Umwandlungssteuergesetz

Das Umwandlungssteuergesetz regelt, aufbauend auf dem Umwandlungsgesetz, die steuerlichen Folgen

Basisdaten
Titel: Umwandlungssteuergesetz
Abkürzung: UmwStG
Art: Bundesgesetz
Geltungsbereich: Bundesrepublik Deutschland            
Rechtsmaterie: Steuerrecht
Fundstellennachweis: 610-6-16
Ursprüngliche Fassung vom: 28. Oktober 1994
(BGBl. I S. 3267)
Inkrafttreten am: 1. Januar 1995
Neubekanntmachung vom: 15. Oktober 2002
(BGBl. I S. 4133)
Letzte Neufassung vom: 7. Dezember 2006
(BGBl. I S. 2782, 2791)
Inkrafttreten der
Neufassung am:
13. Dezember 2006
Letzte Änderung durch: Art. 3 G vom 25. März 2019
(BGBl. I S. 357, 358)
Inkrafttreten der
letzten Änderung:
29. März 2019
(Art. 15 G vom 25. März 2019)
GESTA: D021
Bitte den Hinweis zur geltenden Gesetzesfassung beachten.

Mit Inkrafttreten des SEStEG („Gesetz über die steuerlichen Begleitmaßnahmen zur Einführung der Europäischen Gesellschaft und zur Änderung weiterer steuerrechtlicher Vorschriften“) wurden erhebliche Änderungen zur Anpassung des Umwandlungssteuerrechts an die Fusionsrichtlinie vorgenommen. Der Gesetzgeber hat zu diesem Zweck ein neues Umwandlungssteuergesetz verkündet (BGBl. 2006 I S. 2791), das am 13. Dezember 2006 in Kraft getreten ist. Der § 27 („Anwendungsvorschriften“) regelt die Anwendbarkeit einiger Bestimmungen der ursprünglichen Fassung vom 28. Oktober 1994 (BGBl. I S. 3267), die auch über den 13. Dezember 2006 hinaus noch gültig geblieben sind. Somit ist das alte Umwandlungssteuergesetz nicht als Ganzes förmlich aufgehoben worden.

Siehe auchBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Haritz / Menner, Umwandlungssteuergesetz. Kommentar, 4. Auflage, München 2015, Verlag C.H. Beck, ISBN 978-3-406-55907-5.
  • Kraft/Edelmann/Bron: Umwandlungssteuergesetz, Kommentar, 1. Auflage, C.F Müller, Heidelberg 2014, ISBN 978-3-8114-4210-8.

WeblinksBearbeiten