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Gesetz über das vorläufige Handelsabkommen zwischen Deutschland und der belgisch-luxemburgischen Wirtschaftsunion vom 3. September 1925

Die UEBL ist die 1922 ratifizierte Belgisch-Luxemburgische Wirtschaftsunion. Obwohl sich die Bevölkerung Luxemburgs im Referendum vom 28. September 1919 mit einer Mehrheit von über 60 % für einen wirtschaftlichen Anschluss an Frankreich ausgesprochen hatte, kam es zwei Jahre später zur Unterzeichnung des Vertrags zur Union Economique Belgo-Luxembourgeoise zwischen Luxemburg und Belgien, da sich Frankreich gegen eine wirtschaftliche Verbindung mit Luxemburg stellte. Die UEBL wurde zu einem Vorläufer der Benelux-Wirtschaftsunion.

Laut dem Historiker Charles Barthel war Luxemburg zur Vertragsunterzeichnung genötigt[1], wohl aus wirtschaftlichen Abhängigkeiten heraus.

Der Vertrag wurde 1921 von Belgien und Luxemburg unterschrieben und trat am 22. Dezember 1922 in Kraft[2]. Diese Wirtschaftsunion beinhaltet verschiedene Verträge, die als Ziel die wirtschaftliche Zusammenarbeit der beiden Länder haben. Inhalt der Verträge sind größtenteils gemeinsame Akzisen und die Belgisch-Luxemburgische Währungsassoziation (bis zur Einführung des Euro 2002). Der Vertrag wurde 1972, 1982, 1992 und 2002 erneuert.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Emile Mayrisch et la question du contingent lorrain-luxembourgeois (1925) (Memento des Originals vom 20. Dezember 2013 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.lcd.lu (PDF; 276 kB), Seite 1
  2. Text (englisch): League of Nations Treaty Series, Band 9, S. 224–245