Verlag Vittorio Klostermann

deutscher Wissenschaftsverlag

Der Verlag Vittorio Klostermann mit Sitz in Frankfurt am Main ist ein Wissenschaftsverlag mit Schwerpunkt Geisteswissenschaften, insbesondere Philosophie.

Vittorio Klostermann (1901–1977)

GeschichteBearbeiten

Gründung des Verlags und das Programm bis 1945Bearbeiten

Im Jahr 1924 trat der 22-jährige Verlagsbuchhändler Vittorio Klostermann[1] in die Firma Universitätsbuchhandlung und Verlag Friedrich Cohen in Bonn ein. Er übernahm zunächst Aufgaben im Antiquariat, wenig später auch im Verlag. Nach dem Tod Fritz Cohens 1927 übertrug dessen Witwe Hedwig Bouvier Klostermann die Leitung der geisteswissenschaftlichen Verlagsabteilung.[2][3]

Zwischen 1928 und 1930 erschienen dort u. a. Werke von Hans Lipps, Günther Anders, Friedrich Dessauer, Martin Heidegger und Karl Mannheim. Durch die Weltwirtschaftskrise geriet die Cohen'sche Firma jedoch in ökonomische Schwierigkeiten, die verlegerische Arbeit musste im Wesentlichen eingestellt werden.[4] Klostermann verließ 1930 deshalb das Unternehmen, um sich selbständig zu machen.[5]

Bereits am 1. Oktober des Jahres gründete er in Frankfurt am Main einen Verlag und ein Antiquariat unter eigenem Namen. Dabei boten ihm die zahlreichen Autoren-Kontakte, die er bei Cohen geknüpft hatte, einen breiten Grundstock.[6] Die erste Veröffentlichung des Verlags war Jugend ohne Goethe des Germanisten Max Kommerell.[7] In den Jahren nach der Gründung waren es aber überwiegend Philosophen, mit denen Klostermann zusammenarbeitete. Vor allem durch die Beratertätigkeit Martin Heideggers und den engen Kontakt zu den „Marburgern“ in seinem Umfeld entwickelte sich die phänomenologische Ausrichtung des philosophischen Programms. Sie bleibt mit Namen wie Otto Friedrich Bollnow, Walter Bröcker, Eugen Fink, Hans-Georg Gadamer, Friedrich-Wilhelm von Herrmann, Hans Lipps, Herbert Marcuse und anderen verknüpft.[8]

Das in der Anfangszeit fehlende wissenschaftliche Lektorat kompensierte Klostermann durch intensiven Briefwechsel mit den Autoren. Bis 1938 trug der Verlag sich nicht selbst, das Antiquariat war nötig, um Verlagskosten und Lebensunterhalt zu decken.[9]

1934 verlegte Klostermann die „Einführung in die Philosophische Anthropologie“[10] des kurz zuvor ins Exil gegangenen[11] Paul Ludwig Landsberg. Ab 1937 brachte Klostermann[12] Hanns W. Eppelsheimers „Handbuch der Weltliteratur“ heraus[13], was ein Risiko für den Verlag darstellte, weil in dem Werk dem Regime missliebige Autoren wie Heinrich Heine und Karl Marx aufgeführt wurden.[12] Der Autor, Sozialdemokrat und mit einer Jüdin verheiratet, war 1933 als Direktor der Darmstädter Landesbibliothek entlassen worden.[14] Im Jahr 1939 formulierte der Chef des Sicherheitshauptamtes in Berlin „zahlreiche Bedenken politischer und weltanschaulicher Art“ gegen den Verlag.[15] 1944 verlor Klostermann die Zulassung, im selben Jahr wurden bei einem Luftangriff auf Freiburg die dorthin ausgelagerten Buchbestände des Verlags zerstört.[12]

1945 erhielt der Verlag die Lizenz Nr. 14 der amerikanischen Militärregierung und konnte neu beginnen. Klostermann hatte den Militärbehörden eine Liste von Titeln übergeben, die während des „Dritten Reiches“ verboten oder unerwünscht waren.[16]

Das Verlagsprogramm seit 1945Bearbeiten

PhilosophieBearbeiten

Zum bekanntesten Verlagsprojekt wurde die 1975 begonnene Martin Heidegger Gesamtausgabe:[17] 95 der auf 102 Bände veranschlagten Ausgabe sind bis zum Jahr 2019 erschienen.[18] Die Publikation der Schwarzen Hefte (Band 94 ff.) ab 2014 hat die Diskussion um Heideggers Position während der NS-Zeit neu entfacht.[19] Eine Bibliographie der Universität Siegen zu den Schwarzen Heften verzeichnet für die Jahre 2013 bis 2016 knapp 1.000 Einträge.[20] Heideggers Nachlassverwalter und der Verlag gerieten wegen ihrer Editionspraxis in die Kritik: Wie war es möglich, dass erst jetzt, 38 Jahre nach Beginn der Gesamtausgabe, massive antijüdische Äußerungen Heideggers an die Öffentlichkeit gelangten?[21] Zur Klärung der Vorwürfe wandte sich Verleger Vittorio E. Klostermann an die Herausgeber und bat um Aufklärung über eventuelle Glättungen oder Streichungen in den von ihnen herausgegebenen Heidegger-Bänden.[22] In die daraufhin aufflammende Debatte mischte sich der Verleger u. a. mit Stellungnahmen und Leserbriefen ein.[23]

Der ursprünglich phänomenologische Schwerpunkt des philosophischen Verlagsprogramms wurde in den 80er Jahren erweitert; die Publikationen des Verlags decken seither fast alle Richtungen des Fachs ab, von der Philosophiegeschichte bis zur Analytischen Philosophie, von Werner Beierwaltes, Kurt Flasch und Dieter Henrich bis Maurizio Ferraris, Andreas Kemmerling und Wolfgang Künne. Im Jahr 2019 übernahm Klostermann die Fortsetzung – nach einer Unterbrechung von 18 Jahren[24] – der im Wiener Springer-Verlag gegründeten Wiener Ausgabe der Schriften Ludwig Wittgensteins.[25]

RechtsgeschichteBearbeiten

Den größten Anteil am rechtshistorischen Verlagsprogramm nehmen mit über 420 Bänden seit 1967 die Publikationen des Max-Planck-Instituts für europäische Rechtsgeschichte ein. Die umfangreichste Reihe des Instituts sind mit 319 Bänden (Stand Januar 2020) die Studien zur europäischen Rechtsgeschichte.[26][27] Seit 1995 erscheint zudem eine auf 32 Bände ausgelegte Dokumentation zur Geschichte der Grundgesetzes, die der Verfassungsrechtler Hans-Peter Schneider herausgibt.[28] Seit 2012 publiziert der Verlag die Schriftenreihe „Recht als Kultur“ des Käte-Hamburger-Kollegs in Bonn.[29]

Literatur und LiteraturwissenschaftBearbeiten

Ein Schwerpunkt im Bereich Literaturwissenschaften sind die Thomas Mann Studien,[30] die 1991 vom Francke-Verlag übernommen wurden.[31]

Mit der Jünger-Debatte, dem Jahrbuch der Ernst und Friedrich Georg Jünger-Gesellschaft,[32] nahm der Verlag 2017 eine alte Programmlinie wieder auf. Sie geht auf Vittorio Klostermanns Ehefrau Helena zurück, die in den 1930er-Jahren eine Zeitlang Geschäftsführerin des Verlags war.[33] Sie hatte 1939 in Überlingen Bekanntschaft mit den Brüdern Jünger geschlossen.[34] Die Schriften Friedrich Georg Jüngers erschienen seit 1943 bei Klostermann, die von Ernst Jünger zwischen 1949 und 1963.[35]

Die im Jahr 1972 von Eckhard Heftrich mit Paul Oskar Kristellers Ficino-Buch[36] wiederbegründete Reihe Das Abendland[37] erscheint seit 2018 unter der Herausgeberschaft von Dirk Werle.[38]

Zeitschriften und DatenbankenBearbeiten

Es erscheinen zwei literaturwissenschaftliche Datenbanken im Verlag, die Bibliographie der deutschen Sprach- und Literaturwissenschaft sowie die Bibliographie der französischen Literaturwissenschaft.[27] Der Verlag gibt acht wissenschaftliche Zeitschriften heraus, darunter die Romanischen Forschungen (gegründet 1848, seit 1947)[39], die Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie (seit 1954), die Zeitschrift für philosophische Forschung[40] (gegründet 1946, seit 1990) und die Zeitsprünge (seit 1997). 2017 wurde die Zeitschrift für psychoanalytische Theorie und Praxis von Stroemfeld übernommen.[30]

Die Zeit nach dem Tod des GründersBearbeiten

Der Verlag galt zu Lebzeiten seines Gründers als ein an Klostermanns Person gebundener Ein-Mann-Verlag.[41] Nach seinem Tod am 29. August 1977 führten die beiden Söhne Klostermanns die Verlagsgeschäfte weiter. Der ältere Sohn Michael Klostermann verstarb 1992, seitdem leitet der jüngere Bruder Vittorio Eckard Klostermann den Verlag;[42] ab 2006 gemeinsam mit Anastasia Urban.[43]

AuszeichnungenBearbeiten

2019 erhielt der Verlag einen der zum ersten Mal vergebenen Deutschen Verlagspreise[44] und 2020 wurde ihm der Hauptpreis des Hessischen Verlagspreises zuerkannt.[45]

LiteraturBearbeiten

  • Vittorio E. Klostermann, Blasche, Siegfried (Hrsg.): Vittorio Klostermann, Frankfurt am Main 1930–2000: Verlagsgeschichte und Bibliographie. Klostermann, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3-465-03106-7 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  • Vittorio E. Klostermann: Verlegen im Netz: zur Diskussion um die Zukunft des wissenschaftlichen Buches. Klostermann, Frankfurt am Main 1997, ISBN 3-465-02938-0.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Neue Deutsche Biographie. Band 12. Duncker & Humblot, Berlin 1980, ISBN 3-428-00193-1, S. 125.
  2. Herbert Grundmann (Hrsg.): Bouvier 1828 – 1978. Bouvier Verlag, Bonn 1978, ISBN 3-416-01454-5, S. 14.
  3. Ernst Fischer: Verleger, Buchhändler und Antiquare aus Deutschland und Österreich in der Emigration nach 1933. Ein biographisches Handbuch. Verband Deutscher Antiquare e.V., Stuttgart 2011, ISBN 978-3-9812223-2-6, S. 48.
  4. Herbert Grundmann (Hrsg.): Bouvier 1828 – 1978. Bouvier Verlag, Bonn 1978, ISBN 3-416-01454-5, S. 74, 221, 222.
  5. Reinhard Mehring: Heideggers "große Politik": Die semantische Revolution der Gesamtausgabe. Mohr Siebeck, Tübingen 2016, ISBN 978-3-16-154374-6, S. 253.
  6. Siegfried Blasche: Vittorio Klostermann Frankfurt am Main 1930–2000 Verlagsgeschichte und Bibliographie. Hrsg.: Vittorio E. Klostermann. Vittorio Klostermann, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3-465-03106-7, S. 15, 16.
  7. Deutsche Biographie: Klostermann, Vittorio – Deutsche Biographie. Abgerufen am 12. Februar 2020.
  8. Siegfried Blasche: Vittorio Klostermann Frankfurt am Main 1930–2000 Verlagsgeschichte und Bibliographie. Hrsg.: Vittorio E. Klostermann. Vittorio Klostermann, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3-465-03106-7, S. 12.
  9. Siegfried Blasche: Vittorio Klostermann Frankfurt am Main 1930–2000 Verlagsgeschichte und Bibliographie. Hrsg.: Vittorio E. Klostermann. Vittorio Klostermann, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3-465-03106-7, S. 16–18.
  10. Person Und Bildung: Überlegungen Im Grenzgebiet von Philosophischer Anthropologie Und Bildungstheorie Im Anschluß an Paul Ludwig Landsberg. In: philpapers.org. Abgerufen am 12. Februar 2020.
  11. Paul Ludwig Landsberg – 1 Buch – Perlentaucher. Abgerufen am 12. Februar 2020.
  12. a b c Sabine Hock: „Unser Vater hatte vor nichts Angst“. In: Presse- und Informationsamt der Stadt Frankfurt am Main (Hrsg.): Wochendienst. Nr. 37, 20. September 2005.
  13. Von Petra Kipphoff: Zum Tode von Hanns W. Eppelsheimer: Geordnete Erinnerung. In: Die Zeit. Zeit Online GmbH, 1. September 1972, abgerufen am 12. Februar 2020.
  14. Klaus G. Saur: Ulrich Hohoff:Wissenschaftliche Bibliothekare als Opferder NS-Diktatur. Ein Personenlexikon. Beiträge zum Buch- und Bibliothekswesen Band 62. (PDF) In: degruyter.com. Abgerufen am 12. Februar 2020.
  15. Bundesarchiv, Bestandssignatur : NS 21/1805, Klostermann Vittorio, Folie 2876
  16. Siegfried Blasche: Vittorio Klostermann Frankfurt am Main 1930–2000 Verlagsgeschichte und Bibliographie. Hrsg.: Vittorio E. Klostermann. Vittorio Klostermann, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3-465-03106-7, S. 35.
  17. Michael Roesler-Graichen: Interview mit Vittorio E. Klostermann und Anastasia Urban / "Die Auseinandersetzung geht weiter". In: boersenblatt.net. 30. April 2014, abgerufen am 12. Februar 2020.
  18. Editionsplan. In: klostermann.de. Vittorio Klostermann GmbH, abgerufen am 12. Februar 2020.
  19. Eggert Blum: Die Heidegger-Debatte nach den „Schwarzen Heften“ | Stimmen der Zeit. In: herder.de. Verlag Herder GmbH, 2015, abgerufen am 12. Februar 2020.
  20. Bibliographie zu den Schwarzen Heften. (PDF) In: uni-siegen.de. Abgerufen am 12. Februar 2020.
  21. Eggert Blum: Die Marke Heidegger. In: Die Zeit. Zeit Online GmbH, 13. November 2014, abgerufen am 12. Februar 2020.
  22. L-J.: Mehr Schwarz? Heideggers Verlag fordert Klärung von Herausgebern. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 28. März 2015.
  23. Vittorio E. Klostermann: Duplik, betr. Heidegger-Gesamtausgabe. (PDF) In: ifz-muenchen.de. Institut für Zeitgeschichte, abgerufen am 12. Februar 2020.
  24. Wittgenstein, Ludwig: Wiener Ausgabe Band 8.2. In: klostermann.de. Vittorio Klostermann GmbH, abgerufen am 12. Februar 2020.
  25. The Wiener Ausgabe of Wittgenstein’s writings has found a new publisher:Vittorio Klostermann in Frankfurt am Main. (PDF) In: British Wittgenstein Society. Abgerufen am 12. Februar 2020.
  26. Studien zur europäischen Rechtsgeschichte. In: Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte. Max-Planck-Gesellschaft, München, abgerufen am 12. Februar 2020.
  27. a b Kataloge. In: klostermann.de. Vittorio Klostermann GmbH, abgerufen am 12. Februar 2020.
  28. Katalog der Deutschen Nationalbibliothek/Das Grundgesetz : Dokumentation seiner Entstehung / herausgegeben von Hans-Peter Schneider unter Mitarbeit von Ulrich Bachmann. Abgerufen am 12. Februar 2020.
  29. Schriftenreihe „Recht als Kultur“. In: recht-als-kultur.de. Werner Gephart – Käte Hamburger Kolleg "Recht als Kultur", abgerufen am 12. Februar 2020.
  30. a b Vittorio Klostermann GmbH. In: JSTOR. Abgerufen am 12. Februar 2020 (englisch).
  31. Publikationen. In: Eidgenössische Technische Hochschule Zürich. Abgerufen am 12. Februar 2020.
  32. Thomas Bantle, Alexander Pschera, Detlev Schöttker (Hg.) Jünger Debatte Band 1 (2017): Ernst Jünger und das Judentum. In: Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung. Abgerufen am 12. Februar 2020.
  33. Bundesarchiv, Bestandssignatur : R9361/55005, Helena Klostermann, Personalfragebogen Reichstheaterkammer
  34. Interview mit Vittorio Klostermann zur neuen „Jünger-Debatte“. In: juenger-gesellschaft.com. Ernst und Friedrich Georg Jünger Gesellschaft e.V., abgerufen am 12. Februar 2020 (deutsch).
  35. Siegfried Blasche: Vittorio Klostermann Frankfurt am Main 1930–2000 Verlagsgeschichte und Bibliographie. Hrsg.: Vittorio E. Klostermann. Vittorio Klostermann, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3-465-03106-7, S. 18.
  36. Kristeller, Paul Oskar: Die Philosophie des Marsilio Ficino. In: klostermann.de. Vittorio Klostermann GmbH, abgerufen am 12. Februar 2020.
  37. DAs Abendland – Neue Folge. (PDF) In: klostermann.de. Vittorio Klostermann GmbH, abgerufen am 12. Februar 2020.
  38. Prof. Dr. Dirk Werle – Germanistisches Seminar – Universität Heidelberg. In: Universität Heidelberg. Abgerufen am 12. Februar 2020.
  39. Ergebnisliste Romanische Forschungen. In: Kubikat. Abgerufen am 12. Februar 2020.
  40. Zeitschrift für philosophische Forschung. In: Kubikat. Abgerufen am 12. Februar 2020.
  41. Friedrich Georg Jünger: Vittorio Klostermann zum 70. Geburtstag. In: Börsenblatt für den Deutschen Buchhandel – Frankfurter Ausgabe. Dezember 1971, S. 2966.
  42. Siegfried Blasche: Vittorio Klostermann Frankfurt am Main 1930–2000 Verlagsgeschichte und Bibliographie. Hrsg.: Vittorio E. Klostermann. Vittorio Klostermann, Frankfurt am Mai 2000, ISBN 3-465-03106-7, S. 10, 37.
  43. Hannes Hintermeier: Anastasia Urban – Klimapflegerin. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. Nr. 270, 20. November 2006, S. 42.
  44. Diese 66 Verlage werden mit dem Deutschen Verlagspreis ausgezeichnet. In: Buchreport. 17. September 2019, abgerufen am 12. Februar 2020 (deutsch).
  45. Hessischer Verlagspreis 2020 geht an Vittorio Klostermann und gutleut verlag, wissenschaft.hessen.de, erschienen und abgerufen am 16. Juni 2020.
  46. Jahresbericht der Deutschen Schillergesellschaft (2002), S. 489.