Volleyball-Europameisterschaft der Frauen 1979

Volleyball-Europameisterschaft

Die Volleyball-Europameisterschaft der Frauen 1979 fand vom 5. bis 13. Oktober in Frankreich statt. Die Spiele wurden in Lyon, Orléans, Cannes und Évreux ausgetragen. Die DDR musste sich wie zwei Jahre zuvor wieder nur der Sowjetunion geschlagen geben, die zum zehnten Mal Europameister wurde.

ModusBearbeiten

Die zwölf Teilnehmer wurden in der Vorrunde in drei Vierergruppen aufgeteilt. Die Gruppensieger und Gruppenzweiten wurden in der Finalrunde zu einer Gruppe zusammengefasst. Im Modus „jeder gegen jeden“ ermittelten sie den Turniersieger. Die restlichen Mannschaften spielten um die Ränge sieben bis zwölf. Ergebnisse von Mannschaften, die bereits in der Vorrunde aufeinandertrafen, wurden in die Finalrunde übernommen.

SpielplanBearbeiten

VorrundeBearbeiten

Gruppe A in Orléans
Platz Team S N Sätze
1. Rumänien 1965  Rumänien 2 1 8:4
2. Sowjetunion 1955  Sowjetunion 2 1 8:5
3. Polen 1944  Polen 2 1 6:6
4. Deutschland BR  BR Deutschland 0 3 2:9
Gruppe B in Cannes
Platz Team S N Sätze
1. Deutschland Demokratische Republik 1949  DDR 3 0 9:1
2. Bulgarien 1971  Bulgarien 2 1 6:3
3. Tschechoslowakei  Tschechoslowakei 1 2 4:6
4. Belgien  Belgien 0 3 0:9
5. Oktober Polen BR Deutschland 3:1
Sowjetunion Rumänien 3:2
6. Oktober Rumänien BR Deutschland 3:1
Polen Sowjetunion 3:2
7. Oktober Sowjetunion BR Deutschland 3:0
Rumänien Polen 3:0
5. Oktober DDR Belgien 3:0
Bulgarien Tschechoslowakei 3:0
6. Oktober Bulgarien Belgien 3:0
DDR Tschechoslowakei 3:1
7. Oktober DDR Bulgarien 3:0
Tschechoslowakei Belgien 3:0
Gruppe C in Évreux
Platz Team S N Sätze
1. Ungarn 1957  Ungarn 3 0 9:3
2. Niederlande  Niederlande 2 1 8:4
3. Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik  Jugoslawien 1 2 5:7
4. Frankreich  Frankreich 0 3 1:9
5. Oktober Ungarn Jugoslawien 3:1
Niederlande Frankreich 3:0
6. Oktober Jugoslawien Frankreich 3:1
Ungarn Niederlande 3:1
7. Oktober Niederlande Jugoslawien 3:1
Ungarn Frankreich 3:0

FinalrundeBearbeiten

Die Bundesrepublik Deutschland spielte mit Heidi Kerstiens, Marlis Kerstiens, Marina Staden, Sigrid Terstegge, Silvia Meiertöns, Maria Leister, Marion Manke, Renate Riek, Elke Sporrer, Susanne Riegel, Marion Appel und Petra Spuck.

Die DDR spielte mit Katharina Bullin, Barbara Czekalla, Christine Mummhardt (alle SC Dynamo Berlin), Marion Burmeister, Angela Mattke, Annette Schultz (alle TSC Berlin), Brigitte Fetzer, Birgit Intrau, Karin Püschel (alle SC Leipzig), Karin Langen, Karla Roffeis und Anke Westendorf (alle SC Traktor Schwerin). Der Trainer war Dieter Grund

Finalgruppe in Lyon
Platz Team S N Sätze
1. Sowjetunion 1955  Sowjetunion 5 0 15:5
2. Deutschland Demokratische Republik 1949  DDR 4 1 12:4
3. Bulgarien 1971  Bulgarien 3 2 11:8
4. Ungarn 1957  Ungarn 2 3 10:11
5. Rumänien 1965  Rumänien 1 4 5:14
6. Niederlande  Niederlande 0 5 4:15
Gruppe 7–12 in Lyon
Platz Team S N Sätze
1. Tschechoslowakei  Tschechoslowakei 5 0 15:0
2. Polen 1944  Polen 4 1 12:6
3. Deutschland BR  BR Deutschland 3 2 10:8
4. Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik  Jugoslawien 2 3 7:10
5. Frankreich  Frankreich 1 4 6:14
6. Belgien  Belgien 0 5 3:15
10. Oktober Ungarn Rumänien 3:0
Sowjetunion Bulgarien 3:2
DDR Niederlande 3:0
11. Oktober Sowjetunion Ungarn 3:1
Bulgarien Niederlande 3:0
DDR Rumänien 3:0
12. Oktober Sowjetunion Niederlande 3:0
DDR Ungarn 3:1
Bulgarien Rumänien 3:0
13. Oktober Rumänien Niederlande 3:2
Bulgarien Ungarn 3:2
Sowjetunion DDR 3:0
10. Oktober Tschechoslowakei Jugoslawien 3:0
BR Deutschland Belgien 3:1
Polen Frankreich 3:2
11. Oktober Tschechoslowakei BR Deutschland 3:0
Polen Jugoslawien 3:0
Frankreich Belgien 3:2
12. Oktober BR Deutschland Jugoslawien 3:1
Tschechoslowakei Frankreich 3:0
Polen Belgien 3:0
13. Oktober Tschechoslowakei Polen 3:0
Jugoslawien Belgien 3:0
BR Deutschland Frankreich 3:0

EndstandBearbeiten

1. Sowjetunion 1955  Sowjetunion
2. Deutschland Demokratische Republik 1949  Deutsche Demokratische Republik
3. Bulgarien 1971  Bulgarien
4. Ungarn 1957  Ungarn
5. Rumänien 1965  Rumänien
6. Niederlande  Niederlande
7. Tschechoslowakei  Tschechoslowakei
8. Polen 1944  Polen
9. Deutschland BR  BR Deutschland
10. Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik  Jugoslawien
11. Frankreich  Frankreich
12. Belgien  Belgien

QualifikationBearbeiten

Frankreich war als Gastgeber gesetzt. Die besten fünf Mannschaften der Europameisterschaft 1977 waren ebenfalls automatisch qualifiziert. Dies waren die Sowjetunion als Titelverteidiger, der Zweite DDR, der Dritte Ungarn, der Vierte Polen und der Fünfte Tschechoslowakei.

Sechs weitere Mannschaften erreichten die Endrunde über Qualifikationsturniere, die im April und Mai stattfanden. In Gruppe A setzten sich Gastgeber Rumänien und Belgien gegen England durch. Die bundesdeutsche Mannschaft konnte in Gruppe B ebenfalls den Heimvorteil und qualifizierte sich gemeinsam mit Jugoslawien vor der Türkei und der Schweiz. In Gruppe C, die in Almelo spielte, waren Bulgarien und die Niederlande gegen Israel und Österreich erfolgreich.

WeblinksBearbeiten