Urziceni (Satu Mare)

Gemeinde in Rumänien
Urziceni
Schinal
Csanálos
Urziceni (Satu Mare) führt kein Wappen
Urziceni (Satu Mare) (Rumänien)
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Basisdaten
Staat: Rumänien
Historische Region: Sathmar
Kreis: Satu Mare
Koordinaten: 47° 44′ N, 22° 24′ OKoordinaten: 47° 44′ 5″ N, 22° 23′ 59″ O
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Höhe: 130 m
Fläche: 32,30 km²
Einwohner: 1.447 (20. Oktober 2011[1])
Bevölkerungsdichte: 45 Einwohner je km²
Postleitzahl: 447340
Telefonvorwahl: (+40) 02 61
Kfz-Kennzeichen: SM
Struktur und Verwaltung (Stand: 2016)
Gemeindeart: Gemeinde
Gliederung: Urziceni, Urziceni de Pădure
Bürgermeister: Iosif Mellau (DFDR)
Postanschrift: Str. Principală, nr. 238
loc. Urziceni, jud. Satu Mare, RO–447340
Website:
Ortsschild

Urziceni [ˈurzitʃenʲ] (deutsch Schinal, ungarisch Csanálos) ist eine Gemeinde im Kreis Satu Mare in Rumänien.

Der Ort ist auch unter den rumänisch veralteten Bezeichnungen Cenaloș, Cienaloș und Ceanaloș und der deutschen Bezeichnung Schöntal bekannt.[2][3]

Geographische LageBearbeiten

Die Gemeinde Urziceni liegt in dem historischen Komitat Sathmar im Nordwesten Rumäniens. Der kleine Grenzort Urziceni befindet sich am Drum național 1F an der Grenze zu Ungarn.

DemografieBearbeiten

Die Bevölkerungsentwicklung der Gemeinde Urziceni:

Volkszählung Ethnie
Jahr Einwohner Rumänen Ungarn Deutsche Andere
1880 1.162 6 582 532 2
1930 1.930 314 206 1.317 51
1956 2.076 219 1.815 14 28
2002 1.509 141 1.027 339 2
2011 1.447 154 805 346 142

Seit 1880 wurde auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde die höchste Einwohnerzahl 1956 ermittelt. Die höchste Bevölkerungszahl der Magyaren (1.851) wurde 1941, die der Rumäniendeutschen (1.594) 1920, die der Rumänen 1930 und die der Roma (118) 2011 registriert. 1930 bekannten sich 25 Bewohner als Ukrainer.[4]

PersönlichkeitenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Volkszählung 2011 in Rumänien bei citypopulation.de
  2. Wörterbuch der Ortschaften aus Siebenbürgen
  3. Urziceni bei arcanum.hu
  4. E. Varga: Statistik der Einwohnerzahlen nach Ethnie im Kreis Satu Mare laut Volkszählungen von 1850/1880–2002 (ungarisch; PDF; 633 kB)