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Der VfB 91 Suhl ist ein Sportverein aus Thüringen. Bekannt ist der Verein durch seine Volleyball-Frauen, die in der Bundesliga spielen. Von 2013 bis 2016 trat das Bundesliga-Team des VfB unter dem Namen VolleyStars Thüringen an, seit 2017 trägt das Bundesliga-Team den Namen VfB Suhl LOTTO Thüringen.

VfB 91 Suhl
Logo
Deutscher Volleyball-Verband
Vereinsdaten
Gründung 1991
Adresse Gutenbergstraße 4
98527 Suhl
Präsident Roland Weidner
Homepage http://www.vfbsuhl.de
Volleyball-Abteilung
Liga Bundesliga
Spielstätte Sporthalle Wolfsgrube
Trainer Mateusz Żarczyński
Erfolge 3. Platz Bundesliga 2007, 2011
DVV-Pokalsieger 2008
letzte Saison 10. Platz Bundesliga, Pre-Playoffs
Stand: 11. Januar 2018

Inhaltsverzeichnis

Volleyball (Frauen)Bearbeiten

TeamBearbeiten

Der Kader der Saison 2017/18 besteht aus folgenden Spielerinnen.

Kader – Saison 2018/19
Name Nr. Nation Größe Geburtsdatum Position
Maiara Basso 10 Brasilien  Brasilien 1,87 m 03. Jan. 1996 AA
Taylor Bruns 17 Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 1,82 m 17. Juli 1991 Z
Sima Ciganikova 18 Slowakei  Slowakei 1,87 m 03. Sep. 1998 MB
McKenzie Jacobson 13 Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 2,03 m 17. Jan. 1995 MB
Steffi Kuhn 7 Deutschland  Deutschland 1,82 m 12. Mai 1996 AA
Ashley Mariani 4 Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 1,85 m 07. Sep. 1994 MB
Tereza Patočková 3 Tschechien  Tschechien 1,85 m 02. Aug. 1994 D
Kim Robitaille 9 Kanada  Kanada 1,80 m 16. Okt. 1991 Z
Rene Šain 1 Kroatien  Kroatien 1,63 m 23. Apr. 1997 L
Anniek Siebring 8 Niederlande  Niederlande 1,80 m 13. Mai 1997 AA
Claudia Steger 11 Deutschland  Deutschland 1,80 m 10. Mär. 1990 AA
Sophie Tauchert 6 Deutschland  Deutschland 1,75 m 24. Dez. 2000 L

Positionen: AA = Annahme/Außen, D = Diagonal, L = Libero, MB = Mittelblock, U = Universal, Z = Zuspiel

Neuzugänge 2018
Spieler bisheriger Verein
Rene Šain VKP Olomouc
Sophie Tauchert Schwarz-Weiß Erfurt
Steffi Kuhn VV Grimma
Anniek Siebring VC Sneek
Kim Robitaille Regio Zwolle
Maiara Basso São José Vôlei
McKenzie Jacobson Arizona Wildcats
Taylor Bruns Halmstads BK
Sima Ciganikova 1. BVK Bratislava
Abgänge 2018
Spielerin neuer Verein
Katarzyna Bryda MKS Dąbrowa Górnicza[1]
Jordan Burgess unbekannt
Krista Marie DeGeest Ladies in Black Aachen[2]
Katharina Holzer RC Cannes[3]
Klaudia Konieczna KKS Karpaty Krosno[4]
Miloslava Lauerová Karriereende[5]
Alexandra Malloy Nurmon Jymy[6]
Katarina Osadchuk AZS Politechnika Śląska Gliwice[7]
Lauren Plum Vandœuvre Nancy Volley-Ball[8]

Interims-Trainer ist seit Januar 2018 der bisherige Scout Mateusz Żarczyński, der Han Abbing ablöst. Ihm zur Seite steht Jens Ellmrich.[9]

 
Die Mannschaft des VfB 91 Suhl nach dem Erreichen des dritten Platzes in der Bundesliga 2011

BundesligaBearbeiten

In der Saison 2006/07 konnte Suhl den neuen deutschen Meister Dresdner SC in der Endrunde besiegen und belegte den dritten Platz. In der folgenden Saison schaffte es Suhl wieder in die Playoffs und wurde Vierter. 2008/09 wurde Suhl Siebter, 2009/10 landete man auf Platz sechs. Die Saison 2010/11 endete für den VfB Suhl mit dem Gewinn der Bronzemedaille. Dabei schied Suhl im Halbfinale der Play-offs gegen den späteren Vizemeister Dresdner SC erst im „Golden Set“ aus. 2012 erreichte Suhl das Viertelfinale der Play-offs, wo man gegen den späteren Meister Schweriner SC ausschied. Die Saison 2012/13 verlief wenig erfolgreich für ein völlig neu zusammengestelltes Team. Nach Platz Zehn in der Hauptrunde erfolgte das „Aus“ im Pre-Playoff nach zwei Niederlagen gegen VT Aurubis Hamburg.

Am 23. Mai 2017 gab der Verein bekannt, dass der Lizenzantrag für die 1. Volleyball-Bundesliga zum 31. Mai 2017 zurückgezogen wird. Der Verein begründete den Schritt mit „fehlende[n] Rückhalt und eine[r] ungenügende[n] Positionierung, insbesondere bei den Hauptverantwortlichen der Stadt Suhl“ sowie einer Etat-Lücke für den Anspruch die „1. Bundesligamannschaft auf ein konkurrenzfähiges Niveau anzuheben“.[10] Anfang August 2017 wurde bekannt, dass der Verein sich mit dem Landkreis Schmalkalden-Meiningen und der Stadt Meiningen einigen konnte, den Spielbetrieb in der Multihalle Meiningen weiterzuführen, was die Teilnahme an der Deutsche Volleyball-Bundesliga 2017/18 schließlich doch sicherte.[11]

DVV-PokalBearbeiten

In der Saison 2003/04 scheiterte Suhl bereits im Achtelfinale gegen Ulm und ein Jahr später kam das Aus im Viertelfinale gegen Dresden. In den Spielzeiten 2005/06 und 2006/07 erreichten die Frauen aus Thüringen jeweils das Halbfinale, in dem sie zuerst gegen den USC Münster und dann gegen Dresden ausschieden. In der Saison 2007/08 erreichten sie mit Siegen gegen den Zweitligisten Erfurt sowie gegen die Bundesliga-Konkurrenten Münster (3:0) und Vilsbiburg (3:2) erstmals das Endspiel im Gerry-Weber-Stadion, wo sie gegen NA. Hamburg den ersten Titel der Vereinsgeschichte gewannen. In der Saison 2008/09 schied der VfB bereits im Achtelfinale durch eine 1:3-Heimniederlage gegen die Roten Raben Vilsbiburg aus. Im folgenden Jahr musste man sich erst im Finale dem Dresdner SC in 3:1 Sätzen geschlagen geben. In der Saison 2010/11 erreichte man erneut das Finale, das man mit 0:3 gegen Smart Allianz Stuttgart verlor. Die erfolgreiche Pokalgeschichte des Vereins wurde in der Saison 2013/14 fortgeschrieben. Nach zwei 3:0-Siegen beim VfL Oythe und beim USC Münster wurde durch einen 3:1-Erfolg im Halbfinale gegen Meister und Pokalsieger Schweriner SC zum vierten Mal in sieben Jahren das deutsche Pokalfinale erreicht.

EuropapokalBearbeiten

Als Pokalsieger der Saison 2007/08 war der VfB Suhl für den Europapokal qualifiziert, verzichtete aber auf das Startrecht auf Grund der vom Weltverband FIVB geplanten, aber bis zum Meldeschluss unklaren Ausländerregel.

Durch den dritten Platz bei der Deutschen Meisterschaft (Saison 2010/11) qualifizierte sich der VfB Suhl für den CEV Challenge Cup. Nach einem Freilos in der ersten Runde wurde in Runde Zwei der VC Tirol Innsbruck in beiden Spielen souverän mit 3:0 geschlagen. In der Zwischenrunde traf der VfB Suhl auf den israelischen Erstligisten Neve Shaanan Haifa, der aus dem höherklassigen CEV-Pokal hinzugestoßen war. Auch in diesen beiden Spielen im Januar 2012 konnte der VfB Suhl mit zwei 3:0-Erfolgen die Oberhand behalten und erreichte somit in seiner ersten Europapokalsaison das Achtelfinale, in dem man im Februar 2012 auf Volley Köniz aus der Schweiz traf. Das Hinspiel in Suhl entschied Volley Köniz mit 3:2 für sich. Das Rückspiel in Köniz konnte der VfB Suhl seinerseits jedoch 3:2 und den „Golden Set“ mit 15:11 gewinnen. Im Viertelfinale setzte sich der VfB Suhl gegen Iller Bankasi Ankara mit 3:1 und 3:0 durch und schied dann im Halbfinale gegen Baki Baku aus.

FansBearbeiten

Offiziell unterstützen mehrere Fanclubs den VfB 91 Suhl. Die „Dynamics Suhl“ unterhalten eine Fanfreundschaft mit dem Fanclub „Klatsch-Up“ des Köpenicker SC und mit dem VC Kanti Schaffhausen, da dort eine ehemalige Spielerin des VfB unter Vertrag steht. Weitere Fanclubs sind die „Suhler Wölfe“, „Hinternah“ und „Ostheim“. Auf der Fanclub-Webseite der „Dynamics Suhl“ sind auch umfangreiche Statistiken zu Ergebnissen und eingesetzten Spielerinnen des VfB zu finden.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Katarzyna Bryda. MKS Dąbrowa Górnicza, abgerufen am 7. November 2018.
  2. Krista Degeest Moves to Aachen. Volleyball Mob, 11. Juli 2018, abgerufen am 7. November 2018.
  3. Teamspielerin Katharina Holzer wechselt zu Cannes. Kronen Zeitung, 2. September 2018, abgerufen am 7. November 2018.
  4. Wiadomości: Karpaty Krosno skompletowały skład. In: siatka.org. 12. Juli 2018, abgerufen am 14. Dezember 2018 (polnisch).
  5. Abschiedsspiel AHOJ MILA. VfB 91 Suhl, abgerufen am 7. November 2018.
  6. Jymy vahvistui yleispelaajalla jenkeistä. In: jymyvolley.fi. 5. November 2018, abgerufen am 10. Dezember 2018 (finnisch).
  7. Katarina Osadchuk siatkarką KS AZS PŚ Gliwice. KS AZS PŚ Gliwicen, 11. April 2018, abgerufen am 7. November 2018.
  8. VNVB: Lauren Plum, passeuse « made in USA ». Sport lorrain, 4. Juli 2018, abgerufen am 7. November 2018.
  9. 1. Liga Frauen: Suhl trennt sich von Trainer Han Abbing. volleyball.de, 9. Januar 2018, abgerufen am 11. Januar 2018.
  10. VfB 91 Suhl wird Lizenzantrag für die 1. Volleyball Bundesliga am 31. Mai 2017 zurückziehen. In: 1.bundesliga.vfb-suhl.de. VfB 91 Suhl, 23. Mai 2017, abgerufen am 23. Mai 2017.
  11. Tim Berks: Bundesliga: Aufschlag in Meiningen. vfbsuhl.de, 2. August 2017, abgerufen am 26. November 2017 (deutsch).