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Vinzenz Oberhammer

österreichischer Kunsthistoriker

LebenBearbeiten

Vinzenz Oberhammer studierte an der Universität Innsbruck, wo er 1926 bei Moritz Dreger promoviert wurde. 1928 begann Oberhammer am Tiroler Volkskunstmuseum und wurde später Assistent des Instituts für Kunstgeschichte an der Innsbrucker Universität. 1936 habilitierte er sich an der Universität Salzburg. Von 1938 bis 1954 wirkte er als Kustos am Museum Ferdinandeum, dessen Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg er erfolgreich gestaltete. 1949 erhielt er an der Universität Innsbruck den Titel eines Extraordinarius für Kunstgeschichte. 1955 ging er an das Kunsthistorische Museum in Wien, zunächst als Direktor der Gemäldesammlung und administrativer Direktor, vom 1. Januar 1960 bis zu seinem Ruhestand am 31. Dezember 1966 zugleich als Erster Direktor.

Oberhammer wurde auf dem Strebersdorfer Friedhof in Wien bestattet.

AuszeichnungenBearbeiten

Publikationen (Auswahl)Bearbeiten

  • Die Bronzestandbilder des Maximiliangrabes in der Hofkirche zu Innsbruck. Deutscher Alpenverlag Gesellschaft m.b.H., Innsbruck 1939 (Habilitationsschrift).
  • Der Altar vom Schloss Tirol. Tyrolia, Innsbruck/Wien 1948
  • Der Altar von Schloss Schönbrunn
  • Die Gemäldegalerie des Kunsthistorischen Museums in Wien, hundert Farbtafeln, 2. Halbband, Anton Schroll Verlag, 1959
  • Das Goldene Dachl zu Innsbruck. 1970
  • Peter Bischof: Der Pietà-Zyklus. 1977

LiteraturBearbeiten

  • Gerhard Oberkofler: Die geschichtlichen Fächer an der Philosophischen Fakultät der Universität Innsbruck 1850–1945. Österreichische Kommissionsbuchhandlung, Innsbruck 1969, S. 211–212 Abb. 41 (Foto).

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Aufstellung aller durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ab 1952 (PDF; 6,9 MB)