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Leuphana Universität Lüneburg

Universität in Deutschland
(Weitergeleitet von Universität Lüneburg)

Die Leuphana Universität Lüneburg ist eine öffentliche Universität in Trägerschaft einer Stiftung öffentlichen Rechts in Lüneburg in Niedersachsen. Ihre Schwerpunkte in der Forschung liegen in den Bereichen Bildung, Kultur, Nachhaltigkeit, Management und unternehmerisches Handeln[6]. In der Lehre hat sie ein für Deutschland ungewöhnliches, stark interdisziplinäres Studienmodell etabliert, mit einem College für das Bachelorstudium, einer Graduate School für die Verbindung von Master- und Promotionsstudium und einer Professional School für das Weiterbildungsstudium.

Leuphana Universität Lüneburg
Logo
Gründung 1946
Trägerschaft Stiftung öffentlichen Rechts
Ort Lüneburg
Bundesland NiedersachsenNiedersachsen Niedersachsen
Land DeutschlandDeutschland Deutschland
Präsident Sascha Spoun[1]
Studierende 9.888 (WS 2018/19)[2]
Mitarbeiter 1080
davon Professoren 180
Jahresetat ca. 103,2 Mio. Euro (2017)[3]
Netzwerke DFH[4], EUA, IAU[5], MGU, VNU
Website www.leuphana.de

Die Leuphana wurde im Jahre 1946[7] ursprünglich als Pädagogische Hochschule Lüneburg gegründet und zählt mit 9.888 Studierenden zu den mittelgroßen Universitäten in Deutschland (Stand Wintersemester 2018/19[8]).

Leuphana Zentralgebäude, von Daniel Libeskind entworfen

GeschichteBearbeiten

Gründung als Pädagogische HochschuleBearbeiten

Im Mai 1946 als eine von acht Pädagogischen Hochschulen des Landes Niedersachsen für die Volksschullehrerausbildung gegründet, begann die Pädagogische Hochschule Lüneburg zunächst mit 150 Studenten. Die Militärregierung ermöglichte den Betrieb durch Räumung der Schule im Grimm, in der vorher ehemalige Kriegsgefangene untergebracht waren. Ab 1946 wurden zunächst verkürzte Studiengänge mit einer Dauer von vier Semestern angeboten, um möglichst schnell die Ausbildung neuer Lehrkräfte abschließen zu können. Ab 1953 dauerte das Studium dann sechs Semester und war sehr praxisorientiert.[9]

Umwandlung in eine UniversitätBearbeiten

 
Logo der Universität Lüneburg (bis 2007)

Nach einer Übergangsphase als Abteilung Lüneburg der Pädagogischen Hochschule Niedersachsen (PHN) – bereits mit Studiengängen zum Diplompädagogen und Promotionsrecht – wurde die Pädagogische Hochschule 1978 in eine selbstständige wissenschaftliche Hochschule Lüneburg mit Habilitationsrecht umgewandelt. Im Mai 1989 wurde die Hochschule in Universität Lüneburg umbenannt.

Nach starkem Anstieg der Studierendenzahl in den 1980er Jahren wurde zu Beginn der 1990er Jahre mit dem Umzug auf den heutigen zentralen Campus auf dem Gelände der Mitte der 1930er Jahre errichteten ehemaligen Scharnhorst-Kaserne begonnen. Im Wintersemester 1997/1998 wurde die damals bundesweit einmalige Konversion vollendet.

Umwandlung in eine StiftungsuniversitätBearbeiten

 
Logo der Leuphana Universität Lüneburg (2007–2013)

Zum 1. Januar 2003 wurde vom Land Niedersachsen die Stiftung Universität Lüneburg als rechtsfähige Stiftung öffentlichen Rechts errichtet. Der Stiftung obliegt die Trägerschaft der Leuphana Universität Lüneburg als Körperschaft öffentlichen Rechts. Die Universität befindet sich seitdem nicht mehr in direkter Trägerschaft des Landes, wird jedoch weiterhin durch Landesmittel finanziert.

Mit der Umwandlung in eine Stiftungsuniversität wollte die damalige niedersächsische Landesregierung der Universität als einer von insgesamt fünf niedersächsischen Hochschulen mehr Autonomie und Eigenverantwortung zugestehen. Ziel der Stiftung ist es, durch einen eigenverantwortlichen und effizienten Einsatz der ihr überlassenen Mittel die Qualität von Forschung, Lehre, Studium und Weiterbildung an der Universität zu steigern.[10]

Ein siebenköpfiger Stiftungsrat ist seither an die Stelle des Ministeriums getreten. Der Stiftungsrat berät die Hochschule, beschließt über Angelegenheiten von grundsätzlicher Bedeutung, überwacht die Tätigkeit des Präsidiums und übt die Rechtsaufsicht über die Universität aus.

Fusion zwischen Universität und FachhochschuleBearbeiten

 
Logo der Leuphana Universität Lüneburg (seit 2013)

Gemäß dem Beschluss der niedersächsischen Landesregierung von 2004 fusionierte die Universität Lüneburg zum 1. Januar 2005 mit der Fachhochschule Nordostniedersachsen. Die neue Universität Lüneburg dient als Modelluniversität zur Umsetzung des Bologna-Prozesses. Nach der Fusion beschloss die Universität im Jahr 2006 einen grundlegenden Prozess zur Neuausrichtung und die Einführung eines neuen Studienmodells mit einem College für Bachelorstudierende, einer Graduate School für Master- und Promotionsstudierende und einer Professional School für die Weiterbildung. Darüber hinaus wurden die zuvor bestehenden Fakultäten und Fachbereiche in vier neue Fakultäten für Bildung, Kulturwissenschaften, Nachhaltigkeit und Wirtschaftswissenschaften überführt.

Umbenennung in Leuphana Universität LüneburgBearbeiten

In Folge der Fusion und ihrer grundlegenden Neuausrichtung wurde die Universität Lüneburg am 20. März 2007 in Leuphana Universität Lüneburg umbenannt.

Der Name Leuphana leitet sich von einer antiken Siedlung an der Elbe her, die im Weltatlas des Geografen Ptolemäus aus dem 2. Jahrhundert erwähnt wird. Es ist strittig, ob der eingezeichnete Ort dem heutigen Lüneburg entspricht oder vielmehr, nach neueren Forschungsergebnissen, als historische Siedlung dem heutigen Hitzacker – ca. 45 km östlich von Lüneburg. Als Name für die Universität wurde er erst 2006, nach einem Vorschlag der Werbeagentur Scholz & Friends,[11][12] durch die Gremien der Universität ausgewählt.

Seit dem Beginn der Neuausrichtung im Jahr 2006 konnte der Haushalt der Universität um mehr als fünf Millionen Euro gesteigert werden, gleichzeitig stiegen die Zahl der Bewerbungen pro Studienplatz und die Zahl der Doktoranden.

Forschung und FakultätenBearbeiten

Fakultät BildungBearbeiten

Die Fakultät Bildung fokussiert ihre Forschung und Lehre auf die Lehrerbildung und die Verbesserung der Bildungschancen von Menschen aller Lebensalter und -situationen. Schwerpunkte ihrer Forschung liegen in den Bereichen Heterogenität, Theorie-Praxis-Verknüpfung, Selbstregulation und E-Learning und Blended Learning.[13] Mit ihrem Zukunftszentrum Lehrerbildung (ZZL) und einem Netzwerk aus Universität, Campusschulen, Studienseminaren und außerschulischen Akteuren wird die Leuphana zwischen 2016 und 2023 im Rahmen der Qualitätsoffensive Lehrerbildung von Bund und Ländern gefördert.[14]

Institute

  • Institut für Bewegung, Sport und Gesundheit
  • Institut für Bildungswissenschaft (IBIWI)
  • Institut für Deutsche Sprache und Literatur und ihre Didaktik (IDD)
  • Institute of English Studies (IES)
  • Institut für Kunst, Musik und ihre Vermittlung (IKMV)
  • Institut für Mathematik und ihre Didaktik (IMD)
  • Institut für Psychologie (IFP)
  • Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik (IFSP)
  • Institut für Theologie und theologisch-naturwissenschaftliche Forschung (ITT)
  • Arbeitseinheit Wirtschaftspädagogik

Forschungszentren und koordinierte Forschungsprogramme

  • Zentrum für Angewandte Gesundheitswissenschaften (ZAG)
  • Zukunftszentrum Lehrerbildung (ZZL)

Fakultät KulturwissenschaftenBearbeiten

Die Fakultät Kulturwissenschaften widmet sich gesellschaftlichen Umbrüchen der Gegenwart und bettet diese in längere historische Entwicklungslinien ein. Schwerpunkte ihrer Forschung liegen in den Bereichen Digitale Kulturen, Kulturen der Kritik und Demokratieforschung.[15][16] Im Schwerpunkt Digitale Kulturen hat die Fakultät eine DFG-Kollegforschungsgruppe eingerichtet, im Schwerpunkt Kulturen der Kritik ein DFG-Graduiertenkolleg.[17][18]

Institute

  • Institut für Geschichtswissenschaft und Literarische Kulturen (IGL)
  • Institut für Kultur und Ästhetik Digitaler Medien (ICAM)
  • Institut für Philosophie und Kunstwissenschaft (IPK)
  • Institut für Politikwissenschaft (IPW)
  • Institut für Soziologie und Kulturorganisation (ISKO)
  • Institut für Stadt- und Kulturraumforschung (IFSK)

Forschungszentren und koordinierte Forschungsprogramme

  • Zentrum für Demokratieforschung (ZDEMO)
  • Zentrum für Digitale Kulturen (CDC)
  • Graduiertenkolleg Kulturen der Kritik (gefördert durch DFG)
  • Kollegforschergruppe Medienkulturen der Computersimulation (gefördert durch DFG)
  • Forschungsprogramm PriMus – Promovieren in Museen (gefördert durch BMBF)
  • Promotionsprogramm Demokratie unter Stress (gefördert durch MWK)

Fakultät NachhaltigkeitBearbeiten

Die Fakultät Nachhaltigkeit gilt als erste Fakultät für Nachhaltigkeit in Deutschland.[19] Sie fokussiert ihre Forschung auf die sozialen Grundlagen von Nachhaltigkeit mit den Schwerpunkten Sustainability Learning and Communication, Sustainability Management und Sustainability Governance einerseits sowie auf die physischen Grundlagen gesellschaftlichen Zusammenlebens mit den Schwerpunkten Ökosystemdienstleistungen (biotische Grundlagen) und Nachhaltige Chemie (abiotische Grundlagen) andererseits.[20]

Institute

  • Institut für Ethik und transdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung (IETSR)
  • Institut für Integrative Studien (INFIS)
  • Institut für Nachhaltigkeitssteuerung (INSUGO)
  • Institut für Ökologie (IFÖ)
  • Institut für Nachhaltige Chemie und Umweltchemie (ISEC)
  • Institut für Umweltkommunikation (INFU)
  • Centre for Sustainability Management (CSM)

Forschungszentren und koordinierte Forschungsprogramme

  • Center for Global Sustainability and Cultural Transformation (CGSC)
  • Futures of Ecosystem Services (FuturES)
  • Forschungsprogramm Wissenschaft für nachhaltige Entwicklung (gefördert durch MWK)
  • Promotionsprogramm Processes of Sustainability Transformation" (gefördert durch Robert Bosch Stiftung)

Fakultät WirtschaftswissenschaftenBearbeiten

Die Fakultät Wirtschaftswissenschaften zählt mit ihren wirtschaftswissenschaftlichen Forschungsleistungen zu den besten 10 Prozent der forschungsstärksten Business Schools weltweit und in Deutschland.[21] Die Fakultät fokussiert ihre Forschung auf die Schwerpunkte Behavior and Governance, Digital Transformation, Entrepreneurship und Innovation.[22]

Institute

  • Institut für Bank-, Finanz- und Gründungsmanagement (IBFG)
  • Institut für Management, Accounting und Finance (IMAF)
  • Institut für Marketing (IFM)
  • Institut für Management und Organisation (IMO)
  • Institut für Performance Management (IPM)
  • Institut für Produkt- und Prozessinnovation (PPI)
  • Institut für Verteilte Autonome Systeme und Technologien (VAUST)
  • Institut für Volkswirtschaftslehre (IVWL)
  • Institut für Wirtschaftsinformatik (IIS)
  • Institut für Experimentelle Wirtschaftspsychologie – LüneLab
  • Institut für Wissens- und Informationsmanagement (IWI)
  • Arbeitseinheit Wirtschaftspädagogik
  • Competition & Regulation Institute (CRI)
  • Leuphana Law School (LLS)

Forschungszentren und koordinierte Forschungsprogramme

  • Center for Gaming Law and Culture (GLC)
  • Forschungszentrum Digitale Transformation
  • Forschungszentrum Unternehmertum (RCE)

Fakultätsübergreifende EinrichtungenBearbeiten

Studium und SchoolsBearbeiten

Studienangebote an der Leuphana werden je nach Studien- bzw. Lebensphase in drei verschiedenen Schools angeboten:

  • Das Leuphana College ist Heimat für das grundständige Bachelorstudium.
  • Die Graduate School bietet grundständige Masterprogramme und verbindet dabei das Master- mit dem Promotionsstudium.
  • Die Professional School ist Heimat für ein weiterbildendes oder berufsbegleitendes Studium.

Die Studienangebote jeder Schools folgen dabei jeweils einem weitgehend interdisziplinär aufgebauten Studienmodell. So wird in allen drei Schools neben dem jeweiligen Fachstudium ein fachübergreifendes Komplementärstudium angeboten.

Leuphana College (Bachelorstudium)Bearbeiten

Das Leuphana College wurde im Oktober 2007 durch den ehemaligen US-Präsidenten Jimmy Carter eröffnet.[23][24] Das Studienmodell im Leuphana College bietet eine Kombination von fachübergreifenden Studienelementen (Leuphana Semester, Komplementärstudium) mit einem Haupt- und einem Nebenfach (Major und Minor). Ziel ist ein stark interdisziplinär geprägtes Studium im Sinne einer Liberal Arts Education. Für sein Studienmodell wurde das Leuphana College mehrfach ausgezeichnet. Mit dem Studium Individuale bietet das Leuphana College darüber hinaus ein Bachelorstudium an, das Studierenden eine individuelle fachliche Profilbildung durch weitgehend freie Kurswahl ermöglicht.[25]

Leuphana Semester

Das erste Semester, das sogenannte Leuphana Semester, absolvieren Studierende am Leuphana College gemeinsam in fachübergreifenden Seminaren und Lehrveranstaltungen. Schwerpunkte sind fachübergreifende Module zu Wissenschaftsmethoden, Wissenschaftsethik und Verantwortung sowie Wissenschaftstheorie und Verstehen, ergänzt um fachspezifische Einführungen und fachspezifische Methoden. Hierdurch sollen sich Studierende mit wissenschaftlichen Grundlagen und Grundfragen auseinandersetzen können. Lehrveranstaltungen kommen u. a. aus den Bereichen Geschichte, Philosophie, Mathematik, Statistik, Forschungsmethoden und Verantwortung in der Gesellschaft. Das Leuphana Semester umfasst 5 Module mit insgesamt 30 Kreditpunkten (ECTS).

Major (Hauptfächer)

Schon im ersten Semester wählen Studierende eines von derzeit 13 Hauptfächern als Major. Je nach persönlicher Interessenlage und individueller Karriereplanung kann dazu eines von derzeit 17 Nebenfächern als Minor ergänzt werden. Eine Bewerbung erfolgt auf den Major, der Minor ist in der Regel frei wählbar. In den Lehramts-Studiengängen werden statt Major und Minor entsprechend den rechtlichen Anforderungen zwei Unterrichtsfächer ausgewählt. Der Major umfasst 15 Module und eine Bachelorarbeit mit insgesamt 90 Kreditpunkte (ECTS).

Major

Lehramt

Minor (Nebenfächer)

Ab dem zweiten Semester können Studierende zusätzlich zu ihrem Major einen von derzeit 17 Nebenfächern als Minor wählen. Der Minor führt in der Kombination mit dem Major zur Entwicklung eines individuellen fachlichen Profils. Der Minor umfasst sechs Module mit insgesamt 30 Kreditpunkten (ECTS).

Komplementärstudium

Ebenfalls ab dem zweiten Semester tritt neben Major und Minor das Komplementärstudium. Im Komplementärstudium können Studierende die fachübergreifenden Perspektiven aus dem Leuphana Semester weiterführen und u. a. interdisziplinäre Kompetenzen, reflexive Kompetenzen, künstlerische Kompetenzen oder kommunikative Kompetenzen bilden und vertiefen. Das Komplementärstudium soll einen Raum für fachübergreifende Fragen und Probleme schaffen und so Kompetenzen schulen, die über das reine Fachwissen hinausgehen. Studierende wählen im Komplementärstudium daher in der Regel Kurse in für sie fremden, unbekannten Wissensgebieten in vier unterschiedliche Perspektiven: einer sozialwissenschaftlichen Perspektive, einer geisteswissenschaftlichen Perspektive, einer naturwissenschaftlichen Perspektive und einer inter- und transdisziplinären Perspektive. Das Komplementärstudium umfasst sechs Module mit insgesamt 30 Kreditpunkten (ECTS).

Leuphana Graduate School (Master- und Promotionsstudium)Bearbeiten

Die Leuphana Graduate School wurde im Herbst 2008 eröffnet. Die Graduate School bietet die Master- und Promotionsstudiengänge der Leuphana Universität Lüneburg in fünf inhaltlichen Schwerpunkten an. Konzeption und Durchführung sowie Studienberatung und Kommunikation erfolgen fachübergreifend nach einheitlichen Standards.[27]

Masterstudium

Die Graduate School bietet die folgenden grundständigen Masterstudiengänge an. Auch in der Graduate School ist ein fachübergreifendes Komplementärstudium Teil des Studienmodells aller Masterangebote. Darüber hinaus können besonders qualifizierte Studierende im Rahmen eines „Doctoral Tracks“ bereits während des Masterstudiums die Zulassung zur Promotion erhalten.[28]

Masterprogramm Governance and Law

  • International Economic Law – IEL (LL.M.)
  • Staatswissenschaften – Public Economics, Law and Politics (PELP) (M.A.)

Masterprogramm Humanities & Social Sciences

  • Kulturwissenschaften – Culture, Arts and Media (M.A.)

Masterprogramm Management & Entrepreneurship

  • Management & Business Development (M.Sc.)
  • Management & Engineering (M.Sc.)
  • Management & Data Science (M.Sc.)
  • Management & Finance & Accounting (M.Sc.)
  • Management & Human Resources (M.Sc.)
  • Management & Marketing (M.Sc.)

Masterprogramm Sustainability

  • Global Sustainability Science (M.Sc.)
  • Nachhaltigkeitswissenschaft – Sustainability Science (M.Sc.)

Masterprogramm Education

  • Lehramt an Grundschulen (M.Ed)
  • Lehramt an Haupt- und Realschulen (M.Ed)
  • Lehramt an berufsbildenden Schulen – Sozialpädagogik (M.Ed.)
  • Lehramt an berufsbildenden Schulen – Wirtschaftswissenschaften (M.Ed.)

Promotionsstudium

An der Graduate School sind seit 2009 alle Promotionsverfahren in einem strukturierten Promotionsstudium organisiert. Folgende Promotionskollegs werden angeboten:[29]

Bildung

  • Bildung, Kultur und Diversität
  • Professionalisierungsforschung
  • Psychologie und Selbstregulation
  • Sozialpädagogik/Soziale Arbeit
  • Unterrichtsforschung

Kultur

  • Darstellung, Visualität, Wissen
  • Philosophie, Literatur, Geschichte
  • Politikwissenschaft
  • Soziologie und Kulturorganisation
  • Stadt- und Kulturraumforschung
  • Wissenskulturen, Digitale Medien
  • Demokratie unter Stress (gefördert durch MWK)
  • Kulturen der Kritik (gefördert durch DFG)
  • PriMus – Promovieren in Museen (gefördert durch BMBF)

Nachhaltigkeit

  • Nachhaltigkeitswissenschaft
  • Processes of Sustainability Transformation (gefördert durch Robert Bosch Stiftung)

Wirtschaftswissenschaften

  • Entrepreneurship, Management, Innovation
  • Finance, Accounting
  • Recht
  • Technikwissenschaften
  • VWL
  • Wirtschaftsinformatik
  • Wirtschaftspsychologie

Alle Promovierenden erhalten das (verpflichtende) Angebot eines strukturierten Promotionsstudiums im Umfang von 25 CPs, bestehend aus drei wissenschaftsreflexiven bzw. methodischen Modulen, zwei Kolloquien und zwei verpflichtenden Vorträgen im Kontext des eigenen Promotionsprojekts.[30]

Zur Unterstützung bei den Herausforderungen der individuellen Forschungsarbeit sowie zur Vorbereitung auf die wissenschaftliche oder außerwissenschaftliche Karriere, entwickelte die Graduate School ein Programm zur Erlangung fachübergreifender Schlüsselkompetenzen – „GradSkills“ –, ein Zertifikats-Programm „Leadership in Gesellschaft und Wirtschaft“ und bietet Beratung und Coaching für die Promovierenden an.

Die folgenden Doktorgrade werden verliehen:[31]

Leuphana Professional School (Weiterbildungsstudium)Bearbeiten

Die Professional School wurde im Herbst 2009 eröffnet. Die Professional School fokussiert sich auf Studienangebote für lebenslanges Lernen, Weiterbildung und berufsbegleitendes Studium. Angeboten werden an der Professional School auch speziell entwickelte Studienprogramme für den Bedarf einzelner Unternehmen. Derzeit werden die folgenden Studienprogramme angeboten[32]:

Berufsbegleitende Bachelor

  • Betriebswirtschaftslehre (B.A.)
  • Musik in der Kindheit (B.A.)
  • Soziale Arbeit für Erzieher (B.A.)

Berufsbegleitende Master

  • Arts and Cultural Management (M.A.) (englischsprachiges Fernstudium, angeboten in Kooperation mit dem Goethe-Institut)
  • Auditing (M.A): Wirtschaftsprüfung
  • Baurecht und Baumanagement (M.A)
  • Competition and Regulation (LL.M.) (englischsprachiges Fernstudium)
  • Corporate & Business Law (LL.M.)
  • Governance and Human Rights (M.A.) (englischsprachiges Fernstudium)
  • Manufacturing Management/Industriemanagement (MBA)
  • Nachhaltigkeitsrecht – Energie, Ressourcen, Umwelt (LL.M.)
  • Performance Management (MBA)
  • Prävention und Gesundheitsförderung (MPH)
  • Sozialmanagement (MSM)
  • Sustainable Chemistry (M.Sc.)
  • Sustainability Management (MBA, Fernstudium)
  • Tax Law – Steuerrecht (LL.M.)
  • Wirtschaftsingenieurwissenschaften (M.Sc.)

Berufsbegleitende Zertifikate

  • Arts & Cultural Consumption and Audiences (englischsprachiges Fernstudium)
  • Arts & Cultural Production and Cultural Organizations (englischsprachiges Fernstudium)
  • Competition Law (englischsprachiges Fernstudium)
  • Digitales Marketing
  • European and International Law (englischsprachiges Fernstudium)
  • Gesellschaftsrecht
  • Gestörter Bauablauf und Nachträge
  • Human Resource Management
  • Innovationsmanagement
  • International Cultural Management in Transition (englischsprachiges Fernstudium)
  • Recht der Energiewende
  • Regulation Law (englischsprachiges Fernstudium)

RankingsBearbeiten

Im Ranking der Studienstiftung des deutschen Volkes belegt die Leuphana unter den öffentlichen Universitäten Deutschlands Platz 18 (gemessen an der Stipendienquote, Stand 15. März 2017).[33]

Das Studieninformationsportal StudyCheck.de zählt die Leuphana zu den fünf beliebtesten Universitäten Deutschlands 2019.[34]

KooperationenBearbeiten

WissenschaftskooperationenBearbeiten

Die Leuphana unterhält vielfältige Kooperationen mit wissenschaftlichen Partnerorganisationen. Kooperationen mit strategischen Partnern umfassen u. a. die Kooperationen mit der Arizona State University, der University of Glasgow, der Technischen Universität Hamburg, der Hamburg Media School und dem Helmholtz Zentrum Geesthacht.

Arizona State University

Mit der Arizona State University unterhält die Leuphana vielfältige Kooperationsbeziehungen. So gründeten beide Einrichtungen 2015 mit dem Center for Global Sustainability and Cultural Transformation (CGSC) ein gemeinsames Forschungszentrum.[35][36] Mit dem Master „Global Sustainability Science“ bieten beide Universitäten ein gemeinsames Double Degree Programm an.[37] Und beide Universitäten bringen ihre Studierenden seit 2013 mit dem „Global Classroom“ auch in einem digitalen Lehrformat zusammen.[38]

University of Glasgow

Mit der University of Glasgow richtete die Leuphana bereits zum Wintersemester 2014 ein gemeinsames Masterstudium „International Economic Law“ als Double Degree Studiengang ein.[39] Nach Unterzeichnungen eines Kooperationsvertrags im Juni 2018[40] arbeiten beide Universitäten derzeit (Stand März 2019) an der Gründung eines gemeinsamen Forschungszentrums in Lüneburg, des European Centres for Advanced Studies. Das neue Forschungszentrum soll dazu beitragen, die akademischen Beziehungen zwischen beiden Institutionen weiter auszubauen, auch vor dem Hintergrund des Brexits.[41]

Technische Universität Hamburg

Mit der Technischen Universität Hamburg vereinbarte die Leuphana im Oktober 2017 im Beisein von Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajic und Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank eine umfangreiche strategische Zusammenarbeit in den Bereichen Digitalisierung, Ingenieurwissenschaften, Nachhaltigkeit und Unternehmertum.[42][43]

Hamburg Media School

Gemeinsam mit der Hamburg Media School startete die Leuphana zum Wintersemester 2013 ein gemeinsames Bachelorstudium „Digital Media“. Diese Partnerschaft wird von der Axel Springer AG intensiv als Einrichtung zur Ausbildung des Verlagsnachwuchses gefördert. Alexander Schmid-Lossberg, damals Leiter des Geschäftsführungsbereichs Personal der Axel Springer AG sagte dazu: „Axel Springer will das führende digitale Medienunternehmen werden. Exzellent ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind eine entscheidende Voraussetzung, auf diesem Weg erfolgreich voranzukommen. Die hochschulübergreifende, interdisziplinäre und internationale Ausrichtung des neuen Studiengangs ,Digital Media’ ist vielversprechend und eine Ergänzung unserer eigenen Ausbildungsangebote wie zum Beispiel die multimediale Ausbildung der Axel Springer Akademie.“[44]

Helmholtz Zentrum Geesthacht

Mit dem Helmholtz-Zentrum Geesthacht, Zentrum für Material- und Küstenforschung, unterhält die Leuphana enge Kooperationsbeziehungen durch die gemeinsame Berufung von zwei Professuren im Bereich der Ingenieurwissenschaften. Nomane Ben Khalifa und Benjamin Klusemann sind im Rahmen einer shared professorship sowohl an die Leuphana als am Helmholtz-Zentrum Geesthacht tätig.[45][46]

Praxiskooperationen und GründungsförderungBearbeiten

Die Universität setzt auf eine enge Zusammenarbeit mit Organisationen aus der gesellschaftlichen Praxis, um Kooperationen in Forschung und Lehre zu fördern.

Verschiedene Institutionen wie z. B. der Gründungsservice und die Professur für Gründungsmanagement (GMLG) bieten an der Leuphana Universität Lüneburg neben einem Lehrangebot auch Qualifizierungs-, Beratungs- und Unterstützungsmaßnahmen zum Thema Existenzgründung. Besonderen Wert wird auf die Verbindung akademischer Qualifizierung mit praktischen Hilfestellungen gelegt.

Die Leuphana wurde beim Gründungsradar des Stifterverbands für die deutsche Wissenschaft mehrfach in Folge als gründerfreundlichste Hochschule Deutschlands in der Kategorie der mittleren Hochschulen ausgezeichnet.

Beispiele für Ausgründungen aus der Leuphana Universität Lüneburg sind die Adference GmbH[47] aus dem Bereich Informatik, Hyperbole TV[48] (Preisträger Grimme Online Award 2015), Hausmarke TV[49] und 2SPOT Produktion[50] aus dem Bereich Medien, die Lemonaid Beverages GmbH (Preisträger Deutscher Gründerpreis 2016)[51] und das GET.ON Institut für Online Gesundheitstrainings[52] aus dem Bereich Gesundheit.

Förderkooperationen und FördererBearbeiten

Der Alumni- und Förderverein der Leuphana Universität Lüneburg e. V. ist institutioneller Träger der Alumniarbeit an der Universität. Bestehend seit über 30 Jahren will der Verein zum Wissenstransfer zwischen Theorie und Praxis beitragen, den Kontakt der Alumni und Studierenden untereinander sowie zur Universität stärken und Projektvorhaben von Studierenden, Alumni und studentischen Gruppen unterstütze n.[53]

Seit 1987 unterstützt die Universitätsgesellschaft Lüneburg das akademische Leben an der Universität und den Austausch zwischen Universität und Region. Die Universitätsgesellschaft fördert „Initiativen und Projekte, die sich den gesellschaftlichen Dialog zwischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Studierenden und Mitarbeitenden der Universität und ihrem gesamten Umfeld in der Region zum Ziel gesetzt haben.“[53]

Seit 2008 unterstützt auch der Förderkreis Leuphana Universität e. V. als Initiative mittelständischer Unternehmen Projekte, Wissenschaftler und Studierende der Universität.[54]

Auch die gemeinnützige Rainer-Adank-Stiftung, gegründet im Jahr 2000, finanziert an der Leuphana Wissenschafts- und Forschungsprojekte.[55] Außerdem will die Stiftung die Umsetzung von Forschungsergebnissen „in marktgängige Innovationen“[56] fördern. Sie finanziert vor allem das hochschulnahe Innovations- und Gründungszentrums „e.novum“ in Lüneburg.

CampusBearbeiten

Die Leuphana Universität Lüneburg verfügt heute über drei Standorte: den zentralen Campus an der Universitätsallee, den Campus Rotes Feld und den Campus Volgershall.[57]

Zentraler CampusBearbeiten

Der zentrale Campus an der Universitätsallee wird bestimmt durch die Kasernenbauten in Backsteinarchitektur aus den späten 1930er Jahren, die Hörsaal- und Bibliotheksbauten aus den 1990er Jahren (Architekt: Carl Peter von Mansberg) und durch das neue Zentralgebäude (Architekt: Daniel Libeskind) der Universität.

Das Medien- und Informationszentrum mit Bibliothek, Rechenzentrum und Filmstudio, die Labore und Maschinenhalle der Ingenieurwissenschaften, Musikübungsräume, Kunstwerkstätten und der Kunstraum Lüneburg, eine Veranstaltungshalle (Vamos), eine Kindergroßtagespflege, das Studio des Hochschulsports, eine Sporthalle, ein Sportrasen mit Fußballfeld, Basketballfeld, Beachvolleyballfeld, Liegewiese und Grillplatz sowie ein Biotop ergänzen die Ausstattung des Campus. Außerdem gibt es die Fahrrad-Selbsthilfe-Werkstatt KonRad, die Kindernotbetreuung Elistu und den Ton- und Lichtverleih des AStA sowie das PlanB als studentischen Freiraum. Auf dem Campus finden sich außerdem mehrere Wohnheime und einer Kindertagesstätte des Studentenwerks. Der private Verein Campus e. V., der ursprünglich von Studierenden der Universität gegründet wurde, betreibt auf dem Campus ein Café, zwei Studierendenwohnheime und eine Ladenzeile mit verschiedenen Geschäften. Auch der lokale Radiosender ZuSa hat ein Studio in den Räumen der Universität.

Im Rahmen der Startwoche 2010 wurde eine neue Außenraumgestaltung für den Hauptcampus ermittelt. Von sechs Landschaftsarchitekturbüros wurden Entwürfe vorgelegt.

Zentralgebäude mit AudimaxBearbeiten

 
Das Auditorium im neuen Zentralgebäude

Auf dem zentralen Campus der Universität entstand zwischen 2011 und 2017 ein neues Zentralgebäude. Es wurde von Daniel Libeskind entworfen und ist laut Universitätsleitung ein zentraler Baustein der künftigen Campusentwicklung. Am 19. Dezember 2007 stellten die Hochschulleitung und der niedersächsische Wissenschaftsminister das Projekt vor und gaben den Startschuss für die weiteren Planungsarbeiten.[58]

Das Gebäude im typischen Stil Daniel Libeskinds (schräge, nicht rechtwinklige und ineinander verschobene Fassaden und Räumlichkeiten mit schlitzartigen Fenstern und einer glänzenden Außenfläche aus Zink) ist mit einer Höhe von 38 Metern das neue Wahrzeichen der Universität. Neben einem Forschungszentrum mit Flächen für über 200 Arbeitsplätze, einem Studierendenzentrum mit Räumlichkeiten für studentische Arbeitsplätze und einer Cafeteria, einem Seminarzentrum mit rund 15 Seminarräumen ist ein Audimax, das Platz für rund 1.200 Menschen bietet, Teil des Gebäudes. Das Audimax verfügt über eine riesige Projektionsfläche und diagonal gekreuzte Lichtschlitze.

Am 8. Mai 2011 wurde der Grundstein für das Gebäude gelegt.[59] Faktischer Baubeginn war im Jahr 2012. Das Richtfest für das gesamte Zentralgebäude fand am 19. Januar 2015 statt.[60] Ende Januar 2017 gab die Bauaufsicht das Gebäude zur Inbetriebnahme frei.[61] Am 11. März 2017 wurde es feierlich eröffnet.[62] Weitere Auftaktveranstaltungen wurden für die Eröffnungsphase von März bis Oktober 2017 eingeplant.[63]

Nach ersten Entwürfen im Jahr 2007 war das Zentralgebäude zunächst mit Baukosten in einer Gesamthöhe von 57,7 Millionen Euro geplant. Seither sind die Baukosten erheblich gestiegen und werden von der Universität bisher mit über 100 Millionen Euro angegeben (Stand Ende 2016).[64] Schlussendlich belaufen sich die Gesamtkosten auf knapp 109,3 Millionen Euro.[65] Neben dem Land Niedersachsen (rund 35 Mio. Euro) werden die Baukosten u. a. durch die Europäische Union (rund 14 Mio. Euro), das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (rund 4 Mio. Euro), Stadt und Landkreis Lüneburg (7 Mio. Euro), durch private Spender sowie durch die Verwertung von Liegenschaften der Universität getragen.

Campus Rotes FeldBearbeiten

Am Campus Rotes Feld steht ein Backsteinbau aus der Kaiserzeit, der schon zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts für Bildungszwecke genutzt wurde. Auch wenn der Großteil des Universitätsbetriebs inzwischen auf dem zentralen Campus stattfindet, wird der Campus Rotes Feld immer noch für einige Lehrveranstaltungen und für Büros von Professoren und Mitarbeitern der Psychologie genutzt.

Campus VolgershallBearbeiten

Am Campus Volgershall waren bislang die Ingenieurwissenschaften der Leuphana angesiedelt. Ab Mitte 2019 werden die Ingenieurwissenschaften vollständig auf dem zentralen Campus umgezogen sein. Die bisherigen Gebäude der Universität sollen künftig für einen Digital Campus genutzt werden, u. a. für Ansiedlungen im Bereich 3D-Druck.[66][67]

CampuslebenBearbeiten

Das Campusleben an der Leuphana wird durch regelmäßige akademische Veranstaltungen geprägt: die Startwoche zur Begrüßung der Erstsemesterstudierenden des Leuphana Colleges (Oktober), die Konferenzwoche zur Vorstellung der Arbeitsergebnisse der Studierenden des ersten Leuphana Semesters im Leuphana College (Februar), die Graduiertenfeiern zur Verabschiedung der Absolventen (Mai und November) sowie den dies academicus mit der Verleihung von Ehrendoktorwürden und der Auszeichnung herausragender Forschender, Lehrender und Initiativen als Höhepunkt zum Abschluss des akademischen Jahres (Juli).

Darüber hinaus gestalten derzeit rund 80 verschiedene studentische Initiativen zu verschiedenen gesellschaftlichen Themen Veranstaltungen und Projekte auf dem Campus, die sich im Dachverband der Studierendeninitiativen (DSi) organisiert haben.[68]

Das Musikleben an der Leuphana wird u. a. geprägt durch vier verschiedene Ensembles: das Universitätsorchester und der Universitätschor, die Leuphana Big Band und die Samba-Gruppe Batucada Leuphana.[69]

Der Kunstraum der Universität Lüneburg organisiert regelmäßig international weit beachtete Kunstausstellungen.

Studierende der Leuphana organisieren auf dem zentralen Campus der Leuphana seit Jahren u. a. das lunatic Festival, ein Festival für Musik und Kunst, und das Coraci-Festival gegen Rassismus und Ausgrenzung.

CampusgeschichteBearbeiten

Der heutige Campus der Universität, die ehemalige Scharnhorst-Kaserne von Wehrmacht und Bundeswehr, wurde in den Jahren 1935 und 1936 im Zuge der Aufrüstung als eine von drei in Lüneburg neu errichteten Kasernen erbaut. In der Stadt waren alle Waffengattungen vertreten: Während die Artillerie in der älteren Lüner-Kaserne angesiedelt wurde, die Kavallerie in der Schlieffen-Kaserne und die Luftwaffe am Fliegerhorst (die heutige Theodor Körner-Kaserne), waren in der Scharnhorst-Kaserne Infanteriedivisionen aufgestellt, die zeitweise – wie beim Überfall auf die Niederlande im Mai 1940 – auch als Luftlandetruppen eingesetzt wurden.[70] Die in der Scharnhorst-Kaserne aufgestellte 110. Infanteriedivision war im Juni 1941 am Überfall auf die Sowjetunion und im März 1944 an einem schweren Kriegsverbrechen in der Nähe der weissrussischen Stadt Osaritschi beteiligt.[71]

Nach Untergang des Nationalsozialismus und Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die Kaserne bis in die 1990er Jahre von der Bundeswehr genutzt und Mitte der 1990er Jahre im Zuge einer Konversion als Universitätscampus umgestaltet.[72]

Der Kunstraum der Leuphana Universität Lüneburg hat sich im Rahmen eines Forschungsprojekts ausführlich mit der baulichen Geschichte und Entwicklung des Campus auseinandergesetzt.[73]

PersonenBearbeiten

Aktuelle Stiftungsratsmitglieder[74]

Aktuelle Präsidiumsmitglieder

  • Sascha Spoun (Präsident)
  • Christian Brei (Hauptberuflicher Vizepräsident)
  • Beate Söntgen (Vizepräsidentin für Forschung und Humanities)
  • Carola Schormann (Vizepräsidentin für College und Campusleben)
  • Markus Reihlen (Vizepräsident für Graduate School, Wissenschaftliche Qualifizierung und Entrepreneurship)
  • Jörg Philipp Terhechte (Vizepräsident für Professional School, Internationalisierung und Fundraising)

Ehemalige Präsidenten und Rektoren

  • 1946 – XXXX: Paul Merkel (Gründungsdirektor der Pädagogischen Hochschule Lüneburg).
  • 1985–1989: Helmut de Rudder (letzter Rektor der Hochschule Lüneburg)
  • 1989–2004: Hartwig Donner (erster Rektor der Universität Lüneburg)
  • 2005–2006: Hartwig Donner und Christa Cremer-Renz (Doppelspitze der fusionierten Universität Lüneburg)

Aktuelle Professoren (Auswahl)

Ehemalige Professoren (Auswahl)

  • Wilfried Adami († 2012), Professor für Materialwirtschaft und Systemplanung
  • Ursula Cillien, Professorin für Erziehungswissenschaft
  • Ulrich Döring, Professor für Betriebswirtschaftslehre, insb. Rechnungswesen und Steuerlehre
  • Michael Ehrke (1944–2012), Honorarprofessor im Bereich berufliche Bildung
  • Hermann Gackenholz, Professor für Geschichte und letzter Rektor der PH Lüneburg
  • Götz Harbsmeier (1910–1979), Professor für Evangelische Theologie und Abt des Klosters Bursfelde
  • Egbert Kahle, Professor für Betriebswirtschaftslehre
  • Alexandra-Maria Klein, Professorin für Ökosystem-Dienstleistungen
  • Daniel Libeskind, Honorarprofessor (Architekt)
  • Rudolf Lochner, Professor für Pädagogik
  • Ingeborg Maschmann, Professorin für Erziehungswissenschaft
  • Joachim Merz, Professor für Statistik und Freie Berufe
  • Helmut de Rudder, Professor für Soziologie, Abteilungsdekan der Pädagogischen Hochschule Niedersachsen
  • Wolfgang Ruck, Professor für Umweltchemie
  • Hermann Schweppenhäuser, Professor für Philosophie
  • Martin Stallmann, 1946–1961 Professor für Evangelische Theologie u. Religionspädagogik und Rektor
  • Uwe Thaysen, Professor für Politikwissenschaft
  • Matthias von Saldern, Professor für Schulpädagogik
  • Klaus Wegenast, Professor für Evangelische Theologie u. Religionspädagogik

Ehrendoktoren

Bekannte Absolventen

AuszeichnungenBearbeiten

KritikBearbeiten

Kritik am Bau des Zentralgebäudes

Seit den ersten Planungen für das neue Zentralgebäude der Leuphana durch die Universitätsleitung um Präsident Sascha Spoun und Vizepräsident Holm Keller war das Projekt in seiner Notwendigkeit, Dimension, Finanzierung und Nutzung lange umstritten. Besonders in der Kritik standen die Höhe der Baukosten, die Berufung des Architekten Daniel Libeskind als nebenberuflicher Professor der Leuphana, die zwischenzeitlich geplante, dann aber nicht durchgeführte Realisierung im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft und auch die Zweckmäßigkeit des Gebäudes.[85] Der niedersächsische Landesrechnungshof und die Oberfinanzdirektion schätzen die Baukosten zwischenzeitlich auf 94 Millionen Euro bzw. bis zu 125 Millionen Euro.[86][87] Die Universität selbst spricht bisher von Baukosten über 100 Millionen Euro.[64] Eine Schlussrechnung liegt derzeit noch immer nicht vor.[88]

Kritik an der Wahl der hauptberuflichen Präsidiumsmitglieder für die Amtszeit 2012–2018

Bei der Wiederwahl der hauptberuflichen Präsidiumsmitglieder für die Amtszeit von 2012 bis 2018 kam es 2011 zu Kritik, weil der damalige hauptberufliche Vizepräsident Holm Keller im ersten Wahlgang des Senats die notwendige Mehrheit zunächst verfehlte. Universitätspräsident Sascha Spoun machte die Wiederwahl Kellers zur Bedingung für sein Verbleiben an der Universität. In einem zweiten Wahlgang einigte sich der Senat daraufhin zunächst darauf, Holm Keller zum Vizepräsidenten in Teilzeit zu wählen. Keller wäre damit für die Akquise von Geldern und Projekten zuständig gewesen, während ein weiterer Vizepräsident die laufenden Verwaltungsgeschäfte übernommen hätte. Zur Begründung dieses Kompromisses sagte der Professor für Nachhaltigkeitskommunikation und Mitglied des Senats Gerd Michelsen: „Wir wollten Spoun unbedingt halten, da wir die positive Entwicklung nicht gefährden wollten. Dafür waren wir bereit, den vom Präsidenten vorgeschlagenen Kompromiss zu akzeptieren“.[89] Ein neu zusammengesetzter Senat wählte Keller im Jahr 2012 schließlich in einem dritten Wahlgang erneut zum hauptberuflichen Vizepräsidenten in Vollzeit.[90]

Kritik am hauptberuflichen Vizepräsidenten Holm Keller

Der damalige hauptberufliche Vizepräsident der Universität Holm Keller (Amtszeit 2006 bis 2016) stand mehrfach in der Kritik, insbesondere mit seinem Engagement für das neue Zentralgebäude der Universität. So ermittelte zeitweise die Staatsanwaltschaft Stade aufgrund eines Anfangsverdachts, dass die Universität Aufträge für den Neubau des Zentralgebäudes an den Architekten Daniel Libeskind vergaberechtswidrig ohne Ausschreibung vergeben haben soll.[91] Die Staatsanwaltschaft konnte jedoch keine Hinweise auf Untreue oder Subventionsbetrug im Zusammenhang mit dem Neubau des Zentralgebäudes der Leuphana feststellen. Die Ermittlungen wurden ergebnislos eingestellt.[92]

Kritik am Stiftungsrat

Im Zusammenhang mit dem Bau des neuen Zentralgebäudes rügte die damalige Bildungsministerin Gabriele Heinen-Kljajic den Stiftungsrat, er habe seine Aufsichtspflicht bei dem immer teurer werdenden Projekt nicht genügend wahrgenommen.[93] Der ehemalige Lüneburger Professor Matthias von Saldern war über Jahre Mitglied des Stiftungsrates. 2014 verließ er die Universität und schrieb in einer E-Mail an Kollegen: „Aus meiner persönlichen Sicht hat sich das Gremium durch zu große Nähe zum Präsidium selbst entmachtet, was auch Mit-Ursache der Probleme ist, vor denen die Universität heute steht.“[94]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Leuphana Universität Lüneburg > Organisation > Präsidium. Abgerufen am 31. Juli 2019.
  2. Studierende nach Hochschulen, WS 2018/19 – Vorbericht, S. 32. (PDF) Statistisches Bundesamt, abgerufen am 31. März 2019.
  3. Die Universität in Zahlen, Daten, Fakten. Abgerufen am 31. März 2019.
  4. Netzwerk. Liste der Hochschulen im Netzwerk der DFH. In: www.dfh-ufa.org. Deutsch-Französische Hochschule, abgerufen am 6. Oktober 2019.
  5. List of IAU Members. In: iau-aiu.net. International Association of Universities, abgerufen am 28. Juli 2019 (englisch).
  6. Wissenschaftsinitiativen. Abgerufen am 25. März 2019.
  7. Entwicklungsschritte der Leuphana. Abgerufen am 19. März 2019.
  8. Studierende an Hochschulen Wintersemester 2018/19 – Vorbericht. (PDF) Statistisches Bundesamt, abgerufen am 31. März 2019.
  9. Helmut de Rudder: Hochschule Lüneburg ist 70. Lz online, 4. Mai 2016, abgerufen am 4. Februar 2019.
  10. VORIS StiftVO-ULG | Landesnorm Niedersachsen | Verordnung über die „Stiftung Universität Lüneburg“ (StiftVO-ULG) vom 17. Dezember 2002 | gültig ab: 1. Januar 2003. Abgerufen am 10. März 2019.
  11. Geozeit: Leuphana – Universität der Zukunft (Memento vom 2. April 2014 im Internet Archive)
  12. Florian Zinnecker: Leuphana: Wider die Plastikworte. In: zeit.de. 19. November 2007, abgerufen am 15. Dezember 2014.
  13. Wissenschaftsinitiativen. Abgerufen am 27. März 2019.
  14. Millionenförderung für die Leuphana-Lehrerbildung. Abgerufen am 27. März 2019.
  15. Wissenschaftsinitiativen. Abgerufen am 26. März 2019.
  16. Kulturforschung. Abgerufen am 26. März 2019.
  17. Über das mecs. Abgerufen am 27. März 2019.
  18. Kulturen der Kritik. Abgerufen am 8. April 2019.
  19. Leuphana für vorbildliches Umweltmanagement ausgezeichnet. Abgerufen am 27. März 2019.
  20. Nachhaltigkeitsforschung. Abgerufen am 26. März 2019.
  21. Leuphana zählt zu den forschungsstärksten Business Schools weltweit. Abgerufen am 26. März 2019.
  22. Management und unternehmerisches Handeln. Abgerufen am 27. März 2019.
  23. Barbara Supp: : Und Jimmy ging nach Lüneburg. In: Der Spiegel. Band 41, 8. Oktober 2007 (spiegel.de [abgerufen am 26. März 2019]).
  24. Jimmy Carter am 4. Oktober in Lüneburg. 1. Oktober 2007, abgerufen am 26. März 2019 (deutsch).
  25. Studium Individuale – Verbindlichkeit gepaart mit großer Flexibilität. Abgerufen am 26. März 2019 (deutsch).
  26. Leuphana Universität Lüneburg: Digital Media. In: www.leuphana.de. Abgerufen am 21. Dezember 2015.
  27. Leuphana Graduate School. Abgerufen am 3. Mai 2018.
  28. Master Studienmodell. Abgerufen am 3. Mai 2018.
  29. Kollegs. Abgerufen am 10. März 2019.
  30. Promotionsprogramm. Abgerufen am 10. März 2019.
  31. Promotion. Abgerufen am 10. März 2019.
  32. Studiengänge an der Leuphana Professional School. Leuphana Universität Lüneburg, abgerufen am 10. März 2019.
  33. Studienstiftung des deutschen Volkes: Jahresbericht 2017. (PDF) Abgerufen am 25. März 2019.
  34. Hochschulranking der beliebtesten Universitäten Deutschlands 2019. Abgerufen am 29. März 2019.
  35. ASU partners with Leuphana University on global sustainability center. In: Julie Ann Wrigley Global Institute of Sustainability. Abgerufen am 25. März 2019 (amerikanisches Englisch).
  36. Neugründung: Center for Global Sustainability and Cultural Transformation (CGSC). Abgerufen am 25. März 2019.
  37. Master of Science in Global Sustainability Science Degree – MS-GSS. Abgerufen am 25. März 2019 (amerikanisches Englisch).
  38. Global Classroom: Studierende der Arizona State University zu Gast an der Leuphana. Abgerufen am 25. März 2019.
  39. Erster Jahrgang feiert Abschluss des Double Degree Masters „International Economic Law“. Abgerufen am 26. März 2019.
  40. Leuphana und University of Glasgow unterzeichnen formelles Abkommen. Abgerufen am 26. März 2019.
  41. Leuphana und University of Glasgow: Co-operation in the Face of Brexit. Abgerufen am 26. März 2019.
  42. Hamburger Abendblatt- Hamburg: Leuphana arbeitet eng mit TU Harburg zusammen. 4. Oktober 2017, abgerufen am 26. März 2019 (deutsch).
  43. Webmaster: Länderübergreifende Zusammenarbeit zur Stärkung der Metropolregion: TUHH und Leuphana und vereinbaren Kooperation. Abgerufen am 26. März 2019.
  44. Pressemitteilung idw-online.de
  45. Neu an der Leuphana: Ingenieurwissenschaftler Prof. Dr.-Ing. Benjamin Klusemann. Abgerufen am 26. März 2019.
  46. Neu an der Leuphana: Prof. Dr.-Ing. Noomane Ben Khalifa – „Industrie 4.0 funktioniert nicht ohne Kreativität“. Abgerufen am 26. März 2019.
  47. [1]
  48. Impressum. Abgerufen am 10. März 2019 (deutsch).
  49. Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 20. Januar 2015 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/hausmarke.squarespace.com
  50. http://www.2spot.tv/
  51. Leuphana Universität Lüneburg: gesellschaftlicher Wandel durch Entrepreneurship. Abgerufen am 10. März 2019.
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  55. Adank Bauträgergesellschaft mbH · Stadtkoppel 18 · 21337 Lüneburg. Abgerufen am 27. März 2019.
  56. www.enovum-lueneburg.de (Memento des Originals vom 2. Februar 2012 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.enovum-lueneburg.de
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  58. Planungsauftrag für Libeskind-Bau. Leuphana Universität, 19. Dezember 2007, abgerufen am 25. März 2008.
  59. Baubeginn bei der Leuphana-Universität. 8. Mai 2011, archiviert vom Original am 10. Mai 2011; abgerufen am 25. Mai 2011.
  60. Richtfest: Universitätsgemeinschaft feiert. (leuphana.de [abgerufen am 28. Dezember 2016]).
  61. Bauaufsicht genehmigt sofortige Nutzung des Libeskind-Baus. (leuphana.de [abgerufen am 31. Januar 2017]).
  62. dpa: Libeskind-Neubau der Leuphana-Universität Lündeburg eröffnet – news38.de. Abgerufen am 11. März 2017.
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  64. a b Zusätzliche Landesmittel für Zentralgebäude bewilligt. Abgerufen am 25. März 2019.
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  66. Lena Thiele: Lüneburg plant Digital-Campus. 7. Januar 2019, abgerufen am 10. März 2019 (deutsch).
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  82. preisvergabe ISCN. Abgerufen am 10. März 2019.
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  84. Profil und Kooperation. 7. März 2016, abgerufen am 10. März 2019.
  85. Für Bauvorhaben fehlen Leuphana die privaten Investoren. (Nicht mehr online verfügbar.) 20. Juli 2010, ehemals im Original; abgerufen am 5. August 2010.@1@2Vorlage:Toter Link/www.abendblatt.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  86. Lena Greiner: Protzbau für die Uni Lüneburg: Millionengrab in der Heide. In: Spiegel Online. 28. April 2014, abgerufen am 15. Dezember 2014.
  87. Nikolaus Bernau: Bilbao-Effekt für Lüneburg. Ein Libeskind wie bestellt: Das neue Hauptgebäude der Leuphana-Universität. In: Berliner Zeitung, 13. März 2017, S. 24.
  88. NDR: Leuphana-Uni: Endkosten stehen noch immer nicht fest. Abgerufen am 25. März 2019.
  89. Jan-Martin Wiarda: Hochschulen: Risse hinter schöner Fassade. In: zeit.de. 19. Mai 2011, abgerufen am 15. Dezember 2014.
  90. Leuphana Universität Lüneburg: Leuphana-Universitätsspitze für zweite Amtszeit ernannt. 21. Mai 2012, abgerufen am 25. März 2019.
  91. Leuphana Uni Lüneburg: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Vizepräsidenten. In: Spiegel Online. 26. Juni 2013 (spiegel.de [abgerufen am 25. März 2019]).
  92. Staatsanwälte stellen Ermittlungen gegen Holm Keller ein – LZonline. In: landeszeitung.de. 14. April 2014, abgerufen am 25. März 2019 (deutsch).
  93. MKW Pressemeldung 13. Februar 2014: Prüfbericht der OFD bestätigt gravierende Fehler bei der Planung und Umsetzung des Leuphana-Zentralgebäudes
  94. www.ndr.de (Memento vom 8. April 2014 im Internet Archive)

Koordinaten: 53° 13′ 44″ N, 10° 24′ 4″ O