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Women’s National Basketball Association
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Dauer 24. Mai – 8. September 2019
Saisonspiele je Team 34
Anzahl der Teams 12
Reguläre Saison
Playoffs
Finals

Die Saison 2019 ist die 23. Saison der Women’s National Basketball Association (WNBA). Die reguläre Saison begann am 24. Mai 2019.[1] Nach Abschluss der regulären Saison, die bis zum 8. September 2019 laufen soll, werden die Playoffs um die WNBA-Meisterschaft durchgeführt.

DraftBearbeiten

Am 28. August 2018 fand eine Lotterie über die Auswahlreihenfolge der ersten vier Picks statt. An der Lotterie nahmen die vier Teams teil, die 2018 die Playoffs verpasst hatten. Bei der Lotterie sicherte sich wieder die Las Vegas Aces den Top-Pick. Die weiteren frühen Draft-Picks gingen an die New York Liberty, die Indiana Fever und die Chicago Sky. Die Gewinnwahrscheinlichkeit wurde dabei auf Grundlage der Bilanzen der beiden letzten Saisons festgelegt.

Der WNBA Draft 2019 fand am 10. April 2019 im Nike Headquarters in New York statt. Als erste Spielerin wurde dabei Jackie Young gedraftet. Ihr folgten Asia Durr und Teaira McCowan. Insgesamt sicherten sich die 12 Franchises in drei Runden die Rechte an 36 Spielerinnen. Den Hauptanteil mit 27 Spielerinnen stellten die Vereinigten Staaten.[2]

Top 5-PicksBearbeiten

Abkürzungen: Pos = Position, G = Guard, F = Forward, C = Center

# Spielerin Nationalität Pos WNBA-Mannschaft College/Profi-Team
1. Jackie Young Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten G Las Vegas Aces University of Notre Dame
2. Asia Durr Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten G New York Liberty New York Liberty University of Louisville
3. Teaira McCowan Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten C Indiana Fever  Indiana Fever Mississippi State University
4. Katie Lou Samuelson Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten G/F Chicago Sky  Chicago Sky University of Connecticut
5. Arike Ogunbowale Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten G Dallas Wings Dallas Wings University of Notre Dame

Reguläre SaisonBearbeiten

ModusBearbeiten

Die 12 WNBA-Mannschaften sind in zwei Conferences aufgeteilt, wobei die Eastern Conference und die Western Conference jeweils sechs Mannschaften umfassen. Insgesamt soll jede Mannschaft im Verlauf der regulären Saison 34 Saison-Spiele bestreiten, davon jede Mannschaft die Hälfte der Spiele zu Hause bzw. auswärts. Aufgrund der Einführung des conference-übergreifenden Playoff-Systems 2016 wurde auch die Verteilung der Gegner in der regulären Saison angepasst. Innerhalb der eigenen Conference spielen die Mannschaften gegen eine Mannschaft insgesamt vier Mal und gegen die restlichen vier Mannschaften drei Mal gegeneinander. Außerdem spielt jede Mannschaft noch drei weitere Spiele gegen jede Mannschaft aus der anderen Conference.

AbschlusstabellenBearbeiten

Erläuterungen:     = Playoff-Qualifikation,     = Conference-Sieger

Eastern Conference
Pl Team Sp S N % GB Heim Auswärts
1 (1) Washington Mystics  Washington Mystics 34 26 8 76,5 14:3 12:5
2 (2) Connecticut Sun  Connecticut Sun 34 23 11 67,6 3 15:2 8:9
3 (5) Chicago Sky  Chicago Sky 34 20 14 58,8 6 12:5 8:9
4 (9) Indiana Fever  Indiana Fever 34 13 21 38,2 13 7:10 6:11
5 (11) New York Liberty New York Liberty 34 10 24 29,4 16 4:13 6:11
6 (12) Atlanta Dream  Atlanta Dream 34 8 26 23,5 18 5:12 3:14
Western Conference
Pl Team Sp S N % GB Heim Auswärts
1 (3) Los Angeles Sparks  Los Angeles Sparks 34 22 12 64,7 15:2 7:10
2 (4) Las Vegas Aces 34 21 13 61,8 1 13:4 8:9
3 (6) Seattle Storm  Seattle Storm 34 18 16 52,9 4 11:6 7:10
4 (7) Minnesota Lynx Minnesota Lynx 33 18 15 54,5 4 7:9 11:6
5 (8) Phoenix Mercury  Phoenix Mercury 34 15 19 44,1 7 9:8 6:11
6 (10) Dallas Wings Dallas Wings 34 10 24 29,4 12 8:9 2:15

PlayoffsBearbeiten

ModusBearbeiten

In den Playoffs starten die acht Teams der Liga mit den meisten Erfolgen in der regulären Saison. Diese werden entsprechend der Bilanz von eins bis acht gesetzt. In der ersten Runde empfängt die Nummer 5 die Nummer 8 und die Nummer 6 die Nummer 7 jeweils in einer entscheidenden Partie. Die Top vier haben in dieser Runde ein Freilos. In der zweiten Runde empfängt die Nummer 3 den niedriger gesetzten Sieger aus der ersten Runde und die Nummer 4 den höher gesetzten Sieger aus der ersten Runde. Diese Runde wird auch ein einem Spiel entschieden und die beiden Top-Teams haben auch hier ein Freilos. In der dritten Runde (Halbfinale) trifft die Nummer 1 auf den niedriger gesetzten Sieger aus der zweiten Runde und die Nummer 2 den höher gesetzten Sieger aus der zweiten Runde. Der Sieger dieser Playoff-Serien erreichen die WNBA-Finals. Das Halbfinale und das Finale werden im Best-of-Five-Modus ausgetragen, das heißt, dass ein Team drei Siege zum Erfolg benötigt. Die Mannschaft mit der besseren Bilanz hat dabei in allen Duellen immer den Heimvorteil. Bei Spielen, die nach der regulären Spielzeit von 40 Minuten unentschieden bleiben, folgt die Overtime. Die Viertel dauern weiterhin zehn Minuten und es wird so lange gespielt bis eine Mannschaft nach Ende einer Overtime mehr Punkte als die gegnerische Mannschaft erzielt hat.

Playoff-BaumBearbeiten

1. Runde   2. Runde   Halbfinale   WNBA-Finale
 
   
   
    1  Washington Mystics 3  
5  Chicago Sky 1         4  Las Vegas Aces 1    
8  Phoenix Mercury 0     4  Las Vegas Aces 1
  5  Chicago Sky 0  
    1  Washington Mystics 3
        2  Connecticut Sun 2
  3  Los Angeles Sparks 1  
6  Seattle Storm 1     6  Seattle Storm 0    
7  Minnesota Lynx 0     2  Connecticut Sun 3
    3  Los Angeles Sparks 0
   
   

WNBA-MeistermannschaftBearbeiten

(Teilnahme an mindestens einem Playoff-Spiel)

WNBA Meister

Washington Mystics 
Washington Mystics
Guards: Ariel Atkins , Natasha Cloud, Kim Mestdagh, Kristi Toliver, Shatori Walker-Kimbrough

Guard-Forwards: Elena Delle Donne

Forwards: Tianna Hawkins, Myisha Hines-Allen, Aerial Powers, LaToya Sanders

Center: Emma Meesseman (Finals MVP)

Cheftrainer: Mike Thibault  General Manager: Mike Thibault

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Key Dates: 2019 WNBA Season. WNBA, 3. Januar 2019, abgerufen am 3. September 2019 (englisch).
  2. WNBA Draft Board. WNBA, 10. April 2019, abgerufen am 3. September 2019 (englisch).