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Urbach (Thüringen)

Gemeinde im Landkreis Nordhausen, Thüringen
Wappen Deutschlandkarte
Wappen fehlt
Hilfe zu Wappen
Urbach (Thüringen)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Urbach hervorgehoben
Koordinaten: 51° 29′ N, 10° 54′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Nordhausen
Erfüllende Gemeinde: Heringen/Helme
Höhe: 180 m ü. NHN
Fläche: 25,32 km2
Einwohner: 896 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 35 Einwohner je km2
Postleitzahl: 99765
Vorwahl: 036333
Kfz-Kennzeichen: NDH
Gemeindeschlüssel: 16 0 62 054
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Str. der Einheit 42/43
99765 Heringen/Helme
Bürgermeister: Jürgen Vopel
Lage der Gemeinde Urbach im Landkreis Nordhausen
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Über dieses Bild

Urbach ist eine Gemeinde im thüringischen Landkreis Nordhausen mit etwa 900 Einwohnern. Erfüllende Gemeinde für Urbach ist die Stadt Heringen/Helme.

Inhaltsverzeichnis

LageBearbeiten

Urbach befindet sich östlich von Nordhausen und am nördlichen Rand der Goldenen Aue sowie gegenüber dem Naturpark Talsperre Kelbra. Zwischen Urbach und der Talsperre verlaufen die Bahntrasse Nordhausen-Halle, die Bundesautobahn 38 und die Bundesstraße 80. Verkehrsmäßig ist der Ort an die Landesstraße 2076 und 3080 angebunden.

GeschichteBearbeiten

 
Kirche St. Johannis in Urbach

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes fand am 23. Juni 1169 statt.[2]

Die jetzige Kirche St. Johannis stammt aus dem 19. Jahrhundert.

Im heutigen Waldhotel "Kalkhütte" hatten nacheinander drei Betriebe, der VEB Nortak Hanewacker Nordhausen, der VEB Braunkohlenwerk Mücheln und der VEB Mineralölwerk Lützkendorf ein Kinder-Ferienlager errichtet, weitergeführt und schließlich zum Ferienheim ausgestaltet.

Tiemerode nahe Urbach ist 1412 wüst gefallen. Die dortige Kirche war mit Wall und Graben befestigt. Reste der Kirche sind noch erkennbar. Im sogenannten Pastorgang wird der Wallgraben noch deutlich.[3]

GemeinderatBearbeiten

Der Gemeinderat in Urbach besteht aus acht Ratsmitgliedern:

(Stand: Kommunalwahl am 7. Juni 2009)

PersönlichkeitenBearbeiten

  • Georg Gotthilf Evers (1837–1916), lutherischer Theologe, Konvertit zum Katholizismus, Buchautor und Botaniker, amtierte hier von 1873 bis 1880 als lutherischer Pfarrer

WeblinksBearbeiten

  Commons: Urbach (Thüringen) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bevölkerung der Gemeinden vom Thüringer Landesamt für Statistik (Hilfe dazu).
  2. Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer,Verlag-Rockstuhl,Bad-Langensalza,2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 296.
  3. Michael Köhler: Thüringer Burgen und befestigte vor- und frühgeschichtliche Wohnplätze,Jenzig-Verlag,2001, ISBN 3-910141-43-9, S. 248.