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Uzeste ist eine französische Gemeinde mit 411 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Gironde in der Region Nouvelle-Aquitaine (Aquitaine).

Uzeste
Uzeste (Frankreich)
Uzeste
Region Nouvelle-Aquitaine
Département Gironde
Arrondissement Langon
Kanton Le Sud-Gironde
Gemeindeverband Sud Gironde
Koordinaten 44° 26′ N, 0° 19′ WKoordinaten: 44° 26′ N, 0° 19′ W
Höhe 24–104 m
Fläche 26,05 km2
Einwohner 411 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 16 Einw./km2
Postleitzahl 33730
INSEE-Code

Kollegienkirche Notre-Dame in Uzeste

GeografieBearbeiten

Der Ciron fließt durch das Gemeindegebiet. Uzeste liegt etwa sieben Kilometer westlich der Grenze des Regionalen Naturparks Landes de Gascogne (Parc naturel régional des Landes de Gascogne) und ist vom Wald der Landes du Pudau umgeben. 13,5 Kilometer nordöstlich der Gemeinde liegt Langon.[1]

GeschichteBearbeiten

Uzeste wurde im 12. Jahrhundert von der Familie de Got gegründet. Bertrand de Got wurde 1305 zum Papst ernannt und hieß als Papst Clemens V. Er ließ die Stiftskirche von Uzeste vergrößern.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

Die gotische Stiftskirche Notre-Dame besitzt noch romanische Seitenmauern aus dem 13. Jahrhundert. Der Bau der Apsis wurde im 14. Jahrhundert von Clemens V. angeordnet. Sein Grab und das eines Mitglieds des Hauses Grailly stammen ebenfalls aus dem 14. Jahrhundert. Kirchenschiff und Glockenturm wurden im 16. Jahrhundert umgebaut.[2] Die Kirche wurde 1840 als Monument historique (historisches Denkmal) klassifiziert.[3]

WirtschaftBearbeiten

Haupterwerbszweige der Uzestois (Einwohner) sind Handel und Landwirtschaft (Forstwirtschaft und die Zucht von Hausrindern).[4]

PersönlichkeitenBearbeiten

In der Kirche Notre-Dame von Uzeste befindet sich das Grab von Papst Clemens V. (* zwischen 1250 und 1265; † 1314), der 1309 die päpstliche Residenz von Rom nach Avignon verlegte.

Bernard Lubat (* 12. Mai 1945 in Uzeste) ist ein Jazz-Pianist, der das Musikfestival Uzeste Musical initiiert hat.[5]

LiteraturBearbeiten

  • Le Patrimoine des Communes de la Gironde. Flohic Éditions, Band 2, Paris 2001, ISBN 2-84234-125-2, S. 1583–1587.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Uzeste – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Uzeste auf annuaire-mairie.fr (französisch) Abgerufen am 7. Oktober 2009.
  2. L'église collégiale Notre-Dame d'Uzeste auf fondation-patrimoine.org (Memento des Originals vom 4. März 2016 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.fondation-patrimoine.org (französisch) Abgerufen am 28. März 2015.
  3. Uzeste in der Base Mérimée des Ministère de la culture (französisch) Abgerufen am 21. Mai 2010.
  4. Uzeste - Dossier complet auf insee.fr in Französisch, abgerufen am 28. März 2015, vgl. Abschnitt Chiffres clés caractéristiques des entreprises et des établissements.
  5. Webpräsenz des Festivals Uzeste Musical (französisch) Abgerufen am 7. Oktober 2009.