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Springer VS

deutscher Verlag
(Weitergeleitet von VS Verlag)

Springer VS (vormals VS Verlag für Sozialwissenschaften) mit Sitz in Wiesbaden ist ein Verlag für klassische und digitale Lehr- und Fachmedien im Bereich Gesellschaft im deutschsprachigen Raum. Der Verlag gehört zu Springer Science+Business Media. Springer VS führt Titel im Bereich Medien, Soziologie, Politikwissenschaft, Ethik, Philosophie, Pädagogik und Soziale Arbeit. Das Angebot umfasst gedruckte Bücher und E-Books, Zeitschriften sowie Online-Angebote.

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

Springer VS ist 2012 aus dem VS Verlag entstanden, der 2004 die beiden sozialwissenschaftlichen Verlage Westdeutscher Verlag (gegründet 1947) und Leske + Budrich zusammenfasste. Leske + Budrich wiederum wurde unter diesem Namen 1974 von Edmund Budrich in Opladen gegründet und 2003 vom Bertelsmann Springer Verlag (inzwischen Springer Science+Business Media) übernommen. Der Vorläufer war der Leske Verlag (ehemals C. W. Leske Verlag) in Darmstadt.[1] Ursprünglich Filiale einer Gießener Buchhandlung firmierte der spätere Verlag nach der Übernahme der Leitung durch Carl Wilhelm Leske ab 1821 als „Hofbuchhandlung von C. W. Leske“ und spezialisierte sich in der darauf folgenden Zeit auf historische und Kunsthistorische Werke sowie Zeitungen.[2] Wilhelms Sohn Carl Friedrich Julius Leske wurde nach Übernahme des Verlags zu einem der bedeutendsten Verleger radikaler Schriften im Vormärz. Sein Sohn Alexander verkaufte das Geschäft 1940 an die Wittich’sche Hofbuchdruckerei, die den Verlag ihrerseits 1960 an Friedrich Middelhauve abtrat. Bis zur Übernahme durch Edmund Budrich blieb der Leske Verlag in Middelhauves Westdeutschen Verlag integriert.[3]

ZeitschriftenBearbeiten

MedienWikiBearbeiten

Gemeinsam mit dem MedienCampus Bayern betreibt Springer VS das Online-Portal MedienWiki mit Themen rund um die Medienaus- und -fortbildung sowie einer Übersicht über Medien-Berufsbilder.[4]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Leske Verlag ist dafür bekannt, dass er unter dem Mitinhaber und Geschäftsführer Ernst Achenbach, nunmehr FDP (zuvor NSDAP), ein Sammelbecken für etliche bisherige hochgestellte Nationalsozialisten als Autoren und Mitarbeiter unterhielt, am aktivsten von ihnen war Franz Six, der über 1945 hinaus der NS-Ideologie anhing.
  2. Leske, Carl Wilhelm (Vater). Abgerufen am 16. Mai 2019.
  3. Leske, Carl Friedrich Julius (Sohn). Abgerufen am 16. Mai 2019.
  4. http://www.medienwiki.org