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GeografieBearbeiten

Sie liegt an der Mündung des Viroin in die Maas, auf dem linken Ufer der Maas und schließt direkt an die Nachbargemeinde Vireux-Wallerand an.

GeschichteBearbeiten

Im 3. und 4. Jahrhundert bestand auf dem Mont Vireux, einem Bergsporn links der Maas südlich der Virion-Mündung, ein römisches Kastell. Unweit davon wurde auch das zugehörige Gräberfeld mit bedeutenden Funden aus der Spätantike aufgedeckt. Im 8. Jahrhundert wurde im heutigen Ortsteil Molhain eine Stiftskirche errichtet, deren Krypta noch unter der heutigen Kirche erhalten ist. Im 13. bis 14. Jahrhundert wurde der Mont Vireux erneut befestigt.

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2008 2014
Einwohner 2.017 1.939 2.039 1.936 1.923 1.835 1.674 1.587
Quelle: Cassini und INSEE

SehenswürdigkeitenBearbeiten

  • Die Stiftskirche (Eglise-collégiale de Molhain) ist als historisches Monument eingestuft.
  • Die Kirche Saint-Martin stammt aus dem 18. Jahrhundert.
  • Zur teilweise gut erhaltenen Bausubstanz aus dem 16. bis 18. Jahrhundert gehören Häuser am Place de la Collégiale, in der Rue de la Jussière, Rue de la Tannerie und der Avenue Roger-Posty.
  • Im Tourismusbüro der Gemeinde werden in einer Ständigen Ausstellung Fossilien aus der Umgebung gezeigt.

InfrastrukturBearbeiten

 
Maasbrücke zwischen Vireux-Molhain und Vireux-Wallerand

Die Zentren beider Vireux-Orte sind durch eine Brücke über die Maas miteinander verbunden.

Von den Verkehrswegen durch das Maastal verlaufen auf dem linken Ufer der Maas die Nationalstraße 51 und die Bahnstrecke von Charleville nach Givet, auf dem rechten der Radwanderweg Voie Transardenne. Die alte Bahnstrecke nach Mariembourg wird zwar von der Museumseisenbahn Chemin de fer à vapeur des 3 vallées (Dreitäler-Dampfeisenbahn) genutzt, aber deren Züge enden jenseits der belgischen Grenze in Viroinval-Treignes.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Vireux-Molhain – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien