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LebenBearbeiten

Suerbaum studierte nach seiner Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft in den USA und England ab 1948 Anglistik, Klassische Philologie und Philosophie an der Universität Münster. Er promovierte mit der 1958 erschienenen Dissertation Die Lyrik der Korrespondenzen – Cowleys Bildkunst und die Tradition der englischen Renaissancedichtung und habilitierte sich nach Auslandsaufenthalten in Sheffield und an der Johns-Hopkins-Universität (Baltimore, USA). 1963 nahm er einen Ruf auf den Lehrstuhl für englische Philologie an die neu gegründete Ruhr-Universität Bochum an und war damit der erste ordentliche Professor dieser Universität, an der er bis zu seiner Emeritierung 1992 lehrte.

Suerbaum war seit 1965 Mitglied der Deutschen Shakespeare-Gesellschaft West mit Sitz in Bochum und von 1987 bis 1993 Präsident dieser Fachgesellschaft. Als Präsident war er maßgeblich an der Vorbereitung der Verschmelzung (1993) der seit 1963 getrennten Shakespeare-Gesellschaften im Westen (Sitz Bochum) und im Osten (Sitz Weimar) beteiligt.

Ulrich Suerbaums jüngerer Bruder Werner Suerbaum ist Altphilologe,[1] sein Sohn Sebastian Suerbaum ist Mikrobiologe[2].

ForschungsschwerpunkteBearbeiten

Ein Schwerpunkt der Forschungsarbeiten von Suerbaum sind die Werke von William Shakespeare und das Elisabethanische Zeitalter, in dem Shakespeare lebte. Weiterhin beschäftigte er sich intensiv mit modernen Literaturgattungen wie dem Kriminalroman und der Science Fiction.

Werke (Auswahl)Bearbeiten

Ehrungen und AuszeichnungenBearbeiten

EinzelbelegeBearbeiten

  1. Werner Suerbaum: Bilder zu Vergils Aeneis als Beilage zu Millionen von Liebig’s Fleischtöpfen. Zu einer populären Informationsquelle im 19./20. Jh. für römische Literaten. In: Antike und Abendland. Band 58, Heft 1 (Nov 2012), S. 86–131, DOI:10.1515/anti.2012.58.1.86, hier: S. 123.
  2. Magenkrankheiten und ihr Erreger, Pressemitteilung der Ruhr-Universität Bochum, 1996, Nr. 34 (6. Februar 1996), abgerufen am 7. Januar 2017.
  3. Pressemitteilung der Ruhr-Universität Bochum