteiro (PTB)
Dani Portela (PSOL)
Julio Lossio (Rede)
Maurício Rands (PROS)
Paulo Câmara (PSB)
Simone Fontana (PSTU)
Piauí Dr. Pessoa (Solidariedade)
Elmano Férrer (Podemos)
Fábio Sérvio (PSL)
Luciane Santos (PSTU)
Luciano Nunes (PSDB)
Maria de Lourdes (PCO)
Professora Sueli (PSOL)
Romualdo Seno (DC)
Valter Alencar (PSC)
Wellington Dias (PT)
Rio de Janeiro André Monteiro (PRTB)
Anthony Garotinho (PRP)
Dayse Oliveira (PSTU)
Eduardo Paes (DEM)
Indio da Costa (PSD)
Luiz Eugênio (PCO)
Marcelo Trindade (Novo)
Márcia Tiburi (PT)
Pedro Fernandes (PDT)
Romário (Podemos)
Tarcísio Motta (PSOL)
Wilson Witzel (PSC)
Rio Grande do Norte Brenno Queiroga (Solidariedade)
Carlos Eduardo (PDT)
Dário Barbosa (PSTU)
Fátima Bezerra (PT)
Freitas Júnior (Rede)
Heró Bezerra (PRTB)
Professor Carlos Alberto (PSOL)
Robinson Faria (PSD)
Rio Grande do Sul Eduardo Leite (PSDB)
Jairo Jorge (PDT)
José Ivo Sartori (MDB)
Julio Flores (PSTU)
Mateus Bandeira (Novo)
Miguel Rossetto (PT)
Paulo Medeiros (PCO)
Roberto Robaina (PSOL)
Rondônia Acir Gurgacz (PDT)
Valclei Queiroz (PMB)
Coronel Charlon (PRTB)
Coronel Marcos Rocha (PSL)
Expedito Júnior (PSDB)
Maurão de Carvalho (MDB)
Pedro Nazareno (PSTU)
Pimenta de Rondônia (PSOL)
Vinícius Miguel (Rede)
Roraima Anchieta (PSDB)
Antônio Denarium (PSL)
Fábio Almeida (PSOL)
Suely Campos (PP)
Telmário Mota (PTB)
São Paulo Edson Dorta (PCO)
João Doria (PSDB)
Luiz Marinho (PT)
Major Costa e Silva (DC)
Marcelo Candido (PDT)
Marcio França (PSB)
Paulo Skaf (MDB)
Prof. Claudio Fernando (PMN)
Professora Lisete (PSOL)
Rodrigo Tavares (PRTB)
Rogério Chequer (Novo)
Toninho Ferreira (PSTU)
Santa Catarina Ângelo Castro (PCO)
Comandante Moisés (PSL)
Décio Lima (PT)
Gelson Merisio (PSD)
Ingrid Assis (PSTU)
Jessé Pereira (Patriota)
Leonel Camasão (PSOL)
Mauro Mariani (MDB)
Rogério Portanova (Rede)
Sergipe Belivaldo Chagas (PSD)
Dr. Emerson (Rede)
Eduardo Amorim (PSDB)
Gilvani Santos (PSTU)
João Tarantella (PSL)
Márcio Souza (PSOL)
Mendonça Prado (DEM)
Milton Andrade (PMN)
Valadares Filho (PSB)
Tocantins Bernadete Aparecida (PSOL)
Carlos Amastha (PSB)
César Simoni (PSL)
Marlon Reis (Rede)
Mauro Carlesse (PHS)

ParlamentswahlenBearbeiten

Gewählt werden die 1024 Abgeordneten der 27 Parlamente (portugiesisch Assembleias Legislativas).

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. vgl. Artikel 77 der Verfassung von 1988.
  2. Superwahljahr 2018 in Brasilien kas.de. Abgerufen am 31. Juli 2018
  3. Guilherme Mazui, Roniara Castilhos: Temer reduz duração do horário de verão e muda início para novembro. In: G1. 15. Dezember 2017, abgerufen am 27. August 2018 (brasilianisches Portugiesisch).
  4. Renan Ramalho: TSE aprova calendário eleitoral de 2018; normas sobre voto impresso e 'fake news' ficam para março. In: G1. 18. Dezember 2017, abgerufen am 27. August 2018 (brasilianisches Portugiesisch).
  5. Confira as principais datas do calendário eleitoral das Eleições Gerais de 2018. In: Tribunal Superior Eleitoral. 18. Dezember 2017, abgerufen am 27. August 2018 (brasilianisches Portugiesisch).
  6. André Shalders: Eleições 2018: confira as principais datas da corrida eleitoral deste ano. In: Metro Jornal. 4. August 2018, abgerufen am 27. August 2018 (brasilianisches Portugiesisch).
  7. Temer é ficha-suja e fica inelegível por 8 anos, diz promotora eleitoral g1.globo.com. Abgerufen am 9. Juli 2018 (portugiesisch)
  8. Artikel 82 der Verfassung.
  9. Ciro Gomes terá senadora Kátia Abreu como vice. In: O Globo. 5. August 2018, abgerufen am 19. August 2018 (brasilianisches Portugiesisch).
  10. Em diretrizes, Ciro propõe BNDES ativo, volta da TJLP e IDH de Portugal. In: ISTOÉ Independente. 2018 (com.br).
  11. PT confirma Lula candidato; em mensagem, ex-presidente diz que 'querem fazer eleição de cartas marcadas'. In: G1. Abgerufen am 19. August 2018 (brasilianisches Portugiesisch).
  12. Pros oficializa aliança com PT e apoio à candidatura de Lula a presidente. In: G1. Abgerufen am 19. August 2018 (brasilianisches Portugiesisch).
  13. PCO declara apoio à candidatura de Lula na disputa pela Presidência da República. In: G1. Abgerufen am 19. August 2018 (brasilianisches Portugiesisch).
  14. Ricardo Della Coletta Marreiro, Flávia Afonso Benites: Haddad, vice e plano B de Lula, ganha reforço de Manuela D'Ávila no último minuto. In: EL PAÍS. 6. August 2018, abgerufen am 19. August 2018 (brasilianisches Portugiesisch).
  15. Rede confirma candidatura de Marina Silva à Presidência da República. In: G1. Abgerufen am 19. August 2018 (brasilianisches Portugiesisch).
  16. Álvaro Dias quer disputa Presidência da República em 2018. In: Brasil 247. 24. Dezember 2015, abgerufen am 19. August 2018 (brasilianisches Portugiesisch).
  17. Podemos confirma Alvaro Dias para disputa da Presidência. In: G1. Abgerufen am 19. August 2018 (brasilianisches Portugiesisch).
  18. Partido Novo anuncia João Amoêdo como pré-candidato a presidente em 2018. In: G1. 18. November 2017, abgerufen am 19. August 2018 (brasilianisches Portugiesisch).
  19. Gustavo Maia, Luciana Amaral: Alckmin pede registro de candidatura e declara R$ 1,3 milhão em bens ao TSE. In: UOL. 8. August 2018, abgerufen am 19. August 2018 (brasilianisches Portugiesisch).
  20. Aliados defendem nome de Alckmin para a disputa presidencial. In: R7.com. 2017 (r7.com).
  21. Oficial: Guilherme Boulos e Sônia Guajajara são os candidatos do PSOL à Presidência. In: PSOL 50. PSOL Nacional, 21. Juni 2018, abgerufen am 19. August 2018 (brasilianisches Portugiesisch).
  22. Todos querem o Planalto. In: UOL. 11. März 2018, abgerufen am 19. August 2018 (brasilianisches Portugiesisch).
  23. Richter ordnet Freilassung Lula da Silvas an faz.net 8. Juli 2018.
  24. Haft von Ex-Präsident Lula da Silva spaltet Justiz in Brasilien heise.de. Abgerufen am 9. Juli 2018.
  25. Machtkampf mehrerer Richter – Brasiliens Ex-Präsident Lula bleibt in Haft spiegel.de. Vom 9. Juli 2018.
  26. High suspense in Brazil’s general election. The Economist Newspaper Limited (Artikel) / Ipespe, Folha de São Paolo, Facebook (Daten), 11. August 2018, abgerufen am 13. August 2018 (englisch).
  27. Politische Parteien und Wahlkampfkoalitionen. Konrad-Adenauer-Stiftung, 2018, abgerufen am 16. August 2018. Die Wahlwerbung in Brasilien wird im Abschnitt Wahlkampfkoalitionen näher ausgeführt.
  28. O peso da TV nas campanhas de Bolsonaro, Alckmin e do PT folha.com.br. Abgerufen am 15. August 2018 (portugiesisch).
  29. Kandidaten zum Senator 2018, Website eleições2018.com. Abgerufen am 13. September 2018.
  30. Eleições 2018: lista dos candidatos a governador em cada estado. In: G1. 7. August 2018, abgerufen am 26. August 2018 (brasilianisches Portugiesisch).
  31. Candidatos ao governo do Acre nas eleições de 2018: veja quem são. In: G1. 1. August 2018, abgerufen am 26. August 2018 (brasilianisches Portugiesisch).
  32. Candidatos ao governo do Alagoas nas eleições de 2018: veja quem são. In: G1. 5. August 2018, abgerufen am 26. August 2018 (brasilianisches Portugiesisch).
  33. Candidatos ao governo do Amapá nas eleições de 2018: veja quem são. In: G1. 3. August 2018, abgerufen am 26. August 2018 (brasilianisches Portugiesisch).
  34. Candidatos ao governo do Amazonas nas eleições de 2018: veja quem são. In: G1. 28. Juli 2018, abgerufen am 26. August 2018 (brasilianisches Portugiesisch).
  35. Candidatos a Governador na Bahia. In: Gazeta do Povo. Abgerufen am 26. August 2018 (brasilianisches Portugiesisch).
  36. Candidatos ao governo do Ceará nas eleições de 2018: veja quem são. In: G1. 1. August 2018, abgerufen am 26. August 2018 (brasilianisches Portugiesisch).
  37. Conheça todos os candidatos ao governo do Espírito Santo. In: R7. 21. August 2018, abgerufen am 26. August 2018 (brasilianisches Portugiesisch).