Vestards Šimkus

lettischer Pianist

Vestards Šimkus (* 21. August 1984 in Jūrmala, Lettische SSR) ist ein lettischer Pianist.

LebenBearbeiten

Vestards Šimkus begann mit fünf Jahren Klavier an der Musikschule Emīls Dārziņš in Riga zu lernen. Später waren seine Lehrer Dmitri Alexandrowitsch Baschkirow and Claudio Martinez Mehner in Madrid, Daniel Pollack in Los Angeles, Vadim Suchanov in München. Sein Kompositionslehrer war Peteris Vasks. Er gehörte zu den Meisterklassen unter anderem von Lazar Berman, Peter Frankl und Igor Zhukov.

Er wirkte seit 1998 in Europa und den Vereinigten Staaten. Er arbeitete dabei bisher unter anderem mit dem BBC Philharmonic, dem Orchestre National de France, der Tschechischen Philharmonie, der Kremerata Baltica, dem Borodin Quartet, der Violinistin Isabelle van Keulen und der Nordwestdeutschen Philharmonie[1] zusammen. In Deutschland trat er beim Kissinger Sommer und dem 17. Usedomer Musikfestival[2] in Erscheinung.

Einige seiner eigenen Kompositionen erschienen bei Schott Music.[3]

PreiseBearbeiten

Neben zahlreichen Preisen und Auszeichnungen in seinem Heimatland erreichte Šimkus beim Internationalen Klavierwettbewerb in Stockholm 2001, beim Internationalen Franz-Liszt-Klavierwettbewerb in Los Angeles 2002, beim 5. Kissinger Klavierolymp 2007 und bei der 55. Maria-Canals-Wettbewerb in Barcelona 2009 jeweils den ersten Platz.

Er erhielt 2005 den Orden des weißen Sterns von Estland.[4]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Konzertkritik auf strato-hosting.eu
  2. Bericht auf www.ndr.de (Memento vom 25. September 2010 im Internet Archive)
  3. Kompositionen und Klaviertranskritionen, abgerufen am 18. Juli 2018.
  4. Liste der Ordensträger 2005/06@1@2Vorlage:Toter Link/www.rk.ee (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (PDF-Datei; 1,6 MB)

WeblinksBearbeiten