Hauptmenü öffnen

Untersulmetingen

Stadtteil von Laupheim, Baden-Württemberg, Deutschland

Untersulmetingen ist ein Stadtteil von Laupheim im Landkreis Biberach im östlichen Baden-Württemberg.

Untersulmetingen
Stadt Laupheim
Ehemaliges Gemeindewappen von Untersulmetingen
Koordinaten: 48° 13′ 49″ N, 9° 49′ 44″ O
Höhe: 497 m ü. NHN
Einwohner: 2030 (30. Sep. 2016)
Eingemeindung: 1. Januar 1972
Postleitzahl: 88471
Vorwahl: 07392

Inhaltsverzeichnis

Geographische LageBearbeiten

Der Stadtteil umfasst das Dorf Untersulmetingen und die Weiler Niederkirch sowie Westerflach und liegt größtenteils westlich der Riß, die etwa neun Kilometer nördlich der Dorfmitte in die Donau mündet. Das Dorf Untersulmetingen und das im Norden damit zusammengewachsene Niederkirch liegen an deren Westufer, Westerflach etwa anderthalb Kilometer westlich des Flusses auf einer flachen Hügellandschaft. Am Ostufer dem Dorf gegenüber liegt ein Gewerbegebiet jüngeren Datums. Durchs Dorf mündet der etwa 5 km lange Schlaibach in die Riß, am Siedlungskern von Niederkirch der mit seinem längsten Oberlauf kaum längere Aischbach.

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

Das Dorfbild prägen die im Volksmund Niederkirch genannte Kirche St. Georg und Sebastian im inzwischen mit dem Dorf zusammengewachsenen Weiler Niederkirch und die Oberkirch genannte St. Otmar-Kapelle in der Dorfmitte.

Durch das Dorf führt der Oberschwäbische Jakobsweg von Ulm nach Konstanz.

 
Die Niederkirch

GeschichteBearbeiten

Sulmetingen wurde 853 erstmals urkundlich erwähnt.[1] Im Jahr 1441 (?) wurde Sulmetingen in die beiden Dörfer Untersulmetingen und Obersulmetingen aufgeteilt.[2] Untersulmetingen, das 2016 2030 Einwohner zählte, war ehedem eine selbständige Gemeinde und wurde am 1. Januar 1972 nach Laupheim eingemeindet.[3] Untersulmetingens ehrenamtliche Ortsvorsteherin ist seit 2018 Carmen Böhringer.[4]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Webpräsenz des örtlichen Musikvereins "Rißtaler" Untersulmetingen e.V.
  2. Webpräsenz der Pfarrgemeinde Sulmetingen
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 525.
  4. Romer hört auf, zwei Frauen übernehmen - 30.11.18. Abgerufen am 18. Februar 2019.

WeblinksBearbeiten

Navigationsleiste Jakobsweg „Oberschwäbischer Jakobsweg

← Vorhergehender Ort: Rißtissen | Untersulmetingen | Nächster Ort: Obersulmetingen →