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EtymologieBearbeiten

Verson leitet sich aus dem romanischen Patronym Vercius ab. Am Ende gibt es die lateinische Eigentumsnachsilbe -o / -onis.[1]

GeografieBearbeiten

Verson liegt rund sieben Kilometer südwestlich von Caen. Die Autobahn A84 zwischen Caen und Rennes überquert teilweise die Gemeinde. Angrenzende Gemeinden sind Saint-Manvieu-Norrey, Carpiquet, Bretteville-sur-Odon, Thue et Mue, Mouen, Baron-sur-Odon, Fontaine-Étoupefour und Éterville.

An der südlichen Gemeindegrenze verläuft der Fluss Odon, der sechs Kilometer weiter in die Orne mündet. In Verson gliedert sich der Odon in die beiden Seitenarmen Petit Odon und Grand Odon.

GeologieBearbeiten

 
Schiefer und Kalk im Vieux-Verson.
 
Odonbecken im Westen von Verson.

Das Gemeindegebiet weist eine Hügellandschaft auf. Die Deckschicht besteht aus Kalk aus der Jurazeit. Allerdings kommen im Flussbett des Odon (an der Grenze zwischen Verson und Fontaine-Étoupefour) Schiefer (Flysch von Laize) aus dem Proterozoikum zum Aufschluss.[2] Die Gemeinde liegt an der Grenze zwischen dem armorikanischen Massiv und dem Pariser Becken.

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2016
Einwohner 1335 1380 1743 2215 3153 3580 3651 3557
Quellen: Cassini und INSEE

SehenswürdigkeitenBearbeiten

  • Kirche Saint-Germain aus dem 12. Jahrhundert, seit dem 21. Mai 1910 als Monument historique registriert.[3] Innen ist ein Christus auf dem Kreuz aus dem 16. Jahrhundert

in die Liste der historischen Gegenstände aufgenommen worden.[4]

  • Ein Kreuz im Friedhof ist ebenfalls seit dem 4. Oktober 1932 in die Liste der historischen Gegenstände aufgenommen worden.
  • Manoir de la Fontaine, Herrenhaus aus dem 16. Jahrhundert, seit dem 17. April 1933 Monument historique.[5]

GemeindepartnerschaftenBearbeiten

Mit der deutschen Gemeinde Hambühren in Niedersachsen besteht seit 1992 eine Gemeindepartnerschaft.[6]

PersönlichkeitenBearbeiten

  • Léopold Sédar Senghor (1906–2001), erster Präsident Senegals, war seit 1957 in zweiter Ehe mit Colette Hubert verheiratet, die aus der Normandie stammte. Er ist in Verson gestorben, wo er seine letzten Lebensjahre verbrachte. Ihm zu Ehren wurde eine Skulptur errichtet „Der Baobab und der Apfelbaum“.
 
Skulptur Le baobab et le pommier

LiteraturBearbeiten

  • Le Patrimoine des Communes du Calvados. Band 1, Flohic Editions, Paris 2001, ISBN 2-84234-111-2, S. 791–793.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Verson – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. René Lepelley. Dictionnaire étymologique des noms de communes de Normandie. Presses universitaires de Caen.Seite 266.
  2. Guide géologique Normandie Maine. Editions DUNOD. 2ème édition. Seiten 40 und 41. ISBN 2-10-050695-1.
  3. Église in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch).
  4. Statue – Christ en croix in der Palissy-Datenbank des französischen Kulturministeriums (französisch).
  5. Manoir de la Fontaine in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch).
  6. Eintrag über die Partnergemeinden auf der Homepage der Gemeinde Hambühren Abgerufen am 10. April 2019, 22:17