Hauptmenü öffnen

Wikipedia β

Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst.

Mit dem Begriff Triggerwarnung bezeichnet man in Internetforen, die in der Selbsthilfe zum Beispiel bei posttraumatischen Belastungsstörungen dienen, einen Warnhinweis auf mögliche Auslösereize (Auslöser, engl. trigger).[1]

Damit soll ein Mensch, der selbst Lebensbedrohliches erlebt hat, vor einer ungewollten Erinnerung an die belastende Situation durch die Berichte anderer gewarnt werden. Intensive Berichte und Diskussionen können sonst Auslöser der eigenen Belastungen werden, die zu viel Angstreaktionen auslösen.[2]

Ein solcher Auslöser kann beispielsweise die Schilderung eines sexuellen Missbrauchs sein. Bei Personen, die selbst Opfer eines Missbrauchs oder von Mobbing oder ähnlich Belastendem geworden sind, können dadurch starke Angst- und Panikgefühle oder ein selbstverletzendes Verhalten hervorgerufen werden.

Um vor diesen potenziellen Auslösern zu warnen, werden ähnlich wie bei Spoilerwarnungen meist zusätzliche Leerzeilen in die Nachricht eingefügt; Triggerwarnungen werden daher auch oft analog als Spoiler bezeichnet.

In den Richtlinien mancher Selbsthilfeforen wird das Verwenden solcher Warnhinweise empfohlen oder sogar vorgeschrieben.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Peter Ertle: Kulturphänomene (95): Die Triggerwarnung. In: tagblatt.de. 28. Februar 2015; abgerufen am 16. September 2015.
  2. Kate Manne: Why I use trigger warnings. In: The New York Times. 20. September 2015, S. SR5 (englisch, online [abgerufen am 30. Oktober 2017]).