Uwe Fleckner

deutscher Kunsthistoriker

Uwe Fleckner (* 1961) ist ein deutscher Kunsthistoriker.

LebenBearbeiten

Fleckner studierte Kunstgeschichte, Philosophie und Germanistik in Bochum und Hamburg und wurde 1991 mit einer Arbeit über die Bildnisse von Jean-Auguste-Dominique Ingres promoviert. Von 1997 bis 2002 war er stellvertretender Direktor des Deutschen Forums für Kunstgeschichte in Paris. Von 2002 bis 2004 vertrat er eine Professur an der FU Berlin. Seit 2004 lehrt Fleckner als Professor für Kunstgeschichte an der Universität Hamburg und Leiter des Warburg-Hauses. Er ist Mitherausgeber der gesammelten Werke Carl Einsteins und Aby Warburgs.

Seine Arbeitsschwerpunkte sind Kunst und Kunsttheorie insbesondere der deutschen und französischen Kunst des 18. Jahrhunderts bis zur Gegenwart, Forschungen zu Carl Einstein und Aby Warburg, zur Gattung des Porträts, zur politischen Ikonographie sowie zur Geschichte der sogenannten Entarteten Kunst.

Veröffentlichungen (Auswahl)Bearbeiten

  • Sarkis. Das Licht des Blitzes – Der Lärm des Donners. La lumière de l’éclair – Le bruit de tonnerre. Ausstellungskatalog Museum moderne Kunst, Palais Lichtenstein. Wien 1995, S. 39–46.
  • Die Schatzkammer der Mnemosyne. Als Herausgeber und mit einem Bildessay von Sarkis. Verlag der Kunst, Dresden 1995, ISBN 3-364-00358-0.

WeblinksBearbeiten