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Verwaltungsgemeinschaft Oberes Sprottental
Deutschlandkarte, Position von Verwaltungsgemeinschaft Oberes Sprottental hervorgehoben

Koordinaten: 50° 52′ N, 12° 17′ O

Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Altenburger Land
Fläche: 49,24 km2
Einwohner: 2741 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 56 Einwohner je km2
Kfz-Kennzeichen: ABG, SLN
Verbandsschlüssel: 16 0 77 5009
Verbandsgliederung: 6 Gemeinden
Adresse der
Verbandsverwaltung:
Am Gemeindeamt 4
04626 OT Nöbdenitz
Stadt Schmölln
Website: www.vg-sprottental.de
Vorsitzende: Manuela Barth
Lage von Verwaltungsgemeinschaft Oberes Sprottental im Landkreis Altenburger Land
AltenburgDobitschenFockendorfGerstenbergGöhren (bei Altenburg)GöllnitzGöpfersdorfGößnitzHaselbach (bei Altenburg)HeukewaldeHeyersdorfJonaswaldeKriebitzschLangenleuba-NiederhainLöbichauLödlaLuckaMehnaMeuselwitzMonstabNobitzPonitzPostersteinRositzNobitzSchmöllnStarkenbergThonhausenTrebenVollmershainWindischleubaThüringenLandkreis GreizSachsen-AnhaltSachsenKarte
Über dieses Bild

In der Verwaltungsgemeinschaft Oberes Sprottental aus dem thüringischen Landkreis Altenburger Land haben sich sechs Gemeinden zur Erledigung ihrer Verwaltungsgeschäfte zusammengeschlossen. Sie hat ihren Sitz in Nöbdenitz, einem Ortsteil der Stadt Schmölln. Mit nur 2700 Einwohnern ist sie die mit Abstand kleinste Verwaltungsgemeinschaft Thüringens.

Die GemeindenBearbeiten

Nachfolgend die Gemeinden und deren Einwohnerzahl in Klammern (Stand: 31. Dezember 2018):

GeschichteBearbeiten

Die Verwaltungsgemeinschaft Oberes Sprottental wurde am 12. Oktober 1994 aus den Verwaltungsgemeinschaften Löbichau-Wildenbörten und Thonhausen sowie den Gemeinden Nöbdenitz und Posterstein gebildet. Im benachbarten Landkreis Greiz existierte von 1991 bis 1995 die VG Oberes Sprottetal, die dann in Am Brahmetal umbenannt wurde. Am 1. Januar 2019 wurden die Mitgliedsgemeinden Nöbdenitz und Wildenbörten im Rahmen der Gebietsreform Thüringen 2018 und 2019 aus der Verwaltungsgemeinschaft ausgegliedert und in die Stadt Schmölln eingemeindet.[2]

EinwohnerentwicklungBearbeiten

Entwicklung der Einwohnerzahl:

  • 1994: 4755
  • 1995: 4836
  • 1996: 4847
  • 1997: 4938
  • 1998: 4979
  • 1999: 4928
  • 2000: 4930
  • 2001: 4874
  • 2002: 4838
  • 2003: 4808
  • 2004: 4691
  • 2005: 4648
  • 2006: 4612
  • 2007: 4542
  • 2008: 4434
  • 2009: 4351
  • 2010: 4287
  • 2011: 4156
  • 2012: 4054
  • 2013: 4012
  • 2014: 3944
  • 2015: 3885
  • 2016: 3875
  • 2017: 3853
Datenquelle: ab 1994 Thüringer Landesamt für Statistik – Werte vom 31. Dezember

LandschaftsbildBearbeiten

Die Region ist stark landwirtschaftlich geprägt und relativ waldarm. Zudem wurde hier teilweise Uran abgebaut.

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

Nahezu alle Orte besitzen typische Altenburger Vierseithöfe und Dorfkirchen. Weiterhin existieren in den einzelnen Gemeinden verschiedene Sehenswürdigkeiten:

  • Jonaswalde: Umgebindehaus (einzigartiges Wohnhaus eines Vierseithofes)
  • Löbichau: Schloss Löbichau mit englischem Garten, Resurrektion Aurora (renaturiertes Uranabbaugebiet), Schloss und Park Tannenfeld
  • Posterstein: Museum Burg Posterstein, Burgkirche, Kunst- und Kräuterhof (denkmalgeschützter Vierseithof)
  • Vollmershain: Minigolfpark, Freibad

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

Auf dem Gebiet der Verwaltungsgemeinschaft existieren zwei Anschlussstellen der A4, namentlich sind dies die Abfahrt Schmölln in Schönhaide und die Abfahrt Ronneburg in Beerwalde. Des Weiteren verläuft die B7 durch die Gemeinden Löbichau und Nöbdenitz. Nöbdenitz besitzt zudem einen Halt an der Mitte-Deutschland-Verbindung.

An den Anschlussstellen der Autobahn haben sich Gewerbegebiete angesiedelt. Weiterhin wird Landwirtschaft betrieben. Zudem spielt der Tourismus eine wichtige Rolle, da durch die gesamte Verwaltungsgemeinschaft Radwege führen, wie beispielsweise die Thüringer Städtekette oder die Mittelland-Route (D4).

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bevölkerung der Gemeinden vom Thüringer Landesamt für Statistik (Hilfe dazu).
  2. Thüringer Gesetz- und Verordnungsblatt Nr. 14/2018 S. 795 ff., aufgerufen am 1. Januar 2019