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Wüstenrot Bank

Bank mit Sitz in Ludwigsburg
  Wüstenrot Bank AG Pfandbriefbank
Logo
Staat DeutschlandDeutschland Deutschland
Sitz Ludwigsburg
Rechtsform Aktiengesellschaft
Bankleitzahl 604 200 00[1]
BIC WBAG DE61 XXX[1]
Gründung 1968
Website www.wuestenrotdirect.de
Geschäftsdaten 2017[2]
Bilanzsumme 1,5 Mrd. Euro
Einlagen 892 Mio. Euro
Kundenkredite 67 Mio. Euro
Mitarbeiter ca. 123
Leitung
Vorstand Rüdiger Maroldt, Vors.
Aufsichtsrat Jürgen A. Junker, Vors.

Die Wüstenrot Bank AG Pfandbriefbank ist ein deutsches Kreditinstitut der Oldenburgischen Landesbank mit Sitz in Ludwigsburg. Als filiallose Direktbank bietet sie Girokonten, Zahlungskarten und Wertpapierhandel.

Inhaltsverzeichnis

UnternehmensgeschichteBearbeiten

Am 9. August 1968 wurde die Wüstenrot Bank AG für Wohnungswirtschaft ins Handelsregister beim Amtsgericht Ludwigsburg eingetragen. Die Hauptaufgabe der Bank bestand damals darin, die Kunden der Bausparkasse bei der Finanzierung ihrer Immobilienvorhaben zu unterstützen. Später wurde außerdem das gesamte außerkollektive Einlagengeschäft von der Bausparkasse übernommen.

1985 wurde mit dem Aufbau der ersten 10 Bankfilialen begonnen. Im Jahr 1988 gab es bereits 34 Filialen mit 300 Beschäftigten vor Ort, und die Angebotspalette wurde auf alle Formen der Geld- und Vermögensbildung, den Zahlungsverkehr über Girokonten, Privatkredite und Wertpapiergeschäfte erweitert. Dabei wurde der Bankname auch in Wüstenrot Bank AG verkürzt.

Allerdings sah der Außendienst – vor allem der Wüstenrot Bausparkasse – die Filialen zunehmend als Konkurrenz an. Die Umsätze der Bank entwickelten sich nicht entsprechend den Erwartungen und es fehlten die notwendigen Erträge. 1990 fand eine Neustrukturierung statt, bei der alle Verwaltungsaufgaben in der Hauptverwaltung zentralisiert und neue kostengünstigere Standorte für die verbliebenen Filialen gesucht wurden. Ende 2002 war die letzte Filiale aufgelöst.

2005 fusionierte die Wüstenrot Bank AG mit der Wüstenrot Hypothekenbank zur Wüstenrot Bank AG Pfandbriefbank. Es entstand eine der ersten Universalbanken mit Pfandbrieflizenz nach neuem Recht.

Am 1. Juni 2017 verkündete die Muttergesellschaft Wüstenrot & Württembergische AG, dass ein Verkauf der Bank geprüft würde.[3] Ende März 2018 wurde der Verkauf an die Bremer Kreditbank besiegelt, was mit dem 31. Mai 2019 endgültig vollzogen wurde.[4][5]

ZugehörigkeitBearbeiten

Kundengelder sind durch den Einlagensicherungsfonds[6][7] des Bundesverbandes deutscher Banken und der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH abgesichert. Seit 2017 wird das Onlinebanking in Zusammenarbeit mit GAD angeboten, welches zuvor eine Eigenentwicklung war. Des Weiteren sind die Wüstenrot-Geldautomaten dem Cashpool[8] angeschlossen.

WeblinksBearbeiten

QuellenBearbeiten

  1. a b Stammdaten des Kreditinstitutes bei der Deutschen Bundesbank
  2. Geschäftsbericht Wüstenrot Bank 2017. Abgerufen am 3. April 2018.
  3. Stuttgarter Nachrichten, Stuttgart, Germany: Wüstenrot Bank: W&W prüft Verkauf der Banktochter. In: stuttgarter-nachrichten.de. (stuttgarter-nachrichten.de [abgerufen am 1. Juni 2017]).
  4. W&W-Konzern verkauft Bank an BKB, abgerufen am 28. März 2018
  5. https://www.wuestenrotdirect.de/de/willkommen_zukunft.html
  6. Bankenverband - Einlagensicherung der privaten Banken (Memento des Originals vom 4. Juli 2014 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/bankenverband.de
  7. Bankenverband - "Sicherungsgrenze abfragen"
  8. Cashpool-Partner

Koordinaten: 48° 52′ 59,9″ N, 9° 11′ 23,4″ O