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LebenBearbeiten

Henkel studierte Rechtswissenschaften. Er ist als Jurist und selbständiger Unternehmensberater in Bayern tätig. In den 1990er war er Mitglied in der Statt Partei.[1] Er ist Mitglied der bayerischen AfD. Bei der bayerischen Landtagswahl 2018 kandidierte er als Stimmkreisabgeordneter im Stimmkreis München-Giesing und auf Listenplatz 2 der AfD in Oberbayern.[2] Henkel zog als Abgeordneter in den bayerischen Landtag ein.[3] Er wohnt seit 1957 mit seiner Familie in München, ist verheiratet und hat einen Sohn.[4]

Im Rahmen seiner Nominierung als Vize-Landtagspräsidenten wurde Henkels Beobachtung durch den bayerischen Verfassungsschutz bekannt.[5] Unter anderem konnte auf seiner Internetseite ein YouTube-Video mit dem Titel „Aus Wut wird Gewalt! ‚Flüchtlinge‘ werden sich bald nehmen, was sie wollen, Uli Henkel AfD sorgt sich“ aufgerufen werden. Der Verfassungsschutz wertete Henkels Aussagen „als extremistisch und motivierend zum Hass.“[6] Zwei Monate später wurde die Beobachtung aufgrund der für Landtagsabgeordnete geltenden höheren Hürden eingestellt.[7]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Süddeutsche.de: AfD-Wahlkämpfer in Giesing: Von gutbürgerlich zu wutbürgerlich
  2. Uli Henkel - Alternative für Deutschland. Abgerufen am 22. Oktober 2018 (deutsch).
  3. Sueddeutsche.de: Das sind die neuen AfD-Abgeordneten
  4. Uli-Henkel-afd.de/Vita
  5. Johann Osel, Lisa Schnell: "Der Vizepräsident darf kein Feind unserer Verfassung sein". In: sueddeutsche.de. 1. November 2018, ISSN 0174-4917 (sueddeutsche.de [abgerufen am 2. November 2018]).
  6. SPIEGEL.de: Bayerischer Landtag. Verfassungsschutz beobachtet in Bayern diese Abgeordneten. (1. November 2018); eingesehen am 3. November 2018
  7. Verfassungsschutz: AfD-Landtagsabgeordnete nicht mehr beobachtet br.de vom 9. Januar 2019