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Travis Scott (Rapper)

US-amerikanischer Rapper
Travis Scott (2016)

Travis Scott (* 30. April 1992 in Houston, Texas; richtiger Name Jacques Webster), auch Travi$ Scott geschrieben, ist ein US-amerikanischer Rapper und Musikproduzent.

Inhaltsverzeichnis

BiografieBearbeiten

Jacques Webster wuchs in Houston im Bundesstaat Texas auf und begann schon in seiner Jugend mit dem Veröffentlichen von Musik. Seine erste EP brachte er 2009 mit einem Freund unter dem Namen Graduates heraus. Wenig später veröffentlichte er zusammen mit OG Chess unter dem Namen Classmates zwei Alben, die er selbst produzierte. Mit dem Abgang vom College waren auch diese Schülerverbindungen beendet und Webster, der sich den Künstlernamen Travis Scott gegeben hat, ging nach Los Angeles, um als Solomusiker den Durchbruch zu schaffen.

Er lernte T.I. und Kanye West kennen, die beide eigene Labels haben, und war auf Veröffentlichungen von anderen Labelmitgliedern wie Jay Z, Meek Mill vertreten. Außerdem kamen ihm seine Erfahrungen als Produzent zugute und er arbeitete unter anderem mit Rihanna (Bitch Better Have My Money), Drake und Big Sean zusammen. Sein erstes eigenes Mixtape Owl Pharaoh stellte er 2012 fertig. Nach Klärung rechtlicher Fragen erschien es ein Jahr später und wurde bei den BET Hip Hop Awards für die Auszeichnung als bestes Mixtape des Jahres nominiert. Der Song Upper Echelon mit 2 Chainz wurde als Single veröffentlicht und brachte Scott eine erste Platzierung in den Rapcharts.

Es folgte ein zweites Mixtape Days Before Rodeo als Vorläufer für sein Debütalbum Rodeo, das Scott 2014 fertigstellte. Erneut verzögerte sich die Veröffentlichung, erst erschienen Singles mit Big Sean, Rich Homie Quan und anderen und im Frühjahr 2015 folgte eine US-Tour mit Young Thug und Metro Boomin’. Im Juni erschien die Vorabsingle 3500 mit Future und 2 Chainz als Gastmusiker. Damit stieg Scott erstmals in die US-Singlecharts ein. Am 4. September wurde dann das Album veröffentlicht und stieg auf Platz 1 der US-Rap-Charts und Platz 3 der offiziellen Albumcharts ein. Rodeo wurde auch international veröffentlicht und kam in zahlreichen Ländern in die Albumcharts. Gleichzeitig erschien die Single Antidote, die es bis in die Top 20 der US-Charts brachte und mit Platin ausgezeichnet wurde.

Es folgte eine Reihe weiterer Kollaborationen zum Beispiel mit Justin Bieber, Kanye West und Wiz Khalifa, die es auch bis in die Hitparaden schafften. Anfang September 2016, ein Jahr nach Erscheinen des Debütalbums, wurde das zweite Album Birds in the Trap Sing McKnight veröffentlicht.

DiskografieBearbeiten

AlbenBearbeiten

Jahr Titel Chartplatzierungen[1][2] Anmerkungen
Deutschland  DE Osterreich  AT Schweiz  CH Vereinigtes Konigreich  UK Vereinigte Staaten  US
2015 Rodeo 60
(1 Wo.)
53
(1 Wo.)
14
(2 Wo.)
22
(1 Wo.)
3
(44 Wo.)
US:   Platin
2016 Birds in the Trap Sing McKnight 300! 300! 300! 19
(5 Wo.)
1
(… Wo.)
US:   Platin

Mixtapes

  • Owl Pharaoh (2013)
  • Days Before Rodeo (2014)
  • Days Before Birds (2016)

SinglesBearbeiten

Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen[1][2] Anmerkungen
Deutschland  DE Osterreich  AT Schweiz  CH Vereinigtes Konigreich  UK Vereinigte Staaten  US
2015 3500
Rodeo
300! 300! 300! 300! 82
(1 Wo.)
feat. Future & 2 Chainz
US:   Gold
Antidote
Rodeo
300! 300! 300! 300! 16
(26 Wo.)
US:   3-fach-Platin
2016 Champions
Cruel Winter (GOOD Music)
300! 300! 300! 300! 71
(2 Wo.)
Kanye West, Gucci Mane, Big Sean, Travis Scott, 2 Chainz, Yo Gotti, Quavo & Desiigner
US:   Gold
Pick Up the Phone
Birds in the Trap Sing McKnight
300! 300! 300! 300! 43
(20 Wo.)
Young Thug & Travis Scott feat. Quavo
US:   Doppelplatin
Goosebumps
Birds in the Trap Sing McKnight
300! 300! 86
(1 Wo.)
90
(3 Wo.)
32
(34 Wo.)
feat. Kendrick Lamar
US:   Doppelplatin
2017 Beibs in the Trap
Birds in the Trap Sing McKnight
300! 300! 300! 300! 90
(3 Wo.)
US:   Platin
Butterfly Effect 300! 300! 58
(… Wo.)
65
(… Wo.)
55
(… Wo.)
US:   Gold

weitere Lieder

Gastbeiträge

Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen[1][2] Anmerkungen
Deutschland  DE Osterreich  AT Schweiz  CH Vereinigtes Konigreich  UK Vereinigte Staaten  US
2015 No Sense
Justin Bieber feat. Travis Scott
300! 300! 300! 50
(5 Wo.)
54
(3 Wo.)
US:   Gold
2016 Bake Sale
Wiz Khalifa feat. Travis Scott
300! 300! 300! 300! 56
(2 Wo.)
US:   Gold
2017 Kelly Price
Migos feat. Travis Scott
300! 300! 300! 300! 58
(2 Wo.)
Portland
Drake feat. Quavo & Travis Scott
77
(2 Wo.)
64
(2 Wo.)
31
(4 Wo.)
27
(8 Wo.)
9
(… Wo.)
UK:   Silber
Know No Better
Major Lazer feat. Travis Scott, Camila Cabello & Quavo
40
(… Wo.)
45
(… Wo.)
30
(… Wo.)
15
(… Wo.)
87
(2 Wo.)
UK:   Silber
4 AM
2 Chainz feat. Travis Scott
300! 300! 300! 300! 55
(… Wo.)
Love Galore
SZA feat. Travis Scott
300! 300! 300! 300! 35
(… Wo.)
Don’t Quit
DJ Khaled mit Calvin Harris feat. Travis Scott & Jeremih
300! 300! 76
(1 Wo.)
75
(… Wo.)
68
(… Wo.)
2017 On Everything
DJ Khaled feat. Travis Scott, Rick Ross & Big Sean
300! 300! 300! 300! 88
(… Wo.)

weitere Gastbeiträge

  • 10 2 10 (Remix) (Big Sean featuring Rick Ross & Travis Scott, 2014)
  • Night Riders (Major Lazer featuring Travis Scott, 2 Chainz, Pusha T & Mad Cobra, 2015)
  • No Feelings (PartyNextDoor featuring Travis Scott, 2015)
  • Whole Lotta Lovin’ (DJ Mustard featuring Travis Scott, 2016)
  • No English (Juicy J featuring Travis Scott, 2016)
  • Last Time (Gucci Mane featuring Travis Scott, 2016)

QuellenBearbeiten

  1. a b c Chartquellen: DE AT CH UK US
  2. a b c Auszeichnungen: UK US

WeblinksBearbeiten

  Commons: Travis Scott – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien