U-Bahn-Station Siebenhirten

Station der U-Bahn Wien

Die Station Siebenhirten der Wiener U-Bahn befindet sich im 23. Wiener Gemeindebezirk Liesing. Sie wurde in Hochlage errichtet und ist der südliche Endpunkt der Linie U6. Die Station liegt oberhalb der Ketzergasse zwischen Dr.-Hanswenzel-Gasse und Porschestraße, unweit der Wiener Stadtgrenze. Westlich der Station befindet sich das Industriegelände Liesing, östlich die Siedlung Wienerflur.

Siebenhirten
U-Bahn Wien.svg
U-Bahn-Station in Wien
Siebenhirten
Station Siebenhirten
Basisdaten
Bezirk: Liesing
Koordinaten: 48° 7′ 50″ N, 16° 18′ 35″ OKoordinaten: 48° 7′ 50″ N, 16° 18′ 35″ O
Eröffnet: 1995
Gleise (Bahnsteig): 2 (Seitenbahnsteig)
Nutzung
U-Bahn-Linie: U6
Umsteigemöglichkeiten: N64 207 260 265 266 268 269 270 Sinnbild P+R Österreich.png

Eröffnet wurde sie 1995 im Zuge der Verlängerung der U6 von der Philadelphiabrücke nach Siebenhirten unter teilweiser Benutzung der Trasse der ehemaligen Schnellstraßenbahnlinie 64 der Wiener Straßenbahn, die zuvor auf dieser Strecke verkehrte. Bei der Station befinden sich außerdem eine Park&Ride-Anlage sowie ein Busbahnhof für Regionalbusse und Montag bis Freitag nachts das Anrufsammeltaxi der Linie N64 der Wiener NightLine, an dessen Stelle sich bis 1995 die Schleifenanlage der Straßenbahn befand.

Die Konstruktion stammt von Johann Georg Gsteu, der hier, wie auch bei der Architektur sämtlicher Stationen des U6-Südastes eine neue Verformungstechnologie von Aluminiumtrapezblech (dem Einziehverfahren) anwandte, was die Konstruktion ondulierter Formen und verschieden geformter Bögen ermöglichte. Die Kombination mit blau lasiertem Beton und Glas geben der Station eine Signalwirkung.[1] Ein markantes Merkmal sind insbesondere die oben abgerundeten Aufzugstürme.[2]

WeblinksBearbeiten

Commons: U-Bahn-Station Siebenhirten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. August Sarnitz: Architektur in Wien. 700 Bauten. Springer, Wien 2008, ISBN 978-3-211-71535-2, S. 528.
  2. Wiener U6-Stationen. Johann Georg Gsteu – Wien (A) – 1995. In: architektur im netz, nextroom.at. Abgerufen am 3. November 2014.
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