Vila Maumeta

Suco in Osttimor
Vila Maumeta
Hauptstraße in Vila mit dem Verwaltungssitz
Daten
Fläche 2,98 km²[1]
Einwohnerzahl 1.826 (2015)[1]
Chefe de Suco Filipe Andreas Excapenaques Ximenes
(Wahl 2016)
Aldeias Einwohner (2015)[1]
Eclae 734
Ilimanu 257
Ilitecaraquia 835
Der Suco Vila Maumeta liegt im Südosten der Gemeinde Atauro.
Vila (Osttimor)
Vila
region-Parameter fehltKoordinaten: 8° 16′ S, 125° 36′ O

Vila Maumeta (manchmal nur Vila, auch Atauro Vila) ist einer der fünf Sucos der osttimoresischen Insel und Gemeinde Atauro.

GeographieBearbeiten

Vila Maumeta
Orte Position[2] Höhe
Ilimanu 8° 16′ S, 125° 36′ O ?
Ilitecaraquia 8° 15′ S, 125° 36′ O ?
Eclae 8° 16′ S, 125° 36′ O ?
Vila Maumeta 8° 16′ S, 125° 36′ O ?
 
In Ilitecaraquia

Der Suco liegt im Südosten der Insel Atauro an der Küste der Straße von Wetar. Im Norden liegt der Suco Beloi, westlich und südlich der Suco Maquili. Im Suco liegen die Orte Vila (Atauro Vila), Eclae und Ilitecaraquia (Iliticaria).[3]

Vor der Gebietsreform 2015 hatte Vila Maumeta eine Fläche von 4,17 km².[4] Nun sind es 2,98 km²,[1] nachdem Gebiete an Maquili abgegeben wurden.[3]

Der Suco teilt sich in die drei Aldeias Eclae, Ilimanu (Dadu'a für „Vogelberg“)[5] und Ilitecaraquia.[6]

Das Dorf Vila Maumeta ist die größte Siedlung und Hauptort der Insel. Er teilt sich auf in die drei Ortsteile Eclae, Ilimanu und Ilitecaraquia.[7]

EinwohnerBearbeiten

Im Suco leben 1826 Einwohner (2015), davon sind 957 Männer und 869 Frauen. Die Bevölkerungsdichte beträgt 612,0 Einwohner/km². Im Suco gibt es 301 Haushalte.[1]

Fast 87 % der Einwohner geben Tetum Prasa als ihre Muttersprache an. Damit ist Vila Maumeta der einzige Suco Atauros, in dem kein Dialekt des Wetar (auch Atauru oder Adabe) von der Bevölkerungsmehrheit gesprochen wird. Nur Minderheiten sprechen die Wetardialekte Resuk, Raklungu, Rahesuk oder Dadu'a.[8]

Bauwerke und InfrastrukturBearbeiten

Im Suco befinden sich zwei Grundschulen,[7] eine Berufsbildende Sekundarschule für Fischerei, einen Hubschrauberlandeplatz, eine Polizeistation, ein kommunales Gesundheitszentrum und einen kleinen Hafen.[9] Im Süden steht die kleine katholische Kirche Nossa Senhora do Rosario des Ortes. Die erheblich größere evangelische Kirche steht im Norden.

PolitikBearbeiten

 
Filipe Andreas Excapenaques Ximenes (2022)

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Faustino Gomes de Sousa zum Chefe de Suco gewählt.[10] Bei den Wahlen 2009 gewann Augostu Barbosa[11] und 2016 Filipe Andreas Excapenaques Ximenes.[12]

WeblinksBearbeiten

Commons: Vila Maumeta – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c d Direcção-Geral de Estatística: Ergebnisse der Volkszählung von 2015, abgerufen am 23. November 2016.
  2. Atlanten der zwölf Gemeinden und der Sonderverwaltungsregion Osttimors, Stand 2019 (Direcção-Geral de Estatística DGE).
  3. a b Ministerium für Staatsverwaltung und Territorialmanagement: Karte des Verwaltungsamts Atauro (Memento vom 6. Juli 2017 im Internet Archive), abgerufen am 1. März 2017.
  4. Direcção Nacional de Estatística: Population Distribution by Administrative Areas Volume 2 English (Memento vom 5. Januar 2017 im Internet Archive) (Zensus 2010; PDF; 22,6 MB)
  5. Geoffrey Hull: The placenames of East Timor, in: Placenames Australia (ANPS): Newsletter of the Australian National Placenames Survey, Juni 2006, S. 6 & 7, (Memento vom 14. Februar 2017 im Internet Archive) abgerufen am 28. September 2014.
  6. Jornal da Républica mit dem Diploma Ministerial n.° 199/09 (Memento vom 3. Februar 2010 im Internet Archive) (portugiesisch; PDF-Datei; 315 kB)
  7. a b Direcção-Geral de Estatística: Atlas der Gemeinde Dili, abgerufen am 21. Dezember 2020.
  8. Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Vila Maumeta (Tetum; PDF-Datei; 7,76 MB)
  9. UNMIT: Timor-Leste District Atlas version02, August 2008 (Memento vom 3. Dezember 2011 im Internet Archive) (PDF-Datei; 437 kB)
  10. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2004/2005 – Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)
  11. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2009 – Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)
  12. Jornal da República: Lista Naran Xefe Suku Eleito 2016, 2. Dezember 2016, abgerufen am 17. Juni 2020.

f1  Karte mit allen Koordinaten: OSM | WikiMap