Ungarische Frauen-Handballnationalmannschaft

Die ungarische Frauen-Handballnationalmannschaft vertritt Ungarn bei internationalen Turnieren im Frauenhandball.

Weltmeistermannschaft 1965
Mannschaftsfoto (2007)

GeschichteBearbeiten

Die ersten Turnierteilnahmen der Ungarinnen waren bei den Feldhandball-Weltmeisterschaften, bei denen Ungarn 1949 den Weltmeistertitel gewann und 1956 den dritten Platz belegte. Ab 1957 wurden die Weltmeisterschaften auch in der Halle ausgetragen. Hier gehörte Ungarn zu den stärksten Mannschaften, die regelmäßig um einen Podestplatz spielte. Bei der Weltmeisterschaft 1965 blieb Ungarn als einzige Mannschaft ungeschlagen und gewann erstmals den Titel in der Halle. Zu Beginn der 1980er-Jahre verlor Ungarn jedoch den Anschluss an die Weltspitze. Nachdem die Ungarn sich zur Mitte der 1990er-Jahre wieder in der Weltspitze etablieren konnten, feierte die Auswahlmannschaft bei der Europameisterschaft 2000 einen weiteren Titelgewinn.

Platzierungen bei MeisterschaftenBearbeiten

Weltmeisterschaften (Feld)Bearbeiten

Weltmeisterschaften (Halle)Bearbeiten

EuropameisterschaftenBearbeiten

Olympische SpieleBearbeiten

Aktueller KaderBearbeiten

Blanka Bíró (FTC Rail Cargo Hungaria), Zsófi Szemerey (Mosonmagyaróvári KC SE), Melinda Szikora (SG BBM Bietigheim), Anett Kovács (FTC Rail Cargo Hungaria), Viktória Lukács (Győri ETO KC), Alexandra Töpfner (Alba Fehérvár KC), Anna Albek (TuS Metzingen), Nikoletta Kiss (Siófok KC), Katrin Klujber (FTC Rail Cargo Hungaria), Szimonetta Planéta (Debreceni Vasutas SC), Eszter Tóth (Mosonmagyaróvári KC SE), Petra Vámos (Debreceni Vasutas SC), Réka Bordás (Debreceni Vasutas SC), Laura Szabó (MTK Budapest), Petra Tóvizi (Debreceni Vasutas SC), Noémi Háfra (Győri ETO KC), Gréta Kácsor (Váci NKSE), Szandra Szöllősi-Zácsik (FTC Rail Cargo Hungaria), Csenge Fodor (Győri ETO KC), Gréta Márton (FTC Rail Cargo Hungaria), Nadine Schatzl (Győri ETO KC)

Bekannte ehemalige NationalspielerinnenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. 23rd Women's World Championship 2017 - Tournament Summary. (PDF) In: Internationale Handballföderation. 17. Dezember 2017, abgerufen am 3. Dezember 2018 (englisch).
  2. 2016 Women's European Championship - Final Tournament. In: eurohandball.com. Europäische Handballföderation, abgerufen am 3. Dezember 2018 (englisch).
  3. 2018 Women's EHF EURO - Final Tournament. In: eurohandball.com. Europäische Handballföderation, abgerufen am 16. Dezember 2018 (englisch).