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Die VV St. Truiden (offiziell Koninklijke Sint-Truidense Voetbalvereniging) ist ein belgischer Fußballverein aus Sint-Truiden. Er spielt in der obersten Spielklasse.

VV St. Truiden
VV St. Truiden Logo.svg
Basisdaten
Name Koninklijke Sint-Truidense Voetbalvereniging
Sitz Sint-Truiden, Belgien
Gründung 23. Februar 1924
Präsident David Meekers
Website stvv.com
Erste Mannschaft
Cheftrainer Marc Brys
Spielstätte Stayen
Plätze 11.960
Liga Pro League
2018/19 7. Platz – Hauptrunde
Heim
Auswärts

GeschichteBearbeiten

Der Verein wurde im Jahre 1924 nach der Fusion zwischen dem FC Union und FC Goldstar, zwei Vereine aus Sint-Truiden, als Sint-Truidense Voetbal Vereeniging gegründet. Die Farben des Fußballklubs wurden nach den Farben der Stadtflagge – Gelb und Blau – gewählt. Zwei Jahre später wurde der Klub im Königlichen Belgischen Fußballverband angeschlossen und hat seitdem die Matrikelnummer 373. Das erste Spiel gegen Cercle Tongeren wurde vor neun Zuschauer gespielt. In den späten 1940er Jahren hatte sich die Mannschaft für die zweite Division qualifiziert. Darüber hinaus wurde der Vereinsname 1947 in Sint-Truidense Voetbalvereniging und zuletzt 1952 in Koninlijke Sint-Truidense Voetbalvereniging umgeändert. Fünf Jahre später beendete die Mannschaft die Saison den zweiten Platz in der zweiten Division und spielte damit die nächste Saison in der höchsten belgischen Spielklasse – in der ersten Division. 1959 wurde der bis dahin noch unbekannte Raymond Goethals als Trainer verpflichtet. Unter seiner Leitung beendete die Mannschaft 1966 den zweiten Platz in der ersten Division.

2001 wurde der ehemalige Sint-Truidense Torhüter Jacky Mathijssen als neuer Trainer berufen und blieb dies für drei Jahre, danach trainierte er die Mannschaft Sporting Charleroi. Zur Saison 2004/05 übernahm Marc Wilmots das Traineramt beim VV St. Truiden, wurde aber bereits im Februar 2005 wieder entlassen. Die Mannschaft beendete die Saison unter dem Trainertrio Guy Mangelschots, Eddy Raymaekers und Peter Voets.

Nach einem zwölften Platz in der Saison 2010/11 begann Sint-Truiden die neue Spielzeit wieder mit Trainer Guido Brepoels. Doch im vierten Jahr seiner Amtszeit musste Brepoels bereits nach fünf Spieltagen seinen Platz räumen, nachdem sein Team bis dahin lediglich einen Punkt verbuchen konnte. Nachfolger wurde der Ex-Internationale Franky Van Der Elst.[1] Doch auch mit dem neuen Trainer gelang die Wende nicht, und so stieg Sint-Truiden nach der Saison als Tabellenletzter in die zweite Division ab.

Dort belegte der Verein im Jahr 2012/13 Platz 4 der Gesamttabelle. Da St. Truiden aber keine Tranche als Erster abgeschlossen hatten, konnte der Verein nicht an der Aufstiegsrunde teilnehmen. In 2013/14 belegte St. Truiden in einer der Tranchen den ersten Platz, in der Aufstiegsrunde aber nur Platz 3, so dass er weiter in der 2. Division verblieb.

Erst in der 2014/15 war St. Truiden Erster der Abschlusstabelle der 2. Division und stieg somit wieder in die Pro League auf. In den weiteren Spielzeiten dort wurde bisher die Teilnahme an den Meister-Play-offs verfehlt. In der Saison 2016/17 belegte St. Truiden allerdings in seiner Gruppe innerhalb der Play-off 2 den ersten Platz, verlor das Play-off-Finale aber gegen KRC Genk, so dass es seit dem Aufstieg zu keiner Teilnahme am Europacup gekommen ist.

Seit Januar 2018 wird die Funktion des Vereinsvorsitzenden von David Meekers ausgeübt.[2]

EuropapokalbilanzBearbeiten

Saison Wettbewerb Runde Gegner Gesamt Hin Rück
1999 UEFA Intertoto Cup 1. Runde Bulgarien  Spartak Warna 8:1 2:1 (A) 6:0 (H)
2. Runde Armenien  FC Ararat Eriwan 5:1 2:0 (A) 3:1 (H)
3. Runde Osterreich  FK Austria Wien 2:3 0:2 (H) 2:1 (A)
2003 UEFA Intertoto Cup 2. Runde Kasachstan  Tobol Qostanai 0:3 0:2 (H) 0:1 (A)

Legende: (H) – Heimspiel, (A) – Auswärtsspiel, (N) – neutraler Platz, (a) – Auswärtstorregel, (i. E.) – im Elfmeterschießen, (n. V.) – nach Verlängerung

Gesamtbilanz: 8 Spiele, 5 Siege, 3 Niederlagen, 15:8 Tore (Tordifferenz +7)

ErfolgeBearbeiten

  • Ligapokal: 1999
  • Pokalfinalist: 1971, 1973

Truidens TrainerBearbeiten

(unvollständig)

Zeitraum Nat. Trainer
2003–2006 Niederlande  Dennis van Wijk
2004–2005 Belgien  Marc Wilmots
2006–2007 Niederlande  Henk Houwaart
2007 Belgien  Valère Billen
2007 Belgien  Peter Voets
2007–2008 Niederlande  Dennis van Wijk
2008–2011 Belgien  Guido Brepoels
2011–2012 Belgien  Franky Van Der Elst[3]
2012–2013 Belgien  Guido Brepoels[3]
2013–2015 Yannik Ferrera[4]
2015–2016 Chris O'Loughlin[4]
2016–2017 Kroatien  Ivan Leko[5]
2017 Spanien  Bartolomé Marquez Lopez[6]
2017–2018 Belgien  Jonas De Roeck[7]
Seit 2018 Marc Brys[8]

Bekannte SpielerBearbeiten

FrauenfußballBearbeiten

2008 wurde die Frauenfußballabteilung von Rapide Wezemaal übernommen, die in der Eerste Klasse zwischen 2004 und 2007 viermal belgischer Meister geworden war.[9] 2010 wurde die Mannschaft zum ersten Mal unter dem neuen Namen Meister.[9] 2010 wurde die Mannschaft zum ersten Mal nach der Übernahme belgischer Meister.[10]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. V/d Elst naar Sint-Truiden (Memento vom 3. September 2011 im Internet Archive), De Telegraaf-Telesport vom 2. September 2011, niederländisch, abgerufen am 20. Mai 2019
  2. David Meekers wordt nieuwe voorzitter STVV. Nieuwsblad, 28. Januar 2019, abgerufen am 14. August 2019 (niederländisch).
  3. a b Club-Geschichte 2012–2013. VV St.Truiden, abgerufen am 23. November 2018 (niederländisch).
  4. a b Club-Geschichte 2015–2016. VV St.Truiden, abgerufen am 23. November 2018 (niederländisch).
  5. Club-Geschichte 2016–2017. VV St.Truiden, abgerufen am 23. November 2018 (niederländisch).
  6. Für Ex-AS-Trainer „Tintin“ Marquez Lopez ist schon nach zwei Spieltagen Schluss in Sint-Truiden. In: Ostbelgien direkt. 7. August 2017 (ostbelgiendirekt.be [abgerufen am 23. November 2018]).
  7. De Roeck soll Trainer von Sint-Truiden werden. In: Grenzecho. 10. August 2017 (grenzecho.net [abgerufen am 23. November 2018]).
  8. Brys nieuwe trainer Sint-Truiden. In: Leeuwarder Courant. 20. Mai 2018 (niederländisch, lc.nl [abgerufen am 23. November 2018]).
  9. a b vrouwenvoetbal.be, 28. August 2008
  10. Sint-Truiden VV