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Vitesse Arnheim

niederländischer Fußballverein
(Weitergeleitet von Vitesse Arnhem)

Stichting Betaald Voetbal Vitesse, kurz SBV Vitesse und im deutschen Sprachraum allgemein bekannt als Vitesse Arnheim, ist ein Fußballverein aus Arnhem (deutsch Arnheim). Das Wort Vitesse ist französisch für Schnelligkeit.

Vitesse Arnheim
Logo
Basisdaten
Name Stichting Betaald Voetbal Vitesse
Sitz Arnhem, Niederlande
Gründung 14. Mai 1892
Präsident Yevgeny Merkel
Website vitesse.nl
Erste Mannschaft
Cheftrainer Leonid Sluzki
Spielstätte GelreDome
Plätze 21.248
Liga Eredivisie
2018/19 5. Platz
Heim
Auswärts

Inhaltsverzeichnis

AllgemeinesBearbeiten

Zwischen 1894 und 1900 spielte Vitesse in blau-weißen Trikots. Diese Farben waren und sind die der Stadt Arnheim. Am 27. August 1900 beschloss der damalige Vorstand, die Klubkleidung zu ändern, und führte die Farben schwarz und gelb ein. Die aktuellen Vereinsfarben sind: schwarz-gelb längs gestreifte Hemden, weiße Hosen.

GeschichteBearbeiten

 
Vitesses erste Mannschaft im Jahr 1896
 
Vitesses erste Mannschaft im Jahr 1913
 
Gegen AFC Ajax im niederländischen Cup-Spiel von 1970
 
Vitesse im Jahr 2008
 
Niederländisches Cup-Finale im Jahr 2017

1892–1922: Große Erfolge nach der Gründung und AbstiegBearbeiten

Der Verein wurde am 14. Mai 1892 gegründet. Zu diesem Zeitpunkt gab es noch keine Fußballabteilung. Erst am 10. September 1892 entschloss sich der Vorstand dazu, neben Cricket auch Fußball spielen zu wollen. In den ersten beiden Jahren trug Vitesse nur Freundschaftsspiele aus. 1894 begab man sich schließlich unter die Aufsicht des 1889 gegründeten Fußballverbandes NVB. Bereits 1895 und 1896 konnte das Team den Gelderse Competitive gewinnen, wurde darauf höherklassig und spielte fortan in der Eerste Klasse Oost. 1897, 1898, 1903, 1913, 1914 und 1915 wurde der Verein Meister in dieser Klasse. Hinzu kommen sechs Vizemeistertitel. Spieler wie Willem Hesselink und Just Göbel wurden die ersten Nationalspieler des Vereins. Nach 1915 kam es zum starken Leistungsabfall. Immer wieder, abgesehen von Platz vier in der Saison 1920/21, spielte man gegen den Abstieg. Am 30. Juni 1920 stand dann der Gang in die Zweitklassigkeit fest.

1922–1953: Wechselhafte ErfolgeBearbeiten

Nach dem Abstieg wollte der Verein so schnell wie nur möglich wieder ins niederländische Oberhaus. Die Staffel B der zweiten Liga wurde gleich im ersten Jahr gewonnen, und auch gegen den Sieger der Staffel A Rigtersbleek setzte sich Arnheim durch. Unter Neutrainer Robert William Jefferson, einem Engländer erreichte man in den Jahren nach dem Comeback immer wieder die Top fünf der Liga. 1935 reichte es nur zu Platz 10 in der Liga, was den erneuten Abstieg bedeutete. Unter dem Deutschen Heinrich Schwarz etablierte sich der Verein wieder und griff zum erneuten Comeback an. Doch es sollte bis 1946 dauern, ehe eine Rückkehr möglich war. Bis dahin erreichte man viermal den zweiten Platz und zweimal den ersten Platz in der Staffel, scheiterte dann aber in den Aufstiegsspielen. Die Freude dauerte nur zwei Spielzeiten an, und Vitesse zog es wieder in die Zweitklassigkeit. Zwar verpasste man den sofortigen Wiederaufstieg, dieser Erfolg wurde aber im Jahr darauf erreicht. Mit Spielern wie Sjaak Alberts und Wim Hendriks, die später auch Berufungen in die Nationalmannschaft erhielten, kam die Kontinuierlichkeit zurück. 1952/53 gelang dann der große Triumph. Arnheim ließ alle Ligakonkurrenten hinter sich und sicherte sich die Meisterschaft. Im Jahr darauf reichte es aber wieder nur zu Platz sechs.

1954–1984: Einführung des ProfifußballsBearbeiten

1954 führte der KNVB eine neue Profiliga ein. Einige Arnheim-Spieler zog es in diese, andere ins Ausland. Durch das Abwandern der Spieler sank das Niveau der Liga sehr schnell. Aus diesem Grund beschloss der Vitesse-Vorstand am 27. August 1954, dem niederländischen Profifußball beizutreten. Dieser Schritt war sportlich und finanziell mit großen Schwierigkeiten verbunden. Nach Einführung der Eredivisie und Eerste Divisie am 2. September 1956 wurde dieser Schritt endgültig besiegelt. In der Eerste Divisie spielte man gut mit, zeigte aber auch unbeständige Auftritte, so dass der Klub 1962 in die Tweede Divisie absteigen musste. 1966 folgte der Wiederaufstieg, nachdem bereits 1964 der Österreicher Joseph Grüber das Team zum zweiten Mal übernahm. Als der Verein 1971 Dritter in der zweiten Liga wurde, machten es glückliche Umstände möglich, erstmals in die Eredivisie aufzusteigen. Nach Platz 18 nach Ablauf der Saison 1971/72 stieg Vitesse allerdings wieder ab. Insgesamt wurden nur 17 Punkte geholt, zu wenig für den Klassenerhalt. 1977 gewann man die Eerste Divisie und kehrte in die höchste Spielklasse der Niederlande zurück. Zweimal in Folge wurde der Klassenerhalt geschafft, 1980 mit Platz 17 verpasst.

1984–2002: Schwere Zweitligazeiten und Etablierung in der EredivisieBearbeiten

Unter den neuen Vorsitzenden des Vereins Karel Aalbers wurde der Profi- und Amateurbereich 1984 getrennt. 1984/85 gab es schwere finanzielle Einschnitte in den Klub. Mit diesen folgten die sportlichen Probleme. In der zweiten Liga war man in den Folgejahren nur Mittelmaß und hatte Glück, 1985 nicht abzusteigen. Unter Trainer Bert Jacobs fand man zu alter Stärke zurück und konnte 1989 die Eerste Divisie erneut gewinnen. Gleich im ersten Jahr darauf wurde man Vierter, das beste Ligaergebnis in der Geschichte seit Bestehen der Eredivisie. Damit qualifizierte man sich erstmals für den UEFA-Pokal. Im gleichen Jahr scheiterte man im Finale um den KNVB-Pokal an PSV Eindhoven. Bis 2001/02 war man fortan immer unter den ersten sechs der Liga. Das beste Ergebnis gab es 1997/98, als der dritte Platz erreicht wurde. Mit Nikos Machlas hatte man in diesem Jahr den erfolgreichsten Torschützen der Eredivisie in den eigenen Reihen. In dieser Zeit wurde Arnheim von Trainern wie Herbert Neumann, Leo Beenhakker, Artur Jorge und Ronald Koeman betreut. Diese guten Jahre sollten jedoch mit einem Betrugsverdacht vom 15. Februar 2000 auf Präsidenten Aalbers abrupt abbrechen. In der UEFA-Pokal-Saison 2002/03 gab es zum ersten Mal eine Auseinandersetzung mit einem deutschen Vertreter. In der zweiten Runde des Wettbewerbs konnte man Werder Bremen durch ein 2:1 und 3:3 bezwingen und zog in die nächste Runde, wo gegen den FC Liverpool Ende war.

2003–2011: Mittelmaß, internes Chaos und ÜbernahmeBearbeiten

Im Fall um Präsident Aalbers wurden immer neue Erkenntnisse aufgedeckt. So soll er an Ungereimtheiten um den Stadionneubau und Transfers beteiligt gewesen sein. Dank der Hilfe durch die Stadt Arnheim und die Provinz Gelderland konnte der drohende Konkurs abgewendet werden.

2003 und 2004 rettete man sich, sportlich gesehen, knapp vor dem Abstieg, der aus dem internen Chaos resultierte. Anschließend beruhigte sich die Lage wieder, bis 2008 neue finanzielle Probleme auf den Verein zukamen. Dabei ging es um Schulden in Höhe von über 27 Millionen Euro. Schließlich half die Stadt erneut, und Gläubiger konnten besänftigt werden. Während dieser Zeit wurde dem Verein von Medien und Presse der Beiname FC Hollywood aan de Rijn (deutsch: FC Hollywood am Rhein) gegeben, der auf die Medienpräsenz des Klubs anspielt. Mit Beginn der Spielzeit 2008/09 wollte man sich von diesem Image wieder lösen. Aad de Mos wurde als Trainer von dem eher unbekannten und unauffälligeren Hans Westerhof abgelöst. Doch dieser konnte bis zur Winterpause nur fünfzehn Punkte holen, und der Klub fand sich im Tabellenkeller. Der ehemalige Spieler Theo Bos übernahm Westerhofs Amt und führte die Mannschaft bis zum Saisonende ins sichere Mittelfeld der Eredivisie. Mit Bos ging der Klubvorstand auch in die Folgesaison. Dort wurde nur der vierzehnte Platz belegt, der Klassenerhalt aber mit sechs Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz gesichert. Mit Start der neuen Saison 2010/11 hatte der georgische Investor Merab Jordania den Klub übernommen. Zu diesem Zeitpunkt hatte Vitesse sechs Millionen Euro Schulden. Jordania kündigte an, diese zu begleichen, Gelder zu investieren und den Klub zu einem niederländischen Spitzenverein zu formen, der um die Meisterschaft konkurrieren kann.[1] Mit dieser Übernahme ist Vitesse der erste niederländische Klub, der einem ausländischen Geldgeber gehört. Der Kader wurde daraufhin umgekrempelt. Zehn Spieler verließen den Verein bereits im Sommer, weitere sechs folgten im Winter.[2] Dem gegenüber standen vierzehn Neuverpflichtungen zwischen Juni und September sowie vier Zugänge im Januar 2011.[2] Von den Transfers etablierten sich vor allem Ismaïl Aissati, Guram Kashia, Nemanja Matić und Frank van der Struijk sowie der Wintereinkauf Marcus Pedersen, dem in sechzehn Partien fünf Treffer gelangen, wobei er zusammen mit Marco van Ginkel bester Angreifer der Arnhemer wurde.[3] Zum Abschluss der Spielzeit fand sich der Klub im Tabellenkeller wieder. Punktgleich mit Excelsior Rotterdam belegte die Mannschaft auf Grund des besseren Torverhältnisses Platz 15 und musste somit nicht in die Relegationsphase, um den drohenden Abstieg zu vermeiden. Während der gesamten Saison 2010/11 wurde die Mannschaft von drei Trainern betreut. Nachdem Theo Bos bereits im Oktober 2010 den Klub verließ, schied sein Nachfolger Hans van Arum schon im November 2010 wieder aus dem Amt und wurde durch den Spanier Albert Ferrer ersetzt. Der bis zum 30. Juni 2011 befristete Vertrag Ferrers wurde jedoch nicht verlängert.[4] Im Mai 2011 kündigte der Investor an, das Budget des Klubs bis 2016 auf eine Summe von 50 Millionen Euro zu bringen, um wirtschaftlich und sportlich zu den niederländischen Top-Teams aufzuschließen.[5] Am 23. Oktober 2013 verkaufte Merab Jordania seine Anteile an die ukrainische Holzpellets-Firma ST Group.[6] Der Geschäftsführer der ST Group Alexander Tschigirinski übernahm damit die Leitung des Vereins, als Nachfolger von Jordania.[7]

WissenswertesBearbeiten

Siege und NiederlagenBearbeiten

Am 11. November 1894 siegte die Mannschaft im NVB-Wettbewerb mit 17:0 gegen Victoria. Den höchsten Sieg in der Eredivisie erreichte man am 27. September 1997 gegen Fortuna Sittard. Mit 7:1 wurden die Fortunen im Auswärtsspiel geschlagen. In der Eerste Divisie, der zweithöchsten niederländischen Fußballliga, konnte der Verein am 30. August 1970 mit 7:0 gegen FC Wageningen gewinnen. Mit 6:0 gewann Vitesse am 8. April 1998 gegen FC Volendam. Damit feierten sie ihren höchsten Heimerfolg. Den höchsten Sieg in einem europäischen Wettbewerb erreichte Vitesse Arnheim gegen Dundee United. In der zweiten Runde des UEFA-Pokals am 7. November 1990 schickte man Dundee mit 4:0 vom Platz.

Ajax Amsterdam schlug Vitesse am 22. Mai 1972 mit 12:1. Es war die höchste Niederlage in der Eredivisie sowie die höchste überhaupt.

WeiteresBearbeiten

  • Beste Platzierung: 1997/98 (3. Platz)
  • Längste Siegesserie: 8. Januar 1967 bis 17. September 1967 (Eerste Divisie)
  • Erfolgreichster Torschütze für den Verein: Jan Dommering (155)
  • Meisten Tore in einer Saison: Nikos Machlas (34 Tore in der Eredivisie, 1997/98)
  • Meisten Tore in einem Spiel: Nico Westdijk (9 Tore am 19. Oktober 1941 gegen De Treffers in der Tweede Klasse C Oost)
  • Meisten Hattrick für den Verein: Jan Dommering (12 Stück)
  • Schnellstes Tor für den Verein: Purrel Fränkel (19 Sekunden am 3. Oktober 2003 gegen FC Twente, Eredivisie)
  • Meist erzielte Tore pro Saison in der Eredivisie: 85 (Eredivisie, 1997/98)
  • Wenigsten Gegentore pro Saison in der Eredivisie: 22 (Eredivisie, 1971/72)

Anfang Januar 2014 wurde dem Spieler Dan Mori 24 Stunden vor der Abreise in das Trainingslager nach Abu Dhabi (Vereinigte Arabische Emirate) das Visum verweigert, da er israelischer Staatsbürger ist. Die Entscheidung der Mannschaft, trotzdem zu fliegen, wurde in den Niederlanden[8][9] und von deutschen Beobachtern kritisiert[10].

Sponsoren und AusstatterBearbeiten

Bisherige TrikotsponsorenBearbeiten

  • 1993–1994: Spaarenergie
  • 1994–2000: Nuon[11] (Energieversorger)
  • 2000–2001: Atag (Hersteller von Heizungsanlagen)
  • 2001–2002: ohne Sponsor
  • 2002: Hubo & Big Boss (Handelsketten)
  • 2002–2003: Bavaria Malt & SBS 6 (Brauerei, privater Fernsehsender)
  • 2003–2004: Sunweb (Reiseveranstalter)
  • 2004–2009: AFAB (Finanzdienstleister)
  • 2010–2011 (1): Zuka.nl (Internetsuchmaschine für Immobilien)
  • 2010–2011 (2): Spieren voor Spieren (Gemeinnützige Stiftung)
  • seit 2011: Simpel.nl (Mobilfunkanbieter)

Bisherige BekleidungsausstatterBearbeiten

StadionBearbeiten

 
Die aktuelle Heimstätte von Vitesse: GelreDome
Stadion Zeitraum Kapazität
Paasweide 1894 bis 1896 -
Klarenbeek 1896 bis 1915 10.000
Monnikenhuize 1915 bis 1950 7.500
Nieuw Monnikenhuize 1950 bis 1998 zwischen 12.000 und 18.000
GelreDome seit 1998 25.500 (21.248 bei Spielen von Vitesse)

Vitesse spielte lange auf dem nach einem ehemaligen Kloster benannten, nordöstlich der Innenstadt gelegenen Sportplatz „Monnikenhuizen“.

Seit 1998 verfügt der Verein, der damals Dritter in der Ehrendivision wurde, in den Neubauvierteln am Südufer des Rheins über das Stadion GelreDome. Dieses moderne Stadion, dessen Dach bei schlechtem Wetter geschlossen werden kann, wurde auch für die Fußball-Europameisterschaft 2000 genutzt. Es fasst zu Fußballspielen 25.500 Zuschauer und ist das viertgrößte der Niederlande. Bei Spielen von Vitesse wird das Platzangebot ab der Saison 2016/17 auf 21.248 reduziert.[13] Von der UEFA wurde es in die Stadionkategorie 4 eingestuft, was bedeutet, dass es auch als Endspielort für europäische Wettbewerbe geeignet ist. Bei Bedarf kann der Rasenplatz vom Inneren des Stadions ins Freie geschoben werden, um ihm optimale Pflege zukommen zu lassen. 49 sogenannte Skyboxen mit je zwölf Plätzen bieten besten Komfort. Innerhalb des Stadions kann man sich im Haus der Geschichte über die Klubhistorie informieren.

Am 25. März 1998 wurde nach einer großen Eröffnungsfeier mit dem Ligaspiel gegen NAC Breda (4:1) das neue Stadion eingeweiht. Der Serbe Dejan Curović war nach vier Minuten und 45 Sekunden erster Torschütze, der einen Treffer in dieser Wettkampfstätte markieren konnte. Mit durchschnittlich 26.007 waren es 2000/01 die meisten Zuschauer, die Spiele von Vitesse besuchten.

ErfolgeBearbeiten

PersonalienBearbeiten

Kader der Saison 2018/19Bearbeiten

Stand: 28. Dezember 2018

Nr. Position Name
1 Portugal  TW Eduardo
3 Niederlande  AB Maikel van der Werff
5 England  AB Max Clark
6 Niederlande  AB Arnold Kruiswijk
7 Niederlande  MF Roy Beerens
8 Russland  AB Wjatscheslaw Karawaew
9 Slowenien  ST Tim Matavž
11 Niederlande  MF Bryan Linssen
13 Algerien  ST Oussama Darfalou
14 England  AB Jake Clarke-Salter
17 Sudafrika  MF Thulani Serero
Nr. Position Name
18 Norwegen  MF Martin Ødegaard
19 Nigeria  MF Hilary Gong
20 Belgien  MF Charly Musonda
21 Slowakei  MF Matúš Bero
22 Niederlande  TW Remko Pasveer
23 Saudi-Arabien  MF Mukhtar Ali
25 Niederlande  MF Navarone Foor
26 Danemark  AB Rasmus Thelander
28 Niederlande  AB Alexander Büttner
30 Niederlande  AB Danilho Doekhi
39 Niederlande  ST Richonell Margaret

Bekannte SpielerBearbeiten

(Auswahl)

Vitesses TrainerBearbeiten

Vitesse Arnheim hatte zwischen 1914 und 2015 (Stand: März 2015) 52 Trainer in seiner Vereinsgeschichte. Nur wenige betreuten den Verein länger als zwei Jahre. Der Deutsche Heinrich Schwarz hält mit neun Jahren den Rekord als Trainer in Arnhem. Die bekanntesten Namen sind Ronald Koeman, Leo Beenhakker, Henk ten Cate, Fred Rutten, Aad de Mos, Peter Bosz, Artur Jorge und Leonid Sluzki. De Munck, Jan Zonnenberg, Edward Sturing und Clemens Westerhof sind bisher die einzigen Trainer, die den Verein mehr als einmal betreuten.

Vitesses PräsidentenBearbeiten

(unvollständig)

Spieler des JahresBearbeiten

Seit 1990 wird jährlich der Vitesse-Spieler des Jahres geehrt. Erster Gewinner wurde der Rekordspieler und spätere Trainer von Arnheim Theo Bos. Erster ausländischer Profi, der die Auszeichnung erhielt, war 1998 der Grieche Nikos Machlas. Bis heute (Stand: 2014) wurden von sieben weitere Ausländer geehrt. Alle anderen Sieger waren Niederländer. Außerdem schaffte es bisher nur Piet Velthuizen, zwei- oder mehrmals gewählt zu werden.

Saison Name
1989/90 Niederlande  Theo Bos (Fußballspieler)
1990/91 Niederlande  René Eijer
1991/92 Niederlande  Martin Laamers
1992/93 Niederlande  Phillip Cocu
1993/94 Niederlande  Glenn Helder
1994/95 Niederlande  Chris van der Weerden
1995/96 Niederlande  Arco Jochemsen
1996/97 Niederlande  Edward Sturing
1997/98 Griechenland  Nikos Machlas
1998/99 Niederlande  Sander Westerveld
1999/2000 Niederlande  Michel Kreek
2000/2001 Niederlande  Victor Sikora
2001/2002 Serbien  Dejan Stefanović
2002/03 Ghana  Matthew Amoah
2003/04 Niederlande  Nicky Hofs
2004/05 Ghana  Abubakari Yakubu
2005/06 Niederlande  Youssouf Hersi
2006/07 Serbien  Danko Lazović
2007/08 Niederlande  Piet Velthuizen
2008/09 Niederlande  Paul Verhaegh
2009/10 Niederlande  Piet Velthuizen
2010/11 Serbien  Slobodan Rajković
2011/12 Niederlande  Alexander Büttner
2012/13 Elfenbeinküste  Wilfried Bony
2013/14 Ghana  Christian Atsu

Weitere TeamsBearbeiten

NachwuchsmannschaftenBearbeiten

Die Nachwuchsmannschaften des Klubs sind in der Vitesse/AGOVV Fußball-Akademie organisiert. In dieser steht Vitesse Arnheim in Kooperation mit dem AGOVV Apeldoorn. Diese Fusion im Jugendbereich beider Mannschaften ist die erste dieser Art im niederländischen Fußball. Begründet wurde es am 17. August 2005. Die Akademie untersteht einer eigenen Organisation und ist für sich selbst verantwortlich. Es gibt eigene Vereinsfarben und Logos. Bekannte Spieler, die dort ausgebildet wurden, sind unter anderem:

Schon vor dieser Fusion mit Apeldoorn war Vitesse dafür bekannt, gute Spieler auszubilden. Im Laufe der vergangenen Jahre und Jahrzehnte spielten folgende Fußballer im Nachwuchsbereich für Arnheim:

LiteraturBearbeiten

  • Arjan Molenaar/Rien Bor: 111 jaar Vitesse. De sportieve geschiedenis van Vitesse 1892–2003. Eigenverlag, Arnhem 2003, ISBN 90-90-17300-5

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Neuer Eigentümer bei Vitesse Arnheim vom 16. August 2010 auf zeit.de
  2. a b Vitesse: Transfers 2010/11 auf weltfussball.de
  3. Vitesse: Einsätze Eredivisie 2010/11 auf weltfussball.de
  4. Arnheim trennt sich von Ferrer, sport1.de vom 23. Juni 2011 (abgerufen am 23. Juni 2011)
  5. Begroting Vitesse in 2016 naar 50 miljoen vom 25. Mai 2011 auf gelderlander.nl (niederländisch)
  6. ’Vitesse nog hoger brengen’
  7. Alexander Chigirinskiy (50) neemt aandelen Vitesse
  8. Stefan Giannakoulis: Fußballklub beugt sich Diskriminierung. www.n-tv.de, 7. Januar 2014
  9. Thomas Kirchner: Israelischer Fußballer Dan Mori: In den Emiraten leider nicht willkommen. www.sueddeutsche.de, 7. Januar 2014
  10. FAZ 7. Januar 2014, Seite 24: Die Werte des Sports (Kommentar von Michael Reinsch)
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  13. omroepgelderland.nl: Vitesse maakt GelreDome in Arnhem 'kleiner' Artikel vom 14. April 2016 (niederländisch)