Transports Publics du Chablais

tpc Bahnstrecken
Transport Publics du Chablais logo.svg
Strecke der Transports Publics du Chablais
Streckenlänge:70 km
Spurweite:1000 mm (Meterspur)
Stromsystem:1500 V =
Zahnstangensystem:Abt

Die Transports Publics du Chablais, abgekürzt TPC, betreiben mehrere meterspurige Eisenbahnlinien sowie Autobuslinien im Chablais in den Schweizer Kantonen Waadt und Wallis. Die Transports Publics du Chablais entstanden 1999 aus der Fusion der vier Eisenbahngesellschaften Aigle–Leysin (AL), Aigle–Ollon–Monthey–Champéry (AOMC), Aigle–Sépey–Diablerets (ASD) und Bex–Villars–Bretaye (BVB). Die Aigle-Leysin-Bahn, die Aigle-Sépey-Diablerets-Bahn und die Bex-Villars-Bretaye-Bahn bildeten dabei bereits im Vorfeld der Fusion, ab 1975 eine Betriebsgemeinschaft. Dieser Betriebsgemeinschaft trat 1977 auch die Aigle-Ollon-Monthey-Champéry-Bahn bei. Unternehmenssitz ist Aigle.

Geschichte der Bahnstrecken und der VorgängergesellschaftenBearbeiten

Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der Transports Publics du Chablais im Jahre 2009 wird das neue, in verschiedenen grünen Farbtönen gehaltene, durch eine Studentin der Ecole Cantonale d’art de Lausanne, entworfene Erscheinungsbild präsentiert.

Bei der Auftragsvergabe für das neue Erscheinungsbild war die einzige Anforderung, dass dieses die jahrzehntelang gültigen Grundfarben der Vorgängergesellschaften nicht beinhalten durfte. Diese waren für die Aigle–Leysin-Bahn braun/creme, die Aigle–Sépey–Diablerets-Bahn hellblau/creme, die Aigle-Ollon-Monthey-Champéry-Bahn rot/creme und die Bex–Villars–Bretaye-Bahn rot.

Aigle-Leysin-BahnBearbeiten

Die Artikel Aigle-Leysin-Bahn und Strassenbahn Aigle CFF–Aigle Grand Hôtel überschneiden sich thematisch. Hilf mit, die Artikel besser voneinander abzugrenzen oder zusammenzuführen (→ Anleitung). Beteilige dich dazu an der betreffenden Redundanzdiskussion. Bitte entferne diesen Baustein erst nach vollständiger Abarbeitung der Redundanz und vergiss nicht, den betreffenden Eintrag auf der Redundanzdiskussionsseite mit {{Erledigt|1=~~~~}} zu markieren. Elettrificazione (Diskussion) 17:11, 10. Jun. 2020 (CEST)
Bahnstrecke Aigle–Leysin
Fahrplanfeld:125
Streckenlänge:6,207 km
Spurweite:1000 mm (Meterspur)
Stromsystem:1500 =
Maximale Neigung:Adhäsion 38 
Zahnstange 230 
Zahnstangensystem:Abt
Zweigleisigkeit:Leysin-Village–Leysin-Feydey
nach Le SépeyLes Diablerets (ASD)
nach OllonMontheyChampéry (AOMC)
nach Brig (SBB)
0,000 Aigle 404 m ü. M.
nach Lausanne (SBB)
0,590 Place-du-marché
Pont-de-la-Grande-Eau
bis 1932[1]
1,030 Aigle-Dépôt AL 430 m ü. M.
Depot und Werkstätte, Beginn der Zahnradstrecke
1,300 Parqueterie bis 1932
1,708 Fontanney 548 m ü. M.
1,900 Grand Hôtel Aigle bis 1932 481 m ü. M.
Tunnel Drapel (55 m)
2,09 Pont-de-Drapel 610 m ü. M.
3,514 Rennaz (Leysin) 922 m ü. M.
Tunnel Rennaz (154 m)
Tunnel Roulaz (18 m)
5,166 Leysin-Village 1268 m ü. M.
Brücke Leysin (128 m)
5,477 Versmont 1338 m ü. M.
5,872 Leysin-Feydey 1398 m ü. M.
Kehrtunnel Leysin (287 m)
6,207 Leysin-Grand-Hôtel 1451 m ü. M.
Ende der Zahnradstrecke
 
BDeh 4/4 311 der Aigle–Leysin-Bahn in Aigle
 
Spitzkehre Aigle-Dépôt (rechts die Strecke von Aigle, links die Bergstrecke)
 
BDeh 4/4 311 verlässt Aigle-Dépôt bergwärts

Die Aigle-Leysin-Bahn, abgekürzt AL, französisch Chemins de fer Aigle–Leysin, ist eine meterspurige Zahnradbahn mit dem System Abt und führt über 6,3 km von Aigle SBB im Rhonetal hinauf nach Leysin. Der erste zwei Kilometer lange als Strassenbahn ausgeführte Abschnitt von Aigle JS zum damaligen Grand-Hôtel wurde am 5. Mai 1900 eröffnet (siehe Strassenbahn Aigle CFF–Aigle Grand Hôtel). Das Tramdepot befand sich auf der anderen Seite der Grande Eau und wurde über eine Abzweigung bei der Haltestelle Pont-de-la-Grande-Eau erreicht. Es war auch Ausgangspunkt der Zahnradstrecke nach Leysin-Feydey, die am 6. November desselben Jahres eröffnet wurde. Die Fortsetzung zum heutigen Endpunkt Leysin-Grand-Hôtel wurde am 8. September 1915 eröffnet. Ursprünglich wurden die Wagen nach Leysin auf dem Strassenbahnabschnitt durch die Tramwagen der Strassenbahn Aigle JS–Grand-Hôtel befördert, ab Aigle-Dépôt dann durch die Zahnradloks. Beide Bahnen wurden mit 600 Volt Gleichstrom betrieben.[1]

Die Strassenbahn zum Grand Hotel war bis 1932 in Betrieb, das Hotel schloss im 1934. Das Hotel eröffnete nach dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr und wurde 1945 abgebrochen, ebenso die Strassenbahnstrecke vom Pont-de-la-Grande-Eau bis zum Grand Hotel.[1]

Seit 1946 wird die Bahn mit 1500 Volt Gleichstrom betrieben und es kommen Triebwagen für gemischten Adhäsiions- und Zahnradbetrieb zum Einsatz. Ab 1986 wurde eine Verlängerung der Linie zum Gipfel der Berneuse angestrebt; die Konzession wurde erteilt, ist aber inzwischen verfallen, da weder die Plangenehmigung noch die Finanzierung gelang. Die Länge des Zahnstangenabschnittes beträgt heute 5,3 km, die Maximalsteigung 230 Promille.

FahrzeugparkBearbeiten

Dampflokomotive
  • H 2/3 10 (1900) SLM, ab 1909 mietweise bei BVB, 1911 an BVB verkauft.
Lokomotiven
  • He 2/2 1 (1901) SLM/AL, 1946 ausser Betrieb, später abgebrochen
  • He 2/2 2 und 3 (1900) SLM/AL, 1946 ausser Betrieb, später abgebrochen
  • He 2/2 4 (1909) SLM/SIEM, 1979 abgebrochen
  • He 2/2 11 (1912) SLM/MFO, abgebrochen
  • He 2/2 12 (1915) SLM/MFO, ausser Betrieb
Triebwagen und Steuerwagen
  • Arseh 2/4 201 (1946) SLM/BBC, aus BDeh 2/4 201 zum Salontriebwagen umgebaut
  • BDeh 2/4 202 und 203 (1946) SLM/BBC
  • BDeh 4/4 301 bis 302 und Bt 351 bis 352 (1966) SIG/SAAS
  • BDeh 4/4 311 bis 313 und Bt 361 bis 363 (1987/1993) Ateliers de constructions mécaniques de Vevey (ACMV)/SLM/BBC
Personenwagen
  • CF2 21 (1900) SIG, 1972 an Museumsbahn Blonay–Chamby (BC) abgegeben, 1974 zur Museumsbahn überführt
  • B2 22 (1900) SIG, ehemals CF2, 1955 neuer Wagenkasten von ACMV/AL, seit 1993 im Gryon Parc[2] beim Place de la Barboleuse als Lagerraum genutzt
  • B2 23 (1956) ACMV/AL, seit 1993 im Gryon Parc beim Place de la Barboleuse, als Lagerraum

Aigle-Ollon-Monthey-Champéry-BahnBearbeiten

Bahnstrecke Aigle–Ollon-Monthey–Champéry
Fahrplanfeld:126
Streckenlänge:23,4 km
Spurweite:1000 mm (Meterspur)
Stromsystem:1500 =
Maximale Neigung:Adhäsion 50 
Zahnstange 135 
Zahnstangensystem:Abt
TPC (ex AL) nach Leysin und Aigle-Grand Hôtel
SBB von Lausanne
0,0 Aigle 404 m ü. M.
SBB nach Brig
TPC (ex ASD) nach Le SépeyLes Diablerets
1,0 Aigle-Hôpital (H) 406 m ü. M.
Dépot und Werkstätte En Châlex
1,9 En Châlex (H) 396 m ü. M.
2,2 St-Triphon-Village (H) 405 m ü. M.
3,7 Ollon 468 m ü. M.
4,4 Les Arnoux (H) 415 m ü. M.
5,1 Villy (H) 404 m ü. M.
6,9 St-Triphon-Gare (H) 391 m ü. M.
SBB Lausanne–Brig
Autobahn A9
Rhone-Brücke
Pont du Rhône (H) 397 m ü. M.
8,7 Corbier (H) 394 m ü. M.
SBB St-Gingolph–St-Maurice
9,4 Collombey-Muraz 393 m ü. M.
10,2 Monthey-en-Place 397 m ü. M.
10,4/0,0 Monthey-Bif
11,2 Monthey-Ville 412 m ü. M.
0,1 Monthey-en-Place 397 m ü. M.
Beginn Zahnradstrecke
1,3 Monthey-Hôpital (H) 549 m ü. M.
2,5 Pont de Chemex (H) bis 2016
Ende Zahnradstrecke
2,8 Chemex (H) 687 m ü. M.
3,4 Croix-du-Nant (H) 708 m ü. M.
3,7 Le Neys (H) 718 m ü. M.
4,3 Route de Morgins (H)
Troistorrents-Tunnel 93 m
4,9 Troistorrents 770 m ü. M.
Pont de Fayot (H)
7,1 Fayot (H) 849 m ü. M.
Beginn Zahnradstrecke
Ende Zahnradstrecke
8,2 Val-d'Illiez 946 m ü. M.
9,2 En Charnet (H) 921 m ü. M.
9,4 La Cour (H)
Beginn Zahnradstrecke
Ende Zahnradstrecke
11,4 Champéry-Village (H) 1043 m ü. M.
12,2 Champéry 1035 m ü. M.
 
Züge von AOMC, AL und SBB im Bahnhof Aigle
 
Ein Zug der Aigle-Ollon-Monthey-Champéry-Bahn in Aigle
 
Kopfbahnhof Monthey
 
Abendliche Einfahrt in den Endbahnhof Champéry

Die Aigle-Ollon-Monthey-Champéry-Bahn, abgekürzt AOMC, französisch Chemin de fer Aigle–Ollon–Monthey–Champéry, führt von Aigle über Ollon und Monthey nach Champéry und entstand 1946 aus der Fusion der 1907 eröffneten Aigle-Ollon-Monthey-Bahn (AOM), französisch Chemin de fer Aigle–Ollon–Monthey, mit der 1909 eröffneten Monthey-Champéry-Morgins-Bahn (MCM), französisch Compagnie du chemin de fer Monthey–Champéry–Morgins.

Die Bahn wurde ursprünglich mit 950 Volt Gleichstrom betrieben. Die Bahnstrecke Monthey–Champéry weist drei zusammen etwa 3,7 km lange Zahnstangenabschnitte (ursprünglich System Strub, Maximalsteigung 135 Promille) auf. In Champéry wurde die Strecke 1990 um 840 m verlängert, die bisherige Endstation wurde zu Champéry-Village. Der Name der ehemaligen Eisenbahngesellschaft Monthey–Champéry–Morgins weist darauf hin, dass ursprünglich eine Zweigstrecke nach Morgins (damals ein bekanntes Bad mit eisenhaltigem Wasser) vorgesehen war. Diese war auch in der Konzession enthalten, wurde aber nie gebaut. Nach Kostenüberschreitungen beim Bau der Strecke nach Champéry und Passagierzahlen, die unter den Erwartungen blieben, wollte das Unternehmen die Rentabilität neu beurteilen, sich eventuell auf Sommerbetrieb beschränken. Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges besiegelte das Schicksal der Zweigstrecke definitiv.[3]

Im Sommer 2016 wurde die Strecke umfassend modernisiert. Dabei wurden die Zahnstangenabschnitte vollständig erneuert und das bisherige Zahnstangensystem Strub durch eine Abt-Zahnstange ersetzt. Die im Zahnstangenabschnitt liegende Haltestelle Pont de Chemex wurde aufgehoben. Weiter wurde die Fahrleitungsspannung von 950 auf 1500 V erhöht. Somit besitzen nun die ab Aigle verkehrenden Strecken der TPC alle das gleiche Zahnstangensystem und die gleiche Spannung. Der Verkehr wird nun vollständig mit den neu abgelieferten Beh 2/6 541–547 abgewickelt. Von den bestehenden Triebfahrzeugen der AOMC werden einzig die beiden im Jahr 2001 gelieferten Doppeltriebwagen Beh 4/8 591–592 an das neue Zahnstangen- und Stromsystem angepasst.[4]

Fahrzeugpark Talstrecke (Adhäsion)Bearbeiten

(Die ex-BLT-Fahrzeuge waren mit BSI-Kupplungen ausgerüstet, einzelne wurden umgebaut)

  • Be 4/4 101 (1966/1985) SWP/BBC ex BLT/BTB ABe 4/4 15 – 1985 Brand, 1988 abgebrochen
  • Be 4/4 101" Yvorne (1966/1985) SWP/BBC ex BLT/BTB ABe 4/4 14
  • Be 4/4 102 Chablais (1966/1985) SWP/BBC ex BLT/BTB ABe 4/4 12, an Verein Pro Birsigthalbahn
  • Be 4/4 103 Collombey-Muraz (1966/1985) SWP/BBC ex BLT/BTB ABe 4/4 13, Zp1, remisiert
  • Be 4/4 104 Ollon (1966/1985) SWP/BBC ex BLT/BTB ABe 4/4 16 – 2007 abgebrochen
  • Be 4/4 105 Aigle (1966/1985) SWP/BBC ex BLT/BTB ABe 4/4 11, Zp1, remisiert
  • BDe 4/4 111, SWS/MFO 1949, 1969 ehemals SeTB BFe 4/4 5, weiterverkauft an Stern & Hafferl (ET 26.108), 1987 nach starken Brandschäden verschrottet
  • BDe 4/4 112, SWS/MFO 1949, 1969 ehemals SeTB BFe 4/4 6, weiterverkauft an Stern & Hafferl, dort ET 26.109
  • BDe 4/4 113, 1969 ehemals SeTB BFe 4/4 7 SWS / MFO (1949), weiterverkauft an Stern & Hafferl, dort ET 26.110
  • Bt 132 (1966/1985) SWP/BBC ex BLT/BTB Bt 22 – Steuerwagen zu 101, 102, 104
  • Bt 133 (1966/1985) SWP/BBC ex BLT/BTB Bt 23 – Steuerwagen zu 101, 102, 104, 2007 abgebrochen
  • Bt 134 (1966/1985) SWP/BBC ex BLT/BTB Bt 24 – Steuerwagen zu 101, 102, 104

Fahrzeugpark für Adhäsions- und ZahnradbetriebBearbeiten

Ältere Fahrzeuge mit Mittelpuffer und darunterliegender Schraubenkupplung (Zp1), neuere Fahrzeuge mit BSI-Kupplung.

  • BCFeh 4/4 1–3 (ursprüngliche Bezeichnung) SIG/SLM/Aloith 1908, Zp1 – 1954 ausser Betrieb gesetzt und abgebrochen
  • BCFeh 4/4 6 (ursprüngliche Bezeichnung) SIG/SLM/Aloith 1909, Zp1 – 1975 an Museumsbahn Blonay–Chamby abgegeben
  • BDeh 4/4 501 Vaud ACMV/SLM/BBC 1987 – in Betrieb mit grünem TPC-Anstrich (Stand 2016)
  • BDeh 4/4 502 Valais ACMV/SLM/BBC 1987 – in Betrieb mit rotem AOMC-Anstrich und Werbung auf der Seite (Stand 2016)
  • BDeh 4/4 503 Europe ACMV/SLM/BBC 1992 – in Betrieb mit rotem AOMC-Anstrich (Stand 2015)
  • BDeh 4/4 511 Champéry SWP/BBC 1954, Zp1 – Abbruch 2015
  • BDeh 4/4 512 Val d'Illiez SWP/BBC 1954, Zp1 – 2016 verkauft an den Tierpark Pairi Daiza im belgischen Brugelette
  • BDeh 4/4 513 Monthey SWP/BBC 1954, Zp1 – 2016 verkauft an den Tierpark Pairi Daiza im belgischen Brugelette
  • BDeh 4/4 514 Troistorrents SWP/BBC 1954, Zp1 – 2016 verkauft an den Tierpark Pairi Daiza im belgischen Brugelette
  • Beh 4/8 591 Bombardier/Stadler/Adtranz 2001 – 2016 Umbau auf 1500 V
  • Beh 4/8 592 Bombardier/Stadler/Adtranz 2001 – 2016 Umbau auf 1500 V
  • Beh 2/6 541 Cimé de l'Est Stadler 2016
  • Beh 2/6 542 La Forteresse Stadler 2016
  • Beh 2/6 543 La Cathédrale Stadler 2016
  • Beh 2/6 544 L'Eperon Stadler 2016
  • Beh 2/6 545 La Dent Jaune Stadler 2016
  • Beh 2/6 546 Les Doigts Stadler 2016
  • Beh 2/6 547 La Haute Cime Stadler 2016
  • Bt 531 ACMV/BBC 1987 – Steuerwagen zu 501–03
  • Bt 532 ACMV/BBC 1987 – Steuerwagen zu 501–03
  • B2 122 (1932) - an VFV
  • B 523 ACMV 1967, Zp1
  • B 524 ACMV 1968, Zp1
  • B 525 ACMV 1969, Zp1

Aigle-Sépey-Diablerets-BahnBearbeiten

Bahnstrecke Aigle–Sépey–Diablerets
Fahrplanfeld:124
Streckenlänge:23,34 km
Spurweite:1000 mm (Meterspur)
Stromsystem:1500 =
Maximale Neigung: 60 
TPC (ex AL) nach Leysin und Aigle-Grand Hôtel
SBB von Lausanne
0,0 Aigle 404 m ü. M.
SBB nach Brig
TPC (ex AOMC) nach OllonMontheyChampéry
0,59 Place-du-marché (H) 415 m ü. M.
1,37 Aigle-Dépôt ASD (H) 430 m ü. M.
Depot und Werkstätte
Grand-Hôtel-Tunnel 119 m
Verchiez-Tunnel 16 m
3,78 Verchiez (H) 565 m ü. M.
Vanel-Tunnel 28 m
Vanex-Brücke (76 m)
7,97 Plambuit (H) 798 m ü. M.
Plambuit-Tunnel 39 m
Dard-Tunnel 202 m
10,15 Exergillod (H) 863 m ü. M.
11,21 Les Fontanelles (H) 899 m ü. M.
12,77 Les Planches (H) (Keilbahnhof) 943 m ü. M.
Joux-au-Crax-Brücke 40 m
13,78 Le Sépey (H) 978 m ü. M.
18,48 Les Echenards (H) 1131 m ü. M.
19,81 Les Aviolats (H) 1091 m ü. M.
21,54 Vers-l'Eglise (H) 1136 m ü. M.
23,34 Les Diablerets 1155 m ü. M.
 
Triebwagen 12 und 11 in den 1980er Jahren
 
Ein älterer Zug mit Triebwagen 2 in Aigle
 
Zug im Kopfbahnhof Le Sépey
 
Aktie über 500 Franken der Aigle-Sépey-Diablerets-Bahn vom 24. Dezember 1911[5]

Die 1913 eröffnete Aigle-Sépey-Diablerets-Bahn, abgekürzt ASD, französisch Chemin de fer Aigle-Sépey-Diablerets, führt von Aigle über Le Sépey nach Les Diablerets. Kreuzungsbahnhof ist aktuell meist Exergillod (siehe Fahrplanfeld). Le Sépey ist ein Kopfbahnhof, alle Züge fahren zurück zum Keilbahnhof Les Planches, wo die Verzweigung nach Aigle bzw. Les Diablerets liegt. Die Adhäsionsbahn mit einer Maximalsteigung von 60 Promille wurde von Anfang an elektrisch betrieben, wobei die Nennspannung später von 1350 Volt auf 1500 Volt angehoben wurde. Die ursprünglich konzessionierte Verlängerung der Strecke über den Pillon-Pass bis Gstaad bei Saanen, mit Anschluss an die Montreux–Berner Oberland-Bahn, wurde nie verwirklicht. Durch den daraus resultierenden Inselbetrieb war die 23,3 km lange Strecke der Aigle-Sépey-Diablerets-Bahn über viele Jahre von der Einstellung bedroht. Die Fahrgastzahlen blieben nach dem Ersten Weltkrieg mit etwa 200 pro Tag zwar stabil, jedoch verlor die kleine Bahn beträchtliche Güterverkehrsanteile an die Strassenkonkurrenz.

Am 26. Juni 1940 zerstörte ein Grossbrand im Depot Aigle drei Triebwagen und vier Personenwagen. Damit wäre das Schicksal der Aigle-Sépey-Diablerets-Bahn wohl besiegelt gewesen, hätten nicht die Montreux-Berner Oberland-Bahn und die Chemins de fer électriques Veveysans (CEV) die Bahngesellschaft, deren Fahrzeugbestand auf zwei Triebwagen und einen Reisezugwagen zusammengeschrumpft war, mit je einem Personenwagen unterstützt. Der Zweite Weltkrieg brachte ohnehin eine erhöhte Nachfrage im Transportgeschäft. Die Nachkriegszeit überlebte die Bahn nur, weil die Strassenverbindung nach Les Diablerets nicht wintersicher war. Nach deren wintersicherem Ausbau verlangte die Eidgenossenschaft Anfang der 1980er Jahre die Umstellung der ASD auf Strassentransport. Kanton und Region widersetzten sich dem und sprachen einen Kredit von 17,9 Millionen Franken für die Erneuerung. In der Folge erneuerte der Bund 1985 die Konzession, verweigerte aber ab 1986 die Defizitdeckung und die Investitionshilfe.[6] Die Tarifannäherung und die allgemeine (aber betraglich unerhebliche) Abgeltung gemeinwirtschaftlicher Leistungen werden weiter ausgerichtet. Mit der Neuordnung der Finanzierung des Regionalverkehrs wurden ab 1996 die geplanten ungedeckten Kosten der Verkehrssparte gedeckt, nicht jedoch diejenigen der Infrastruktur. Mit Entscheid des Bundesamtes für Verkehr vom 9. August 1999 werden der ASD aufgrund der deutlich gesteigerten Frequenzen auch wieder Infrastrukturabgeltungen ausgerichtet. Nach fünfzehn Jahren sind damit die Finanzierungsverhältnisse wieder normalisiert.[7]

Mit dem Investitionskredit von Kanton und Gemeinden konnten vier neue Triebwagen beschafft und einige Gleiserneuerungen ausgeführt werden. Als Steuer- und Zwischenwagen wurden günstig erworbene Fahrzeuge der Birsigtalbahn umgebaut. Die weitergehende Sanierung der Infrastruktur konnte aber erst ab 2000 ausgeführt werden, und als eine der allerletzten Strecken der Schweiz wird sie derzeit mit Streckenblock ausgerüstet.

Die Transports Publics du Chablais (TPC) planen eine Verlängerung der Bahnstrecke in Les Diablerets um rund 800 Meter in südlicher Richtung, um eine neue Gondelbahn ins Skigebiet Les Diablerets/Villars/Gryon zu erschliessen. Wenn keine Projektverzögerung auftreten, rechnen die TPC mit einer Inbetriebnahme im Winter 2021/22.[8]

FahrzeugparkBearbeiten

  • BDe 4/4 401 bis 404 (1987) ACMV/BBC
  • Ars 421 (1966/1987) SWP/BBC ex BLT/BTB B 62 – Steuerwagen zu BDe 4/4 401 bis 404, 1993 umgebaut zu Salonwagen
  • Bt 431 (1966/1987) SWP/BBC ex BLT/BTB Bt 26 – Steuerwagen zu BDe 4/4 401 bis 404
  • Bt 432 (1966/1987) SWP/BBC ex BLT/BTB Bt 21 – Steuerwagen zu BDe 4/4 401 bis 404
  • Arst 433 (1966/1987) SWP/BBC ex BLT/BTB Bt 27 – Steuerwagen zu BDe 4/4 401 bis 404, 1995 umgebaut zu Salonsteuerwagen
  • Bt 434 (1966/2000) SWP/BBC ex BLT/BTB Bt 25 – Steuerwagen zu BDe 4/4 401 bis 404
  • BDe 4/4 1–2 (1913/41) SWS/BBC historische Fahrzeuge
  • B2 34–35 (1913) SWS historische Fahrzeuge, Nr. 34 seit 1992 mit Bar ausgerüstet

Die Dienstfahrzeuge sind nicht mehr streckenspezifisch im Einsatz. Bauzüge auf der ASD werden von AL-Triebwagen geführt.

Bex-Villars-Bretaye-BahnBearbeiten

Bahnstrecke Bex–Villars–Bretaye
Fahrplanfeld:127, 128
Streckenlänge:17,09 km
Spurweite:1000 mm (Meterspur)
Stromsystem:750 =
Maximale Neigung:Adhäsion 57 
Zahnstange 200 
Zahnstangensystem:Abt
SBB von Brig
0.00 Bex 411 m ü. M.
SBB nach Lausanne
Les Sorbiers
0.68 La Ruaz
Les Cèdres früher Hôtel des Alpes
Place-du-Temple
1.25 Bex-Place-du-Marché 428 m ü. M.
Rue Centrale
L’Echaud
1.80 Bex Pont-Neuf 433 m ü. M.
Glarey
2.27 Grand-Moulin 442 m ü. M.
2.59 Les Salines früher Grand Hôtel des Salines 456 m ü. M.
2.83 Foyer Dents-du-Midi 465 m ü. M.
Bévieux-Dépôt
3.16 Bévieux 485 m ü. M.
5.75 Fontannaz-Seulaz 809 m ü. M.
6.88 Les Posses 983 m ü. M.
7.45 Gryon-Chalméry 1090 m ü. M.
8.16 Gryon 1131 m ü. M.
9.00 Gryon Bois-Gentil 1177 m ü. M.
9.66 La Barboleuse 1211 m ü. M.
10.76 La Clairière 1210 m ü. M.
11.36 Arveyes 1229 m ü. M.
1.4 Chesières (bis 1961) 1217 m ü. M.
Chesières-Poste (bis 1961)
12.44
0.00
Villars-sur-Ollon 1252 m ü. M.
Villars-sur-Ollon-Dépôt
0.63 Roche Grise 1302 m ü. M.
1.99 Col-de-Soud 1524 m ü. M.
2.61 Villars-sur-Ollon Golf 1629 m ü. M.
3.88 Bouquetins 1758 m ü. M.
4.65 Col-de-Bretaye 1808 m ü. M.
 
Ein älterer Triebwagen der Bex–Villars–Bretaye-Bahn
 
Plakat der BGV von 1900

Die Bex-Villars-Bretaye-Bahn, abgekürzt BVB, französisch Chemin de fer Bex–Villars–Bretaye, ist eine 17 km lange Schmalspurbahn, die von Bex über Gryon und Villars auf den Col de Bretaye führt.

GeschichteBearbeiten

Die Bahn entstand zur Erschliessung der Dörfer Gryon und Villars-sur-Ollon auf einer Terrasse über dem Rhonetal. Die Chemin de fer électrique Bex-Gryon-Villars (BGV) erhält im Oktober 1897 die Konzession zum Bau der Strecke von Bex nach Villars, die im gemischten Adhäsions- und Zahnradbetrieb befahren werden soll. Am 10. September 1898 eröffnete der erste Streckenabschnitt vom Bahnhof der Jura-Simplon-Bahn in Bex bis nach Bévieux, der im Adhäsionsbetrieb befahren wurde. Am 4. Juni 1900 folgte der Zahnradabschnitt von Bévieux nach Gryon und am 10. Juni 1901 der letzte Abschnitt bis Villars.

Das nördlich von Villars gelegene Chesières befürchtete wirtschaftlich von den anderen Dörfern abgehängt zu werden, weil es keinen Bahnanschluss hatte. Es wurde deshalb beschlossen, die Bahn mit einer kurzen Strassenbahnstrecke nach Chesières zu verlängern. Die Konzession für diesen Abschnitt wurde 1905 erteilt und am 12. August 1906 konnte der Betrieb auf der Verlängerung aufgenommen werden. Den neuen Aufgaben entsprechend wurde die Bahngesellschaft in Chemin de fer Bex–Gryon–Villars–Chesières (BGVC) umbenannt.

Die Chemin de fer Villars–Bretaye (VB) erhielt im Oktober 1911 die Konzession zum Bau einer Zahnradbahn auf den Col de Bretaye. Am 18. Dezember 1913 konnte die Strecke bis Bouquetins eröffnet werden, die Verlängerung bis Col-de-Bretaye folgte erst am 15. Dezember 1937.

Im Jahre 1942 fusionierten BGVC mit der VB zur BVB. Die Abschnitte Bévieux–Gryon und Villars–Bretaye der mit 750 Volt Gleichstrom betriebenen Bahn sind mit Zahnstange (System Abt) versehen; die Maximalsteigung beträgt 200 Promille.

StrassenbahnbetriebBearbeiten

Der rund 3,3 Kilometer lange Abschnitt in Bex vom Bahnhof bis Bévieux wurde als Strassenbahn gebaut, ebenso der 5,6 Kilometer lange Abschnitt Gryon–Villars–Chesières. Für diese Strecken wurden Strassenbahntriebwagen beschafft. Die neusten Triebwagen sind die Be 2/3 Nr. 15 und 16, die 1948 von SWS und MFO geliefert wurden und immer noch im Einsatz sind. Es wurden auch Motorwagen von Strassenbahnbetrieben übernommen, wie zum Beispiel der Be 2/2 Nr. 9 von den Verkehrsbetrieben Zürich oder der 1948 übernommene Be 2/2 Nr. 9 der eingestellten Strassenbahn Biel.

Bex–BévieuxBearbeiten

Diese Strecke wurde von Beginn an als Strassenbahn betrieben. Bis zum 15. Dezember 2002 wurde die Strecke jede Stunde von einem Adhäsionstriebwagen befahren, der für die Strecke etwa 12 Minuten benötigte, die letzten anderthalb Jahre verkehrten nur noch fünf Kurspaaren am Morgen.[9][10] Danach verschwanden sechs Haltestellen zwischen Bex und Bévieux, die anderen sechs werden heute von den stündlichen Zügen von und nach Villars bedient.[11] Bis 2015 verkehrte ein morgendliches Kurspaar von Bevieux zum Bahnhof und zurück. Dieses Kurspaar wurde von einem der beiden dreiachsigen Tramwagen geführt.

Gryon–Villars–ChesièresBearbeiten

Neben den direkten Zügen Bex–Villars–Chesières mit Fahrzeugen, die die Zahnradstrecke ins Tal befuhren, verkehrten Strassenbahnkurse zwischen Gryon und Chesières, die mit Tramwagen im reinen Adhäsionsbetrieb geführt wurden.

Die Strassenbahnlinie wurde während vielen Jahren von Touristen und Einheimischen benutzt. Nachdem Chesières mit einer direkten Buslinien von Aigle erschlossen wurde, war der Strassenbahnbetrieb nicht mehr so wichtig. Mit dem zunehmenden Individualverkehr empfand man die Trams auf den schmalen Strassen zunehmend als Hindernis, sodass der Betrieb auf dem Teilstück Villars–Chesières am 30. September 1961 vorläufig und am 1. Dezember 1963 endgültig eingestellt wurde.[12] Das Tram wurde durch eine Buslinie ersetzt, die Strecke wurde 1964 abgebrochen.[13]

Als Saisonverstärkung verkehren zwischen Gryon und Villars immer noch einer der beiden Strassenbahntriebwagen Nr. 15 und 16.[14]

FahrzeugparkBearbeiten

Dampflokomotive
  • H 2/3 10 (1900) SLM, ehemals AL H 2/3 10, ab 1909 von AL gemietet, 1911 gekauft, 1922 ausser Betrieb, später abgebrochen
Lokomotiven
  • BGVC He 2/2 1 (1899) SLM/CIE, 1965 abgebrochen
  • BGVC He 2/2 2 (1899) SLM/CIE, 1920 neuer Lokomotivkasten, 1985 ausser Betrieb, 1997 nicht betriebsfähig restauriert, La Grisette[15], 2011 an Museumsbahn Blonay-Chamby
  • BGVC He 2/2 3 (1903) SLM/CIE, 1964 abgebrochen
  • BGVC He 2/2 4 (1906) SLM/CIE, 1942 nach Entgleisung abgebrochen
  • VB He 2/2 1 (1905) SLM/CIE, später BVB He 2/2 4II, ursprünglich MC HGe 2/2 2, 1930 von VB gekauft gleichzeitig Adhäsionsantrieb ausgebaut, 1961 abgebrochen
  • VB He 2/2 2 (1907) SLM/CIE, ursprünglich MC HGe 2/2 3, 1930 von VB gekauft gleichzeitig Adhäsionsantrieb ausgebaut, 1941 abgebrochen
  • BGVC He 2/2 11 (1912) SLM/MFO, 1943 abgebrochen
  • BGVC He 2/2 12 (1912) SLM/MFO, 1941 als Ersatzteilspender zu AL, später abgebrochen
  • HGe 4/4 31–32 (1953,64) SIG/MFO
  • Te 2/2 42 (1898,1976) SIG/BVB (Eigenbau)
Strassenbahn-Triebwagen
  • Be 2/2 8–9 (1907,15) SWS/MFO, Tramwagen ex VBZ, remisiert, Nr. 8" ex 7, 8' 1964 abgebrochen, el. Ausrüstung zu Te 42
  • Be 2/3 15–16 (1948) SWS/MFO, dreiachsige Tramwagen, blau
Triebwagen
  • BDeh 2/4 21–26 1940–46 SLM/MFO, Alleinfahrer, Nr. 21 2000 abgebrochen
  • BDeh 4/4 81–82 (1976/1977) SWP/SLM/SAAS
  • BDeh 4/4 83 (1987) ACMV(Vevey)/SLM/BBC
  • Beh 4/8 91 Bretaye, 92 Barboleuse und 93 Tuttlingen (2000/2001) Bombardier(Vevey)/Stadler, Doppeltriebwagen
Personenwagen und Steuerwagen
  • B 51 (1953/98), Bs 52 (1953/98) SIG/MFO, zu HGe 4/4 31–32
  • Bst 53 (1964/97) Bt 54 (1964/99) (ex 61–62) SIG/MFO, zu HGe 4/4 31–32
  • Bt 61 (2000 ex B 53), B 62 (ex 54), Bt 63–64 (1976) SWP/SAAS, zu BDeh 4/4 81–83
  • Bt 65 (1987) ACMV(Vevey)/SIG/BBC, zu BDeh 4/4 81–83
  • B 66 (1983/2010) ACMV(Vevey)/SIG/BBC ex MVR/CEV Bt 223, zu BDeh 4/4 81–83

BusbetriebeBearbeiten

 
Bahnfahrzeuge und Busse im Dépôt Aigle

Nebst den vier Bahnstrecken betreiben die Transports Publics du Chablais auch diverse Buslinien, welche bereits vor der Fusion von der Bex-Villars-Bretaye-Bahn und der Aigle-Ollon-Monthey-Champéry-Bahn geführt wurden. Knotenpunkte im Netz sind Villars-sur-Ollon (mit Linien nach Diablarets, Aigle und Solalex) und Monthey (mit Linien nach Cerniers, Chenarlier und Troistorrents - Morgins). Die beiden Linien von Val-d'Illiez nach Les Crosets und Champoussin werden zwar durch einen Subunternehmer bedient, die Konzession liegt aber auch bei den Transports Publics du Chablais. Im Auftrag der SBB wird der Regionalbus zwischen Aigle und Villeneuve gefahren, und für die Stadt Aigle wird eine Stadtbuslinie mit einem CNG-Autobus bedient.

Nebst den eigenen Buslinien ist die Transports Publics du Chablais Postautohalter für Linien ab Aigle, Ollon, Sépey, St-Maurice, Bex und – zusammen mit der Montreux–Berner Oberland-Bahn (MOB) – für den Bahnersatz Monthey–Bouveret–St-Gingolph.

Der Fahrzeugpark des Betriebsteils ex Bex-Villars-Bretaye-Bahn besteht vor allem aus Renault- und Irisbus-Fahrzeugen, während auf dem Netz ex Aigle-Ollon-Monthey-Champéry-Bahn Setra-Busse den Grossteil der Flotte stellen. Auf den Postauto-Linien fahren Fahrzeuge diverser Marken, unter anderem Renault, Volvo, MAN, Setra und Neoplan.

LiteraturBearbeiten

  • Michel Grandguillaume, Gérald Hadorn, Sébastien Jarne, Jean-Louis Rochaix: Voies étroites du Chablais. BVA, Lausanne 1990. ISBN 2-88125-007-6.
  • Theo Stolz: Taschenlexikon Triebfahrzeuge der Schweiz, Stand 1. Januar 2006. Minirex, Luzern 2007, ISBN 978-3-907014-31-8.
  • Hans G. Wägli: Schienennetz Schweiz und Bahnprofil Schweiz CH+. AS Verlag, Zürich 2010, ISBN 978-3-909111-74-9.

WeblinksBearbeiten

Commons: Transports Publics du Chablais – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c Jürg Ehrbar: Chemin de fer Aigle–Leysin. In: Eingestellte Bahnen der Schweiz. Abgerufen am 1. Februar 2020.
  2. Manfred Möldner: B² 22 + B² 23. In: Schweizer Schmalspurbahnen. 23. September 2015, abgerufen am 1. Februar 2020.
  3. Gaston Maison: 75 ans AOMC, 1907–1982, 1908–1983. Editions Revue du Rail, Aigle 1983, Seite 93
  4. Roman Steiner: Strecke Monthey–Champéry nach Umbau wieder in Betrieb. In: Schweizer Eisenbahn-Revue. Nr. 12. Minirex, 2016, ISSN 1022-7113, S. 635.
  5. Alex Witula: Le Più Belle Azioni D'Epoca, S. 290; ISBN 978-88-95848-10-5
  6. Michel Grandguillaume et al.: Voies Étroites du Chablais. BVA, Lausanne 1990, ISBN 2-88125-007-6, Seite 66
  7. Jean-Louis Rochaix et al.: Chemins de fer privés vaudois 1873 – 2000. Editions La Raillère, CH-1092 Belmont 2000, ISBN 2-88125-011-4, Seite 76
  8. Matthias Rellstab: ASD-Verlängerung auf gutem Weg. In: Schweizer Eisenbahn-Revue. Nr. 1/2018. Minirex, ISSN 1022-7113, S. 6.
  9. Einstellung des Tram Bex, in: Schweizer Eisenbahn-Revue 1/2003, Seite 10.
  10. Fahrplanfeld 129 im Offiziellen Kursbuch der Schweiz, Ausgaben 2000/01, 2001/02 (10. Juni 2001–15. Juni 2002) und 2002 (16. Juni–14. Dezember 2002)
  11. Fahrplanfeld 129 im Offiziellen Kursbuch der Schweiz, Ausgaben 1982 (23. Mai–25. September 1982) und 2002 (16. Juni–14. Dezember 2002) sowie Fahrplanfeld 127 im Kursbuch 2014 (15. Dezember 2013–13. Dezember 2014)
  12. Hans G. Wägli: Schienennetz Schweiz/Réseau ferré suisse – Bahnprofil Schweiz CH+/Le rail suisse en profil CH+. AS Verlag, Zürich 2010, ISBN 978-3-909111-74-9, Schienennetz Seite 30.
  13. Jürg Ehrbar: Chemin de fer Bex–Villars–Bretaye BVB (BGVC). Villars–Chesières. In: Eingestellte Bahnen der Schweiz. Abgerufen am 19. Januar 2020.
  14. C.-A. Fluckiger: Neues in Kürze. Foto. In: Eisenbahn Amateur. Nr. 4, 2016, S. 166.
  15. Geschichte Verein (Association) Ferroviaire Bex-Villars-Bretaye Promotion (Memento vom 13. November 2011 im Internet Archive) (Zugriff am 4. April 2011)