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Valsergebäude in Vals

Valser (häufig als Valserwasser bezeichnet) ist ein Schweizer Mineralwasser aus den Mineralquellen in Vals. Die St. Petersquelle, aus der das Wasser austritt, wurde 1960 im Auftrag des deutschen Investors Kurt Vorlop erschlossen und kurz später an Donald Hess verkauft. Das Wasser wurde unter der Marke «Valser» von der Hess Group vertrieben. 2002 verkaufte die Hess Group die Valser Mineralquellen AG der Coca-Cola HBC.

Das Valser Wasser sammelt sich in 1000 Meter Tiefe und wird in wasserführenden Schichten des Piz Aul mineralisiert. Zwischen zwei und zweihundert Jahre dauert es, bis das Wasser am Fuss des Berges an der St. Petersquelle austritt. Durchschnittlich war es 80 Jahre unterwegs.

Neben den klassischen Mineralwasser «Valser Classic» (mit wenig Kohlensäure) und «Valser Naturelle» (ohne Kohlensäure), bietet Valser auch sogenannte Wellness-Wasser («Valser Viva») und mehrere aromatisierte Wasser an. Die Getränke werden in 1,5-l-PET-Flaschen oder in 1-l-Glasflaschen vertrieben. Die PET-Flasche wurde vom Tessiner Architekten und Designer Mario Botta entworfen.[1]

Valser bietet einen kostenlosen Lieferservice, der die Getränke nach Hause liefert und auch die Leergutrücknahme erledigt.

Gemäss dem Finanzmagazin Bilanz und Interbrand Zintzmeyer & Lux figurierte die Marke Valser 2005 schweizweit mit einem Markenwert von CHF 43 Millionen auf dem 42. Platz. Damit war Valser die stärkste bzw. teuerste Marke Graubündens, vor der Ems-Chemie oder Davos.[2]

QuellenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Valser – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien