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Trebel (Wendland)

Gemeinde in Niedersachsen
Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Trebel führt kein Wappen
Trebel (Wendland)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Trebel hervorgehoben
Koordinaten: 53° 0′ N, 11° 19′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Lüchow-Dannenberg
Samtgemeinde: Lüchow (Wendland)
Höhe: 17 m ü. NHN
Fläche: 66,46 km2
Einwohner: 972 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 15 Einwohner je km2
Postleitzahl: 29494
Vorwahl: 05848
Kfz-Kennzeichen: DAN
Gemeindeschlüssel: 03 3 54 023
Adresse der Verbandsverwaltung: Theodor-Körner-Straße 14
29439 Lüchow
Tel.: (05841) 126-0
Website: www.trebel.de
Bürgermeister: Wolfgang Wiegreffe (UWG)
Lage der Gemeinde Trebel im Landkreis Lüchow-Dannenberg
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Über dieses Bild

Trebel ist eine Gemeinde in Niedersachsen. Verwaltungsmäßig ist sie ein Teil der Samtgemeinde Lüchow (Wendland).

GemeindegliederungBearbeiten

Die Gemeinde Trebel besteht aus folgenden Ortsteilen:

EingemeindungenBearbeiten

Am 1. Juli 1972 wurden die Gemeinden Dünsche, Gedelitz, Groß Breese, Liepe, Marleben, Nemitz, Pannecke, Tobringen und Vasenthien eingegliedert.[2]

PolitikBearbeiten

Die Gemeinde gehört zum Landtagswahlkreis 48 Elbe und zum Bundestagswahlkreis 38 Lüchow-Dannenberg – Lüneburg.[3][4]

GemeinderatBearbeiten

Der Gemeinderat hat einschließlich Bürgermeister neun Mitglieder.[5]

  • Liste für Trebel – 6 Sitze
  • CDU – 2 Sitze
  • ein Einzelbewerber

BürgermeisterBearbeiten

Wolfgang Wiegreffe (LFT, Liste für Trebel) ist Bürgermeister, Eckart Krüger (LFT) sein Stellvertreter.

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Kirche zu Trebel

Die Feldsteinkirche zu Trebel gilt als eine der ältesten Kirchen im Sprengel Lüneburg. Sie wurde Mitte des 12. Jahrhunderts als romanische Wehrkirche von Mönchen aus Diesdorf in der Altmark erbaut. Die verbauten Feldsteine stammen aus den Elbtälern. Der Kirchturm, der in Fachwerkbauweise entstand, wurde erst im Jahre 1626 errichtet. Er wurde 1750 wegen Baufälligkeit abgerissen und entstand an der Westseite der Kirche 1753 ebenfalls als Fachwerkbau neu. Den Altar erhielt die Kirche im Jahre 1717. 1777 bekam die Kirche eine von Johann Georg Stein erbaute Orgel, die noch vollständig erhalten ist. Kurz vor dem Ersten Weltkrieg bekam die Kirche von der Gräflich Bernstorff'sche Stiftung ein neues Glockengeläut und eine neue Turmuhr. Die Glocke wurde 1917 für Rüstungszwecke im Ersten Weltkrieg eingeschmolzen.[6]

SportBearbeiten

Im Ortsteil Liepe existiert seit 60 Jahren ein Sportverein, der TuS Liepe.

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

 
Nemitzer Heide bei Trebel zur Zeit der Besenheide-Blüte

In Trebel existieren noch vier landwirtschaftliche Betriebe, von denen zwei Vollerwerbsbetriebe sind. Eine Schäferei beweidet mit Heidschnucken die nahe Nemitzer Heide. Landgasthaus, Bäckerei, Regionalwarenladen und zahlreiche Gästezimmer sowie Ferienwohnungen zeigen an, dass sich Trebel allmählich zu einem Urlaubsort wandelt. Weiterhin existieren zwei Landmaschinen- und Kfz-Werkstätten, ein Holzhandel mit Zaunbaubetrieb. Im Ort Trebel und den dazugehörenden Dörfern werden etliche Reiterhöfe betrieben. Trebel ist Standort einer freiwilligen Stützpunktfeuerwehr.

BildungBearbeiten

Trebel verfügt über eine vierklassige Grundschule und einen Kinderspielkreis.

Söhne und Töchter der GemeindeBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Alfred Danneberg, Tatjana Danneberg, Brigitte Eisermann, Angelika Krüger, Berthold Sturm: 750 Jahre Trebel: 1251 - 2001, Lüchow 2001.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Trebel (Wendland) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Landesamt für Statistik Niedersachsen, LSN-Online Regionaldatenbank, Tabelle 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Stand 31. Dezember 2018 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 233.
  3. Landtagswahlkreise ab 16. Wahlperiode. Wahlkreiseinteilung für die Wahl zum Niedersächsischen Landtag. Anlage zu § 10 Abs. 1 NLWG, S. 4. (PDF (Memento des Originals vom 25. Juli 2011 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.nls.niedersachsen.de; 87 KB)
  4. Beschreibung der Wahlkreise. Anlage zu § 2 Abs. 2 Bundeswahlgesetz. In: Achtzehntes Gesetz zur Änderung des Bundeswahlgesetzes. Anlage zu Artikel 1. Bonn 18. März 2008, S. 325. (PDF (Memento des Originals vom 25. Juli 2011 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bundeswahlleiter.de; 200 KB)
  5. Mandatsträger des Gemeinderates Trebel (Memento des Originals vom 4. März 2016 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.luechow-wendland.de (PDF; 9 kB) abgerufen am 19. Januar 2013
  6. Die Kirche zu Trebel